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Harry Pepl * 1945  † 2005

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Was über Harry Pepl geschrieben und gesendet wurde: Kritiken, Porträts, Interviews und Nachrufe, mit Zusammenfassung und Quelle. Die Originale sind urheberrechtlich geschützt und liegen im Archiv; für Forschung und Presse stellen wir sie auf Anfrage bereit.

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Reihenfolge: Neueste zuerst · Älteste zuerst

  1. 2006 · Nachruf

    Jazzzeitung (Seite 6): „Ciao Habanero“ (Harry Pepl 1945 bis 2005)

    Rainer Rygalyk

    Persönlicher Nachruf des Jazzfotografen Rainer Rygalyk. Wolfgang Puschnig und Wolfgang Reisinger erinnern sich an die Jahre mit Air Mail; Rygalyk beschreibt Pepls letzten großen öffentlichen Auftritt 2004 beim Jazz Festival in Salzburg mit Playback zu acht Composings und Live-Musikern vor seinen Bildern.

    Er ist der europäische Jazzgitarrist schlechthin.

    Ich habe einfach seine musikalische Sprache gelernt.

    Wolfgang Puschnig

    Es war ein extremer Sog. Plötzlich mit jemanden zu spielen, der da oben, 2 Etagen über uns, steht und so souverän Gas gibt und alles mitreißt.

    Wolfgang Reisinger

    Er war für mich so ein Schubert Franzl Typ, unheimlich schöne Lieder aber auf höchster Qualitätsstufe und im nächsten Moment voll skurril und zerklüftet.

    Der Schlagzeuger Wolfgang Reisinger; „Schubert Franzl“ ist die liebevoll wienerische Form für Franz Schubert, den Wiener Liedkomponisten

    Wolfgang Reisinger

  2. 2006 · Lexikon

    mica music austria, Musikdatenbank: Wolfgang Schiftner (Eintrag mit dem Harry-Pepl-Preis 2006)

    Eintrag in der Musikdatenbank von mica (österreichisches Musikinformationszentrum) zum Saxophonisten Wolfgang Schiftner, geboren 1982, Mitbegründer der JazzWerkstatt Wien. Unter den Auszeichnungen steht für 2006 der Harry-Pepl-Preis beim Austrian Soundcheck (Festival in Graz) in Graz; Schiftner ist damit der erste Preisträger.

  3. 15. März 2006 · Bericht

    APA-Basisdienst (APA0260, Kultur): „Starke Töne: JazzWerkstatt Wien lädt wieder zum Festival ins WUK“

    APA (Kürzel leh/aku)

    Vorbericht auf das zweite Festival der JazzWerkstatt Wien im WUK vom 16. März bis 8. April 2006. Der Abend am 19. März ist der Erinnerung an Harry Pepl und Bumi Fian gewidmet, mit Gästen wie Wolfgang Puschnig, Wolfgang Reisinger und Raphael Preuschl.

  4. 29. April 2006 · Kritik

    Kronen Zeitung (Seite 25): „Zu einer Hommage an Werner Pirchner und Harry Pepl geriet der …“ (GrazJazz 2006)

    Kürzel „TS“

    Kurzkritik des dritten Abends von GrazJazz 2006 im Grazer Orpheum: Christian Muthspiel, Franck Tortiller und Georg Breinschmid huldigten der Musik von Pirchner und Pepl, eine anspruchsvolle und würdige Hommage.

    huldigten schließlich Christian Muthspiel, Franck Tortiller und Breinschmid der Musik der beiden kürzlich verstorbenen Ausnahmekönner

  5. 30. April 2006 · Kritik

    Kleine Zeitung (Seite 86, Kultur): „Der spürbare Geist des Komponisten“ (GrazJazz 2006)

    Franz Remmalk (Schreibung laut APA)

    Kritik des dritten Tages von GrazJazz 2006: Christian Muthspiel arrangierte mit seinem neuen Trio die Musik Pirchners und die seines langen musikalischen Weggefährten Pepl; mit Franck Tortiller am Vibraphon entstand ein großartig geschliffenes Konzert mit bestechend transparentem Klang.

    ein großartig geschliffenes Konzert, das Stück für Stück noch lange nachzuklingen vermochte

  6. 22. Juli 2006 · Bericht

    Der Standard (Seite 11, Szenario): „Jetzt gehts los“ (Glatt & Verkehrt 2006)

    Kürzel „felb“

    Wochenendtipp zum Festival Glatt & Verkehrt: Am Sonntag, 23. Juli 2006, spielten Christian Muthspiel, Franck Tortiller und Georg Breinschmid in der Minoritenkirche Krems-Stein ihren Tribut an das Jazzzwio.

    ihren leider posthumen Tribut an das geniale Jazzzwio

  7. November 2006 · Programmheft

    GamsbART-Post 5/2006 (GamsbART-Verein, Graz): Programm November bis Dezember 2006: Harry Pepl Gedenkpreis, 14. Austrian Soundcheck, Katholisches Studentenhaus Münzgraben

    Heimo Steps; Otmar Klammer

    Programmheft des Grazer Festivals mit den ersten Texten zum Harry-Pepl-Preis. Der Preis für Musiker unter 30 wird als Stipendium der Stadt Graz über 5.000 Euro am 18. November 2006 im Rahmen des Abends „Tribute to Harry Pepl“ überreicht. Heimo Steps schildert die Entstehung von „Cracked Mirrors“, Otmar Klammer beschreibt Pepls „real composing“.

    ein unverbesserlicher musikalischer Visionär

    Pepl war ein Gitarrist von internationaler Reputation, der mit seinem eigenwillig sperrigen und komplexen Improvisationsstil eine europäische Alternative zu den US-Gitarristen bot

    Otmar Klammer, GamsbART-Post

  8. 13. November 2006 · Bericht

    Kronen Zeitung (Seite 25): „Eine Hommage an Harry Pepl“ (Soundcheck in Graz)

    Kürzel „MG“

    Vorbericht auf den 14. Austrian Soundcheck im Grazer Jazzclub M59: Der Schlussabend am 18. November 2006 bringt eine Hommage an Pepl und die erste Verleihung des von der Stadt Graz gestifteten, mit 5.000 Euro dotierten Harry-Pepl-Preises.

