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Was über Harry Pepl geschrieben und gesendet wurde: Kritiken, Porträts, Interviews und Nachrufe, mit Zusammenfassung und Quelle. Die Originale sind urheberrechtlich geschützt und liegen im Archiv; für Forschung und Presse stellen wir sie auf Anfrage bereit.
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30. April 1980 · Bericht
Burgenländische Freiheit (gedruckte Seite 52, ANNO-Seite 44): „Jazz aktuell“ bei Jeunesses Musicales
Kurzbericht über das Konzert „Jazz aktuell“ der Musikalischen Jugend am 21. April 1980 im Festsaal der Pädagogischen Akademie Eisenstadt.
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Zum Quintett „5 Neighbours“ um den Pianisten Dieter Glawischnig kamen als Solisten Werner Pirchner am Vibraphon und Harry Pepl an der Gitarre.
Vibraphon und Harry Pepl an der Gitarre führten überzeugend vor
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15. November 1980 · Sonstiges
Brief aus Bangkok: „Benny Goodman war nach dem 2. Konzert voll des Lobes“: Brief an Harry Pepl nach den Berliner Goodman-Konzerten
Kurt A. Müller
Maschinengeschriebener Brief aus Bangkok an Harry Pepl in Hernstein, eine Woche nach den Konzerten mit Benny Goodman in der Berliner Philharmonie (7. und 8. November 1980).
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Absender ist laut Familienarchiv Goodmans Manager Kurt A. Müller, der in Bangkok lebende Schweizer Goodman-Freund, der die Konzerte mitorganisierte, die Musiker aus Europa auswählte und die Aufnahmen machte. Er berichtet, Goodman sei nach dem zweiten Konzert voll des Lobes gewesen; bei Pepls Solo zu Beginn des zweiten Konzerts sei Goodman so in Schwung gekommen wie seit Jahren nicht mehr, und das ganze Quintett habe gejammt wie in Goodmans frühen Jahren. Bedauert habe Goodman nur, dass Pepl keine akustische Gitarre spielte. Wortlaut (Anschrift ausgelassen, Schreibweise des Originals): „Herrn Harry Pepl, [Anschrift], 2560 Hernstein, Nieder-Oesterreich. 15. November 1980. Lieber Herr Pepl, Nun sind meine Frau und ich wieder gut in Bangkok eingetroffen und denken noch oft und gerne an die swingenden Tage in Berlin zurueck. Benny Goodman war nach dem 2. Konzert voll des Lobes ueber Sie und Ihre Kollegen. Ich selbst war auch froh, dass alles so gut geklappt hat, denn wer mit Benny Goodman spielt, muss gut sein, ansonsten die Sache ungemuetlich sein kann, da Benny eben ein absoluter Perfektionist ist und viel Perfektion auch von seinen Musikern verlangt. Als Sie mit Ihrem Solo, anfangs des 2. Konzertes loslegten kam Benny so richtig in Schwung, wie ich ihn seit vielen Jahren nicht mehr erlebte, Charly, Peter und Don Haas swingten mit und das ganze Quintet ‚jamte‘ wie dies nur in den fruehen Jahren von Benny Goodman der Fall war. Dies hat er mir auch anschliessend bestaetigt und war in bester Laune. Das Einzige, was er bedauerte war, dass Sie keine natuerliche Gitarre hatten, denn das haette ihm noch besser gefallen, sagte er, doch es war ja auch so gut. Also nochmals vielen Dank fuer ihr gutes Mitwirken, es war wirklich ein Genuss fuer uns alle und das Publikum tobte, wie Sie auf den Bandaufnahmen nochmals feststellen koennen. Die Fotos sind beim Kopieren und ich werde sie ihnen in wenigen Tagen senden. Ich wuerde mich freuen bald von Ihnen etwas zu hoeren, vielleicht schicken Sie mir mal ein Band auf dem Sie swingende Musik machen, ich wuerde dieses dann Benny kopieren, wenn Sie das erlauben. Herzliche Gruesse, auch seitens meiner Frau und alles Gute. Ihr [Unterschrift]“
Benny Goodman war nach dem 2. Konzert voll des Lobes über Sie und Ihre Kollegen.
Als Sie mit Ihrem Solo, anfangs des 2. Konzertes loslegten, kam Benny so richtig in Schwung, wie ich ihn seit vielen Jahren nicht mehr erlebte
Brief von Kurt A. Müller, dem Manager von Benny Goodman, dem „King of Swing“, nach dem zweiten Konzert in der Berliner Philharmonie im November 1980
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Oktober 1981 · Sonstiges
Sounds (Musikzeitschrift, Hamburg): „Jazz Fest 81 Berlin“ (Anzeige der Berliner Festspiele, Heft 10/1981, S. 64)
In Heft 10 (Oktober 1981) von Sounds, der Hamburger Musikzeitschrift (1966 bis 1983, anfangs mit Schwerpunkt Free Jazz), kündigen die Berliner Festspiele auf S. 64 in einer Anzeige das Jazz Fest Berlin vom 5. bis 8. November 1981 an.
