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Was über Harry Pepl geschrieben und gesendet wurde: Kritiken, Porträts, Interviews und Nachrufe, mit Zusammenfassung und Quelle. Die Originale sind urheberrechtlich geschützt und liegen im Archiv; für Forschung und Presse stellen wir sie auf Anfrage bereit.
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Juli 1986 · Kritik · FR
Jazz Hot, Nr. 432: „Du jazz sous les pommiers“
Alain Guerrini
Festivalbericht von Alain Guerrini in der Juli/August-Ausgabe von Jazz Hot, der 1935 gegründeten französischen Jazzzeitschrift, über die 5. Ausgabe von Jazz sous les pommiers in Coutances (Normandie, Frankreich) vom 3. bis 10. Mai 1986. Am Schlussabend entdeckte Guerrini im Theater Air Mail mit Wolfgang Puschnig, Harry Pepl, Mike Richmond und Wolfgang Reisinger als „un groupe prodigieux“, eine fabelhafte Gruppe: Von der Berliner Ballade bis zum harten Rock lasse ihre Musik fast ein Jahrhundert Musikgeschichte wieder aufleben. Als bezeichnendstes Stück nennt er „Halley Comet“, wohl Pepls „The Halley's Comet Light Blue Blues“. Den Abend beschloss die Eddy Louiss Big Band. Jazz Hot nennt Puschnig als Leiter; Air Mail hatte laut Daniel Pepl keinen Leiter, die Angabe ist ein Irrtum des Berichts. Als Beginn nennt Guerrini 22 Uhr, das Festivalarchiv 21 Uhr.
J'y ai découvert un groupe prodigieux : Air Mail
Alain Guerrini in Jazz Hot über den Schlussabend des Festivals Jazz sous les pommiers in Coutances, Samstag, 10. Mai 1986, das erste Konzert von Air Mail in Frankreich. Auf Deutsch: „Dort habe ich eine fabelhafte Gruppe entdeckt: Air Mail.“
« Halley Comet » est le thème le plus significatif de ce quartet cosmique.
Alain Guerrini über das Konzert von Air Mail in Coutances, Mai 1986; „Halley Comet“ ist wohl Pepls „The Halley's Comet Light Blue Blues“, später das Titelstück des Air-Mail-Albums „Light Blues“ (1988). Auf Deutsch: „‚Halley Comet‘ ist das bezeichnendste Stück dieses kosmischen Quartetts.“
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Juli 1986 · Kritik · FR
Jazz Hot, Nr. 432: „Amiens : le temps du jazz“
Franck Bergerot
Festivalbericht von Franck Bergerot in der Juli/August-Ausgabe von Jazz Hot, der 1935 gegründeten französischen Jazzzeitschrift, über das Jazzfestival „Le temps du jazz“ in Amiens (Frankreich) vom 13. bis 24. Mai 1986, bei dem das Festival auch sein Plattenlabel Label Bleu startete. Unter dem Stichwort „Coup de chaleur“ (Hitzschlag) beschreibt er das Konzert von Air Mail: befeuert von Wolfgang Puschnig, angetrieben von Mike Richmond und Wolfgang Reisinger, aufgemischt von einem ganz und gar unerwarteten Harry Pepl. Für Bergerot klang es, als wolle Pepl dem zehn Jahre zuvor verstorbenen Gitarristen Joseph Dejean huldigen; in seinem Spiel fand er den Faden einer Geschichte der Gitarre wieder, den er verloren glaubte. Die Musik sei frei, frisch, unbekümmert und voller Energie, lange habe er sich nicht so gut unterhalten. Einen Konzerttag nennt der Bericht nicht. 35 Jahre später würdigte Bergerot Pepl in Jazz Magazine erneut, als „regretté guitariste de jazz autrichien“.
Air Mail, dynamité par Wolfgang Puschnig, propulsé par la rythmique Mike Richmond / Wolfgang Reisinger et chahuté par un Harry Pepl tout à fait inattendu.
Franck Bergerot in Jazz Hot über das Konzert von Air Mail beim Jazzfestival „Le temps du jazz“ in Amiens, Mai 1986, unter dem Stichwort „Coup de chaleur“ (Hitzschlag). Auf Deutsch: „Air Mail, befeuert von Wolfgang Puschnig, angetrieben von der Rhythmusgruppe Mike Richmond / Wolfgang Reisinger und aufgemischt von einem ganz und gar unerwarteten Harry Pepl.“
J'ai retrouvé là le fil d'une histoire de la guitare que je craignais avoir définitivement perdu.
Franck Bergerot über Pepls Gitarrenspiel beim Konzert von Air Mail in Amiens, Mai 1986; unmittelbar davor schreibt er, hätte Pepl dem zehn Jahre zuvor verstorbenen Gitarristen Joseph Dejean huldigen wollen, er hätte es nicht anders angestellt. Auf Deutsch: „Ich habe dort den Faden einer Geschichte der Gitarre wiedergefunden, den ich endgültig verloren glaubte.“
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30. Mai 1993 · Kritik
Kurier (Seite 21): „Raab-mood - eine Suche“
Peter Klimitsch
Stimmungsbericht vom ersten Tag des Pfingst-Jazzfestivals in Raab (Freitag, 28., bis Sonntag, 30. Mai 1993) mit dem Gary Bartz Quartet und Horace Parlan. Air Mail spielte mit Jean-Paul Celea (im Text „Jean-Pierre“) statt Palle Danielsson am Kontrabass; Pepl wird als „Gitarren-Mastermind“ bezeichnet.
Airmail, mit Jean-Pierre Celea statt Palle Danielsson am Kontrabaß, frönte Gitarren-Mastermind Harry Pepl.
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2001 · Kritik
Concerto (Musikmagazin), Ausgabe 5/2001, Seite 54: „Fünf Variationen österreichischer Jazzkunst“ (Austrian Jazzart)
Jörg Weitlaner
Sammelbesprechung der ersten fünf CDs der Reihe Austrian Jazzart von Universal Music (Wiederveröffentlichungen österreichischer Jazzalben). An erster Stelle steht „Light Blues“ von Air Mail, die zweite und letzte Platte des Quartetts mit Wolfgang Puschnig, Wolfgang Reisinger und Mike Richmond. Pepl beschreibt das „telepathische Verständnis“ der Band; die Besprechung zitiert aus den Liner Notes (laut Discogs von Andreas Felber) sein von „rauhen, zerklüfteten Tonkaskaden geprägtes Spiel“ und hebt die damals junge MIDI-Technik hervor. Bei Wolfgang Puschnigs „Pieces Of The Dream“ (Nr. 5) wird Pepl unter den Duopartnern genannt.
rauhen, zerklüfteten Tonkaskaden geprägtes Spiel
Andreas Felber
Das Zusammenspiel der gesamten Band, in der wir ein telepathisches Verständnis entwickelt hatten, war für mich das Besondere an Airmail.
Rückblick 2001 auf sein Quartett Air Mail
Harry Pepl
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10. Juni 2016 · Kritik
Der Standard (RONDO): „Wolfgang Puschnig: Faces and Stories“
Besprechung der Puschnig-Kompilation „Faces and Stories“: Sie veröffentlicht unter anderem die Duos von „Pieces of the Dream“ (1988) wieder, auf denen neben Carla Bley und Hans Koller auch Harry Pepl zu hören ist.
Auch der große Tenorsaxofonist Hans Koller, eine zentrale Figur des Modern Jazz in Europa war damals dabei, natürlich auch Gitarrist Harry Pepl.