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Harry Pepl * 1945  † 2005

Pressearchiv

Was über Harry Pepl geschrieben und gesendet wurde: Kritiken, Porträts, Interviews und Nachrufe, mit Zusammenfassung und Quelle. Die Originale sind urheberrechtlich geschützt und liegen im Archiv; für Forschung und Presse stellen wir sie auf Anfrage bereit.

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Reihenfolge: Neueste zuerst · Älteste zuerst

  1. 2010 · Lexikon

    mica music austria, Musikdatenbank: Stefan Heckel (Eintrag mit dem Harry-Pepl-Preis 2010)

    Eintrag in der Musikdatenbank von mica (österreichisches Musikinformationszentrum) zum steirischen Pianisten, Akkordeonisten und Komponisten Stefan Heckel. Die Biografie nennt ihn Träger des Harry-Pepl-Jazzpreises 2010, die Liste der Auszeichnungen führt für 2010 den Harry-Pepl-Preis beim Festival Austrian Soundcheck von gamsbART (Grazer Konzertveranstalter) in Graz.

  2. 2010 · Sonstiges

    Land Niederösterreich, Festschrift „Kultur im Spiegel der Zeit. 1960–2010 Kulturpreise Niederösterreich“: „Musik. Eine Kulturgeschichte der Möglichkeiten und Unmöglichkeiten“

    Irene Suchy

    Musik-Essay „Musik. Eine Kulturgeschichte der Möglichkeiten und Unmöglichkeiten“ der Ö1-Redakteurin Irene Suchy in der Festschrift „Kultur im Spiegel der Zeit. 1960–2010 Kulturpreise Niederösterreich“. Suchy beschreibt die Arbeit der Jurys, die auch „das Übersehene hervorheben“ dürfen, und nennt als Beispiel Harry Pepl, den die Jury kurz vor seinem Tod würdigte; seine Karriere verbindet sie mit der „legendären ORF Big Band“. Im Verzeichnis der Preisträger steht Pepl mit dem Förderungspreis 1991 und dem Würdigungspreis des Landes Niederösterreich.

    den großen Instrumentalisten und Komponisten Harry Pepl

    die Karriere Pepls mit der legendären ORF Big Band

  3. 2010 · Sonstiges · EN

    Vienna Art Orchestra, The Big Band Years (Universal Music Austria): „Euro-American Dream Stories“

    Wolfgang Lamprecht (englische Übersetzung: Matthias Goldmann)

    Begleittext von Wolfgang Lamprecht (Universität Wien) zur Kompilation „The Big Band Years“ des [Vienna Art Orchestra](ensemble:vienna-art-orchestra), entstanden nach dem Abschiedsfest „Game Over“ im Wiener Porgy & Bess im August 2010. Lamprecht beschreibt, wie das Orchester von Mathias Rüegg eigenständige Musikerpersönlichkeiten förderte, die den europäischen Jazz und die zeitgenössische improvisierte Musik prägten, und nennt für die 1970er Jahre [Werner Pirchner](person:werner-pirchner), Harry Pepl und [Leszek Zadlo](person:leszek-zadlo).

    distinct music personalities, many of whom have helped shape the character of European jazz and contemporary improvised music

  4. 6. Mai 2010 · Porträt

    mica – music austria (Online): „Porträt: Wolfgang Reisinger“

    Porträt des Schlagzeugers Wolfgang Reisinger bei mica – music austria (österreichisches Musikinformationszentrum). Neben Part Of Art nennt er Air Mail mit Wolfgang Puschnig, Mike Richmond und Harry Pepl als zweite wichtige eigene Band seiner Zeit im Vienna Art Orchestra. Pepl sei der erste der großen Musiker gewesen, von denen er viel lernen konnte, „ein wirkliches Genie“. Er erzählt, dass John Scofield Pepl beim Bühnenwechsel „I’ll kill you!“ zurief, und erwähnt Bänder eines Live-Auftritts, die fast besser seien als die beiden Studioalben.

    Ich habe immer wieder das Glück gehabt, mit großartigen Musikern zusammen zu treffen, von denen man wirklich viel lernen konnte und der erste in dieser Hinsicht war auf jeden Fall Harry Pepl. Der war ein wirkliches Genie und ein großartiger Gitarrist, mit einer Energie und Ernsthaftigkeit, die einem vor Augen geführt hat, wo es hin gehen kann.

    Wolfgang Reisinger

    Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie wir einmal von der Bühne runter gegangen sind, John Scofield rauf und im Vorbeigehen hat er zu Harry gemeint, ‚I’ll kill you!’. Das sind so kleine Erlebnisse, die man nicht vergisst. Das war wirklich eine total heiße Band damals.

    Wolfgang Reisinger

  5. 2. Juni 2010 · Radio

    Ö1, „Apropos Musik“ (Programmhinweis der Wiener Zeitung): „Vom schwarzen Wien der 60er Jahre“ (2)

    Irene Suchy

    Ö1 (Kulturradio des ORF) sendet am Mittwoch, 2. Juni 2010, um 15.05 Uhr den zweiten Teil von Irene Suchys Reihe über das Wien der 1960er Jahre: Versuche, den Jazz symphonisch und konzerttauglich zu machen, die Suche nach dem Wiener Blues und frühe Filmmusik. Gespielt wird Musik von Werner Pirchner, Erich Kleinschuster, Harry Pepl, Friedrich Gulda, Johannes Fehring und anderen.