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Für das Metropol nennen sie am Freitag, 6. November, um 23 Uhr „Pirchner-Pepl Jazzzwio/ Defunkt“; an den anderen Abenden spielen dort Volker Kriegel, das John Scofield Trio, Michael Gregory Jackson und James „Blood“ Ulmer. Es ist eine Ankündigung, kein Konzertbericht.
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17. Oktober 1981 · Sonstiges
Donaueschinger Musiktage, Festivalarchiv (online): „SWF-Jazz-Session“ (Donaueschinger Musiktage 1981)
Das Archiv der Donaueschinger Musiktage beim SWR, eines der ältesten Festivals für Neue Musik (seit 1921), verzeichnet für Samstag, 17. Oktober 1981, 20.30 Uhr, in der Donauhalle (Saal B) die SWF-Jazz-Session mit „Jonny tritt ab, keine Jazz-Oper für Stimmen und Instrumente in zwei Teilen“ von Mathias Rüegg, der auch dirigierte. Es spielten das Vienna Art Orchestra und die Stadtkapelle Radolfzell mit den Sängerinnen Karin Krog, Lauren Newton und Maggie Nicols, dem Saxophonisten John Surman und Harry Pepl (Gitarre); die Produktion hatte Joachim-Ernst Berendt, Jazzredakteur des Südwestfunks (SWF). Für Pepl verzeichnet das Archiv nur diesen Abend.
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6. November 1981 · Sonstiges
Rockpalast-Archiv (privates Fanarchiv, online): „PIRCHNER-PEPL JAZZZWIO - Metropol Berlin 06.11.1981“
Das Rockpalast-Archiv, ein privat betriebenes Fanarchiv zur Musiksendung Rockpalast des WDR-Fernsehens (keine Seite des WDR), führt das Jazzzwio von Werner Pirchner (Vibraphon, Marimba) und Harry Pepl (Gitarre) beim Jazz Fest Berlin im Metropol am Freitag, 6. November 1981, mit der Titelliste von acht Stücken und ihren Spieldauern, zusammen rund 85 Minuten: „Berlin '81 Die Erste“, „Gegenwind“, „Homesick“, „Der Tag An Dem Wir Erfuhren, Dass Paul Desmond Gestorben War“, „Drein Sein Beieinader Bleiben“, „Germ In A“, „Raga Nr. 3“ und „White Smoke“. In der Produktionsliste des Archivs steht der Abend zwischen weiteren Rockpalast-Aufzeichnungen im Metropol vom 3. bis 8. November 1981, darunter U2, John Scofield und James Blood Ulmer. Ob die Aufnahme gesendet wurde und erhalten ist, nennt die Seite nicht.
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20. Mai 1982 · Bericht
Steirerkrone (Neue Kronen Zeitung, Ausgabe Steiermark): „Star mit Witz: Larry Coryell“
Ronnie Herbolzheimer
Bericht über das Konzert des amerikanischen Gitarristen Larry Coryell mit dem polnischen Geiger Michal Urbaniak im Grazer Münzl.
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Am Nachmittag davor besuchte Coryell die Kunstuniversität Graz, zeigte den Studierenden neue Tricks und spielte eine Jam-Session mit Harry Pepl, von dem er laut Bericht sehr beeindruckt war.
eine Jam-Session mit Harry Pepl zu spielen, von dem er sehr beeindruckt war.
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1. Oktober 1982 · Programmheft
Ars Electronica 1982, Programmbuch: „Jazz und Elektronik“ mit dem Ars-Electronica-Workshop-Ensemble
Programm des Konzerts am Freitag, 1. Oktober 1982, 20 Uhr, im Großen Saal des Brucknerhauses Linz: das Workshop-Ensemble mit François Jeanneau, Wolfgang Dauner, Jasper van't Hof, Harry Pepl, Adelhard Roidinger und Daniel Humair in der Gesamtkonzeption von Robert Urmann, dazu das Quartett von Alphonse Mouzon. Der Workshop am Nachmittag war öffentlich. Das Foto von Pepl im Programm stammt von Rainer Rygalyk.
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anerkannt als einer der führenden Jazzgitarristen Europas
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30. Oktober 1982 · Sonstiges
steirischer herbst, Festivalarchiv (online): „Weltmusikfest der IGNM“, Abend „Jazz Club / Jazz Band Ball“
Eintrag im Archiv des steirischen herbstes zum Weltmusikfest der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik (IGNM) 1982 in Graz: Am Samstag, 30. Oktober 1982, um 22 Uhr spielt im Saal Steiermark des Congress die Steirische Herbst Band ’82 unter Erich Kleinschuster, mit Harry Pepl unter 30 genannten Musikern, im selben Block wie das Vienna Art Orchestra unter Mathias Rüegg; weitere Termine der Band bis Donnerstag, 4. November 1982, in der Ausstellungshalle des Congress.
