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Harry Pepl * 1945  † 2005

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Was über Harry Pepl geschrieben und gesendet wurde: Kritiken, Porträts, Interviews und Nachrufe, mit Zusammenfassung und Quelle. Die Originale sind urheberrechtlich geschützt und liegen im Archiv; für Forschung und Presse stellen wir sie auf Anfrage bereit.

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Reihenfolge: Neueste zuerst · Älteste zuerst

  1. 9. November 2009 · Kritik

    NÖN Niederösterreichische Nachrichten (Seite 49, Kultur): „KRITIK ‚musik aktuell‘“

    Gottfried Sengstschmid

    Kritik eines Konzerts des Christian Muthspiel Trio im Stadtmuseum in der Reihe „musik aktuell“: Nach „Dancing Dowland“ erinnerte die einstündige Zugabe an das Jazzzwio, unter anderem mit Pepls „Da augschissene Wandersbuasch“ und Pirchners „Hosent'Raga“.

    mehr NÖN Niederösterreichische Nachrichten (Seite 49, Kultur)

    eine alpine Ballade (Da augschissene Wandersbuasch) des Wieners Harry Pepl

  2. 4. August 2009 · Bericht

    Vorarlberger Nachrichten (Seite D4, Wohin): „Blue Brass“ (Tipp zu Paul Zauner in Bezau)

    Veranstaltungstipp zu Paul Zauners Blue Brass am Dorfplatz in Bezau; der Posaunist wird als einstiger Mitspieler von David Murray und Pepl vorgestellt.

    mehr Vorarlberger Nachrichten (Seite D4, Wohin)

    Mit seiner Posaune diente er Größen wie David Murray oder dem genialen Harry Pepl

  3. 20. März 2009 · Kritik

    Kronen Zeitung (Seite 36, Steiermark): „Den Namen umweht Magie: JazzZwio hieß ein Duo, das in den 80-ern ...“

    Kürzel „MG“

    Kurzkritik zu „Live in Concerts“ mit DVD: JazzZwio mit Pirchner und Pepl 1981 in Montreux, dazu ein Mitschnitt aus Innsbruck. Der Schlusssatz steht wortgleich als Seitenkopf auf der alten Website-Seite „Air, Love & Vitamins“.

    mehr Kronen Zeitung (Seite 36, Steiermark)

    Wenn es Klassiker des österreichischen Jazz gibt, hier ist einer!

  4. 18. März 2009 · Kritik

    Falter (Seite w27, Lexikon: Neue Platten): „Neue Platten“ (JazzZwio: „Live in Concerts“)

    Kürzel „KN“

    Plattenkritik zu „Live in Concerts“: Die Mitschnitte aus den frühen 1980er Jahren zeigen die Energie der beiden, die sich als groovende Begleiter abwechseln, von fast freien Passagen bis zum melodiösen Romantizismus von „Air, Love & Vitamins“.

    mehr Falter (Seite w27, Lexikon: Neue Platten)

    Die DVD enthält das Montreux-Konzert, Ausschnitte eines Auftritts in der Szene Wien und Interviewausschnitte.

    Der Gitarrist Harry Pepl und der Vibrafonist Werner Pirchner waren mit ihrem JazzZwio international gefragte Protagonisten alpenländischen Grooves.

  5. 10. März 2009 · Kritik

    Die Presse (Seite 27, Feuilleton): „Tränen mit John Dowland“

    Kürzel „sam“ (Samir H. Köck)

    Kritik der Präsentation von „Dancing Dowland“ des Christian Muthspiel Trio im Porgy & Bess.

    mehr Die Presse (Seite 27, Feuilleton)

    Im zweiten Set spielte das Trio Pepl und Pirchner; Muthspiel erzählte, Pirchner habe ein noch namenloses Pepl-Stück live als „Da augschissene Wandersbuasch“ angekündigt, worauf Pepl ihm den Titel „Air, Love & Vitamins“ gab.

    eine Komposition, die heute als österreichischer Jazzklassiker gehandelt wird

    Samir H. Köck (Kürzel „sam“)

  6. 6. März 2009 · Kritik

    Der Standard (Print 06.03.2009, online 05.03.2009, Rubrik Musikrundschau): „Zwio und Trio“ (Neue Jazz-Alben von Werner Pirchner & Harry Pepl, Pablo Milanes & Chucho Valdes u. a.)

    Musikrundschau mit einer Kurzkritik zu „Jazzzwio: Live in Concerts“ (Universal): Pirchner und Pepl seien eine Erinnerung wert, das Duo aus Gitarre und Vibrafon habe exemplarische Beispiele hitziger Kammermusik geliefert.

    mehr Der Standard (Print 06.03.2009, online 05.03.2009, Rubrik Musikrundschau)

    Die DVD wird als Muss bezeichnet. Das Datum 13.02.2009 ergibt sich aus der Artikelnummer.

    Harry Pepl, komplexer Gitarrist von wahrhaft internationalem Format

    Was da an gestalterischem Furor, an Intensität erreicht wurde, wirkt auch heute noch maßstabsetzend.

  7. 3. März 2009 · Bericht

    Kleine Zeitung (Seite 30, Ennstal): „Muthspiel-Trio und ein Heimatfilm“

    Vorbericht auf das Konzert des Christian Muthspiel Trio mit „The music of Pirchner & Pepl“ am Mittwoch, 4. März 2009, im Volkshaus Rottenmann (Verein Kulturviech), dazu Pirchners Film „Der Untergang des Alpenlandes“.

    mehr Kleine Zeitung (Seite 30, Ennstal)

    Werner Pirchner und Harry Pepl bildeten das legendäre Duo „jazzzwio“ und drückten dem europäischen Jazz einen individuellen Stempel auf.

  8. 2. März 2009 · Interview

    Die Presse (Seite 28, Feuilleton): „Applaus kann auch gefährlich sein“ (Interview mit Wolfgang Muthspiel)

    Samir H. Köck

    Interview mit Wolfgang Muthspiel zur Vorstellung seines Gitarrentrios MGT im Wiener Konzerthaus. Über seinen Lehrer Pepl sagt er, dessen Musik habe innere Lawinen zum Ausdruck gebracht und in jeder Phrase etwas Riskantes gehabt.

    mehr Die Presse (Seite 28, Feuilleton)

    Pepl hat als Musiker innere Lawinen zum Ausdruck gebracht.

