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Harry Pepl * 1945  † 2005

Pressearchiv

Was über Harry Pepl geschrieben und gesendet wurde: Kritiken, Porträts, Interviews und Nachrufe, mit Zusammenfassung und Quelle. Die Originale sind urheberrechtlich geschützt und liegen im Archiv; für Forschung und Presse stellen wir sie auf Anfrage bereit.

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  1. 18. Mai 1985 · Kritik · EN

    The New York Times (Section 1, S. 10): „MUSIC: AUSTRIAN AVANT-GARDE“

    John Rockwell

    Kritik zum Eröffnungsabend des Festivals „Beyond the Sound of Music: New Austria/New York“ im Ohio Theater in SoHo, bei dem das Jazzzwio mit Harry Pepl und Werner Pirchner zusammen mit dem Schlagzeuger Don Moye auftrat. Rockwell hörte das erste, 40 Minuten lange Set und fand die Musik angenehm, aber nicht bedeutend genug für die Eröffnung einer Festivalreihe; der Abend begann etwa eine Stunde verspätet. Der Mittwoch der Festivalwoche war der 15. Mai 1985.

    relaxed and cool, in the ECM Records manner

  2. Mai 1985 · Programmheft · EN

    Austrian Information (Austrian Press and Information Service, New York): Programm „Beyond the Sound of Music. New Austria / New York“ mit Fotos, Volume 38, Nr. 4, S. 5 bis 6

    Bildseite und Tagesprogramm des Festivals in New York. Am Mittwoch, 15. Mai 1985, um 19.30 Uhr im Ohio Theater (66 Wooster Street, SoHo) zeigt Hartmut Skerbisch seine Installation „Container“, Werner Pirchner, Harry Pepl und Don Moye als Gast spielen Jazz, Otto M. Zykan führt „Samples“ auf. Weiter: Lesungen österreichischer Autor:innen am 13. und 14. Mai im Deutschen Haus, 13 österreichische Architekt:innen im Austrian Institute (bis 31. Mai), sechs Fotograf:innen in der Arbitrage Gallery (bis 8. Juni), die Lesung mit John Irving und Walter Abish (16. Mai), Dieter Kaufmann und Gunda König vom K und K Experimentalstudio (17. Mai), Ernst Schmidt jr. mit „Wien-Film 1896-1976“, Blizz Frizz mit Rhys Chatham, Armin Medosch mit dem Ballett „The Warrior“ (18. Mai), österreichische Kurzfilme im Millennium und Heinz Cibulka mit „Metabolism/Rot.Weiss.Rot“ (19. Mai), dazu „Grid“-Aktionen von Othmar Krenn. Die Fotoseite zeigt Pepl mit der Gitarre, Pirchner am Vibraphon und Moye im Bühnenkostüm; Pirchners Name ist im Programm als „Pircher“ verdruckt.

    Werner Pircher, Harry Pepl, and F. Don Moye as guest play jazz

  3. Mai 1985 · Sonstiges · EN

    The New Yorker: „Goings On About Town“: Ohio Theatre, Werner Pirchner and Harry Pepl’s „Zwio“

    Der Veranstaltungskalender des New Yorker kündigt im Ohio Theatre (66 Wooster Street, SoHo) die Programme österreichischer Künstler an, präsentiert von The Kitchen und dem Austrian Institute: zuerst „Werner Pirchner and Harry Pepl’s ‚Zwio‘ (jazz)“ am Mittwoch, 15. Mai, um 20.30 Uhr, danach Lesungen mit John Irving und Walter Abish, Performances, einen Film von Ernst Schmidt jr. und Blizz Frizz mit Rhys Chatham.

  4. Mai 1985 · Bericht · EN

    Austrian Information (Austrian Press and Information Service, New York): „Beyond the Sound of Music. New Austria / New York, May 15th – May 19th 1985“, Volume 38, Nr. 4, S. 3 bis 4

    Peter Vujica

    Leitartikel zum Festival „Beyond the Sound of Music. New Austria / New York“ (15. bis 19. Mai 1985), das der steirische herbst (Festival für zeitgenössische Kunst in Graz) mit dem Austrian Institute und dem New Yorker Kunstort The Kitchen zum 40. Jahrestag der wiedererlangten Unabhängigkeit Österreichs ausrichtete. Intendant Peter Vujica (übersetzt von Donald Friedman) beschreibt den steirischen herbst als Festival des Widerstands gegen Routine und Repression und zählt die New Yorker Künstler:innen auf, die in Graz gastiert hatten, von Laurie Anderson, Philip Glass und Steve Reich über Robert Wilson und Trisha Brown bis Nam June Paik, Carla Bley und dem Art Ensemble of Chicago; New York sei nun der lange fällige Gegenbesuch. Das Eröffnungskonzert am 15. Mai im Ohio Theater bestreiten Harry Pepl und Werner Pirchner mit Don Moye. Es folgen Lesungen mit H. C. Artmann, Wolfgang Bauer, Ingeborg Day, Alfred Kolleritsch und Jürg Laederach, präsentiert von John Irving und Walter Abish, Rhys Chatham mit der Grazer Gruppe Blizz Frizz, das K und K Experimentalstudio mit Liedern nach Gedichten von Selma Meerbaum sowie Ausstellungen zu Fotografie und Architektur und Filme. Auf dem Titel des Hefts das Plakat „Auf, zum steirischen herbst!“ von 1972.