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1984 · Porträt
Jazzlive (österreichisches Jazzmagazin): „Harry Pepl (Gitarre)“, Porträt mit Titelbild
Mehrseitiges Porträt mit Titelbild („Portrait: Harry Pepl“). Pepl sei im Jahr davor zum drittbesten österreichischen Jazzmusiker des Jahres gewählt worden, mit derselben Platzierung unter den Gitarristen hinter Pat Metheny und James Blood Ulmer.
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Genannt werden ein Konzert mit Werner Pirchner, der Family of Percussion und Steve Swallow in Hamburg, ein Seminar von Peter Giger in Wengen mit Ronald Shannon Jackson und ein Auftritt in Moers mit Wolfgang Puschnig, Wolfgang Reisinger und Mike Richmond. Die genannten Auftritte, Moers im Juni 1984 und der Jazzworkshop des NDR (Norddeutscher Rundfunk, öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt für Norddeutschland) in Hamburg, datieren das Heft auf 1984; Nikolaus Kohler zitiert die Zusammenarbeit mit der Family of Percussion aus Jazzlive Nr. 14, September 1984. Es ist eines von zwei Jazzlive-Titelbildern mit Pepl; das zweite zeigt ihn mit Air Mail (Nr. 20, April 1985).
Zweifelsohne muß Harry Pepl heute zu den führenden Jazzgitarristen Europas gezählt werden.
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11. Juni 1984 · Sonstiges
moers festival, Festivalarchiv (online): Archiv 1980 bis 1989: 11. Juni 1984, Eissporthalle
Das Online-Archiv des moers festival (internationales Festival für Jazz und improvisierte Musik in Moers, Nordrhein-Westfalen, Deutschland) führt für das Festival von Freitag, 8., bis Pfingstmontag, 11. Juni 1984, am letzten Tag in der Eissporthalle „Airmail (AUT)“ mit Wolfgang Puschnig, Karl „Bumi“ Fian, Mike Richmond und Wolfgang Reisinger, am selben Abend wie Pension Winnetou, Yoshiaki Fujikawa & Eastasia Orchestra und das 29th Street Saxophone Quartet. Pepl steht nicht in dieser Besetzungszeile; nach Nikolaus Kohler spielte er mit.
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23. September 1984 · Sonstiges
steirischer herbst, Festivalarchiv (online): „Michel Portal Unit featuring Harry Pepl“
Eintrag im Archiv des steirischen herbstes zum Gastspiel am Sonntag, 23. September 1984, im ehemaligen Schlachthof in Graz, Reihe „Falso Loco“, mit Daniel Humair, Jean-François Jenny-Clark, Joachim Kühn, George Lewis, Harry Pepl und Michel Portal.
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1985 · Porträt
Sterz, Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kulturpolitik (Graz), Nr. 32: „Der Riese aus dem Fuchsloch. Eine Anbiederung an Werner Pirchner, hingehudelt“
Heimo Steps
Porträt Werner Pirchners von Heimo Steps, dem Gründer von gamsbART (Grazer Konzertveranstalter), in der Grazer Zeitschrift „Sterz“.
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Steps nennt Harry Pepl das „musikalische Alter Ego“ Pirchners, zitiert Le Monde („ein Gigant der Improvisation“), rühmt die Montreux-Platte des Jazzzwio und „Air, Love & Vitamins“ und erzählt, dass Steve Swallow im Sommer 1984 mit Pirchner und Pepl durch Europa tourte. Er erinnert sich an eine Nacht nach einem Konzert im Grazer Jazzclub M 59 um 1977, in der er mit den beiden im leeren Saal bis zum Morgengrauen philosophierte. Online auf der Website der Edition Werner Pirchner.
Harry Pepl: Der Riese aus dem niederösterreichischen Hernstein, »ein Gigant der Improvisation« (Le Monde), das musikalische Alter Ego W.P.`s.
Das Pirchner-Pepl-JazzZwio hat längst einen Fixplatz im apokryphen Pantheon der Musik.
»Live in Montreux«, ein Hammer für Herz und Hirn, wenn du Herz und Hirn Amboß sein läßt.
