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Harry Pepl * 1945  † 2005

Pressearchiv

Was über Harry Pepl geschrieben und gesendet wurde: Kritiken, Porträts, Interviews und Nachrufe, mit Zusammenfassung und Quelle. Die Originale sind urheberrechtlich geschützt und liegen im Archiv; für Forschung und Presse stellen wir sie auf Anfrage bereit.

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Reihenfolge: Neueste zuerst · Älteste zuerst

  1. 16. März 1989 · Programmheft

    Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, Programmheft Brahms-Saal (Zyklus „Freude an Musik“, 3. Konzert): Ensemble Wien, Donnerstag, 16. März 1989, 18.30 Uhr

    Redaktion: Teresa Reichenberger

    Programmheft des Konzerts, in dem das Ensemble Wien Pepls „Ballade for Mr. Dinozo“ für zwei Violinen, Viola und Kontrabass spielt. Die Notiz zu Pepl fasst Kritikerstimmen zusammen und nennt sein Jazztrio mit Herbert Joos und Jon Christensen sowie das Jazzzwio in Montreux. Pepl wird dort irrtümlich als Tiroler Gitarrist bezeichnet.

    einer der innovativsten Gitarristen des gesamteuropäischen Raumes

  2. 9. Dezember 1988 · Interview

    Wochenpresse (Nr. 49): „Saitensprünge“

    Wolfgang Kralicek

    Zweiseitiges Porträt mit Interview rund um Pepls Österreich-Tournee im Dezember 1988. Es schildert die Entstehung von „Cracked Mirrors“ im Wachauer Studio und mit dem nachträglichen Schlagzeug in Oslo, die Montreux- und ECM-Zeit (ECM: renommiertes europäisches Jazzlabel) mit Pirchner und DeJohnette sowie Pepls Arbeit im Heimstudio in Hernstein. Genannt werden die Alben des Jahres 1988.

    Mir ist das Wurscht, daß das Jazz heißt.

    Wienerisch „Wurscht“: egal. Im Interview zur Österreich-Tournee im Dezember 1988, über die Bezeichnung Jazz für seine Musik

    Harry Pepl

    Der österreichische Musiker Harry Pepl ist ein international gefragter Mann.

    Die waren alle begeistert. Eine Sensation eigentlich.

    Über den Auftritt des Jazzzwio beim Jazzfestival Montreux 1981, im Interview 1988

    Harry Pepl

  3. 30. August 1988 · Bericht

    APA-Basisdienst (Austria Presse Agentur), Rubrik APA JAZZ NEWS: „Schallplattenpreis für Harry Pepls ‚Cracked Mirrors‘“

    Kürzel „hmf/fwi“

    Meldung: Das ECM-Album „Cracked Mirrors“ mit Herbert Joos und Jon Christensen wurde in der Sparte Jazz der Vierteljahresliste mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Als letzter österreichischer Jazzmusiker vor Pepl war Werner Pirchner für das Doppelalbum „EU“ so geehrt worden.

    Großer Erfolg für den Gitarristen Harry Pepl, viel Beachtung für den österreichischen Jazz.

  4. 24. Oktober 1985 · Sonstiges

    steirischer herbst, Festivalarchiv (online): „Jazzzwio Werner Pirchner / Harry Pepl & Gast“, Open Spoons Konzert

    Eintrag im Archiv des steirischen herbstes zum Gastspiel des Jazzzwio mit Gast am Donnerstag, 24. Oktober 1985, im Katholischen Studentenhaus Münzgraben in Graz, Reihe „Open Spoons“. Genannt werden nur Werner Pirchner und Harry Pepl, der Gast bleibt ungenannt.

  5. 23. Oktober 1985 · Sonstiges

    steirischer herbst, Festivalarchiv (online): „Martin Wiederhofer Trio / Jazzzwio Pirchner Pepl“, Mürztaler Werkstatt Jazz

    Eintrag im Archiv des steirischen herbstes zum Doppelkonzert am Mittwoch, 23. Oktober 1985, im Gasthof Prettenthaler in Kindberg (Steiermark), Reihe „Mürztaler Werkstatt“: Martin Wiederhofer Trio und Jazzzwio. Genannt werden Harry Pepl, Werner Pirchner, Robert Riegler, Walter Schmocker, Heimo Wiederhofer und Martin Wiederhofer, ohne Zuordnung zu den beiden Gruppen.

  6. 1985 · Porträt

    Sterz, Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kulturpolitik (Graz), Nr. 32: „Der Riese aus dem Fuchsloch. Eine Anbiederung an Werner Pirchner, hingehudelt“

    Heimo Steps

    Porträt Werner Pirchners von Heimo Steps, dem Gründer von gamsbART (Grazer Konzertveranstalter), in der Grazer Zeitschrift „Sterz“. Steps nennt Harry Pepl das „musikalische Alter Ego“ Pirchners, zitiert Le Monde („ein Gigant der Improvisation“), rühmt die Montreux-Platte des Jazzzwio und „Air, Love & Vitamins“ und erzählt, dass Steve Swallow im Sommer 1984 mit Pirchner und Pepl durch Europa tourte. Er erinnert sich an eine Nacht nach einem Konzert im Grazer Jazzclub M 59 um 1977, in der er mit den beiden im leeren Saal bis zum Morgengrauen philosophierte. Online auf der Website der Edition Werner Pirchner.

