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Was über Harry Pepl geschrieben und gesendet wurde: Kritiken, Porträts, Interviews und Nachrufe, mit Zusammenfassung und Quelle. Die Originale sind urheberrechtlich geschützt und liegen im Archiv; für Forschung und Presse stellen wir sie auf Anfrage bereit.
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6. März 2009 · Kritik
Der Standard (Print 06.03.2009, online 05.03.2009, Rubrik Musikrundschau): „Zwio und Trio“ (Neue Jazz-Alben von Werner Pirchner & Harry Pepl, Pablo Milanes & Chucho Valdes u. a.)
Musikrundschau mit einer Kurzkritik zu „Jazzzwio: Live in Concerts“ (Universal): Pirchner und Pepl seien eine Erinnerung wert, das Duo aus Gitarre und Vibrafon habe exemplarische Beispiele hitziger Kammermusik geliefert. Die DVD wird als Muss bezeichnet. Das Datum 13.02.2009 ergibt sich aus der Artikelnummer.
Harry Pepl, komplexer Gitarrist von wahrhaft internationalem Format
Was da an gestalterischem Furor, an Intensität erreicht wurde, wirkt auch heute noch maßstabsetzend.
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24. Februar 2009 · Kritik
KULTUR, Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft (Dornbirn): „JazzZwio: Live in Concerts“ (CD-Tipp)
Peter Füssl
CD-Tipp von Peter Füssl in der Vorarlberger Kulturzeitschrift KULTUR zur CD/DVD „Live in Concerts“ (Universal, 2009). Füssl erinnert an das legendäre JazzZwio von Pepl und Werner Pirchner zwischen 1977 und 1985 und beschreibt den Inhalt: 43 Minuten vom 15. Montreux Jazz Festival (Schweiz) 1981 sowie Ausschnitte aus Konzerten in der Szene Wien (1983) und im Konservatoriumssaal Innsbruck, Österreich (1984), mit Stücken wie „The Day We Know Paul Desmond is Gone“, „Against The Wind“, „Hosent’Raga“ und „Air Love And Vitamins“. Er nennt die beiden „zwei absolute Individualisten“, deren Zusammenspiel weit mehr ergebe als die Summe der Teile, hält fest, dass bisher vor allem die Brüder Muthspiel die Erinnerung an sie wachgehalten haben, und wünscht dem Jazzzwio mehr Bekanntheit, vor allem in der jüngeren Musikergeneration.
Sternstunden genial schräger Musik und knorrigen Humors
der Spielwitz der beiden Charakterköpfe wienerischer und tirolerischer Ausprägung wirkt auch mehr als 25 Jahre nach Entstehen der Aufnahmen noch taufrisch
Zur CD/DVD „Live in Concerts“ (2009) mit Konzerten des Jazzzwio von 1981 bis 1984; Pepl war Wiener, Werner Pirchner Tiroler, und beide brachten ihren eigenen, regional gefärbten Humor in die Musik
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13. Februar 2009 · Kritik
Die Presse (Online): „Jazzzwio, Live In Concerts“ (Zwio Infernal)
Samir H. Köck
Kurzkritik zur Wiederveröffentlichung des Montreux-Konzerts von 1981 (EmArcy/Universal). Der Text würdigt das Duo aus Gitarre und Vibrafon als ungewöhnliche Kammermusik der 1980er Jahre, deren Klangkaskaden Zeitgenossen im Gedächtnis geblieben seien.
Der famose Gitarrist Harry Pepl und sein kongenialer Partner
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Februar 2009 · Porträt
Concerto (2/2009, Seite 44): „Jazzzwio – ein markanter Name – bis heute“ (CD/DVD-Tipp „Live in Concerts“)
Thomas Hein
Bericht über die Wiederveröffentlichung der Montreux-Aufnahme samt Video, deren Vorbereitung zwischen Sommer 2007 und Herbst 2008 lief. Daniel Pepl beschreibt das Heimstudio im Keller in Hernstein, die Rettung der Bänder und den Plan, das Gesamtwerk seines Vaters zugänglich zu machen.