Heimo Steps 1985 in der Grazer Literaturzeitschrift Sterz über das Jazzzwio-Album „Live in Montreux“; Wortspiel mit Hammer und Amboss
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17. Oktober 1985 · Sonstiges
steirischer herbst, Festivalarchiv (online): „Daniel Humair, Harry Pepl, Jean-François Jenny-Clark: Konzert“
Eintrag im Archiv des steirischen herbstes zu Konzert und Ausstellung am Donnerstag, 17. Oktober 1985, im Katholischen Studentenhaus Münzgraben in Graz: Trio Daniel Humair, Harry Pepl, Jean-François Jenny-Clark und die Ausstellung „Daniel Humair: Malerei und Grafik“.
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23. Oktober 1985 · Sonstiges
steirischer herbst, Festivalarchiv (online): „Martin Wiederhofer Trio / Jazzzwio Pirchner Pepl“, Mürztaler Werkstatt Jazz
Eintrag im Archiv des steirischen herbstes zum Doppelkonzert am Mittwoch, 23. Oktober 1985, im Gasthof Prettenthaler in Kindberg (Steiermark), Reihe „Mürztaler Werkstatt“: Martin Wiederhofer Trio und Jazzzwio.
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Genannt werden Harry Pepl, Werner Pirchner, Robert Riegler, Walter Schmocker, Heimo Wiederhofer und Martin Wiederhofer, ohne Zuordnung zu den beiden Gruppen.
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24. Oktober 1985 · Sonstiges
steirischer herbst, Festivalarchiv (online): „Jazzzwio Werner Pirchner / Harry Pepl & Gast“, Open Spoons Konzert
Eintrag im Archiv des steirischen herbstes zum Gastspiel des Jazzzwio mit Gast am Donnerstag, 24. Oktober 1985, im Katholischen Studentenhaus Münzgraben in Graz, Reihe „Open Spoons“. Genannt werden nur Werner Pirchner und Harry Pepl, der Gast bleibt ungenannt.
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25. Februar 1986 · Bericht
APA-Basisdienst (Austria Presse Agentur), Rubrik APA JAZZ NEWS: „Harry Pepls Sessions in Frankreich“
Kürzel „hmf/fwi“
Kurzmeldung der Austria Presse Agentur über österreichische Jazzmusiker im Ausland: Pepl werde Anfang März 1986 Sets in Paris und Grenoble spielen, außerdem seien Plattenaufnahmen mit Michel Portal und Jack DeJohnette geplant.
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Außerdem sind Plattenaufnahmen mit Michel Portal und Jack DeJohnette geplant.
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20. Juni 1986 · Bericht
Gemeindeblatt für den Bezirk Landeck, Nr. 25: „Jazz-Formation »Air Mail« gastiert in Landeck“
Vorschau im Gemeindeblatt für den Bezirk Landeck (Tirol, Österreich), einem Lokalblatt, das an alle Haushalte ging, auf das Konzert von Air Mail am Donnerstag, 19. Juni 1986, um 20.30 Uhr im Hotel Sonne in Landeck, das letzte vor der Sommerpause.
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Der Steckbrief der Band nennt als Gründungsjahr 1984, das internationale Debüt beim New Jazz Festival Moers und bei Festivals in Köln und Warschau, die LP „Prayer for Peace“ (1985) und die Tournee im Mai und Juni 1986 durch die Schweiz, Deutschland, Frankreich und Österreich mit den Festivals in Coutances, Amiens, Maur bei Zürich und Neuwied sowie Einladungen nach Istanbul, Ankara und Basel. Dazu kommen vier Pressestimmen auf Englisch, Polnisch, Französisch und Deutsch, ohne Angabe der Medien, und ein Gruppenfoto von Rainer Rygalyk.
»Air Mail«, eines der besten zeitgenössischen Quartette der europäischen Jazzszene gastiert.
Vielbeachtetes internationales Debut am »New Jazz Festival Moers« und an den Festivals Köln und Warschau.
Air Mail was the most enjoya[ble] discovery of the festival
Englischsprachige Pressestimme zu einem Festivalauftritt von Air Mail, Medium und Jahr nicht genannt; das Gemeindeblatt für den Bezirk Landeck druckte sie 1986 vor dem Konzert im Hotel Sonne. Die Ergänzung in eckigen Klammern betrifft den abgeschnittenen Rand des Drucks. Auf Deutsch: „Air Mail war die erfreulichste Entdeckung des Festivals.“
idealny kwartet jazzowy..j[e]dem tchem podajema przykła[d] kwartetu John Coltrane z lat 6[0]tych.
Polnische Pressestimme, Medium und Jahr nicht genannt. Wortlaut wie 1986 im Gemeindeblatt für den Bezirk Landeck gedruckt, mit Abschreibfehlern, Ergänzungen am Rand in eckigen Klammern. Auf Deutsch etwa: „ein ideales Jazzquartett … in einem Atemzug nennen wir als Beispiel das Quartett von John Coltrane aus den 60er Jahren“
Air Mail s'impose comme l'u[n] des quartets les plus excitants de scène européene.
