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Harry Pepl * 1945  † 2005

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Was über Harry Pepl geschrieben und gesendet wurde: Kritiken, Porträts, Interviews und Nachrufe, mit Zusammenfassung und Quelle. Die Originale sind urheberrechtlich geschützt und liegen im Archiv; für Forschung und Presse stellen wir sie auf Anfrage bereit.

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Reihenfolge: Neueste zuerst · Älteste zuerst

  1. 2007 · Pressetext

    Christian Muthspiel Trio, „Against The Wind“ (Linernotes): „Das Christian Muthspiel Trio spielt Werner Pirchner und Harry Pepl“

    Andreas Felber

    Linernotes zum Album „Against The Wind“ (2007) auf Deutsch, Englisch und Französisch. Felber beschreibt Pirchner und Pepl als „perfektionistische Charakterköpfe“, die etwa zwischen 1978 und 1985 als „Jazz-Zwio“ Europas Festivals bespielten, und berichtet, dass die jungen Improvisatoren der JazzWerkstatt Wien Pepl zur Vaterfigur der österreichischen Szene erheben. Grundlage war ein Projekt mit Wolfgang Muthspiel für das Festival „Glatt&Verkehrt“ 2002. Auf der Produktseite stehen außerdem Pressestimmen der Weltwoche und der Salzburger Nachrichten.

    Werner Pirchner und Harry Pepl, sie waren perfektionistische Charakterköpfe, die keine halben Sachen machten.

    Während die jungen Improvisatoren der JazzWerkstatt Wien nach Hans Koller auch Harry Pepl für sich entdecken und so zur Vaterfigur der österreichischen Szene adeln

  2. 31. August 2004 · Kritik

    Der Standard (Seite 24, Kultur): „Sicherheitsdenken und ‚positive Signale‘“ (Ausklang des Jazzfestivals Saalfelden 2004)

    Andreas Felber

    Bericht vom Jazzfestival Saalfelden 2004. Wolfgang Muthspiel reflektierte in einem seiner seltenen Solokonzerte am Sonntag, 29. August 2004, unter anderem die Spielweise seines Lehrers Pepl.

    die zerklüftete Rhapsodik eines Harry Pepl

  3. 27. Juli 2002 · Bericht

    Der Standard (Seite 30, Szenario): „Urwüchsiges Material“ (Werner-Pirchner-Schwerpunkt beim Festival „Glatt & Verkehrt“)

    Andreas Felber

    Vorbericht auf den Pirchner-Abend am Sonntag, 28. Juli 2002, in der Minoritenkirche Krems-Stein. Felber erinnert an die Triumphe des Jazzzwio auf Europas Festivalbühnen; Christian Muthspiel erklärt, warum sich das Brüderduo eng an die Originale der drei Jazzzwio-Platten hält.

    im Jazz-Zwio mit Gitarrist Harry Pepl Triumphe auf Europas Festivalbühnen feierte

    Eben weil die Energie des Zwios von den eigentlichen Stücken und Kompositionen nicht zu trennen ist

    Christian Muthspiel

  4. 2002 · Bericht

    Concerto (Musikmagazin), Ausgabe 5/2002, Seite 40: „24. Internationales Jazzfest Saalfelden“

    Andreas Felber

    Festivalbericht von Andreas Felber (Fotos: Herbert Höpfl) über das 24. Jazzfestival Saalfelden (Salzburg, Österreich) im August 2002. Felber hebt die Hommage der Brüder Christian und Wolfgang Muthspiel an das 1985 aufgelöste Jazzzwio von Werner Pirchner und Harry Pepl hervor: Nahe an den Originalen deuteten sie Stücke der drei Vibraphon-Gitarre-Alben in ruhige Stimmungsbilder um, auch den „Raga in M“. Für Felber ein Beleg, dass diese Musik auch in Europa eigene Traditionen entwickelt.

    Sie boten eine eindrucksvolle Hommage an das 1985 aufgelöste „Jazzzwio“ Werner Pirchner/Harry Pepl: die Brüder Christian und Wolfgang Muthspiel.

  5. 2002 · Bericht

    treibhaus Innsbruck (Programmtext): „DuoDue: Muthspiel & Muthspiel spielen die Musik von Pirchner & Pepl“

    Andreas Felber

    Programmtext von Andreas Felber für das Konzert der Brüder Wolfgang und Christian Muthspiel mit ihrem Programm „Muthspiel & Muthspiel play Pepl-Pirchner“ im treibhaus Innsbruck (Kulturzentrum in Innsbruck, Tirol, Österreich). Wolfgang Muthspiel erinnert sich an ein Konzert von Pirchner und Pepl 1982 in Graz als Initialerlebnis; bis 1986 war Pepl sein Lehrer an der Kunstuniversität Graz. Christian Muthspiel erzählt, was ihm das Jazzzwio gezeigt hat. Werner Pirchner gratulierte den Brüdern per Postkarte zu ihrer ersten Duo-Platte „Schneetanz“, ohne sie persönlich zu kennen.

    Wenn Pirchner/Pepl gespielt haben, war das ein Ereignis. Ich habe persönlich noch sehr gut Pepls lawinenartige Improvisationen in Erinnerung, wo es immer irgendwie ’gefährlich’, heiß wurde. Seine immense rhythmische Kraft war unglaublich.

    Während des Studiums wurden Standards und das akademische Jazz-Repertoire hoch gehalten. Durch das ’Jazz-Zwio’ erfuhr ich, dass man in dieser Musik tatsächlich genau das machen konnte, was man selbst wollte.

  6. 2001 · Kritik

    Concerto (Musikmagazin), Ausgabe 5/2001, Seite 54: „Fünf Variationen österreichischer Jazzkunst“ (Austrian Jazzart)

    Jörg Weitlaner

    Sammelbesprechung der ersten fünf CDs der Reihe Austrian Jazzart von Universal Music (Wiederveröffentlichungen österreichischer Jazzalben). An erster Stelle steht „Light Blues“ von Air Mail, die zweite und letzte Platte des Quartetts mit Wolfgang Puschnig, Wolfgang Reisinger und Mike Richmond. Pepl beschreibt das „telepathische Verständnis“ der Band; die Besprechung zitiert aus den Liner Notes (laut Discogs von Andreas Felber) sein von „rauhen, zerklüfteten Tonkaskaden geprägtes Spiel“ und hebt die damals junge MIDI-Technik hervor. Bei Wolfgang Puschnigs „Pieces Of The Dream“ (Nr. 5) wird Pepl unter den Duopartnern genannt.

    rauhen, zerklüfteten Tonkaskaden geprägtes Spiel

    Andreas Felber

    Das Zusammenspiel der gesamten Band, in der wir ein telepathisches Verständnis entwickelt hatten, war für mich das Besondere an Airmail.

    Rückblick 2001 auf sein Quartett Air Mail

    Harry Pepl