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Harry Pepl * 1945  † 2005

Pressearchiv

Was über Harry Pepl geschrieben und gesendet wurde: Kritiken, Porträts, Interviews und Nachrufe, mit Zusammenfassung und Quelle. Die Originale sind urheberrechtlich geschützt und liegen im Archiv; für Forschung und Presse stellen wir sie auf Anfrage bereit.

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Reihenfolge: Neueste zuerst · Älteste zuerst

  1. 1984 · Porträt

    Jazzlive (österreichisches Jazzmagazin): „Harry Pepl (Gitarre)“, Porträt mit Titelbild

    Mehrseitiges Porträt mit Titelbild („Portrait: Harry Pepl“). Pepl sei im Jahr davor zum drittbesten österreichischen Jazzmusiker des Jahres gewählt worden, mit derselben Platzierung unter den Gitarristen hinter Pat Metheny und James Blood Ulmer. Genannt werden ein Konzert mit Werner Pirchner, der Family of Percussion und Steve Swallow in Hamburg, ein Seminar von Peter Giger in Wengen mit Ronald Shannon Jackson und ein Auftritt in Moers mit Wolfgang Puschnig, Wolfgang Reisinger und Mike Richmond. Die genannten Auftritte, Moers im Juni 1984 und der Jazzworkshop des NDR (Norddeutscher Rundfunk, öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt für Norddeutschland) in Hamburg, datieren das Heft auf 1984; Nikolaus Kohler zitiert die Zusammenarbeit mit der Family of Percussion aus Jazzlive Nr. 14, September 1984. Es ist eines von zwei Jazzlive-Titelbildern mit Pepl; das zweite zeigt ihn mit Air Mail (Nr. 20, April 1985).

    Zweifelsohne muß Harry Pepl heute zu den führenden Jazzgitarristen Europas gezählt werden.

  2. 1985 · Porträt

    Sterz, Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kulturpolitik (Graz), Nr. 32: „Der Riese aus dem Fuchsloch. Eine Anbiederung an Werner Pirchner, hingehudelt“

    Heimo Steps

    Porträt Werner Pirchners von Heimo Steps, dem Gründer von gamsbART (Grazer Konzertveranstalter), in der Grazer Zeitschrift „Sterz“. Steps nennt Harry Pepl das „musikalische Alter Ego“ Pirchners, zitiert Le Monde („ein Gigant der Improvisation“), rühmt die Montreux-Platte des Jazzzwio und „Air, Love & Vitamins“ und erzählt, dass Steve Swallow im Sommer 1984 mit Pirchner und Pepl durch Europa tourte. Er erinnert sich an eine Nacht nach einem Konzert im Grazer Jazzclub M 59 um 1977, in der er mit den beiden im leeren Saal bis zum Morgengrauen philosophierte. Online auf der Website der Edition Werner Pirchner.

    Harry Pepl: Der Riese aus dem niederösterreichischen Hernstein, »ein Gigant der Improvisation« (Le Monde), das musikalische Alter Ego W.P.`s.

    Das Pirchner-Pepl-JazzZwio hat längst einen Fixplatz im apokryphen Pantheon der Musik.

    »Live in Montreux«, ein Hammer für Herz und Hirn, wenn du Herz und Hirn Amboß sein läßt.

    Heimo Steps 1985 in der Grazer Literaturzeitschrift Sterz über das Jazzzwio-Album „Live in Montreux“; Wortspiel mit Hammer und Amboss

  3. 10. Jänner 1988 · Porträt

    Kleine Zeitung: „Feldzug mit der Gitarre“

    Otmar Klammer

    Porträt auf Seite 18 über den Grazer Gitarreprofessor, der nach der Zeitung von Le Monde ein „Gigant der Improvisation“ genannt wurde. Es zeichnet den Weg von den Austrian Aces über Kommerzbands, Fledermausbar und ORF Big Band (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk) bis zur Professur nach und nennt Aufnahmen mit DeJohnette, Holland, Saluzzi und Portal. Überliefert sind außerdem Äußerungen von Scofield und Abercrombie über Pepl.

    Der Gitarreprofessor zu Graz gilt international als einer der besten seines Faches.

    He's great, he's like a machine gun

    Der US-Jazzgitarrist John Abercrombie (ECM) über Pepls rasantes Spiel, als Lob gemeint; überliefert in der Kleinen Zeitung 1988

    John Abercrombie

    Gigant der Improvisation

    Le Monde

    international begehrter Meister der Improvisation

  4. 8. September 1988 · Porträt

    Die Steirische: „Vitaler Klangmaler“ (Das Künstlerporträt: Harry Pepl)

    Heimo Steps

    Porträt auf Seite 12 vom Manager von gamsbART (Grazer Konzertveranstalter), geschrieben anlässlich des Preises der deutschen Schallplattenkritik (deutsche Auszeichnung für herausragende Tonträger, vergeben von einer Kritikerjury) für „Cracked Mirrors“. Es erzählt unter anderem von der Zeit mit DeJohnette in Paris, der Filmmusik mit Benny Goodman und geplanten Projekten in Graz.

    Seine musikalischen Gemälde lassen sich gerne hören, zumal ihnen Sinnlichkeit und Wärme innewohnen.

    He is one of my favourites

    Mit dem Akkordeon aufgewachsen, verleugnet er unsere eigene musikalische Tradition nicht und läßt sie in seine Musik einfließen.

    Die große stilistische Vielfältigkeit und sein unverkennbar eigenwilliges Spiel, von der perfekten Beherrschung des Instruments ganz zu schweigen, bringen die prominentesten Musikerkollegen ins Schwärmen.