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Harry Pepl * 1945  † 2005

Pressearchiv

Was über Harry Pepl geschrieben und gesendet wurde: Kritiken, Porträts, Interviews und Nachrufe, mit Zusammenfassung und Quelle. Die Originale sind urheberrechtlich geschützt und liegen im Archiv; für Forschung und Presse stellen wir sie auf Anfrage bereit.

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Reihenfolge: Neueste zuerst · Älteste zuerst

  1. 10. Dezember 1997 · Kritik

    Oberösterreichisches Volksblatt (Seite 28): „World Groove Music mitten im Innviertel“

    Harald Liehmann

    Bericht vom INNtöne-Wochenende: Am ersten Abend spielt Pepl mit dem Trompeter Franz Hackl zuerst Klavier, dann Schlagzeug; am zweiten Abend beteiligt er sich an Klavier und Gitarre an der Session von Michel Portal und Stephen Kent mit Wolfgang Reisinger und Steve Shehan.

    Im Anschluß daran spielte Harry Pepl, erst am Piano, dann am Schlagzeug, während Franz Hackl bei seiner Trompete blieb.

    Ihre Freude am Spiel übertrug sich nahtlos aufs Publikum.

  2. 10. Dezember 1997 · Kritik

    Kronen Zeitung (Seite 28): „Gemeinsame Jazzsprache“

    Chris Thommark

    Kritik der INNtöne im Barocksaal von Schloss Zell an der Pram: Alvin Batiste als Integrationsfigur, Michel Portal als Mittler, Franz Hackl begleitet an der Trompete Pepls Klavierimpressionen.

    Trompeter Franz Hackl akzentuierte seelenvoll Klavierimpressionen Harry Pepls

  3. 9. Dezember 1997 · Kritik

    OÖ Nachrichten (Ressort Kultur): „Wiederholt wechselnde Bündnisse“

    Robert Urmann

    Kritik des INNtöne-Festivalwochenendes im Schloss Zell an der Pram mit etwa 26 Musikern in rund 14 wechselnden Besetzungen. Urmann vermisst ein Konzept, lobt aber das Motus-Streichquartett, die Gospel Harmoniers und Pepls Spiel an Klavier und Schlagzeug. Nach Urmann schuf Pepl außerdem „als Saitenspieler“, also an der Gitarre, mit Michel Portal herausragende Momente. Das ist Urmanns Darstellung: Die Vorschau der Wiener Zeitung vom Dienstag, 11. November 1997, hatte im Zusammenhang mit seiner neuen CD geschrieben, Pepl spiele „nicht Gitarre, sondern Piano“; ob er beim Festival Gitarre spielte, ist offen.

    Aufmerksamkeit erregte das Piano- und Schlagzeugspiel des Gitarristen Harry Pepl.

    Als Saitenspieler bereitete er mit dem klangbewußt auf Baßklarinette und Soprano formulierenden Michel Portal fabelhafte Sonderfälle.

  4. 26. Februar 1996 · Kritik

    Kronen Zeitung (Seite 16): „Mythos und Zielpunkte“

    Besprechung zweier CDs von Günter Meinharts STUDIO PERCUSSION graz. Die Extraplatte 242 mit Stücken von Pepl, Wolfgang Muthspiel und Armin Pokorn bietet nach dem Text farbkräftigen, elektronisch gestützten Ausdruck; Pepl schrieb „albträumerische Filmmusik“.

    Farbkräftiger, elektronisch gestützter Ausdruck mit enormer Bandbreite

  5. 5. November 1995 · Kritik

    Kronen Zeitung (Seite 26): Plattenkritik zu „Abstract Truth - Beginnings“

    Kürzel „CT“ (vermutlich Chris Thommark)

    Besprechung der CD „Beginnings“ von Abstract Truth (PAO Records, Taufkirchen an der Pram, mit Unterstützung des Landes Oberösterreich): Musik für ruhige Stunden, in der Pepl die zweistimmige Melodiegruppe prägt und sein Instrument elektronisch vom Vibraphon- bis zum Orgelregister steuert.

    In der zweistimmigen Melodiengruppe ist Gitarrist Harry Pepl bestimmende Gestaltungskraft.

    Kürzel CT (vermutlich Chris Thommark)

    Elektronisch steuert er sein Instrument vom Vibraphon- bis zum Orgelregister.