Französischsprachige Pressestimme, Medium und Jahr nicht genannt; Wortlaut wie 1986 im Gemeindeblatt für den Bezirk Landeck gedruckt („européene“), Ergänzung am Rand in eckigen Klammern. Auf Deutsch: „Air Mail setzt sich als eines der aufregendsten Quartette der europäischen Szene durch.“
Eine Musik, die einem Zug d[er] Zeit gerecht wird, künstlerische G[e]meinsamkeit, an deren Ganzheit j[e]der seinen eigenständigen wie une[r]sätzlichen Anteil hat.
Deutschsprachige Pressestimme zu Air Mail, Medium und Jahr nicht genannt; Wortlaut wie 1986 im Gemeindeblatt für den Bezirk Landeck gedruckt („unersätzlichen“, gemeint unersetzlichen), Ergänzungen am abgeschnittenen Rand in eckigen Klammern
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7. April 1987 · Bericht
APA-Basisdienst (Austria Presse Agentur), Rubrik APA JAZZ NEWS: „Jazz-Splitter“
Kürzel „hmf/fwi“
Kurzmeldung: Pepl war mit dem Trompeter und Flügelhornisten Herbert Joos im Studio (daraus wird „Cracked Mirrors“), im Mai folgen Sessions in Frankreich mit Jack DeJohnette, Michel Portal und Mino Cinelu, eine Trio-Platte mit DeJohnette und Dave Holland sei in Vorbereitung. Pepl wird als Gitarre-Professor an der Jazzabteilung der Grazer Musikhochschule (heute Kunstuniversität Graz) vorgestellt.
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Eine Trio-Platte mit Jack DeJohnette und Dave Holland ist in Vorbereitung.
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2. Juni 1987 · Bericht
APA-Basisdienst (Austria Presse Agentur), Rubrik APA JAZZ NEWS: „Programm für das ‚Jazzianer-Fort‘ in Wiesen fixiert“
Kürzel „hmf/fwi/wm“
Programmvorschau für das Festival im „Jazzianer-Fort“ im burgenländischen Wiesen (3. bis 5. Juli 1987).
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Am Sonntag, 5. Juli, steht Air Mail neben der Big Band von George Russell, dem Johnny Griffin Quartett und Duo Due auf dem Programm; die Agentur kündigt die Band mit „Österreichs erstem Gitarristen“ an.
AirMail mit Österreichs erstem Gitarristen Harry Pepl
APA JAZZ NEWS (Austria Presse Agentur)
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16. Juni 1987 · Bericht
APA-Basisdienst (Austria Presse Agentur), Rubrik APA JAZZ NEWS: „Erfolg für Harry Pepl in Frankreich“
Kürzel „hmf/fwi“
Kurzmeldung aus Paris: Pepl feierte bei mehreren Konzerten in Frankreich Erfolge, darunter Sessions mit Jack DeJohnette und Dave Liebman in Paris.
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Lob kam vom Gitarristen John Abercrombie; mehrere Plattenproduktionen seien in Vorbereitung, auch ein Album mit Herbert Joos.
Lob gab es auch von einem prominenten Kollegen, Gitarrist John Abercrombie.
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1988 · Sonstiges
Pressespiegel (Collage, Zusammenstellung nicht bezeichnet): „Cracked Mirrors“: Kritiken aus Deutschland, Österreich, Frankreich, Großbritannien und Japan
verschiedene (u. a. Ken Hyder, Christa Wörner, Robert Urman)
Collage aus Besprechungen zu „Cracked Mirrors“ um ein Konzertfoto von Harry Pepl: die Kritik „Ausdrucksstark“ mit dem Hinweis auf die Vierteljahresliste des Preises der Deutschen Schallplattenkritik, Konzertkritiken aus Esslingen und Linz, eine französische Rezension, eine englische von Ken Hyder („a marvellous feel of understatement“) und eine japanische CD-Besprechung. Aus dieser Sammlung stammt das oft zitierte Urteil über Pepl als einen der innovativsten Gitarristen Europas.
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Harry PEPLs selbstverständliches und attraktives Spiel auf seiner Midi-Guitar schafft stete „aha“-Momente und weist ihn als einen der innovativsten Gitarristen des gesamteuropäischen Raumes aus.
Als Meister der Sound-Malerei entpuppt sich der Jazz-Gitarrist Harry Pepl mit seinem neuen Album „Cracked Mirrors“
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10. Jänner 1988 · Porträt
Kleine Zeitung: „Feldzug mit der Gitarre“
Otmar Klammer
Porträt auf Seite 18 über den Grazer Gitarreprofessor, der nach der Zeitung von Le Monde ein „Gigant der Improvisation“ genannt wurde.
