Pressearchiv
Was über Harry Pepl geschrieben und gesendet wurde: Kritiken, Porträts, Interviews und Nachrufe, mit Zusammenfassung und Quelle. Die Originale sind urheberrechtlich geschützt und liegen im Archiv; für Forschung und Presse stellen wir sie auf Anfrage bereit.
Filter aktiv
7 Einträge gefiltert · CSV der gefilterten Einträge
Neueste zuerst · Älteste zuerst
-
19. Mai 2016 · Kritik
Jazzpages (Online): „INNtöne 2016 – Rückschau mit Bildern“
Frank Schindelbeck
Festivalbericht mit Fotos vom INNtöne Jazzfestival 2016 auf dem Hof von Paul Zauner in Diersbach. Als Höhepunkt des zweiten Festivaltages beschreibt der Autor das Projekt von Agnes Heginger, Clemens Salesny, Martin Bayer und Peter Primus Frosch, bei dem Aufnahmen aus Pepls Heimstudio zugespielt wurden und die Band mit ihnen in einen Dialog trat. Er verweist auf die Doppel-CD bei Fullmax Recordings.
Die vier Musiker auf der Bühne spielten so exzellent mit Pepls Nachlass, dass ohne die zugehörige Geschichte und mit geschlossenen Augen ein Quintett auf der Bühne hätte stehen können.
Ein überaus gelungener Tribut an einen der wichtigen Jazzmusiker Österreichs.
-
17. Mai 2016 · Kritik
Passauer Neue Presse: „Da ist er wieder, dieser Zauber“
Dorothea Walchshäusl
Festivalbericht von den INNtönen 2016: Die Fusion „Harry Pepl & Clemens Salesny“ mit Martin Bayer, Peter Primus Frosch und Agnes Heginger ist für die Passauer Neue Presse ein stärker diskutiertes Wagnis, das in experimentellen Improvisationen aufs Ganze geht.
In zerklüftet-experimentellen Improvisationen gehen sie aufs Ganze und verlassen systematisch vertraute Strukturen und Klänge.
-
17. Mai 2016 · Kritik
OÖ Nachrichten: „Die Inntöne begeisterten als Jazz-Reigen mit einem Klavierwunder“
Christoph Haunschmid
Bilanz der 31. INNtöne in Diersbach (13. bis 15. Mai 2016): Zu den spannendsten Konzerten zählt die Hommage an Harry Pepl, bei der seine Stücke vom Band kommen und die Band live kommentiert, herausragend neben Clemens Salesny die Sängerin Agnes Heginger.
So wählte der Saxofonist Clemens Salesny einen innovativen Ansatz, um dem 2005 verstorbenen Harry Pepl Tribut zu zollen.
-
17. Mai 2016 · Kritik
Der Standard (Online): „Inntöne: Expressive Gelassenheit“ (Al Foster und das Harry-Pepl-Projekt)
Ljubiša Tošić
Festivalbericht von den INNtönen in Diersbach (Oberösterreich, Österreich) zu Pfingsten 2016. Nach dem Al Foster Quartet beschreibt Ljubiša Tošić ein Quintett mit einer Besonderheit: Neben Clemens Salesny, Agnes Heginger, Martin Bayer und Peter Primus Frosch war, vom Band aus, auch Harry Pepl dabei, dessen im Heimstudio eingespielte Ideen das Fundament einer hochenergetischen Mischung bildeten; Tošić nennt den Abend eine impulsive Hommage an einen Großen des europäischen Jazz. Gedruckt in der Ausgabe vom 18. Mai 2016, S. 30.
Al Foster und das Harry-Pepl-Projekt
Der verstorbene Großmeister der impulsiven Improvisation
Eine impulsive Hommage an einen Großen des europäischen Jazz.
-
2016 · Kritik
Jazzpodium: „Harry Pepl & Clemens Salesny, Martin Bayer, Peter Primus Frosch, Agnes Heginger, Fullmax15-01 CD“
Alexander Schmitz
Besprechung der Doppel-CD von 2015 in der deutschen Jazzzeitschrift Jazzpodium, vermutlich 2016. Schmitz erinnert an Le Mondes „Gigant der Improvisation“, Scofields „machine gun“, das Jazzzwio, Air Mail und die MIDI-Gitarre, die das Real Time Composing erst ermöglichte. Er beschreibt zwölf erstveröffentlichte Selbstgespräche aus der Lonely Single Swinger Band und 13 Pepl-Kompositionen im neuen Gewand mit Clemens Salesny, Martin Bayer, Peter Primus Frosch und Agnes Heginger, als Gäste Herbert Joos, Alex Meissl und Clemens Wenger.
die jetzt den Namen des großen Wiener Gitarristen Harry Pepl mit einem ebenbürtigen Projekt ins Bewusstsein zurückbringt
Es gibt auch gar nichts zu sagen, das auch nur annähernd dieses späte, grandiose Pepl-Spektakel erfassen könnte.
-
20. Dezember 2015 · Kritik
Kurier (Diskothek, CDs der Woche): „Salesny, Bayer, Frosch und Heginger: Harry Pepl“
Werner Rosenberger
CD der Woche mit fünf Sternen: Junge österreichische Musiker erinnern zum zehnten Todestag an Harry Pepl; die Doppel-CD bringt teils Bekanntes und teils unveröffentlichtes Material der „Harry Pepl's Lonely Single Swinger Band“, entstanden von 1996 bis 2005.
Der Wiener Gitarrist und musikalische Grenzgänger war eine Klasse für sich
-
15. November 2015 · Kritik
Kronen Zeitung (Steiermark): „Kritik in Kürze“
MW
Kurzkritik vom Austrian Soundcheck im Grazer Orpheum zum zehnten Todestag (Konzert am Freitag, 13. November 2015): Das Quartett um Clemens Salesny erlebt eine unerhörte Begegnung mit Harry Pepl, der mit späten Aufnahmen aus dem Heimstudio virtuell zugegen ist.
Der war als Multiinstrumentalist virtuell zugegen, mit jenen späten Aufnahmen aus dem Heimstudio, auf denen er zum puren, intuitiven Ausdruckslaut vorstieß.
interagierten mit dem Meister, als säße er auf der Bühne, und eroberten sich dennoch eigene Räume, aufregend, gewaltig, frei.