  9. 17. November 2006 · Bericht

    Kleine Zeitung (Online, Rubrik Kultur): „Harry Pepl: Œuvre eines Kreativen“

    Michael Tschida

    Online-Artikel zur ersten Vergabe des Harry-Pepl-Preises in Graz, der als Anstoß gesehen wird, Pepls musikalischen Nachlass zu sichern. Sein Werk lagere in Schachteln im Haus, Tonbänder, Noten und technische Exoten; gamsbART (Grazer Konzertveranstalter) habe zugesagt, künftige Diplomstipendien sollten die wissenschaftliche Aufarbeitung unterstützen.

    das Werk eines ungemein Kreativen zu archivieren

    Gerhard Kosel

    Wie sehr der Paradegitarrist auch jetzt noch Jazzer inspiriert, soll nicht nur das heutige Finale beim „Austrian Soundcheck“ zeigen. Hut ab vor Harry P.!

  10. 19. November 2006 · Bericht

    Kleine Zeitung (Seite 89, Kultur): „Jazzpreis“ (Rubrik „Aktuell“)

    Meldung zur ersten Vergabe des Harry-Pepl-Preises (5.000 Euro, gestiftet von der Stadt Graz) an den Saxophonisten Wolfgang Schiftner am Samstag, 18. November 2006, beim Austrian Soundcheck, wo er mit der JazzWerkstatt Wien auftrat.

    Die Auszeichnung soll an den 2005 verstorbenen österreichischen Spitzengitarristen Pepl erinnern und Ausgangspunkt einer Aufarbeitung seines Lebenswerks sein.

  11. 20. November 2006 · Bericht

    Kronen Zeitung (Seite 34): „Alter Mut auf neuen Wegen“ (1. Harry-Pepl-Preis geht an Wolfgang Schiftner)

    Matthias Wagner

    Bericht vom Schlussabend des 14. Austrian Soundcheck im Grazer M59: Die JazzWerkstatt Wien spielte zwei Sets als „Tribute to Harry Pepl“, zuerst Clemens Wenger am MIDI-Keyboard, dann Preisträger Wolfgang Schiftner mit Clemens Salesny und Kollegen. Gerhard Kosel von gamsbART erläuterte die Kriterien des Preises, der mit der Verpflichtung zur Arbeit an Pepls Hinterlassenschaft verbunden ist.

    vor allem die innovative musikalische Arbeitsweise, der Mut, eigene Spuren zu hinterlassen

  12. 22. November 2006 · Bericht

    Der Standard (Kultur, Printausgabe): „Jazzwohnzimmer Miles Smiles feiert“

    felb

    Kurzbericht zum 15-jährigen Bestehen des Wiener Jazzclubs Miles Smiles in der Josefstadt, gegründet von Wulf Müller. Das erste Konzert spielten im Herbst 1981 Bill Frisell und Eberhard Weber. Aufgenommen haben dort unter anderen Aladár Pege, Jim Pepper und David Friesen, dazu österreichische Musiker bis zu Werner Pirchner und Harry Pepl.

    nebst österreichischen Granden von Werner Pirchner und Harry Pepl abwärts

  13. 6. Dezember 2006 · Programmheft

    Porgy & Bess (Programmtext, Online): „A Tribute to Harry Pepl“, Mittwoch, 06.12.2006, 20:00 Uhr

    Kürzel „CH“

    Ankündigung des Tribute-Abends mit Lorenz Raab und Raphael Preuschl, dem Andy Manndorff Trio, dem Koehne Quartet und Peter Ponger solo, dazu die Konzertfilme von Benny Goodman und vom Jazzzwio in Montreux 1981 und Visuals von Rainer Rygalyk. Der Text würdigt Pepl und erwähnt seine dreitägige Personale im Porgy & Bess (Wiener Jazzclub) 1994; der Reinerlös ging an die Nachlassverwaltung.

    Wirklich „leiwaund“ war aber schon Harry Pepl selber

    Wenn man mit Gitarristen spricht, z.B. mit Abercrombie oder Scofield, dann gab es eine konstante Frage: „And how is Harry?“

    Als eigenständiger Stilist, der durch seine technische Perfektion, rhythmische Prägnanz, harmonische Vielfalt und durch überbordende musikalische Energie in der internationalen Szene einen nachhaltigen Eindruck hinterließ

  14. 9. Dezember 2006 · Radio

    Wiener Zeitung (Seite 21, Programm: Radio Ö1, Samstag): „Die Österreich 1 Jazznacht“ mit Christian Bakonyi (Harry Pepl)

    Christian Bakonyi (Gestaltung)

    Programmhinweis auf die Ö1-Jazznacht mit Christian Bakonyi, die ab 23.05 Uhr Harry Pepl rund ein Jahr nach seinem Tod in großteils unveröffentlichten Aufnahmen vorstellte. Die Wiener Zeitung druckte denselben Programmtext auch am Donnerstag, 7. Dezember 2006; der Sendetag Samstag, 9. Dezember 2006, ist deshalb nicht ganz gesichert.

    der Komponist, Gitarrist und musikalische Freigeist Harry Pepl