Pressearchiv
Was über Harry Pepl geschrieben und gesendet wurde: Kritiken, Porträts, Interviews und Nachrufe, mit Zusammenfassung und Quelle. Die Originale sind urheberrechtlich geschützt und liegen im Archiv; für Forschung und Presse stellen wir sie auf Anfrage bereit.
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27. Mai 1994 · Kritik
Der Standard: „Der Groove-Professor gibt sich recht unberechenbar“
Ljubiša Tošić
Plattenkritik zu „N.Y.C. Impressure“: Die funkige Rhythmusgruppe gibt Vollgas, Pepls Gitarre ist nach Jahren, in denen das Klangspiel dominierte, wieder als Gitarrenklang zu erkennen, die MIDI-Gitarre dient nur als atmosphärischer Zusatz. Tošić hört eine groovige Sache mit rockig verzerrtem Klang und höchst individueller Phrasierung; Klang sehr gut.
Auf N.Y.C. Impressure ist sein Gitarrenklang wieder als ein solcher zu erkennen.
Natürlich ist seine Phrasierung wiederum höchst individuell, was so viel heißt wie: reizvoll und angenehm unberechenbar.
Und da kann es schon passieren, daß der Gitarren-Professor mit rockig-verzerrtem Klang brilliert.
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26. Mai 1994 · Kritik
Salzburger Nachrichten (Seite 8): „Neue Symptome einer Krankheit“ (Das Jazzfestival in Raab ist als „Innviertler Jazzfestival“ wiederauferstanden)
Wolfgang Lamprecht
Bilanz des ersten Innviertler Jazzfestivals, das Paul Zauner nach dem Ende des Vereins Kunst und Kultur Raab mit einem eigenen Verein fortführte. Lamprecht hebt Jack DeJohnette hervor, der sich vor allem als Pianist zeigte und am Schlagzeug ein intimes Duo mit Pepl spielte.
als kongenialer Improvisator am Schlagzeug im spannend intimen Zwiegespräch mit dem Saitenelektroniker und kreativen Klangfärber Harry Pepl
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24. Mai 1994 · Kritik
Der Standard (Seite 10): „Zwischen Räucherstäbchen-Blues und festlicher Marching-Band-Tarnung“
Ljubiša Tošić
Festivalkritik aus Raab mit Dr. John, Ray Anderson und der Dirty Dozen Brass Band. Abseits des Nostalgischen hebt Tošić die Live-Session von Jack DeJohnette (Schlagzeug und Klavier) und Harry Pepl hervor.
Da gaben etwa Schlagzeuger/Pianist Jack deJohnette und Gitarrist Harry Pepl eine Live-Session.
ergaben sich doch Intensitäts-Szenen, auf die man keinesfalls verzichten wollte
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24. Mai 1994 · Kritik
Kronen Zeitung (Seite 17): Kurzkritik vom Innviertler Jazzfestival in Raab
Kürzel „CT“ (vermutlich Chris Thommark)
Bericht vom dritten Tag (Sonntag, 22. Mai 1994) des Innviertler Jazzfestivals in der Rothuberhalle in Raab: Jack DeJohnette steigt spontan bei Idris Muhammads Afro Beat ein und spielt später im Duo mit Pepl, der am Gitarrensynthesizer mit DeJohnette an Klavier und Schlagzeug Dialoge führt.
Zwischen Piano und Schlagzeug wechselnd, führte er mit Harry Pepl am Gitarrensynthesizer Dialoge.
Das waren Klangmeditationen zwischen ausufernd und konzentriert, in lyrischer Einsamkeit und orchestraler Klangfülle.
Kürzel CT (vermutlich Chris Thommark)
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7. Mai 1994 · Kritik
Salzburger Nachrichten: „Verständigungen über den Gartenzaun“ (Jazz-Gitarristen: Harry Pepls Comeback, Ray Cooder, Doctor Blocher, Bill Frisell)
Wolfgang Gratzer
Kurze Besprechung des neuen Albums: Pepl, einer der eigenständigsten Gitarristen des Kontinents, trete mit seinem in New York aufgenommenen Quartett (Claus Stöttner, Paul Nowinski, Jojo Mayer) aus seiner Zurückgezogenheit. Der Autor zählt die Platte dank raffiniert vorgedachter Titel und eindringlicher Soli zum Aufregendsten, was in Österreich in den letzten Jahren produziert wurde.
Der zu den eigenständigsten Gitarristen auf dem Kontinent zählende Wiener Harry Pepl
zum Aufregendsten zählt, das in den letzten Jahren hierzulande produziert worden ist.
ein Album eingespielt, das dank seiner so raffiniert vorgedachten, mit eindringlichen Soli durchpflügten Titeln zum Aufregendsten zählt, das in den letzten Jahren hierzulande produziert worden ist.
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1994 · Kritik
Buchkultur (Wien): Musiktipp „Harry Pepl Quartet: N. Y. C. imPressure“
Die Wiener Zeitschrift Buchkultur empfiehlt das Album „N.Y.C. Impressure“ des Harry Pepl Quartet: nach einem Konzert in New York City eingespielt, vermittle es die Eindrücke der vier Musiker. Der Tipp steht neben Neuerscheinungen von Hans Söllner und Hole.
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1994 · Kritik
Zeitschrift (Titel nicht erhalten), Plattenkritik: Harry Pepl Quartet: „N.Y.C. Impressure“
Plattenkritik zu „N.Y.C. Impressure“ (Extraplatte (Wiener Independent-Label) EX 203-2, aufgenommen 6/92 im Active Recording Studio, New York): Der Niederösterreicher Pepl experimentiere seit Jahren mit der MIDI-Gitarre, sein neues Steckenpferd sei das real-time-composing. Das Album spiegle Stimmung, Farben und rhythmische Dichte New Yorks, umgesetzt mit Claus Stötter, Paul Nowinski und Jojo Mayer. Wertung (8).
Der Niederösterreicher Harry Pepl liebt den Kampf mit 'Bits and Bytes'.
Sein neuestes Steckenpferd nennt sich „real-time-composing“.