    Wolfgang Muthspiel

  9. 24. Februar 2009 · Kritik

    KULTUR, Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft (Dornbirn): „JazzZwio: Live in Concerts“ (CD-Tipp)

    Peter Füssl

    CD-Tipp von Peter Füssl in der Vorarlberger Kulturzeitschrift KULTUR zur CD/DVD „Live in Concerts“ (Universal, 2009).

    mehr KULTUR, Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft (Dornbirn)

    Füssl erinnert an das legendäre JazzZwio von Pepl und Werner Pirchner zwischen 1977 und 1985 und beschreibt den Inhalt: 43 Minuten vom 15. Montreux Jazz Festival (Schweiz) 1981 sowie Ausschnitte aus Konzerten in der Szene Wien (1983) und im Konservatoriumssaal Innsbruck, Österreich (1984), mit Stücken wie „The Day We Know Paul Desmond is Gone“, „Against The Wind“, „Hosent’Raga“ und „Air Love And Vitamins“. Er nennt die beiden „zwei absolute Individualisten“, deren Zusammenspiel weit mehr ergebe als die Summe der Teile, hält fest, dass bisher vor allem die Brüder Muthspiel die Erinnerung an sie wachgehalten haben, und wünscht dem Jazzzwio mehr Bekanntheit, vor allem in der jüngeren Musikergeneration.

    Sternstunden genial schräger Musik und knorrigen Humors

    der Spielwitz der beiden Charakterköpfe wienerischer und tirolerischer Ausprägung wirkt auch mehr als 25 Jahre nach Entstehen der Aufnahmen noch taufrisch

    Zur CD/DVD „Live in Concerts“ (2009) mit Konzerten des Jazzzwio von 1981 bis 1984; Pepl war Wiener, Werner Pirchner Tiroler, und beide brachten ihren eigenen, regional gefärbten Humor in die Musik

  10. 20. Februar 2009 · Kritik

    Die Presse (Online): „Wolfgang Schalk: Wanted“

    Samir H. Köck

    Kurzkritik des Albums „Wanted“ des steirischen Gitarristen Wolfgang Schalk, aufgenommen in Los Angeles. Hervorgehoben wird das Stück „And Harry Said Goodbye“, das Schalk Harry Pepl gewidmet hat.

    mehr Die Presse (Online)

    Besonders schön geriet ‚And Harry Said Goodbye‘, das dem unvergessenen Kollegen Harry Pepl zugeeignet ist.

  11. 13. Februar 2009 · Kritik

    Die Presse (Online): „Jazzzwio, Live In Concerts“ (Zwio Infernal)

    Samir H. Köck

    Kurzkritik zur Wiederveröffentlichung des Montreux-Konzerts von 1981 (EmArcy/Universal). Der Text würdigt das Duo aus Gitarre und Vibrafon als ungewöhnliche Kammermusik der 1980er Jahre, deren Klangkaskaden Zeitgenossen im Gedächtnis geblieben seien.

    mehr Die Presse (Online)

    Der famose Gitarrist Harry Pepl und sein kongenialer Partner

  12. 6. Februar 2009 · Interview

    Kronen Zeitung (Seite 31, Steiermark): „Ich glaube an innovative Kräfte“ (gamsbART-Manager Gerhard Kosel im Steirerkrone-Interview)

    Interview mit Gerhard Kosel über Grazer Jazzveranstalter und gamsbART (Grazer Konzertveranstalter), das 1984 von Heimo Steps gegründet wurde.

    mehr Kronen Zeitung (Seite 31, Steiermark)

    Kosel sagt, Pepl werde in seiner langjährigen Wahlheimat zu wenig gewürdigt, und beschreibt den Harry-Pepl-Preis als Mittel, die Erinnerung wachzuhalten.

    Unser Anliegen mit dem Harry-Pepl-Preis ist es, diese Flamme am Lodern zu halten, bis sich auch die Musikwissenschaft in Graz des Themas annimmt.

    Gerhard Kosel

  13. Februar 2009 · Porträt

    Concerto (2/2009, Seite 44): „Jazzzwio – ein markanter Name – bis heute“ (CD/DVD-Tipp „Live in Concerts“)

    Thomas Hein

    Bericht über die Wiederveröffentlichung der Montreux-Aufnahme samt Video, deren Vorbereitung zwischen Sommer 2007 und Herbst 2008 lief.

    mehr Concerto (2/2009, Seite 44)

    Daniel Pepl beschreibt das Heimstudio im Keller in Hernstein, die Rettung der Bänder und den Plan, das Gesamtwerk seines Vaters zugänglich zu machen.

    Während ich versuche, innerhalb eines Rahmens, eines Stils, innovativ zu sein, versuchte Harry immer die gesetzten Grenzen zu überschreiten und dann weiter zu gehen.

    Daniel Pepl

  14. 18. Jänner 2009 · Kritik

    Kurier (Seite 38, Ressort Kultur): „JAZZZWIO: Harry Pepl & Werner Pirchner (Universal)“

    Werner Rosenberger (Kürzel „ros“)

    Kurzbesprechung der Wiederveröffentlichung „Live in Concerts“ mit Ton- und Videoaufzeichnungen von Montreux 1981 und Innsbruck 1984.

    mehr Kurier (Seite 38, Ressort Kultur)

    Zwei originelle heimische Musiker, die beide viel zu früh gehen mussten und unvergessen sind

  15. 3. Dezember 2008 · Pressetext

    Kunstuniversität Graz, Mitteilungsblatt 5 (Online): „Mitteilungen der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit“ (Harry-Pepl-Preis 2008 an Daniel Riegler)

    Das Mitteilungsblatt der Kunstuniversität Graz (Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz) vom 3. Dezember 2008 meldet, dass der Posaunist und Komponist Daniel Riegler den Harry-Pepl-Preis 2008 erhält.

    mehr Kunstuniversität Graz, Mitteilungsblatt 5 (Online)

    Das mit 4000 Euro dotierte Stipendium verlangt eine Auseinandersetzung mit Pepls Schaffen, deren Ergebnis 2009 präsentiert werden soll; verliehen wurde der Preis am 17. November 2008.

