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Harry Pepl * 1945  † 2005

Pressearchiv

Was über Harry Pepl geschrieben und gesendet wurde: Kritiken, Porträts, Interviews und Nachrufe, mit Zusammenfassung und Quelle. Die Originale sind urheberrechtlich geschützt und liegen im Archiv; für Forschung und Presse stellen wir sie auf Anfrage bereit.

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Reihenfolge: Neueste zuerst · Älteste zuerst

  1. 13. September 2016 · Sonstiges

    NÖN (Niederösterreichische Nachrichten): „Tribut an Harry Pepl“

    Vorbericht unter der Marke „Highlight“: Der Jazzclub Melk präsentiert „A tribute to Harry Pepl“ am Freitag, 23. September 2016, um 20 Uhr in der Tischlerei Melk. Clemens Salesny, Martin Bayer, Peter Primus Frosch und Agnes Heginger zollen dem 2005 verstorbenen Jazzmusiker Respekt: Neben teils bekannten Kompositionen interagiert das Quartett mit bis dahin unveröffentlichter Musik aus Pepls letzter Schaffensperiode, der „Harry Pepl's Lonely Single Swinger Band“. Mit Bandfoto.

    Der Melker Jazzklub widmet „Giganten der Improvisation“ einen Auftritt in der Tischlerei.

  2. 19. Mai 2016 · Kritik

    Jazzpages (Online): „INNtöne 2016 – Rückschau mit Bildern“

    Frank Schindelbeck

    Festivalbericht mit Fotos vom INNtöne Jazzfestival 2016 auf dem Hof von Paul Zauner in Diersbach. Als Höhepunkt des zweiten Festivaltages beschreibt der Autor das Projekt von Agnes Heginger, Clemens Salesny, Martin Bayer und Peter Primus Frosch, bei dem Aufnahmen aus Pepls Heimstudio zugespielt wurden und die Band mit ihnen in einen Dialog trat. Er verweist auf die Doppel-CD bei Fullmax Recordings.

    Die vier Musiker auf der Bühne spielten so exzellent mit Pepls Nachlass, dass ohne die zugehörige Geschichte und mit geschlossenen Augen ein Quintett auf der Bühne hätte stehen können.

    Ein überaus gelungener Tribut an einen der wichtigen Jazzmusiker Österreichs.

  3. 17. Mai 2016 · Kritik

    Der Standard (Online): „Inntöne: Expressive Gelassenheit“ (Al Foster und das Harry-Pepl-Projekt)

    Ljubiša Tošić

    Festivalbericht von den INNtönen in Diersbach (Oberösterreich, Österreich) zu Pfingsten 2016. Nach dem Al Foster Quartet beschreibt Ljubiša Tošić ein Quintett mit einer Besonderheit: Neben Clemens Salesny, Agnes Heginger, Martin Bayer und Peter Primus Frosch war, vom Band aus, auch Harry Pepl dabei, dessen im Heimstudio eingespielte Ideen das Fundament einer hochenergetischen Mischung bildeten; Tošić nennt den Abend eine impulsive Hommage an einen Großen des europäischen Jazz. Gedruckt in der Ausgabe vom 18. Mai 2016, S. 30.

    Al Foster und das Harry-Pepl-Projekt

    Der verstorbene Großmeister der impulsiven Improvisation

    Eine impulsive Hommage an einen Großen des europäischen Jazz.

  4. 12. Mai 2016 · Bericht

    Der Standard (Online): „Inntöne-Festival: Session mit der Historie“

    Vorbericht zum INNtöne-Festival (Jazzfestival in Diersbach, Oberösterreich). Der Saxofonist Clemens Salesny, der Gitarrist Martin Bayer, der Schlagzeuger Peter Primus Frosch und die Sängerin Agnes Heginger interpretieren am Samstag Stücke von Harry Pepl, improvisieren darüber und reagieren auf Zuspielungen, die Pepl für seine Lonely Single Swinger Band erimprovisiert hat: Gitarre, Synthesizer, Klavier, Gesang und Schlagzeug, alles daheim selbst eingespielt. Der Standard nennt das ein formidables Beispiel für eine Auseinandersetzung mit der Historie, die „delikate Ergebnisse“ zeitigt.

    Allerdings gibt es Formen der Auseinandersetzung mit der Historie, die delikate Ergebnisse zeitigen. Ein formidables Beispiel ist am Samstag beim (am Freitag beginnenden) Inntöne-Festival in Diersbach zu erleben, wenn von der Bühne auch Töne des (2005 verstorbenen) Gitarristen Harry Pepl erschallen.

    Gitarre, Synthesizer, Klavier, Gesang, Schlagzeug – Pepl hat einst alles selbst daheim eingespielt.

    Clemens Salesny, Martin Bayer, Peter Primus Frosch und Agnes Heginger interpretieren Harry Pepl

  5. 2016 · Kritik

    Jazzpodium: „Harry Pepl & Clemens Salesny, Martin Bayer, Peter Primus Frosch, Agnes Heginger, Fullmax15-01 CD“

    Alexander Schmitz

    Besprechung der Doppel-CD von 2015 in der deutschen Jazzzeitschrift Jazzpodium, vermutlich 2016. Schmitz erinnert an Le Mondes „Gigant der Improvisation“, Scofields „machine gun“, das Jazzzwio, Air Mail und die MIDI-Gitarre, die das Real Time Composing erst ermöglichte. Er beschreibt zwölf erstveröffentlichte Selbstgespräche aus der Lonely Single Swinger Band und 13 Pepl-Kompositionen im neuen Gewand mit Clemens Salesny, Martin Bayer, Peter Primus Frosch und Agnes Heginger, als Gäste Herbert Joos, Alex Meissl und Clemens Wenger.

    die jetzt den Namen des großen Wiener Gitarristen Harry Pepl mit einem ebenbürtigen Projekt ins Bewusstsein zurückbringt

    Es gibt auch gar nichts zu sagen, das auch nur annähernd dieses späte, grandiose Pepl-Spektakel erfassen könnte.

  6. 20. Dezember 2015 · Kritik

    Kurier (Diskothek, CDs der Woche): „Salesny, Bayer, Frosch und Heginger: Harry Pepl“

    Werner Rosenberger

    CD der Woche mit fünf Sternen: Junge österreichische Musiker erinnern zum zehnten Todestag an Harry Pepl; die Doppel-CD bringt teils Bekanntes und teils unveröffentlichtes Material der „Harry Pepl's Lonely Single Swinger Band“, entstanden von 1996 bis 2005.

    Der Wiener Gitarrist und musikalische Grenzgänger war eine Klasse für sich