Während ich versuche, innerhalb eines Rahmens, eines Stils, innovativ zu sein, versuchte Harry immer die gesetzten Grenzen zu überschreiten und dann weiter zu gehen.
Daniel Pepl
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13. März 2007 · Radio
Deutschlandfunk, Nachtradio (Playlist): „Milestones - Harry Pepl“ (Klassiker der Jazzgeschichte)
Playlist einer Nachtradio-Sendung am 13. März 2007, 01:05 Uhr, mit „Live in Montreux 81“, dem ECM-Album (ECM: renommiertes europäisches Jazzlabel) mit Pirchner und DeJohnette und Air Mail „Light Blues“. Sie zeigt Pepl als Eintrag in einer deutschen Reihe über Klassiker der Jazzgeschichte.
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2007 · Pressetext
Christian Muthspiel Trio, „Against The Wind“ (Linernotes): „Das Christian Muthspiel Trio spielt Werner Pirchner und Harry Pepl“
Andreas Felber
Linernotes zum Album „Against The Wind“ (2007) auf Deutsch, Englisch und Französisch. Felber beschreibt Pirchner und Pepl als „perfektionistische Charakterköpfe“, die etwa zwischen 1978 und 1985 als „Jazz-Zwio“ Europas Festivals bespielten, und berichtet, dass die jungen Improvisatoren der JazzWerkstatt Wien Pepl zur Vaterfigur der österreichischen Szene erheben. Grundlage war ein Projekt mit Wolfgang Muthspiel für das Festival „Glatt&Verkehrt“ 2002. Auf der Produktseite stehen außerdem Pressestimmen der Weltwoche und der Salzburger Nachrichten.
Werner Pirchner und Harry Pepl, sie waren perfektionistische Charakterköpfe, die keine halben Sachen machten.
Während die jungen Improvisatoren der JazzWerkstatt Wien nach Hans Koller auch Harry Pepl für sich entdecken und so zur Vaterfigur der österreichischen Szene adeln
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6. Dezember 2006 · Programmheft
Porgy & Bess (Programmtext, Online): „A Tribute to Harry Pepl“, Mittwoch, 06.12.2006, 20:00 Uhr
Kürzel „CH“
Ankündigung des Tribute-Abends mit Lorenz Raab und Raphael Preuschl, dem Andy Manndorff Trio, dem Koehne Quartet und Peter Ponger solo, dazu die Konzertfilme von Benny Goodman und vom Jazzzwio in Montreux 1981 und Visuals von Rainer Rygalyk. Der Text würdigt Pepl und erwähnt seine dreitägige Personale im Porgy & Bess (Wiener Jazzclub) 1994; der Reinerlös ging an die Nachlassverwaltung.
Wirklich „leiwaund“ war aber schon Harry Pepl selber
Wenn man mit Gitarristen spricht, z.B. mit Abercrombie oder Scofield, dann gab es eine konstante Frage: „And how is Harry?“
Als eigenständiger Stilist, der durch seine technische Perfektion, rhythmische Prägnanz, harmonische Vielfalt und durch überbordende musikalische Energie in der internationalen Szene einen nachhaltigen Eindruck hinterließ
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22. November 2006 · Bericht
Der Standard (Kultur, Printausgabe): „Jazzwohnzimmer Miles Smiles feiert“
felb
Kurzbericht zum 15-jährigen Bestehen des Wiener Jazzclubs Miles Smiles in der Josefstadt, gegründet von Wulf Müller. Das erste Konzert spielten im Herbst 1981 Bill Frisell und Eberhard Weber. Aufgenommen haben dort unter anderen Aladár Pege, Jim Pepper und David Friesen, dazu österreichische Musiker bis zu Werner Pirchner und Harry Pepl.