    Das mit 4000 Euro dotierte Stipendium hat die Auflage, sich mit dem Schaffen des 2005 verstorbenen Jazzgitarristen und KUG-Professors Pepl auseinanderzusetzen

  16. 26. November 2008 · Porträt

    Falter (Seite 55, Steiermark): „Wenn Augen hören“ (Christian Muthspiel im Gespräch)

    Porträt von Christian Muthspiel vor zwei Grazer Dirigaten. Er nennt einige seiner Grazer Lehrer persönliche Helden, darunter Pepl, Adelhard Roidinger und Ewald Oberleitner; sein 2005 gegründetes Trio veröffentlichte 2007 „Against the Wind“, den Tribut an Pepl und Pirchner.

    mehr Falter (Seite 55, Steiermark)

    Dennoch sind einige seiner Lehrer in Graz für ihn persönliche Helden: Harry Pepl zum Beispiel

  17. 18. November 2008 · Bericht

    Kleine Zeitung (Seite 58, Kultur): „Preisregen für heimische Künstler“

    Meldung zum Harry-Pepl-Preis 2008 für den Grazer Posaunisten und Komponisten Daniel Riegler: ein Stipendium von gamsbART über 4.000 Euro mit der Auflage, sich mit Pepls Musik auseinanderzusetzen und beim nächsten Austrian Soundcheck ein Projekt zu zeigen.

    mehr Kleine Zeitung (Seite 58, Kultur)

    mit der Auflage, sich mit der Musik des 2005 verstorbenen Jazzgitarristen auseinander zu setzen

  18. 16. November 2008 · Sonstiges

    Kleine Zeitung (Seite 109, Ressort Kultur, Steiermark): „18. AUSTRIAN SOUNDCHECK“ (Programmhinweis)

    Terminhinweis auf den 17. November, 20 Uhr, in Graz: Präsentation von CD und DVD „Pepl/Pirchner Jazzzwio live in Montreux und Innsbruck“ mit der JazzWerkstatt Wien und Verleihung des Harry-Pepl-Preises.

  19. 22. September 2008 · Kritik · EN

    All About Jazz (US-Jazzmagazin im Internet, gegründet 1995): „Wolfgang Schalk: Wanted“

    Mark F. Turner

    Kritik des Albums „Wanted“ (Frame Up Music, 2008) des steirischen Gitarristen Wolfgang Schalk in All About Jazz, dem 1995 gegründeten US-Jazzmagazin im Internet, mit 4 von 5 Sternen.

    mehr All About Jazz (US-Jazzmagazin im Internet, gegründet 1995)

    Schalk nahm das Album in Los Angeles mit Geoffrey Keezer (Klavier), Dave Carpenter (Bass) und Marvin „Smitty“ Smith (Schlagzeug) auf. Mark F. Turner hebt die bewegende Ballade „And Harry Said Goodbye“ hervor, die Schalk Harry Pepl widmete; er nennt Pepl einen europäischen Meister der Gitarre und einen von Schalks Einflüssen. Schalks Ton und Phrasierung seien in diesem Stück zart und warm.

    There’s also moving balladry as heard on the emotive “And Harry Said Goodbye,” dedicated to another Schalk influence, European guitar master, Harry Pepl.

    Aus der Kritik zu Wolfgang Schalks Album „Wanted“ (2008); die Ballade widmete der steirische Gitarrist dem 2005 gestorbenen Harry Pepl

  20. 29. Juli 2008 · Bericht

    Der Standard (Seite 11, Szenario: Watchlist): „Clemens Wenger“ (Watchlist, WUK)

    Kürzel „felb“

    Tipp zum Solo „Alone ist man manchmal schon“ von Clemens Wenger zum Auftakt der Sommer-Platzkonzerte der JazzWerkstatt Wien im WUK am Dienstag, 29. Juli 2008, ausgehend von Pepls Musik.

    mehr Der Standard (Seite 11, Szenario: Watchlist)

    als Ausgangspunkt fungiert die elektronisch und „analog“-pianistisch prozessierte Musik des großen Harry Pepl

  21. 28. April 2008 · Radio · FR

    France Musique, „Le jazz, probablement“ (Sendung im INA-Katalog): „Concert donné le 24 août 2007 au festival de Saalfelden“

    Xavier Prévost (Produktion und Präsentation)

    Sendung von France Musique in der Nacht auf Montag, 28. April 2008, in der Reihe „Le jazz, probablement“: Hauptteil ist ein Konzert des Trios Streaming (Muhal Richard Abrams, Roscoe Mitchell, George Lewis) beim Jazzfestival Saalfelden (Österreich) vom 24. August 2007, das mit Pepl nichts zu tun hat. Im Begleitprogramm mit Neuerscheinungen spielte Xavier Prévost „Air, Love & Vitamins“ vom Album „Against The Wind“ des Christian Muthspiel Trio (EmArcy, 2007) mit Musik von Werner Pirchner und Harry Pepl. Notiz 3437937.001 im Katalog des INA (Institut national de l'audiovisuel); hören lässt sich die Sendung nur vor Ort in der INAthèque, eine Kopie gibt sie nicht ab.

  22. 11. April 2008 · Bericht

    Kurier (Seite 37, Kultur): „Freier Jazz aus einer perfekten Welt“ (Andy Manndorff)

    Michael Huber

    Porträt des Gitarristen Andy Manndorff zu seinem neuen Trioalbum und dem Konzert im Porgy & Bess; vorgestellt wird er als einstiger Schüler Pepls und Mitglied des Vienna Art Orchestra.

    mehr Kurier (Seite 37, Kultur)

    einst Schüler des großen Harry Pepl

  23. 31. Jänner 2008 · Bericht

    Neue Zürcher Zeitung (Seite 57, Kultur): „Jazz“ (Christian-Muthspiel-Trio im Moods)

    Kürzel „ubs.“

    Konzerthinweis auf das Christian Muthspiel Trio mit Franck Tortiller und Georg Breinschmid im Zürcher Jazzklub Moods am Donnerstag, 31. Jänner 2008, mit der Musik von Pirchner und Pepl und Pirchners Film „Der Untergang des Alpenlandes“.

    mehr Neue Zürcher Zeitung (Seite 57, Kultur)

    Die Österreicher Werner Pirchner und Harry Pepl zählten in den siebziger und achtziger Jahren zu den originellsten Köpfen des europäischen Jazz.