    The opening event on May 15th at the Ohio Theater will be shared by the Jazz Musicians, Harry Pepl and Werner Pirchner

    Artists from Styria and all over Austria meet with their friends in New York.

  5. April 1985 · Sonstiges · EN

    DownBeat (US-Jazzzeitschrift, gegründet 1934): „European ECM“: Werner Pirchner, Harry Pepl, Jack DeJohnette (ganzseitige Vorstellung, Heft April 1985, Vol. 52, Nr. 4)

    DownBeat, die führende US-Jazzzeitschrift (gegründet 1934 in Chicago), stellte das ECM-Album von Werner Pirchner, Harry Pepl und Jack DeJohnette (ECM 1237) in der April-Ausgabe 1985 auf S. 11 ganzseitig vor, mit Abbildung des Covers: „Austrians Pirchner and Pepl join with drummer Jack DeJohnette to create a highly original and accessible trio sound.“ Hervorgehoben werden die elektronischen Effekte von Pepls Ovation-Gitarre im Zusammenklang mit Pirchners Vibraphon und Marimba. Präsentiert wurde das Album in der Reihe „European ECM“ des New Yorker Importvertriebs PolyGram Special Imports, gemeinsam mit vier weiteren Alben des renommierten europäischen Jazzlabels ECM. Das Heft lag laut Impressum ab Freitag, 15. März 1985, im Handel.

    Austrians Pirchner and Pepl join with drummer Jack DeJohnette to create a highly original and accessible trio sound.

    Aus der ganzseitigen Vorstellung des ECM-Albums in DownBeat, April 1985, in der Reihe „European ECM“ des US-Vertriebs PolyGram Special Imports

    PolyGram Special Imports, European ECM

    The electronic effects of Pepl’s ovation guitar blend with Pirchner’s tenor vibes and marimba to form a rich overlay

    Aus der ganzseitigen Vorstellung des ECM-Albums in DownBeat, April 1985, in der Reihe „European ECM“ des US-Vertriebs PolyGram Special Imports

    PolyGram Special Imports, European ECM

  6. 16. März 1985 · Kritik · EN

    Billboard (US-Musikfachzeitschrift mit den Branchen-Charts, gegründet 1894): Album Reviews, Jazz-Fusion: „Werner Pirchner / Harry Pepl / Jack DeJohnette“ (Recommended)

    In der Ausgabe vom Samstag, 16. März 1985 (Vol. 97, Nr. 11), bespricht Billboard, die 1894 gegründete US-Musikfachzeitschrift mit den maßgeblichen Charts der Branche, auf S. 66 in den Album Reviews unter Jazz-Fusion das ECM-Album (ECM 1237, über PolyGram Special Imports) und stuft es als „Recommended“ ein; so bezeichnet Billboard Neuerscheinungen, denen die Redaktion einen Platz in den Charts ihres Formats zutraut, und Alben von besonderer Qualität. Die nicht namentlich gezeichnete Kurzkritik nennt Pirchner einen Stilisten an den Schlägeln, Pepl einen Akustikgitarristen und DeJohnette einen Meister des Timings und beschreibt eine zarte, stimmungsreiche Kammerjazz-Aufnahme, die an die stärksten frühen Produktionen von Manfred Eicher, dem Gründer und Produzenten von ECM, in diesem Feld erinnere. Zur selben Zeit stellte DownBeat das Album im Heft April 1985 ganzseitig vor; dazu gibt es einen eigenen Eintrag im Pressearchiv.

    a delicate chamber jazz set rich in moods; recalls producer Eicher’s strongest early forays into this stream

    Nicht gezeichnete Kurzkritik in den Album Reviews unter Jazz-Fusion, eingestuft als „Recommended“, zum ECM-Album von Werner Pirchner, Harry Pepl und Jack DeJohnette; Manfred Eicher ist Gründer und Produzent von ECM

    1983 date teaming mallet stylist Pirchner, acoustic guitarist Pepl and timemaster DeJohnette

    Nicht gezeichnete Kurzkritik in den Album Reviews unter Jazz-Fusion, eingestuft als „Recommended“, zum ECM-Album von Werner Pirchner, Harry Pepl und Jack DeJohnette

  7. 9. März 1985 · Bericht · EN

    Cash Box (US-Musikfachzeitschrift mit eigenen Charts): Jazz: „On Jazz“, Abschnitt „Label Hopping“ (Vol. 48, Nr. 39)

    Lee Jeske

    In seiner Jazzkolumne meldet Lee Jeske unter „Label Hopping“ die ECM-Neuerscheinungen, die PolyGram Special Imports in die USA bringt, darunter „Werner Pirchner/Harry Pepl/Jack De Johnette“, die US-Ausgabe des Albums ECM 1237. Es ist eine Meldung, keine Besprechung; eine Woche später empfahl Billboard das Album in seinen Album Reviews.

    And the Special Imports side of PolyGram gives us, on ECM, […] and “Werner Pirchner/Harry Pepl/Jack De Johnette.”

    Lee Jeske in seiner Jazzkolumne in Cash Box über die ECM-Neuerscheinungen, die PolyGram Special Imports in die USA brachte, darunter das Trio-Album mit Werner Pirchner und Jack DeJohnette (ECM 1237); eine Meldung, keine Kritik