Pressearchiv
Was über Harry Pepl geschrieben und gesendet wurde: Kritiken, Porträts, Interviews und Nachrufe, mit Zusammenfassung und Quelle. Die Originale sind urheberrechtlich geschützt und liegen im Archiv; für Forschung und Presse stellen wir sie auf Anfrage bereit.
Filter aktiv
6 Einträge gefiltert · CSV der gefilterten Einträge
Neueste zuerst · Älteste zuerst
-
19. Mai 2016 · Kritik
Jazzpages (Online): „INNtöne 2016 – Rückschau mit Bildern“
Frank Schindelbeck
Festivalbericht mit Fotos vom INNtöne Jazzfestival 2016 auf dem Hof von Paul Zauner in Diersbach. Als Höhepunkt des zweiten Festivaltages beschreibt der Autor das Projekt von Agnes Heginger, Clemens Salesny, Martin Bayer und Peter Primus Frosch, bei dem Aufnahmen aus Pepls Heimstudio zugespielt wurden und die Band mit ihnen in einen Dialog trat. Er verweist auf die Doppel-CD bei Fullmax Recordings.
Die vier Musiker auf der Bühne spielten so exzellent mit Pepls Nachlass, dass ohne die zugehörige Geschichte und mit geschlossenen Augen ein Quintett auf der Bühne hätte stehen können.
Ein überaus gelungener Tribut an einen der wichtigen Jazzmusiker Österreichs.
-
10. Dezember 1997 · Kritik
Oberösterreichisches Volksblatt (Seite 28): „World Groove Music mitten im Innviertel“
Harald Liehmann
Bericht vom INNtöne-Wochenende: Am ersten Abend spielt Pepl mit dem Trompeter Franz Hackl zuerst Klavier, dann Schlagzeug; am zweiten Abend beteiligt er sich an Klavier und Gitarre an der Session von Michel Portal und Stephen Kent mit Wolfgang Reisinger und Steve Shehan.
Im Anschluß daran spielte Harry Pepl, erst am Piano, dann am Schlagzeug, während Franz Hackl bei seiner Trompete blieb.
Ihre Freude am Spiel übertrug sich nahtlos aufs Publikum.
-
9. Dezember 1997 · Kritik
OÖ Nachrichten (Ressort Kultur): „Wiederholt wechselnde Bündnisse“
Robert Urmann
Kritik des INNtöne-Festivalwochenendes im Schloss Zell an der Pram mit etwa 26 Musikern in rund 14 wechselnden Besetzungen. Urmann vermisst ein Konzept, lobt aber das Motus-Streichquartett, die Gospel Harmoniers und Pepls Spiel an Klavier und Schlagzeug. Nach Urmann schuf Pepl außerdem „als Saitenspieler“, also an der Gitarre, mit Michel Portal herausragende Momente. Das ist Urmanns Darstellung: Die Vorschau der Wiener Zeitung vom Dienstag, 11. November 1997, hatte im Zusammenhang mit seiner neuen CD geschrieben, Pepl spiele „nicht Gitarre, sondern Piano“; ob er beim Festival Gitarre spielte, ist offen.
Aufmerksamkeit erregte das Piano- und Schlagzeugspiel des Gitarristen Harry Pepl.
Als Saitenspieler bereitete er mit dem klangbewußt auf Baßklarinette und Soprano formulierenden Michel Portal fabelhafte Sonderfälle.
-
5. November 1995 · Kritik
Kronen Zeitung (Seite 26): Plattenkritik zu „Abstract Truth - Beginnings“
Kürzel „CT“ (vermutlich Chris Thommark)
Besprechung der CD „Beginnings“ von Abstract Truth (PAO Records, Taufkirchen an der Pram, mit Unterstützung des Landes Oberösterreich): Musik für ruhige Stunden, in der Pepl die zweistimmige Melodiegruppe prägt und sein Instrument elektronisch vom Vibraphon- bis zum Orgelregister steuert.
In der zweistimmigen Melodiengruppe ist Gitarrist Harry Pepl bestimmende Gestaltungskraft.
Kürzel CT (vermutlich Chris Thommark)
Elektronisch steuert er sein Instrument vom Vibraphon- bis zum Orgelregister.
-
26. Mai 1994 · Kritik
Salzburger Nachrichten (Seite 8): „Neue Symptome einer Krankheit“ (Das Jazzfestival in Raab ist als „Innviertler Jazzfestival“ wiederauferstanden)
Wolfgang Lamprecht
Bilanz des ersten Innviertler Jazzfestivals, das Paul Zauner nach dem Ende des Vereins Kunst und Kultur Raab mit einem eigenen Verein fortführte. Lamprecht hebt Jack DeJohnette hervor, der sich vor allem als Pianist zeigte und am Schlagzeug ein intimes Duo mit Pepl spielte.
als kongenialer Improvisator am Schlagzeug im spannend intimen Zwiegespräch mit dem Saitenelektroniker und kreativen Klangfärber Harry Pepl
-
30. Mai 1993 · Kritik
Kurier (Seite 21): „Raab-mood - eine Suche“
Peter Klimitsch
Stimmungsbericht vom ersten Tag des Pfingst-Jazzfestivals in Raab (Freitag, 28., bis Sonntag, 30. Mai 1993) mit dem Gary Bartz Quartet und Horace Parlan. Air Mail spielte mit Jean-Paul Celea (im Text „Jean-Pierre“) statt Palle Danielsson am Kontrabass; Pepl wird als „Gitarren-Mastermind“ bezeichnet.
Airmail, mit Jean-Pierre Celea statt Palle Danielsson am Kontrabaß, frönte Gitarren-Mastermind Harry Pepl.