  24. 6. Dezember 2007 · Bericht

    Der Standard (Seite 14, Szenario: Watchlist): „Tribute to Harry Pepl“ (Watchlist, Porgy & Bess)

    Kürzel „felb“

    Tipp zum Gedenkabend im Porgy & Bess am Donnerstag, 6. Dezember 2007, zwei Jahre nach Pepls Tod: Wolfgang Mitterer am Synthesizer und Wolfgang Schiftner, erster Träger des Harry-Pepl-Preises, mit seinem Quartett.

    mehr Der Standard (Seite 14, Szenario: Watchlist)

    Zwei Jahre sind vergangen, seit Harry Pepl, einer der großen Gitarristen der europäischen Jazzszene, starb.

  25. 3. Dezember 2007 · Bericht

    mica music austria: „Tribute to Harry Pepl im Porgy“

    Ankündigung eines Tribute-Abends im Wiener Porgy & Bess (Wiener Jazzclub) am 6. Dezember 2007, zwei Jahre nach Pepls Tod.

    mehr mica music austria

    Der Text würdigt ihn als international gefragten Grenzgänger und nennt Kooperationen mit Benny Goodman, Dave Holland, Dino Saluzzi, Jon Christensen und Dave Liebman. Den Abend gestalten ehemalige Wegbegleiter, angeregt von der Grazer Plattform Gamsb'Art, die den Harry-Pepl-Preis vergibt.

    einer der meistgeachteten heimischen Musiker

  26. 27. November 2007 · Radio · FR

    France Musique, „Un mardi idéal“ (Sendung im INA-Katalog): „Musique vivante“

    Arièle Butaux (Produktion und Präsentation)

    Live-Sendung von France Musique am Dienstag, 27. November 2007, von 20 bis 22 Uhr, mit Publikum aus dem Studio Charles Trenet der Maison de Radio France in Paris: Neben anderen Gästen spielte das Trio von Jean-Paul Celea (Kontrabass), François Couturier (Klavier) und Daniel Humair (Schlagzeug), das im selben Jahr das Album „Tryptic“ veröffentlichte, unter anderem Harry Pepls „Tintenfisch Inki“. Notiz 3290738.001 im Katalog des INA (Institut national de l'audiovisuel); hören lässt sich die Sendung nur vor Ort in der INAthèque, eine Kopie gibt sie nicht ab.

  27. 3. Oktober 2007 · Kritik

    Kleine Zeitung (Seite 63, Kultur): „Charakterkopf, kunstsinnig geschliffen“

    Otmar Klammer

    Kritik des Pirchner/Pepl-Programms des Christian Muthspiel Trio am Montag, 1. Oktober 2007, in der Generalmusikdirektion Graz: ein grandioses Konzert von berührend kammermusikalischer Intimität, in dem Pirchners Kompositionen im Vordergrund standen und Pepl nur gestreift wurde.

    mehr Kleine Zeitung (Seite 63, Kultur)

    Harry Pepl, der kongeniale Partner Pirchners im legendären „Jazzzwio“

  28. 27. September 2007 · Kritik

    Kronen Zeitung (Seite 47): „Den Konventionen ausweichen“ (Gedenken an die Jazzlegenden Pepl & Pirchner)

    Kürzel „PB“

    Kritik des Konzerts des Christian Muthspiel Trio im Linzer Posthof am Dienstag, 25. September 2007, mit Pirchners Film „Der Untergang des Alpenlandes“: das Trio überträgt die Notationen mit sphärischer Leichtigkeit, aber vital im Ausdruck.

    mehr Kronen Zeitung (Seite 47)

    Beide bleiben für ihre illustre Stimmigkeit im kompositorischen und improvisatorischen Zusammenspiel in Erinnerung.

  29. 11. Juni 2007 · Kritik

    NÖN Niederösterreichische Nachrichten (Seite 50, Kultur): „KRITIK Schräges Sprach- und Klangspiel“

    Gottfried Sengstschmid

    Kritik des Abends von Christian Muthspiel im Stadttheater Wiener Neustadt beim „Wiener Neustädter Frühling“: nach der Jandl-Soloperformance eine Hommage des Trios mit Franck Tortiller und Georg Breinschmid an Pirchner und Pepl.

    mehr NÖN Niederösterreichische Nachrichten (Seite 50, Kultur)

    eine Hommage an Werner Pirchner und Harry Pepl, eine launige, wenn auch wehmütige Erinnerung an die beiden bunten Vögel des einstigen „Jazz-Zwio“

  30. 18. April 2007 · Kritik

    Falter (Seite 66, Kultur: Neue Platten): „Neue Platten“ (Chr. Muthspiel Trio: „Against the Wind“)

    Kürzel „K. N.“

    Plattenkritik: Das Album verbindet nur dezent ironisch, eher romantisch Blues mit Älplerischem, etwa in Pepls „Die alte Mär und das Mann“, und lässt in der Zwiesprache von Posaune, Marimba, Vibraphon und Bass einen meist leichtfüßigen Groove entstehen.

    mehr Falter (Seite 66, Kultur: Neue Platten)

    Dem Werk des leider schon von uns gegangenen Zwillingsgestirns Harry Pepl und Werner Pirchner ist das Album des älteren der beiden Muthspiel-Bros. gewidmet

  31. 15. April 2007 · Kritik

    Kleine Zeitung (Seite 111, Kultur): „Schatz“ (CD-Kritik zu „Against The Wind“)

    Kürzel „TSC“

    Kurzkritik des Albums „Against The Wind“ (Universal): Christian Muthspiel finde für die Musik, die zu seinem „innersten Wortschatz“ gehöre, eine geniale Übersetzung; als DVD-Beigabe liegt Pirchners Film bei.

    mehr Kleine Zeitung (Seite 111, Kultur)

    Es ist ein „Hut ab!“ vor dem originellsten Jazzzwio von Tirol bis Texas: Harry Pepl & Werner Pirchner selig.