  6. 19. August 1995 · Kritik

    Salzburger Nachrichten: „Könnte Jazz sein“ (Neues von Österreichern)

    Wolfgang Gratzer

    CD-Kolumne über Werner Pirchner, Harry Pepl und Wolfgang Mitterer. Gratzer erinnert an einen Jeunesse-Abend des Jazzzwio, das es bis zum Jazzfestival Montreux brachte, nennt das Album „Gegenwind“ ein Sammlerstück und bespricht Pepls rund 20-minütiges Auftragswerk „Anspannen, Überspannen, Abspannen“ für STUDIO PERCUSSION graz (Extraplatte 242-2), dem Pepl eine mit der MIDI-Gitarre eingespielte Zuspielung unterlegte.

    waren seinerzeit aufs originellste improvisierend aufeinander eingestimmt

    So öffnen sich fünf Klangbilder, deren farbliche Bewegtheit beträchtliche Sogwirkung zeigt

    waren seinerzeit aufs originellste improvisierend aufeinander eingestimmt. Ihr „Gegenwind“-Album stellt sich heute als Sammlerstück heraus.

  7. 27. Mai 1994 · Kritik

    Der Standard: „Der Groove-Professor gibt sich recht unberechenbar“

    Ljubiša Tošić

    Plattenkritik zu „N.Y.C. Impressure“: Die funkige Rhythmusgruppe gibt Vollgas, Pepls Gitarre ist nach Jahren, in denen das Klangspiel dominierte, wieder als Gitarrenklang zu erkennen, die MIDI-Gitarre dient nur als atmosphärischer Zusatz. Tošić hört eine groovige Sache mit rockig verzerrtem Klang und höchst individueller Phrasierung; Klang sehr gut.

    Auf N.Y.C. Impressure ist sein Gitarrenklang wieder als ein solcher zu erkennen.

    Natürlich ist seine Phrasierung wiederum höchst individuell, was so viel heißt wie: reizvoll und angenehm unberechenbar.

    Und da kann es schon passieren, daß der Gitarren-Professor mit rockig-verzerrtem Klang brilliert.

  8. 26. Mai 1994 · Kritik

    Salzburger Nachrichten (Seite 8): „Neue Symptome einer Krankheit“ (Das Jazzfestival in Raab ist als „Innviertler Jazzfestival“ wiederauferstanden)

    Wolfgang Lamprecht

    Bilanz des ersten Innviertler Jazzfestivals, das Paul Zauner nach dem Ende des Vereins Kunst und Kultur Raab mit einem eigenen Verein fortführte. Lamprecht hebt Jack DeJohnette hervor, der sich vor allem als Pianist zeigte und am Schlagzeug ein intimes Duo mit Pepl spielte.

    als kongenialer Improvisator am Schlagzeug im spannend intimen Zwiegespräch mit dem Saitenelektroniker und kreativen Klangfärber Harry Pepl

  9. 24. Mai 1994 · Kritik

    Der Standard (Seite 10): „Zwischen Räucherstäbchen-Blues und festlicher Marching-Band-Tarnung“

    Ljubiša Tošić

    Festivalkritik aus Raab mit Dr. John, Ray Anderson und der Dirty Dozen Brass Band. Abseits des Nostalgischen hebt Tošić die Live-Session von Jack DeJohnette (Schlagzeug und Klavier) und Harry Pepl hervor.

    Da gaben etwa Schlagzeuger/Pianist Jack deJohnette und Gitarrist Harry Pepl eine Live-Session.

    ergaben sich doch Intensitäts-Szenen, auf die man keinesfalls verzichten wollte

  10. 24. Mai 1994 · Kritik

    Kronen Zeitung (Seite 17): Kurzkritik vom Innviertler Jazzfestival in Raab

    Kürzel „CT“ (vermutlich Chris Thommark)

    Bericht vom dritten Tag (Sonntag, 22. Mai 1994) des Innviertler Jazzfestivals in der Rothuberhalle in Raab: Jack DeJohnette steigt spontan bei Idris Muhammads Afro Beat ein und spielt später im Duo mit Pepl, der am Gitarrensynthesizer mit DeJohnette an Klavier und Schlagzeug Dialoge führt.