  6. 8. Juli 2010 · Kritik · EN

    ECM Reviews (Between Sound and Space: ECM Records and Beyond): „Adelhard Roidinger: Schattseite (ECM 1221)“

    Tyran Grillo

    Rezension des einzigen ECM-Albums (ECM: renommiertes europäisches Jazzlabel) von Adelhard Roidinger, aufgenommen im November 1981 im Tonstudio Bauer in Ludwigsburg, mit Heinz Sauer, Bob Degen, Harry Pepl, Werner Pirchner, Aina Kemanis und Michael DiPasqua. Grillo lobt den luftigen, atmosphärischen Klang, Pepls weiche Gitarrenlinien im Eröffnungsstück und das an Pat Metheny erinnernde Spiel in „Loveland“ und wünscht sich dringend eine Wiederveröffentlichung.

    The fantastic sax solo and Metheny-esque picking lend even more elegance to the track’s progressive sound.

  7. 14. Juli 2010 · Porträt

    Falter: „Durchs weite Land, Gitarre in der Hand“

    Porträt des Gitarristen Martin Siewert. Der Falter nennt ihn einen in Graz „beim legendären Harry Pepl“ ausgebildeten Jazzgitarristen; Siewert selbst sagt über seinen Lehrer, der sei so ziemlich das einzig Fantastische an Graz gewesen.

    der war so ziemlich das einzig Fantastische an Graz

    Martin Siewert

  8. 17. September 2010 · Bericht

    mica music austria: „STUDIO FAN, das Abonnementprogramm des Ensembles Studio Dan“

    Vorstellung der Abonnementreihe des Wiener Ensembles Studio Dan mit einer Kurzbiografie seines Leiters Daniel Riegler. Für 2008 nennt sie die Leitung der Stage-Band des Porgy & Bess (Wiener Jazzclub) und den Harry-Pepl-Preis 2008.

  9. 22. November 2010 · Porträt

    Kleine Zeitung: „Freigeist an den Tasten“

    Otmar Klammer

    Porträt des Grazer Pianisten Stefan Heckel am Tag der Verleihung des dritten Harry-Pepl-Preises (Montag, 22. November 2010, Orpheum Graz, Abschluss des Austrian Soundcheck). Der mit 4.000 Euro dotierte Förderpreis von gamsbART ist der Startschuss für Heckels Doktorarbeit über Pepls Werk; zum Abschluss spielen Daniel Riegler und Matthias Muche ein „Tribute to Harry Pepl“.

    Diese nämlich sei ganz dem Œuvre des vor fünf Jahren jäh verwichenen Jazzgitarristen und Komponisten Harry Pepl gewidmet.

    Zwischen Jazz, ethnischer und alpenländischer Musik steht wie bei Pepl auch bei Heckel stets die musikalische Freiheit im Zentrum des kreativen Prozesses.

  10. 24. November 2010 · Kritik

    Kronen Zeitung: „Schwülstige Fadesse“

    MW

    Bericht vom Abschluss des 20. Austrian Soundcheck im Grazer Orpheum: Stefan Heckel erhält den dritten Harry-Pepl-Preis als Startschuss für eine Doktorarbeit über Pepls Vermächtnis, dessen Werk laut Festivalleiter Gerhard Kosel noch der Aufarbeitung harrt. Zur Einstimmung spielen Daniel Riegler (Preisträger 2008) und Matthias Muche als Posaunenduo drei Real-Time-Compositions Pepls.

    Nach dem Tod des großen Gitarristen und Komponisten Harry Pepl (1945-2005) harre sein Werk noch der Aufarbeitung, so Soundcheck-Intendant Gerhard Kosel.

    Als Einstimmung hatten Daniel Riegler (Pepl-Preisträger 2008) und Matthias Muche als Posaunen-Duo drei „real-time-compositions“ des Meisters vorgetragen.

  11. 24. November 2010 · Kritik

    Kleine Zeitung: „Eine Jazz Big Band, die Seelen baumeln lässt“

    Otmar Klammer

    Konzertbericht vom Finale des Austrian Soundcheck: Stefan Heckel nimmt den mit 4.500 Euro dotierten Harry-Pepl-Preis entgegen und kündigt an, sich wissenschaftlich dem Werk des Namensgebers zu widmen. Das Posaunenduo Daniel Riegler und Matthias Muche spielt wenige Tage vor dem fünften Todestag drei Bearbeitungen von Pepl-Stücken, darunter „125/250“ aus der Zeit von Air Mail.

    Das Posaunenduo Daniel Riegler und Matthias Muche lieferte wenige Tage vor dem fünften Todestag des Wiener Jazzgitarristen und Komponisten drei elegant geschliffene Bearbeitungen, wovon das berüchtigte „125/250“ aus Pepls Airmail-Zeiten seinem angerissenen Duktus am nächsten kam.

  12. 11. Dezember 2010 · Kritik

    Süddeutsche Zeitung (Landkreisteil): „Wilder Wind aus Österreich“

    Patrizia Steipe

    Konzertbericht aus dem Kulturkeller Feldafing (Bayern, Deutschland): Das Christian Muthspiel Trio spielt am Mittwoch, 8. Dezember 2010, sein Programm „Against the Wind“ mit der Musik von Werner Pirchner und Harry Pepl. Die Süddeutsche nennt die beiden ein Kult-Duo und ihr Jazzzwio eine Gruppe, die dem europäischen Jazz wichtige Impulse verlieh; die Ankündigung erschien am 04.12.2010.

    Pirchner und Pepl bildeten in den siebziger und achtziger Jahren das legendäre „Jazz-Zwio“, eine Gruppe, die dem europäischen Jazz wichtige Impulse verlieh.