  32. 15. April 2007 · Kritik

    Neue Vorarlberger Tageszeitung (Seite 77, Kultur): „Pepl und Pirchner in besten Händen“

    Martin Juen

    Kritik des Konzerts des Christian Muthspiel Trio im Spielboden Dornbirn am Freitag, 13. April 2007: Das Trio frischt die Stücke respektvoll auf, in allen Bearbeitungen wachsen auf altem Grund frische Früchte. Juen datiert das Jazzzwio auf 1978 bis 1985.

    mehr Neue Vorarlberger Tageszeitung (Seite 77, Kultur)

    Harry Pepl (1945-2005) und Werner Pirchner (1940-2001) waren ziemlich unterschiedliche und gleichwohl herausragende Persönlichkeiten der österreichischen Jazz-Szene

  33. 13. April 2007 · Bericht

    Der Standard (Seite 32, Szenario: Watchlist): „Music of Pepl und Pirchner“ (Watchlist, Spielboden Dornbirn)

    Kürzel „mh“

    Tipp zum Konzert des Christian Muthspiel Trio am Freitag, 13. April 2007, im Spielboden Dornbirn mit anschließender Vorführung von Pirchners Film „Der Untergang des Alpenlandes“.

    mehr Der Standard (Seite 32, Szenario: Watchlist)

    die mit ihren schrägen Sounds die europäische Jazzszene reformierten

  34. 13. März 2007 · Radio

    Deutschlandfunk, Nachtradio (Playlist): „Milestones - Harry Pepl“ (Klassiker der Jazzgeschichte)

    Playlist einer Nachtradio-Sendung am 13. März 2007, 01:05 Uhr, mit „Live in Montreux 81“, dem ECM-Album (ECM: renommiertes europäisches Jazzlabel) mit Pirchner und DeJohnette und Air Mail „Light Blues“.

    mehr Deutschlandfunk, Nachtradio (Playlist)

    Sie zeigt Pepl als Eintrag in einer deutschen Reihe über Klassiker der Jazzgeschichte.

  35. 22. Jänner 2007 · Bericht

    Kleine Zeitung (Seite 39, Kultur): „Musikalischer Freigeist“

    Michael Tschida

    Porträt von Christian Muthspiel zur Verleihung des Würdigungspreises im Porgy & Bess. Muthspiel zählt Jandls Texte und die Kompositionen von Pirchner und Pepl zu seinem „innersten Wortschatz“; das Trioprogramm „Against the Wind“ erschien im März 2007 auf CD.

    mehr Kleine Zeitung (Seite 39, Kultur)

    Ernst Jandls Texte und die Kompositionen von Werner Pirchner und Harry Pepl gehören sozusagen zu meinem innersten Wortschatz

    Christian Muthspiel

  36. 17. Jänner 2007 · Bericht

    Der Standard (Seite 11, Szenario): „Subtile Vielfalt“

    Kürzel „tos“

    Vorbericht auf das Konzert, mit dem Christian Muthspiel am 22. Jänner 2007 im Porgy & Bess den Österreichischen Würdigungspreis für Musik 2006 feierte: nach der Soloperformance „für und mit ernst“ spielte sein Trio mit Franck Tortiller und Georg Breinschmid die Werke von Pepl und Pirchner.

    mehr Der Standard (Seite 11, Szenario)

    es geht um die Werke des gloriosen Duos Harry Pepl und Werner Pirchner

  37. 2007 · Kritik

    Concerto (Musikmagazin), Ausgabe 2/2007, Seite 6 (CD-Tipps): „Born in Austria“ (CD-Tipp zu „Against The Wind“)

    Alfred Krondraf

    Kurzbesprechung des Albums „Against The Wind. The Music Of Pirchner & Pepl“ des Christian Muthspiel Trios mit Georg Breinschmid und Franck Tortiller: Muthspiel widme sich zum zweiten Mal der Musik der „beiden musikalischen Freigeister“, Tortiller mache „aus dem Zwio ein mehr als perfektes Trio“; die Substanz der Interpretationen erschließe sich erst beim mehrmaligen Hören.

    mehr Concerto (Musikmagazin), Ausgabe 2/2007, Seite 6 (CD-Tipps)

    Christian Muthspiel widmet sich nun also zum zweiten Mal der Musik der beiden musikalischen Freigeister

  38. 2007 · Pressetext

    Christian Muthspiel Trio, „Against The Wind“ (Linernotes): „Das Christian Muthspiel Trio spielt Werner Pirchner und Harry Pepl“

    Andreas Felber

    Linernotes zum Album „Against The Wind“ (2007) auf Deutsch, Englisch und Französisch.

    mehr Christian Muthspiel Trio, „Against The Wind“ (Linernotes)

    Felber beschreibt Pirchner und Pepl als „perfektionistische Charakterköpfe“, die etwa zwischen 1978 und 1985 als „Jazz-Zwio“ Europas Festivals bespielten, und berichtet, dass die jungen Improvisatoren der JazzWerkstatt Wien Pepl zur Vaterfigur der österreichischen Szene erheben. Grundlage war ein Projekt mit Wolfgang Muthspiel für das Festival „Glatt&Verkehrt“ 2002. Auf der Produktseite stehen außerdem Pressestimmen der Weltwoche und der Salzburger Nachrichten.

    Werner Pirchner und Harry Pepl, sie waren perfektionistische Charakterköpfe, die keine halben Sachen machten.