    Zwischen Piano und Schlagzeug wechselnd, führte er mit Harry Pepl am Gitarrensynthesizer Dialoge.

    Das waren Klangmeditationen zwischen ausufernd und konzentriert, in lyrischer Einsamkeit und orchestraler Klangfülle.

    Kürzel CT (vermutlich Chris Thommark)

  11. 7. Mai 1994 · Kritik

    Salzburger Nachrichten: „Verständigungen über den Gartenzaun“ (Jazz-Gitarristen: Harry Pepls Comeback, Ray Cooder, Doctor Blocher, Bill Frisell)

    Wolfgang Gratzer

    Kurze Besprechung des neuen Albums: Pepl, einer der eigenständigsten Gitarristen des Kontinents, trete mit seinem in New York aufgenommenen Quartett (Claus Stöttner, Paul Nowinski, Jojo Mayer) aus seiner Zurückgezogenheit. Der Autor zählt die Platte dank raffiniert vorgedachter Titel und eindringlicher Soli zum Aufregendsten, was in Österreich in den letzten Jahren produziert wurde.

    Der zu den eigenständigsten Gitarristen auf dem Kontinent zählende Wiener Harry Pepl

    zum Aufregendsten zählt, das in den letzten Jahren hierzulande produziert worden ist.

    ein Album eingespielt, das dank seiner so raffiniert vorgedachten, mit eindringlichen Soli durchpflügten Titeln zum Aufregendsten zählt, das in den letzten Jahren hierzulande produziert worden ist.

  12. 1994 · Kritik

    Buchkultur (Wien): Musiktipp „Harry Pepl Quartet: N. Y. C. imPressure“

    Die Wiener Zeitschrift Buchkultur empfiehlt das Album „N.Y.C. Impressure“ des Harry Pepl Quartet: nach einem Konzert in New York City eingespielt, vermittle es die Eindrücke der vier Musiker. Der Tipp steht neben Neuerscheinungen von Hans Söllner und Hole.

  13. 1994 · Kritik

    Zeitschrift (Titel nicht erhalten), Plattenkritik: Harry Pepl Quartet: „N.Y.C. Impressure“

    Plattenkritik zu „N.Y.C. Impressure“ (Extraplatte (Wiener Independent-Label) EX 203-2, aufgenommen 6/92 im Active Recording Studio, New York): Der Niederösterreicher Pepl experimentiere seit Jahren mit der MIDI-Gitarre, sein neues Steckenpferd sei das real-time-composing. Das Album spiegle Stimmung, Farben und rhythmische Dichte New Yorks, umgesetzt mit Claus Stötter, Paul Nowinski und Jojo Mayer. Wertung (8).

    Der Niederösterreicher Harry Pepl liebt den Kampf mit 'Bits and Bytes'.

    Sein neuestes Steckenpferd nennt sich „real-time-composing“.

  14. 30. Mai 1993 · Kritik

    Kurier (Seite 21): „Raab-mood - eine Suche“

    Peter Klimitsch

    Stimmungsbericht vom ersten Tag des Pfingst-Jazzfestivals in Raab (Freitag, 28., bis Sonntag, 30. Mai 1993) mit dem Gary Bartz Quartet und Horace Parlan. Air Mail spielte mit Jean-Paul Celea (im Text „Jean-Pierre“) statt Palle Danielsson am Kontrabass; Pepl wird als „Gitarren-Mastermind“ bezeichnet.

    Airmail, mit Jean-Pierre Celea statt Palle Danielsson am Kontrabaß, frönte Gitarren-Mastermind Harry Pepl.

  15. 9. Mai 1993 · Kritik

    Kurier (Seite 22): „Pepl-Uraufführung beim Artis-Quartett-Zyklus“

    Werner Schuster

    Konzertkritik zum Artis-Quartett-Abend im Brahmssaal mit dem Brahms-Klavierquintett und der Uraufführung von Pepls Streichquartett zwischen Beethoven und Brahms. Der Kritiker lobt das Artis-Quartett und hält das fragile Werk für zu schade für eine Einlage zwischen den großen Stücken.

    sein zögernd immer wieder ansetzendes, fragiles, Trauer vermittelndes Werk ist als Sandwich-Einlage zu schade

    sein zögernd immer wieder ansetzendes, fragiles, Trauer vermittelndes Werk ist als Sandwich-Einlage zu schade.