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Harry Pepl * 1945  † 2005

Pressearchiv

Was über Harry Pepl geschrieben und gesendet wurde: Kritiken, Porträts, Interviews und Nachrufe, mit Zusammenfassung und Quelle. Die Originale sind urheberrechtlich geschützt und liegen im Archiv; für Forschung und Presse stellen wir sie auf Anfrage bereit.

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Reihenfolge: Neueste zuerst · Älteste zuerst

  1. 4. Oktober 1988 · Bericht

    APA-Basisdienst (Austria Presse Agentur), Rubrik APA JAZZ NEWS: „Große Konzertreihe mit Jazz und zeitgenössischer Musik in Graz“

    Kürzel „hmf/fwi“

    Vorschau auf das Herbstprogramm von gamsbART (Grazer Konzertveranstalter, Leitung Heimo Steps) im Katholischen Studentenhaus Münzgraben. Im Dezember-Programm steht ein „besonderer Abend“ mit Pepl, Herbert Joos und Jon Christensen, die für das von gamsbART angeregte „Cracked Mirrors“ den Preis der deutschen Schallplattenkritik erhielten (der Text nennt widersprüchlich den 16.11.). Außerdem wird Pepl als Gast auf Wolfgang Puschnigs Album „Pieces Of The Dream“ genannt.

  2. 30. August 1988 · Bericht

    APA-Basisdienst (Austria Presse Agentur), Rubrik APA JAZZ NEWS: „Schallplattenpreis für Harry Pepls ‚Cracked Mirrors‘“

    Kürzel „hmf/fwi“

    Meldung: Das ECM-Album „Cracked Mirrors“ mit Herbert Joos und Jon Christensen wurde in der Sparte Jazz der Vierteljahresliste mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Als letzter österreichischer Jazzmusiker vor Pepl war Werner Pirchner für das Doppelalbum „EU“ so geehrt worden.

    Großer Erfolg für den Gitarristen Harry Pepl, viel Beachtung für den österreichischen Jazz.

  3. 27. August 1988 · Sonstiges · EN

    Music Week (britische Musikfachzeitschrift): „New Albums“ (Neuerscheinungen vom 30. August bis 2. September 1988)

    Die Neuerscheinungsliste der britischen Musikfachzeitschrift führt „Cracked Mirrors“ von Harry Pepl, Herbert Joos (gedruckt „Joss“) und Jon Christensen für die Woche ab Dienstag, 30. August 1988, als Jazz-Album bei ECM/New Note, LP ECM 1356, CD 833 472-2. Es ist ein Branchennachweis der britischen Ausgabe, keine Kritik.

    PEPL, Harry/Herbert JOSS/Jón CHRISTENSEN CRACKED MIRRORS ECM/New Note ECM 1356/8334722"CD"

    Eintrag in der Liste „New Albums“ der britischen Musikfachzeitschrift Music Week für die Woche vom 30. August bis 2. September 1988: britische Ausgabe von „Cracked Mirrors“ bei ECM/New Note, LP ECM 1356, CD 833 472-2. „JOSS“ und „Jón“ wie gedruckt, gemeint sind Herbert Joos und Jon Christensen; eine Meldung, keine Kritik

  4. 14. Juni 1988 · Bericht

    APA-Basisdienst (Austria Presse Agentur), Rubrik APA JAZZ NEWS: „Erfolge für Harry Pepl“

    Kürzel „A“

    Meldung über das internationale Echo auf „Cracked Mirrors“ mit Herbert Joos und Jon Christensen und auf die LP „Volver“ mit Dino Saluzzi und Enrico Rava. Für das kommende Jahr werden Auftritte bei skandinavischen Festivals und Konzerte in Japan angekündigt. Pepl erzählt, er habe ohne konkrete Klangvorstellung zu spielen begonnen.