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Es zeichnet den Weg von den Austrian Aces über Kommerzbands, Fledermausbar und ORF Big Band (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk) bis zur Professur nach und nennt Aufnahmen mit DeJohnette, Holland, Saluzzi und Portal. Überliefert sind außerdem Äußerungen von Scofield und Abercrombie über Pepl.
Der Gitarreprofessor zu Graz gilt international als einer der besten seines Faches.
He's great, he's like a machine gun
Der US-Jazzgitarrist John Abercrombie (ECM) über Pepls rasantes Spiel, als Lob gemeint; überliefert in der Kleinen Zeitung 1988
John Abercrombie
Gigant der Improvisation
Le Monde
international begehrter Meister der Improvisation
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8. März 1988 · Bericht
APA-Basisdienst (Austria Presse Agentur), Rubrik APA JAZZ NEWS: „Jazz aus Österreich“
Kürzel „hmf/fwi/ca“
Plattenrubrik zum österreichischen Jazz: Air Mail mit Wolfgang Puschnig, Harry Pepl, Wolfgang Reisinger und Mike Richmond, auch im Ausland erfolgreich, legt bei PolyGram „Light Blues“ vor.
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„Cracked Mirrors“ mit Herbert Joos und Jon Christensen entstand auf Initiative und mit Geld des Grazer Kulturvereins gamsbART und wurde von ECM (renommiertes europäisches Jazzlabel) übernommen.
„Cracked Mirrors“ heißt die Lp mit den drei ganz hervorragend disponierten Jazzern.
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April 1988 · Kritik
Tageszeitung (Titel nicht erhalten): „Versierte Gefährten“ (Musikantendreieck der Extraklasse im Posthof)
-a-
Konzertkritik zum Auftritt von Harry Pepl mit Jon Christensen und Herbert Joos im Linzer Posthof am 20. April 1988. Der Autor lobt Intensität, Sinnlichkeit und Schärfe der Kompositionen, die eindringlich gespielten Soli und die verblüffend eingesetzte Elektronik und kündigt die bevorstehende ECM-Platte (ECM: renommiertes europäisches Jazzlabel) des Trios an. Mit Foto von Nöbauer.
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Jazz-Österreichs Gitarrengröße von nicht nur in Europa den Ton mitangebenden Rang
Elektronik wird von Harry Pepl auf verblüffende Weise ins Spiel gebracht.
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22. April 1988 · Kritik
Tageszeitung (Titel nicht erhalten): „Glanzvolle Dreieinigkeit“
Robert Urman
Kritik des Konzerts im Linzer Posthof: die neue Dreieinigkeit um Harry Pepl mit Herbert Joos und Jon Christensen.
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Urman beschreibt atemberaubende Saitenkunst, Vogelgezwitscher und synthetische Flötenklänge, liebevoll gefärbte Poesie bis zu einem Hauch von Gil Evans und eine elektronisch erzeugte Klangfülle orchestraler Dimension. Das Trio spielte am Erscheinungstag, einem Freitag, noch im Hotel Mader in Katsdorf.
Glanzstücke einer Jazzgegenwart, gewitzt gestaltet von einem Trio der Extraklasse
Die drei boten atemberaubende Saitenkunst, virtuos verwirklichte Visionen eigensinniger Elektronik-Mobilmachung
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Mai 1988 · Pressetext
ECM Records, München (Presseinformation): Harry Pepl / Herbert Joos / Jon Christensen: „Cracked Mirrors“
ECM Records
Zweiseitige Presseinformation des Labels zum Album (ECM 1356, CD 833 472-2, LP 833 472-1) mit Besetzung: Pepl an Gitarre, Roland-MIDI-Gitarrensystem und Klavier, Joos am Flügelhorn, Christensen am Schlagzeug.
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Der Text beschreibt das Album als Folge gebrochener Genres, von parodierter Pianistenseligkeit über verfremdete alpenländische Volksmusik bis zu Free Jazz im Geist Ornette Colemans, und hebt den sinnfälligen Einsatz der Elektronik hervor.
drei Musiker aufeinandertreffen, die auch in avancierten Spieltechniken mit viel Sinnlichkeit und Wärme zu improvisieren imstande sind.
Im Wind des Zeitgeistes steht dieses Album jedenfalls völlig quer.
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14. Juni 1988 · Bericht
APA-Basisdienst (Austria Presse Agentur), Rubrik APA JAZZ NEWS: „Erfolge für Harry Pepl“
Kürzel „A“
Meldung über das internationale Echo auf „Cracked Mirrors“ mit Herbert Joos und Jon Christensen und auf die LP „Volver“ mit Dino Saluzzi und Enrico Rava.
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Für das kommende Jahr werden Auftritte bei skandinavischen Festivals und Konzerte in Japan angekündigt. Pepl erzählt, er habe ohne konkrete Klangvorstellung zu spielen begonnen.
