Pressearchiv
Was über Harry Pepl geschrieben und gesendet wurde: Kritiken, Porträts, Interviews und Nachrufe, mit Zusammenfassung und Quelle. Die Originale sind urheberrechtlich geschützt und liegen im Archiv; für Forschung und Presse stellen wir sie auf Anfrage bereit.
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6. Dezember 1991 · Bericht
Der Standard (Seite 11): „NÖ. Herbst: Erfolge mit Neuer Musik“
Kürzel „ws“
Kurzbilanz des ZeitgeNÖssischen Herbstes 1991 (77 Konzerte, rund 11.000 Zuhörer). Als Höhepunkte nennt der Standard die Uraufführung von Horst Ebenhöhs „Pfaffenberger Nacht“ und das Abschlusskonzert mit Harry Pepl.
Höhepunkte waren dabei die Uraufführung von Horst Ebenhöhs szenischer Humoreske „Pfaffenberger Nacht“ sowie das Abschlußkonzert mit Harry Pepl.
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2. Dezember 1991 · Pressetext
OTS (Originaltext-Service der APA), Niederösterreichische Landeskorrespondenz: „Außergewöhnlicheskonzert zum Abschluß“ (ZeitgeNÖssischer Herbst wurde Publikumserfolg)
Bilanz der dritten Konzertreihe „ZeitgeNÖssischer Herbst“ des Landes Niederösterreich (20. September bis 28. November 1991, rund 11.000 Besucher, etwa 40 Uraufführungen). Die Reihe endete mit einem überaus erfolgreichen Konzert des NÖ Kulturpreisträgers 1991 Harry Pepl, den die Aussendung als Jazzpianisten bezeichnet.
Sie fand mit einem überaus erfolgreichen Konzert des heurigen NÖ Kulturpreisträgers, des Jazzpianisten Harry Pepl, ihren Abschluß.
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25. September 1991 · Pressetext
OTS (Originaltext-Service der APA), Aussendung des Landes Niederösterreich: „noe kulturpreise 1991 beschlossen: preisueberreichung im stadtsaal zwettl“
Die NÖ Landesregierung bestätigt am Vortag die Kulturpreise des Landes für 1991. In der Liste der Förderungspreise (je 25.000 Schilling) steht in der Sparte Musik Harry Pepl; die Überreichung ist im Stadtsaal Zwettl angesetzt.
folgende foerderungspreise (je 25.000 schilling) wurden vergeben: musik: harry pepl
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3. August 1991 · Interview
Der Standard (Seite 13): „Harrys Schloß der Töne“
Ljubiša Tošić
Vorbericht zum Eröffnungskonzert der NÖ Jazzakademie auf Schloss Zeillern am Sonntag, 4. August 1991, bei dem Pepl mit einem Quartett auftritt. Pepl sagt, das Programm sei noch offen, vielleicht werde es eine ganz freie Angelegenheit, und schwärmt vom Seminar, bei dem im Schloss den ganzen Tag musiziert werde.
Ich schätze es, wenn die Dinge bis zuletzt offen bleiben
Im Gespräch vor dem Eröffnungskonzert der Jazzakademie in Zeillern, Niederösterreich, 1991
Harry Pepl
Was ich vermeiden wollte? Einfach irgendwelche Standards spielen.
Harry Pepl
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1991 · Porträt
Kulturpreis des Landes Niederösterreich (Broschüre 1991, Preisträgerdatenbank): „Spontane Klangerlebnisse“ (Anerkennungspreis 1991, Sparte Musik)
Würdigungstext aus der Kulturpreis-Broschüre 1991 zum Anerkennungspreis des Landes Niederösterreich in der Sparte Musik, heute online in der Preisträgerdatenbank. Er stellt Pepl als Professor in Graz und gefragten Komponisten vor: Ein Stück für das international renommierte Kronos Quartet steht vor der Uraufführung im Herbst 1991 in Graz, ein weiteres für das Artis-Quartett ist geplant. Seit zwei Jahren komponiert er mit seinem „Instant-“ oder „Realtime-Composing“. Pepl schätzt Mozart, die Klavierwerke Schönbergs und Giacinto Scelsi und hat Glenn Goulds rhythmische Präzision an einer Bach-Einspielung am Computer analysiert. Genannt werden außerdem die zwei Jahre in Gerhard Bronners „Fledermaus“-Bar, die ORF-Big-Band (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk), mehrfache Siege im Readers Poll von „Jazz Live“ und das Wort von Le Monde vom „Giganten der Improvisation“.
Harry Pepl irgendwo musikalisch einzuordnen, fällt schwer und ist genau genommen auch nicht notwendig.
Pepl, und darüber lässt er auch in diesem Gespräch keinen Zweifel, ist ein Musiker des Augenblicks.
ihn hat die führende französische Zeitung „Le Monde“ taxfrei zum „Giganten der Improvisation“ gekürt