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Harry Pepl * 1945  † 2005

Pressearchiv

Was über Harry Pepl geschrieben und gesendet wurde: Kritiken, Porträts, Interviews und Nachrufe, mit Zusammenfassung und Quelle. Die Originale sind urheberrechtlich geschützt und liegen im Archiv; für Forschung und Presse stellen wir sie auf Anfrage bereit.

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  1. 28. Jänner 2022 · Interview · EN

    The San Diego Union-Tribune (Online): „Austrian jazz guitar star Wolfgang Muthspiel jazzed about pending San Diego debut concert“

    George Varga

    Interview mit Wolfgang Muthspiel vor seinem ersten Konzert in San Diego. Auf die Frage nach österreichischen Vorbildern nennt er neben Joe Zawinul seinen Lehrer Harry Pepl: einen wichtigen Gitarristen mit eigenem Klang, starkem Spiel und großem Zeitgefühl, für ihn eine internationale Figur mit eigener Stimme.

    There was also an important guitar player by the name of Harry Pepl, who was my teacher. He had a unique sound and was a heavy player, with a great sense of time.

    Wolfgang Muthspiel

    I think he was an international figure and definitely had his own voice.

    Wolfgang Muthspiel

  2. 11. September 2014 · Interview · EN

    London Jazz News: „Interview: Wolfgang Muthspiel“

    Interview mit Wolfgang Muthspiel. Er stellt „Air Love and Vitamins“ als Stück seines früheren Gitarrenlehrers in Graz vor, Harry Pepl, und empfiehlt Pepl besonders für seine Rhythmik.

    He is an interesting musician to check out, especially in the rhythmical field.

    Wolfgang Muthspiel

  3. 24. Februar 2009 · Kritik

    KULTUR, Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft (Dornbirn): „JazzZwio: Live in Concerts“ (CD-Tipp)

    Peter Füssl

    CD-Tipp von Peter Füssl in der Vorarlberger Kulturzeitschrift KULTUR zur CD/DVD „Live in Concerts“ (Universal, 2009). Füssl erinnert an das legendäre JazzZwio von Pepl und Werner Pirchner zwischen 1977 und 1985 und beschreibt den Inhalt: 43 Minuten vom 15. Montreux Jazz Festival (Schweiz) 1981 sowie Ausschnitte aus Konzerten in der Szene Wien (1983) und im Konservatoriumssaal Innsbruck, Österreich (1984), mit Stücken wie „The Day We Know Paul Desmond is Gone“, „Against The Wind“, „Hosent’Raga“ und „Air Love And Vitamins“. Er nennt die beiden „zwei absolute Individualisten“, deren Zusammenspiel weit mehr ergebe als die Summe der Teile, hält fest, dass bisher vor allem die Brüder Muthspiel die Erinnerung an sie wachgehalten haben, und wünscht dem Jazzzwio mehr Bekanntheit, vor allem in der jüngeren Musikergeneration.

    Sternstunden genial schräger Musik und knorrigen Humors

    der Spielwitz der beiden Charakterköpfe wienerischer und tirolerischer Ausprägung wirkt auch mehr als 25 Jahre nach Entstehen der Aufnahmen noch taufrisch

    Zur CD/DVD „Live in Concerts“ (2009) mit Konzerten des Jazzzwio von 1981 bis 1984; Pepl war Wiener, Werner Pirchner Tiroler, und beide brachten ihren eigenen, regional gefärbten Humor in die Musik

  4. 7. Dezember 2005 · Nachruf

    JazzEcho (Universal Classics, Online): „Ade Harry Pepl!“

    Online-Nachruf vom Mittwoch, 7. Dezember 2005. Wichtigstes Projekt war ab 1977 das Duo mit Werner Pirchner, das ihm internationale Anerkennung und Einladungen in alle Welt brachte. Danach arbeitete Pepl laut Nachruf mit Dino Saluzzi, Jack DeJohnette und Dave Holland sowie mit dem Vienna Art Orchestra. Als ordentlicher Professor in Graz ab 1984 brachte er Schüler wie den Gitarristen Wolfgang Muthspiel auf den Weg. Am Ende steht ein Hinweis auf die CD „Light Blues“ von Air Mail (Emarcy, 2001).

    einer der prägenden Instrumentalisten der europäischen Jazzszene