    Harry Pepl: Der Riese aus dem niederösterreichischen Hernstein, »ein Gigant der Improvisation« (Le Monde), das musikalische Alter Ego W.P.`s.

    Das Pirchner-Pepl-JazzZwio hat längst einen Fixplatz im apokryphen Pantheon der Musik.

    »Live in Montreux«, ein Hammer für Herz und Hirn, wenn du Herz und Hirn Amboß sein läßt.

    Heimo Steps 1985 in der Grazer Literaturzeitschrift Sterz über das Jazzzwio-Album „Live in Montreux“; Wortspiel mit Hammer und Amboss

  7. 1984 · Porträt

    Jazzlive (österreichisches Jazzmagazin): „Harry Pepl (Gitarre)“, Porträt mit Titelbild

    Mehrseitiges Porträt mit Titelbild („Portrait: Harry Pepl“). Pepl sei im Jahr davor zum drittbesten österreichischen Jazzmusiker des Jahres gewählt worden, mit derselben Platzierung unter den Gitarristen hinter Pat Metheny und James Blood Ulmer. Genannt werden ein Konzert mit Werner Pirchner, der Family of Percussion und Steve Swallow in Hamburg, ein Seminar von Peter Giger in Wengen mit Ronald Shannon Jackson und ein Auftritt in Moers mit Wolfgang Puschnig, Wolfgang Reisinger und Mike Richmond. Die genannten Auftritte, Moers im Juni 1984 und der Jazzworkshop des NDR (Norddeutscher Rundfunk, öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt für Norddeutschland) in Hamburg, datieren das Heft auf 1984; Nikolaus Kohler zitiert die Zusammenarbeit mit der Family of Percussion aus Jazzlive Nr. 14, September 1984. Es ist eines von zwei Jazzlive-Titelbildern mit Pepl; das zweite zeigt ihn mit Air Mail (Nr. 20, April 1985).

    Zweifelsohne muß Harry Pepl heute zu den führenden Jazzgitarristen Europas gezählt werden.

  8. 6. November 1981 · Sonstiges

    Rockpalast-Archiv (privates Fanarchiv, online): „PIRCHNER-PEPL JAZZZWIO - Metropol Berlin 06.11.1981“

    Das Rockpalast-Archiv, ein privat betriebenes Fanarchiv zur Musiksendung Rockpalast des WDR-Fernsehens (keine Seite des WDR), führt das Jazzzwio von Werner Pirchner (Vibraphon, Marimba) und Harry Pepl (Gitarre) beim Jazz Fest Berlin im Metropol am Freitag, 6. November 1981, mit der Titelliste von acht Stücken und ihren Spieldauern, zusammen rund 85 Minuten: „Berlin '81 Die Erste“, „Gegenwind“, „Homesick“, „Der Tag An Dem Wir Erfuhren, Dass Paul Desmond Gestorben War“, „Drein Sein Beieinader Bleiben“, „Germ In A“, „Raga Nr. 3“ und „White Smoke“. In der Produktionsliste des Archivs steht der Abend zwischen weiteren Rockpalast-Aufzeichnungen im Metropol vom 3. bis 8. November 1981, darunter U2, John Scofield und James Blood Ulmer. Ob die Aufnahme gesendet wurde und erhalten ist, nennt die Seite nicht.

  9. Oktober 1981 · Sonstiges

    Sounds (Musikzeitschrift, Hamburg): „Jazz Fest 81 Berlin“ (Anzeige der Berliner Festspiele, Heft 10/1981, S. 64)

    In Heft 10 (Oktober 1981) von Sounds, der Hamburger Musikzeitschrift (1966 bis 1983, anfangs mit Schwerpunkt Free Jazz), kündigen die Berliner Festspiele auf S. 64 in einer Anzeige das Jazz Fest Berlin vom 5. bis 8. November 1981 an. Für das Metropol nennen sie am Freitag, 6. November, um 23 Uhr „Pirchner-Pepl Jazzzwio/ Defunkt“; an den anderen Abenden spielen dort Volker Kriegel, das John Scofield Trio, Michael Gregory Jackson und James „Blood“ Ulmer. Es ist eine Ankündigung, kein Konzertbericht.

  10. 30. April 1980 · Bericht

    Burgenländische Freiheit (gedruckte Seite 52, ANNO-Seite 44): „Jazz aktuell“ bei Jeunesses Musicales

    Kurzbericht über das Konzert „Jazz aktuell“ der Musikalischen Jugend am 21. April 1980 im Festsaal der Pädagogischen Akademie Eisenstadt. Zum Quintett „5 Neighbours“ um den Pianisten Dieter Glawischnig kamen als Solisten Werner Pirchner am Vibraphon und Harry Pepl an der Gitarre.

    Vibraphon und Harry Pepl an der Gitarre führten überzeugend vor