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Was über Harry Pepl geschrieben und gesendet wurde: Kritiken, Porträts, Interviews und Nachrufe, mit Zusammenfassung und Quelle. Die Originale sind urheberrechtlich geschützt und liegen im Archiv; für Forschung und Presse stellen wir sie auf Anfrage bereit.
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April 1998 · Interview
Concerto (Musikmagazin), Ausgabe 2/1998: „Man könnte Klavierspielen müssen“
Martin Schuster
Interview im Wiener Café Museum, geführt im Zusammenhang mit der Solo-Piano-CD „Flow“. Pepl spricht über seine Anfänge, das Jazzzwio, das kurze Engagement bei Benny Goodman, Real-Time-Composing und MIDI-Technik und kündigt Neuauflagen von „Gegenwind“ und „Montreux 81“ an.
Ich wollte, daß man auf der CD auch den Raum hört.
Harry Pepl
Mein Hauptproblem ist der hohe Blutdruck. Wieder ein Gegensatz: nach außen erscheine ich vielleicht ruhig, aber innen rennt es in mir herum wie wahnsinnig.
1998 im Gespräch mit Martin Schuster für die österreichische Musikzeitschrift Concerto, im Wiener Café Museum, zur Zeit des Klavieralbums „Flow“. Pepl spricht offen und mit Selbstironie über den Blutdruck, der ihn ab 1994/95 von der Bühne fernhielt, und über den Gegensatz zwischen äußerer Ruhe und innerer Hochspannung
Harry Pepl
Ich bin ein Mensch der Gegensätze – oft sehr lustig oder ironisch und dann wieder sehr traurig. Wahrscheinlich hört man das auch in meinem Spiel
1998 im Gespräch mit Martin Schuster (Concerto) im Wiener Café Museum; der Interviewer beschreibt, wie Pepl mit tiefer, sanfter Stimme spricht, über ein Bonmot kichert und im nächsten Moment wieder ernst wird
Harry Pepl
Musik bedeutet für mich Emotionen und Erinnerungen. Und sogar wenn ich etwas spiele, das mir nicht so gefällt, geht der Blutdruck rauf, weil es mir dann auf den Wecker geht.
1998 in Concerto über die Gitarre, die er nach 1994 lange nicht mehr anrührte, weil er die Aufregung fürchtete; „auf den Wecker gehen“ ist umgangssprachlich für „nerven“, der Satz ist selbstironisch gemeint. Am Klavier fand er danach eine neue Freiheit
Harry Pepl
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11. September 2014 · Interview · EN
London Jazz News: „Interview: Wolfgang Muthspiel“
Interview mit Wolfgang Muthspiel. Er stellt „Air Love and Vitamins“ als Stück seines früheren Gitarrenlehrers in Graz vor, Harry Pepl, und empfiehlt Pepl besonders für seine Rhythmik.
He is an interesting musician to check out, especially in the rhythmical field.
Wolfgang Muthspiel
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19. Mai 2016 · Interview
Die Presse (Online): „Kärntner Jazzer mit langem Atem“
Samir H. Köck
Interview mit Wolfgang Puschnig zu seinem 60. Geburtstag. Puschnig nennt die sieben Jahre bei Airmail, der Band von Harry Pepl, als eines der Highlights seiner Laufbahn; Pepl ist nur ein Nebenthema des Gesprächs.
die sieben Jahre bei Airmail, der Band des 2005 verstorbenen Gitarristen Harry Pepl
Als Gitarrist war er außerhalb jeder Norm. Das hat mir phrasierungstechnisch einen neuen, flexibleren Zugang erschlossen.
Wolfgang Puschnig
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3. August 2019 · Interview · EN
christianmuthspiel.com (ORjazzTRA Vienna, Interviews): Interview zum ORjazzTRA Vienna
Christian Muthspiel nennt vier Konzerte in Graz, die ihn zum Jazzmusiker machten: Albert Mangelsdorff solo, die Carla Bley Big Band, das Art Ensemble of Chicago und das Duo von Harry Pepl und Werner Pirchner.
And not to forget the fourth concert: Harry Pepl and Werner Pirchner.
Christian Muthspiel
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28. Jänner 2022 · Interview · EN
The San Diego Union-Tribune (Online): „Austrian jazz guitar star Wolfgang Muthspiel jazzed about pending San Diego debut concert“
George Varga
Interview mit Wolfgang Muthspiel vor seinem ersten Konzert in San Diego. Auf die Frage nach österreichischen Vorbildern nennt er neben Joe Zawinul seinen Lehrer Harry Pepl: einen wichtigen Gitarristen mit eigenem Klang, starkem Spiel und großem Zeitgefühl, für ihn eine internationale Figur mit eigener Stimme.
There was also an important guitar player by the name of Harry Pepl, who was my teacher. He had a unique sound and was a heavy player, with a great sense of time.
Wolfgang Muthspiel
I think he was an international figure and definitely had his own voice.
Wolfgang Muthspiel
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20. März 2024 · Interview
mica music austria (Online): „Uns geht es darum, Gegensätze in unserer Musik zu manifestieren.“ (Raphael Preuschl, Fabulous Austrian Trio, im mica-Interview)
Michael Ternai
Interview mit dem Bassisten Raphael Preuschl zum 20-jährigen Bestehen des Fabulous Austrian Trio mit Alex Machacek und Herbert Pirker. Über Machaceks Gitarrenspiel sagt er, es wolle die Grenzen eines Saiteninstruments aufheben, und erinnert dabei an Harry Pepls Stück „Man könnte Klavierspielen müssen“.
Harry Pepl schrieb einst den Song ‚Man könnte Klavierspielen müssen‘. Ich glaube, es ist Alex’ Intention die Limitation eines Saiteninstruments aufzuheben und sich die Freiheit der Polyphonie eines Tasteninstruments anzueignen.
Raphael Preuschl