Sein neues mit Herbert Joos und Jon Christensen eingespieltes Album „Cracked Mirrors“ errang die Aufmerksamkeit der internationalen Kritik.
gleichsam aus dem Nichts entstanden
Harry Pepl
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30. August 1988 · Bericht
APA-Basisdienst (Austria Presse Agentur), Rubrik APA JAZZ NEWS: „Schallplattenpreis für Harry Pepls ‚Cracked Mirrors‘“
Kürzel „hmf/fwi“
Meldung: Das ECM-Album „Cracked Mirrors“ mit Herbert Joos und Jon Christensen wurde in der Sparte Jazz der Vierteljahresliste mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.
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Als letzter österreichischer Jazzmusiker vor Pepl war Werner Pirchner für das Doppelalbum „EU“ so geehrt worden.
Großer Erfolg für den Gitarristen Harry Pepl, viel Beachtung für den österreichischen Jazz.
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September 1988 · Programmheft
Jazz Festival Willisau, Programmheft 1988: „Jazz in Willisau: Coming Dates“
Das Programmheft des 14. Jazz Festival Willisau (Kanton Luzern, Schweiz) vom 1. bis 4. September 1988 kündigt auf S. 110 unter „Jazz in Willisau: Coming Dates“ für Samstag, 3. Dezember 1988, 20 Uhr, im Mohren ein Doppelkonzert von Airmail (Harry Pepl, Wolfgang Puschnig, Mike Richmond, Wolfgang Reisinger) und Depart (Harry Sokal, Heiri Känzig, Jojo Meyer) an. Laut Konzertverzeichnis, Plakat und Pressedokumentation des Willisau Jazz Archive spielte an diesem Abend das Ray Anderson Quartet; ob das Konzert von Air Mail abgesagt oder verlegt wurde, ist nicht bekannt.
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8. September 1988 · Porträt
Die Steirische: „Vitaler Klangmaler“ (Das Künstlerporträt: Harry Pepl)
Heimo Steps
Porträt auf Seite 12 vom Manager von gamsbART (Grazer Konzertveranstalter), geschrieben anlässlich des Preises der deutschen Schallplattenkritik (deutsche Auszeichnung für herausragende Tonträger, vergeben von einer Kritikerjury) für „Cracked Mirrors“.
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Es erzählt unter anderem von der Zeit mit DeJohnette in Paris, der Filmmusik mit Benny Goodman und geplanten Projekten in Graz.
Seine musikalischen Gemälde lassen sich gerne hören, zumal ihnen Sinnlichkeit und Wärme innewohnen.
He is one of my favourites
Mit dem Akkordeon aufgewachsen, verleugnet er unsere eigene musikalische Tradition nicht und läßt sie in seine Musik einfließen.
Die große stilistische Vielfältigkeit und sein unverkennbar eigenwilliges Spiel, von der perfekten Beherrschung des Instruments ganz zu schweigen, bringen die prominentesten Musikerkollegen ins Schwärmen.
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4. Oktober 1988 · Bericht
APA-Basisdienst (Austria Presse Agentur), Rubrik APA JAZZ NEWS: „Große Konzertreihe mit Jazz und zeitgenössischer Musik in Graz“
Kürzel „hmf/fwi“
Vorschau auf das Herbstprogramm von gamsbART (Grazer Konzertveranstalter, Leitung Heimo Steps) im Katholischen Studentenhaus Münzgraben.
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Im Dezember-Programm steht ein „besonderer Abend“ mit Pepl, Herbert Joos und Jon Christensen, die für das von gamsbART angeregte „Cracked Mirrors“ den Preis der deutschen Schallplattenkritik erhielten (der Text nennt widersprüchlich den 16.11.). Außerdem wird Pepl als Gast auf Wolfgang Puschnigs Album „Pieces Of The Dream“ genannt.
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9. Dezember 1988 · Interview
Wochenpresse (Nr. 49): „Saitensprünge“
Wolfgang Kralicek
Zweiseitiges Porträt mit Interview rund um Pepls Österreich-Tournee im Dezember 1988. Es schildert die Entstehung von „Cracked Mirrors“ im Wachauer Studio und mit dem nachträglichen Schlagzeug in Oslo, die Montreux- und ECM-Zeit (ECM: renommiertes europäisches Jazzlabel) mit Pirchner und DeJohnette sowie Pepls Arbeit im Heimstudio in Hernstein. Genannt werden die Alben des Jahres 1988.
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Mir ist das Wurscht, daß das Jazz heißt.
Wienerisch „Wurscht“: egal. Im Interview zur Österreich-Tournee im Dezember 1988, über die Bezeichnung Jazz für seine Musik
Harry Pepl
Der österreichische Musiker Harry Pepl ist ein international gefragter Mann.
Die waren alle begeistert. Eine Sensation eigentlich.