    Während die jungen Improvisatoren der JazzWerkstatt Wien nach Hans Koller auch Harry Pepl für sich entdecken und so zur Vaterfigur der österreichischen Szene adeln

  39. 9. Dezember 2006 · Radio

    Wiener Zeitung (Seite 21, Programm: Radio Ö1, Samstag): „Die Österreich 1 Jazznacht“ mit Christian Bakonyi (Harry Pepl)

    Christian Bakonyi (Gestaltung)

    Programmhinweis auf die Ö1-Jazznacht mit Christian Bakonyi, die ab 23.05 Uhr Harry Pepl rund ein Jahr nach seinem Tod in großteils unveröffentlichten Aufnahmen vorstellte.

    mehr Wiener Zeitung (Seite 21, Programm: Radio Ö1, Samstag)

    Die Wiener Zeitung druckte denselben Programmtext auch am Donnerstag, 7. Dezember 2006; der Sendetag Samstag, 9. Dezember 2006, ist deshalb nicht ganz gesichert.

    der Komponist, Gitarrist und musikalische Freigeist Harry Pepl

  40. 6. Dezember 2006 · Programmheft

    Porgy & Bess (Programmtext, Online): „A Tribute to Harry Pepl“, Mittwoch, 06.12.2006, 20:00 Uhr

    Kürzel „CH“

    Ankündigung des Tribute-Abends mit Lorenz Raab und Raphael Preuschl, dem Andy Manndorff Trio, dem Koehne Quartet und Peter Ponger solo, dazu die Konzertfilme von Benny Goodman und vom Jazzzwio in Montreux 1981 und Visuals von Rainer Rygalyk.

    mehr Porgy & Bess (Programmtext, Online)

    Der Text würdigt Pepl und erwähnt seine dreitägige Personale im Porgy & Bess (Wiener Jazzclub) 1994; der Reinerlös ging an die Nachlassverwaltung.

    Wirklich „leiwaund“ war aber schon Harry Pepl selber

    Wenn man mit Gitarristen spricht, z.B. mit Abercrombie oder Scofield, dann gab es eine konstante Frage: „And how is Harry?“

    Als eigenständiger Stilist, der durch seine technische Perfektion, rhythmische Prägnanz, harmonische Vielfalt und durch überbordende musikalische Energie in der internationalen Szene einen nachhaltigen Eindruck hinterließ

  41. 22. November 2006 · Bericht

    Der Standard (Kultur, Printausgabe): „Jazzwohnzimmer Miles Smiles feiert“

    felb

    Kurzbericht zum 15-jährigen Bestehen des Wiener Jazzclubs Miles Smiles in der Josefstadt, gegründet von Wulf Müller.

    mehr Der Standard (Kultur, Printausgabe)

    Das erste Konzert spielten im Herbst 1981 Bill Frisell und Eberhard Weber. Aufgenommen haben dort unter anderen Aladár Pege, Jim Pepper und David Friesen, dazu österreichische Musiker bis zu Werner Pirchner und Harry Pepl.

    nebst österreichischen Granden von Werner Pirchner und Harry Pepl abwärts

  42. 20. November 2006 · Bericht

    Kronen Zeitung (Seite 34): „Alter Mut auf neuen Wegen“ (1. Harry-Pepl-Preis geht an Wolfgang Schiftner)

    Matthias Wagner

    Bericht vom Schlussabend des 14. Austrian Soundcheck im Grazer M59: Die JazzWerkstatt Wien spielte zwei Sets als „Tribute to Harry Pepl“, zuerst Clemens Wenger am MIDI-Keyboard, dann Preisträger Wolfgang Schiftner mit Clemens Salesny und Kollegen.

    mehr Kronen Zeitung (Seite 34)

    Gerhard Kosel von gamsbART erläuterte die Kriterien des Preises, der mit der Verpflichtung zur Arbeit an Pepls Hinterlassenschaft verbunden ist.

    vor allem die innovative musikalische Arbeitsweise, der Mut, eigene Spuren zu hinterlassen

  43. 19. November 2006 · Bericht

    Kleine Zeitung (Seite 89, Kultur): „Jazzpreis“ (Rubrik „Aktuell“)

    Meldung zur ersten Vergabe des Harry-Pepl-Preises (5.000 Euro, gestiftet von der Stadt Graz) an den Saxophonisten Wolfgang Schiftner am Samstag, 18. November 2006, beim Austrian Soundcheck, wo er mit der JazzWerkstatt Wien auftrat.

    mehr Kleine Zeitung (Seite 89, Kultur)

    Die Auszeichnung soll an den 2005 verstorbenen österreichischen Spitzengitarristen Pepl erinnern und Ausgangspunkt einer Aufarbeitung seines Lebenswerks sein.

  44. 17. November 2006 · Bericht

    Kleine Zeitung (Online, Rubrik Kultur): „Harry Pepl: Œuvre eines Kreativen“

    Michael Tschida

    Online-Artikel zur ersten Vergabe des Harry-Pepl-Preises in Graz, der als Anstoß gesehen wird, Pepls musikalischen Nachlass zu sichern.

    mehr Kleine Zeitung (Online, Rubrik Kultur)

    Sein Werk lagere in Schachteln im Haus, Tonbänder, Noten und technische Exoten; gamsbART (Grazer Konzertveranstalter) habe zugesagt, künftige Diplomstipendien sollten die wissenschaftliche Aufarbeitung unterstützen.

    das Werk eines ungemein Kreativen zu archivieren

    Gerhard Kosel

    Wie sehr der Paradegitarrist auch jetzt noch Jazzer inspiriert, soll nicht nur das heutige Finale beim „Austrian Soundcheck“ zeigen. Hut ab vor Harry P.!

  45. 13. November 2006 · Bericht

    Kronen Zeitung (Seite 25): „Eine Hommage an Harry Pepl“ (Soundcheck in Graz)

    Kürzel „MG“

    Vorbericht auf den 14. Austrian Soundcheck im Grazer Jazzclub M59: Der Schlussabend am 18. November 2006 bringt eine Hommage an Pepl und die erste Verleihung des von der Stadt Graz gestifteten, mit 5.000 Euro dotierten Harry-Pepl-Preises.