nebst österreichischen Granden von Werner Pirchner und Harry Pepl abwärts
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19. Dezember 2005 · Nachruf
Musikergilde (Online): „Harry Pepl - ein Nachruf“
Peter Paul Skrepek
Ausführlicher Nachruf des Gitarristen Peter Paul Skrepek, der Pepl 1974 in der ORF Big Band (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk) kennenlernte. Er schildert Ausbildung, ORF-Studiojob, Jazzzwio, Air Mail und die Zeit mit Benny Goodman, nennt Schüler wie Wolfgang Muthspiel und Peter Havlicek und gibt als Todestag Montag, 5. Dezember 2005, an. Der frühere Rektor der Kunstuniversität Graz, Otto Kolleritsch, wird zitiert, Leserbriefe ergänzen den Text.
Jetzt, wo ich alles spielen kann, was ich will, darf ich nicht mehr.
Harry Pepl
Begnadeter Gitarrist und Ausnahmeerscheinung
Otto Kolleritsch
ein unverwechselbarer Musiker aus Wien mit Geltung in der ganzen Welt
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9. Dezember 2005 · Nachruf · EN
organissimo (Jazzforum, Online): „Harry Pepl R.I.P.“
mikeweil (Moderator)
Beitrag zum Tod von Harry Pepl in einem englischsprachigen Jazzforum. Der Moderator nennt ihn einen der originellsten Jazzgitarristen Österreichs und erinnert an das Jazzzwio mit Werner Pirchner, das ECM-Album (ECM: renommiertes europäisches Jazzlabel) mit Jack DeJohnette und Air Mail mit Mike Richmond.
one of Austria's most original jazz guitarists
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7. Dezember 2005 · Nachruf
JazzEcho (Universal Classics, Online): „Ade Harry Pepl!“
Online-Nachruf vom Mittwoch, 7. Dezember 2005. Wichtigstes Projekt war ab 1977 das Duo mit Werner Pirchner, das ihm internationale Anerkennung und Einladungen in alle Welt brachte. Danach arbeitete Pepl laut Nachruf mit Dino Saluzzi, Jack DeJohnette und Dave Holland sowie mit dem Vienna Art Orchestra. Als ordentlicher Professor in Graz ab 1984 brachte er Schüler wie den Gitarristen Wolfgang Muthspiel auf den Weg. Am Ende steht ein Hinweis auf die CD „Light Blues“ von Air Mail (Emarcy, 2001).
einer der prägenden Instrumentalisten der europäischen Jazzszene
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7. Dezember 2005 · Nachruf
Die Presse (Seite 34, Feuilleton): „Er musste spielen“ (Zum Tod des Wiener Jazzgitarristen Harry Pepl)
Kürzel „sam“
Nachruf mit dem Titelzitat „Man könnte Klavierspielen müssen“ aus dem Concerto-Interview. Er beschreibt das Real-Time-Composing, nennt Wes Montgomery und Jim Hall sowie Schönberg und Webern als Einflüsse und führt Erich Kleinschuster, die ORF Big Band (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk), JazzZwio, Jack DeJohnette, Art Farmer und Michel Portal als Weggefährten an.
Im äußerlich so introvertiert wirkenden Virtuosen brodelte es, wenn er spielte.
Er suchte leidenschaftlich: Wahrhaftigkeit, ein Utopia, in dem alle Gegensätze zusammenfallen.
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28. Juli 2004 · Lexikon
Österreichisches Musiklexikon online: Pepl, Harry
Peter Stachel
Lexikonartikel zu Leben und Werk: Jazzmusiker, Komponist und Musikpädagoge, Gitarre am Konservatorium und an der Musikhochschule Wien, Jazz autodidaktisch. Er behandelt die Zusammenarbeit mit dem Vienna Art Orchestra und der ORF Big Band (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk), das Jazzzwio mit Werner Pirchner, die Lehre in Graz und das Prinzip des Real-time und Instant Composing. Als Auszeichnungen nennt er Nominierungen für den Preis der deutschen Schallplattenkritik 1983 (deutsche Auszeichnung für herausragende Tonträger, vergeben von einer Kritikerjury) und 1988 sowie niederösterreichische Landespreise.