Über den Auftritt des Jazzzwio beim Jazzfestival Montreux 1981, im Interview 1988
Harry Pepl
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15. Dezember 1988 · Kritik
Stuttgarter Zeitung: „Jazz im Zauberspiegel“ (Dieselstraße: Joos-Pepl-Oxley)
lind
Konzertkritik zum Trio Herbert Joos, Harry Pepl und Tony Oxley im Esslinger Kultur- und Kommunikationszentrum Dieselstraße.
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Der Autor beginnt mit kritischen Fragen zu Lautstärke, Zuspielband und versteckten Themen und beschreibt dann ein Verwirrspiel aus Free Jazz und balladesker Romantik, in dem das Publikum Pepls Gitarrensynthesizer als Bereicherung annahm; er verweist auf die Platte „Cracked Mirrors“.
akzeptierte den Gitarren-Synthesizer von Harry Pepl als phantasievolle Klangbereicherung
in einem Stück wie „Schikaneders Delight“ war auch durchaus mozarteische Heiterkeit im Spiel.
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17. Dezember 1988 · Kritik
Eßlinger Zeitung (Ausgabe Samstag/Sonntag): „Perkussives“ (Joos, Pepl und Oxley)
Christa Wörner
Kritik zum Jahresausklang der Reihe „Jazz in der Dieselstraße“ mit Herbert Joos, Harry Pepl und Tony Oxley: Eingängige Melodien und Volksliedhaftes umrahmen abstrakte Strukturen, gespielt mit und gegen die Elektronik.
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Pepl spielt über seine Gitarre auch Trompete und Klavier und bringt ein Schlagzeugsolo auf der Gitarre zustande; Joos erinnert an Chet Baker, Oxley prägt den europäischen Charakter der Musik.
Europäischer Jazz? Das Trio Herbert Joos, Harry Pepl und Tony Oxley lieferte dafür ein Beispiel.
So brachte es Pepl fertig ein fulminantes Schlagzeugsolo auf der Gitarre zu spielen.
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19. Dezember 1988 · Bericht
APA-Basisdienst (Austria Presse Agentur), Jahresrückblick „Pop, Rock, Jazz“: „Österreichs Jazz wurde international“
Kürzel „hmf/fwi/ca“
Jahresrückblick der Austria Presse Agentur: Der österreichische Jazz sei 1988 endgültig international geworden.
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An erster Stelle steht Pepls Preis der deutschen Schallplattenkritik für „Cracked Mirrors“, danach folgen Wolfgang Puschnigs „Pieces Of The Dream“, Karl „Bumi“ Fian und die Brüder Muthspiel.
Endgültig international geworden ist der österreichische Jazz. Gitarrist Harry Pepl erhielt für „Cracked Mirrors“, aufgenommen mit Herbert Joos und Jon Christensen, den Preis der Deutschen Schallplattenkritik.
Austria Presse Agentur
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17. Jänner 1989 · Bericht
APA-Basisdienst (Austria Presse Agentur), Rubrik APA JAZZ NEWS: „Jazz im Radio“
Kürzel „hmf/fwi/ca“
Programmhinweis: Dem österreichischen Gitarristen Harry Pepl ist am Samstag, 21. Jänner 1989, ein Feature im Ö1-Jazzstudio (Kulturradio des ORF) gewidmet.
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Dem österreichischen Gitarristen Harry Pepl ist ein Feature im Ö1-Jazzstudio am 21. Jänner gewidmet.
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16. März 1989 · Programmheft
Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, Programmheft Brahms-Saal (Zyklus „Freude an Musik“, 3. Konzert): Ensemble Wien, Donnerstag, 16. März 1989, 18.30 Uhr
Redaktion: Teresa Reichenberger
Programmheft des Konzerts, in dem das Ensemble Wien Pepls „Ballade for Mr.
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Dinozo“ für zwei Violinen, Viola und Kontrabass spielt. Die Notiz zu Pepl fasst Kritikerstimmen zusammen und nennt sein Jazztrio mit Herbert Joos und Jon Christensen sowie das Jazzzwio in Montreux. Pepl wird dort irrtümlich als Tiroler Gitarrist bezeichnet.
einer der innovativsten Gitarristen des gesamteuropäischen Raumes
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30. August 1989 · Pressetext
OTS (Originaltext-Service der APA), Aussendung des Landes Niederösterreich: „Niederösterreichische Jazzakademie von 2. - 9. September“
Aussendung zur ersten Niederösterreichischen Jazzakademie auf Schloss Zeillern bei Amstetten (2. bis 9. September 1989), gegründet von Gottfried Zawichowski und Albert Kreuzer als Fortbildung für Jazzmusiker, die keinen Zugang zu einem Jazzstudium haben.
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Im internationalen Referententeam unterrichtet Pepl Gitarre.
Gitarre: Harry Pepl, Hernstein