  46. November 2006 · Programmheft

    GamsbART-Post 5/2006 (GamsbART-Verein, Graz): Programm November bis Dezember 2006: Harry Pepl Gedenkpreis, 14. Austrian Soundcheck, Katholisches Studentenhaus Münzgraben

    Heimo Steps; Otmar Klammer

    Programmheft des Grazer Festivals mit den ersten Texten zum Harry-Pepl-Preis.

    mehr GamsbART-Post 5/2006 (GamsbART-Verein, Graz): Programm November bis Dezember 2006

    Der Preis für Musiker unter 30 wird als Stipendium der Stadt Graz über 5.000 Euro am 18. November 2006 im Rahmen des Abends „Tribute to Harry Pepl“ überreicht. Heimo Steps schildert die Entstehung von „Cracked Mirrors“, Otmar Klammer beschreibt Pepls „real composing“.

    ein unverbesserlicher musikalischer Visionär

    Pepl war ein Gitarrist von internationaler Reputation, der mit seinem eigenwillig sperrigen und komplexen Improvisationsstil eine europäische Alternative zu den US-Gitarristen bot

    Otmar Klammer, GamsbART-Post

  47. 22. Juli 2006 · Bericht

    Der Standard (Seite 11, Szenario): „Jetzt gehts los“ (Glatt & Verkehrt 2006)

    Kürzel „felb“

    Wochenendtipp zum Festival Glatt & Verkehrt: Am Sonntag, 23. Juli 2006, spielten Christian Muthspiel, Franck Tortiller und Georg Breinschmid in der Minoritenkirche Krems-Stein ihren Tribut an das Jazzzwio.

    mehr Der Standard (Seite 11, Szenario)

    ihren leider posthumen Tribut an das geniale Jazzzwio

  48. 30. April 2006 · Kritik

    Kleine Zeitung (Seite 86, Kultur): „Der spürbare Geist des Komponisten“ (GrazJazz 2006)

    Franz Remmalk (Schreibung laut APA)

    Kritik des dritten Tages von GrazJazz 2006: Christian Muthspiel arrangierte mit seinem neuen Trio die Musik Pirchners und die seines langen musikalischen Weggefährten Pepl; mit Franck Tortiller am Vibraphon entstand ein großartig geschliffenes Konzert mit bestechend transparentem Klang.

    mehr Kleine Zeitung (Seite 86, Kultur)

    ein großartig geschliffenes Konzert, das Stück für Stück noch lange nachzuklingen vermochte

  49. 29. April 2006 · Kritik

    Kronen Zeitung (Seite 25): „Zu einer Hommage an Werner Pirchner und Harry Pepl geriet der …“ (GrazJazz 2006)

    Kürzel „TS“

    Kurzkritik des dritten Abends von GrazJazz 2006 im Grazer Orpheum: Christian Muthspiel, Franck Tortiller und Georg Breinschmid huldigten der Musik von Pirchner und Pepl, eine anspruchsvolle und würdige Hommage.

    mehr Kronen Zeitung (Seite 25)

    huldigten schließlich Christian Muthspiel, Franck Tortiller und Breinschmid der Musik der beiden kürzlich verstorbenen Ausnahmekönner

  50. 15. März 2006 · Bericht

    APA-Basisdienst (APA0260, Kultur): „Starke Töne: JazzWerkstatt Wien lädt wieder zum Festival ins WUK“

    APA (Kürzel leh/aku)

    Vorbericht auf das zweite Festival der JazzWerkstatt Wien im WUK vom 16. März bis 8. April 2006. Der Abend am 19. März ist der Erinnerung an Harry Pepl und Bumi Fian gewidmet, mit Gästen wie Wolfgang Puschnig, Wolfgang Reisinger und Raphael Preuschl.

  51. 2006 · Lexikon

    mica music austria, Musikdatenbank: Wolfgang Schiftner (Eintrag mit dem Harry-Pepl-Preis 2006)

    Eintrag in der Musikdatenbank von mica (österreichisches Musikinformationszentrum) zum Saxophonisten Wolfgang Schiftner, geboren 1982, Mitbegründer der JazzWerkstatt Wien.

    mehr mica music austria, Musikdatenbank

    Unter den Auszeichnungen steht für 2006 der Harry-Pepl-Preis beim Austrian Soundcheck (Festival in Graz) in Graz; Schiftner ist damit der erste Preisträger.

  52. 2006 · Nachruf

    Jazzzeitung (Seite 6): „Ciao Habanero“ (Harry Pepl 1945 bis 2005)

    Rainer Rygalyk

    Persönlicher Nachruf des Jazzfotografen Rainer Rygalyk. Wolfgang Puschnig und Wolfgang Reisinger erinnern sich an die Jahre mit Air Mail; Rygalyk beschreibt Pepls letzten großen öffentlichen Auftritt 2004 beim Jazz Festival in Salzburg mit Playback zu acht Composings und Live-Musikern vor seinen Bildern.

    mehr Jazzzeitung (Seite 6)

    Er ist der europäische Jazzgitarrist schlechthin.

    Ich habe einfach seine musikalische Sprache gelernt.

    Wolfgang Puschnig

    Es war ein extremer Sog. Plötzlich mit jemanden zu spielen, der da oben, 2 Etagen über uns, steht und so souverän Gas gibt und alles mitreißt.

    Wolfgang Reisinger

    Er war für mich so ein Schubert Franzl Typ, unheimlich schöne Lieder aber auf höchster Qualitätsstufe und im nächsten Moment voll skurril und zerklüftet.

    Der Schlagzeuger Wolfgang Reisinger; „Schubert Franzl“ ist die liebevoll wienerische Form für Franz Schubert, den Wiener Liedkomponisten

    Wolfgang Reisinger

  53. 19. Dezember 2005 · Nachruf

    Musikergilde (Online): „Harry Pepl - ein Nachruf“

    Peter Paul Skrepek

    Ausführlicher Nachruf des Gitarristen Peter Paul Skrepek, der Pepl 1974 in der ORF Big Band (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk) kennenlernte.

    mehr Musikergilde (Online)

    Er schildert Ausbildung, ORF-Studiojob, Jazzzwio, Air Mail und die Zeit mit Benny Goodman, nennt Schüler wie Wolfgang Muthspiel und Peter Havlicek und gibt als Todestag Montag, 5. Dezember 2005, an. Der frühere Rektor der Kunstuniversität Graz, Otto Kolleritsch, wird zitiert, Leserbriefe ergänzen den Text.

    Jetzt, wo ich alles spielen kann, was ich will, darf ich nicht mehr.