    Sein neues mit Herbert Joos und Jon Christensen eingespieltes Album „Cracked Mirrors“ errang die Aufmerksamkeit der internationalen Kritik.

    gleichsam aus dem Nichts entstanden

    Harry Pepl

  5. Mai 1988 · Pressetext

    ECM Records, München (Presseinformation): Harry Pepl / Herbert Joos / Jon Christensen: „Cracked Mirrors“

    ECM Records

    Zweiseitige Presseinformation des Labels zum Album (ECM 1356, CD 833 472-2, LP 833 472-1) mit Besetzung: Pepl an Gitarre, Roland-MIDI-Gitarrensystem und Klavier, Joos am Flügelhorn, Christensen am Schlagzeug. Der Text beschreibt das Album als Folge gebrochener Genres, von parodierter Pianistenseligkeit über verfremdete alpenländische Volksmusik bis zu Free Jazz im Geist Ornette Colemans, und hebt den sinnfälligen Einsatz der Elektronik hervor.

    drei Musiker aufeinandertreffen, die auch in avancierten Spieltechniken mit viel Sinnlichkeit und Wärme zu improvisieren imstande sind.

    Im Wind des Zeitgeistes steht dieses Album jedenfalls völlig quer.

  6. 22. April 1988 · Kritik

    Tageszeitung (Titel nicht erhalten): „Glanzvolle Dreieinigkeit“

    Robert Urman

    Kritik des Konzerts im Linzer Posthof: die neue Dreieinigkeit um Harry Pepl mit Herbert Joos und Jon Christensen. Urman beschreibt atemberaubende Saitenkunst, Vogelgezwitscher und synthetische Flötenklänge, liebevoll gefärbte Poesie bis zu einem Hauch von Gil Evans und eine elektronisch erzeugte Klangfülle orchestraler Dimension. Das Trio spielte am Erscheinungstag, einem Freitag, noch im Hotel Mader in Katsdorf.

    Glanzstücke einer Jazzgegenwart, gewitzt gestaltet von einem Trio der Extraklasse

    Die drei boten atemberaubende Saitenkunst, virtuos verwirklichte Visionen eigensinniger Elektronik-Mobilmachung

  7. April 1988 · Kritik

    Tageszeitung (Titel nicht erhalten): „Versierte Gefährten“ (Musikantendreieck der Extraklasse im Posthof)

    -a-

    Konzertkritik zum Auftritt von Harry Pepl mit Jon Christensen und Herbert Joos im Linzer Posthof am 20. April 1988. Der Autor lobt Intensität, Sinnlichkeit und Schärfe der Kompositionen, die eindringlich gespielten Soli und die verblüffend eingesetzte Elektronik und kündigt die bevorstehende ECM-Platte (ECM: renommiertes europäisches Jazzlabel) des Trios an. Mit Foto von Nöbauer.

    Jazz-Österreichs Gitarrengröße von nicht nur in Europa den Ton mitangebenden Rang

    Elektronik wird von Harry Pepl auf verblüffende Weise ins Spiel gebracht.

  8. 1988 · Sonstiges

    Pressespiegel (Collage, Zusammenstellung nicht bezeichnet): „Cracked Mirrors“: Kritiken aus Deutschland, Österreich, Frankreich, Großbritannien und Japan

    verschiedene (u. a. Ken Hyder, Christa Wörner, Robert Urman)

    Collage aus Besprechungen zu „Cracked Mirrors“ um ein Konzertfoto von Harry Pepl: die Kritik „Ausdrucksstark“ mit dem Hinweis auf die Vierteljahresliste des Preises der Deutschen Schallplattenkritik, Konzertkritiken aus Esslingen und Linz, eine französische Rezension, eine englische von Ken Hyder („a marvellous feel of understatement“) und eine japanische CD-Besprechung. Aus dieser Sammlung stammt das oft zitierte Urteil über Pepl als einen der innovativsten Gitarristen Europas.

    Harry PEPLs selbstverständliches und attraktives Spiel auf seiner Midi-Guitar schafft stete „aha“-Momente und weist ihn als einen der innovativsten Gitarristen des gesamteuropäischen Raumes aus.

    Als Meister der Sound-Malerei entpuppt sich der Jazz-Gitarrist Harry Pepl mit seinem neuen Album „Cracked Mirrors“