    Harry Pepl

    Begnadeter Gitarrist und Ausnahmeerscheinung

    Otto Kolleritsch

    ein unverwechselbarer Musiker aus Wien mit Geltung in der ganzen Welt

  54. 15. Dezember 2005 · Radio

    Wiener Zeitung (Seite 23, Medien: Radioprogramm Österreich 1): „Spielräume: Im Gegenwind. Erinnerungen an Harry Pepl“ (Ö1, 17.30 Uhr)

    Giselher Smekal (Gestaltung)

    Programmhinweis: Ö1 sendete am Donnerstag, 15. Dezember 2005, um 17.30 Uhr in der Reihe „Spielräume“ die Sendung „Im Gegenwind. Erinnerungen an Harry Pepl“ mit Giselher Smekal.

  55. 12. Dezember 2005 · Nachruf

    NÖN Niederösterreichische Nachrichten (Seite 38, Triestingtal): „Tiefe Trauer um Harry“

    Nachruf der Lokalausgabe Triestingtal am Tag der Beisetzung: Pepl habe den österreichischen Jazz national und international geprägt wie kaum ein anderer und ein Jazzidiom geschaffen, das als europäisch zu bezeichnen sei.

    mehr NÖN Niederösterreichische Nachrichten (Seite 38, Triestingtal)

    Genannt werden Benny Goodman, Dave Holland, Dino Saluzzi, Dave Liebman und Mino Cinelu, das Instant und Real-time Composing sowie Aufbahrung, Seelenmesse und Begräbnis in Hernstein; das Alter gibt die Zeitung irrtümlich mit 61 Jahren an.

    Er prägte und beeinflusste wie kaum ein anderer den österreichischen Jazz national und auch international.

    Harry Pepl prägte ein Jazzidiom, das in seiner kompromißlosen Ausrichtung und Phrasierung in Wellen über einen festen Puls als europäisch zu bezeichnen ist.

    Wesentlich für das Gelingen der Synthese aus Zeitlichem und Überzeitlichem ist nur der erfüllte Augenblick!

    Über Real-time Composing, zitiert im Nachruf der NÖN, der Wochenzeitung Niederösterreichs, Dezember 2005

    Harry Pepl

  56. 9. Dezember 2005 · Nachruf · EN

    organissimo (Jazzforum, Online): „Harry Pepl R.I.P.“

    mikeweil (Moderator)

    Beitrag zum Tod von Harry Pepl in einem englischsprachigen Jazzforum.

    mehr organissimo (Jazzforum, Online)

    Der Moderator nennt ihn einen der originellsten Jazzgitarristen Österreichs und erinnert an das Jazzzwio mit Werner Pirchner, das ECM-Album (ECM: renommiertes europäisches Jazzlabel) mit Jack DeJohnette und Air Mail mit Mike Richmond.

    one of Austria's most original jazz guitarists

  57. 8. Dezember 2005 · Nachruf

    NÖ Rundschau (Seite 32, Triestingtal): „Harry Pepl ist tot“ (Rubrik „Kurz notiert“)

    Lokale Meldung aus dem Triestingtal mit dem Termin der Beisetzung am Montag, 12. Dezember 2005, um 14.30 Uhr in Hernstein.

  58. 8. Dezember 2005 · Nachruf

    Die Furche (Seite 8, Wochensplitter): „Personalia“ (Harry Pepl)

    Kurzmeldung in der Rubrik „Personalia“ nach der APA: ein musikalischer Grenzgänger, dessen Musik durch Vitalität, Dichte und Emotionalität bestach, und Entwickler des Instant und Real-time Composing.

  59. 8. Dezember 2005 · Nachruf

    Jazz thing (News, Online): „Gestorben: Harry Pepl“

    Martin Laurentius und Axel Stinshoff (Zusammenstellung)

    Kurznachricht vom 8. Dezember 2005 mit dem Todestag 6. Dezember, der den übrigen Quellen widerspricht (5. Dezember).

    mehr Jazz thing (News, Online)

    Sie zitiert Joachim-Ernst Berendt über das Duo mit Pirchner, nennt Benny Goodman, Dave Holland, Dino Saluzzi und Dave Liebman und gibt die Professur mit 1984 bis 1995 an.

    Mit seinem metallisch-klaren Sound und seinen überraschenden Akkordverbindungen entwickelte sich Pepl zu einem der eigenständigsten Gitarristen Europas

  60. 8. Dezember 2005 · Nachruf

    Frankfurter Allgemeine Zeitung (Nr. 286, Seite 39, Feuilleton): „Schnelle Finger“ (Jazzgitarrist Harry Pepl gestorben)

    Kürzel „WWS.“

    Kurznachruf mit eigenen Daten: Das Geburtsjahr nennt er irrtümlich 1944, die Berufung ins Lehrkorps des Jazzinstituts Graz 1977 und die Professur 1984. Von 1977 bis 1984 bildete Pepl mit Werner Pirchner das Jazzzwio; genannt werden außerdem Benny Goodman, Dave Holland, Lee Konitz, Art Farmer, Dave Liebman und Jack DeJohnette.

    mehr Frankfurter Allgemeine Zeitung (Nr. 286, Seite 39, Feuilleton)

    mit seiner rhythmischen Prägnanz, seinen überraschenden Akkordverbindungen und metallisch-sitarartigem Klang einer der anregendsten Stilisten auf dem akustischen wie dem elektrischen Instrument

    In den siebziger Jahren gab es fast keinen schnelleren Jazzgitarristen in Europa als den Österreicher Harry Pepl.

  61. 7. Dezember 2005 · Nachruf

    Salzburger Nachrichten (Seite 14, Kultur): „Gestorben: Harry Pepl“ (Rubrik „Gestorben“)

    Nachruf in der Rubrik „Gestorben“: Pepl habe längst als einer der eigenständigsten und kreativsten Gitarristen der europäischen Jazzszene gegolten.

    mehr Salzburger Nachrichten (Seite 14, Kultur)

    Genannt werden das Zwio mit Werner Pirchner, Projekte mit Benny Goodman, Jack DeJohnette, Dave Holland und Dave Liebman sowie das Real-time Composing in der Tradition der Zweiten Wiener Schule.

    galt er längst als einer der eigenständigsten und kreativsten Gitarristen der europäischen Jazzszene

    Im „Zwio“ mit Komponist und Vibraphonist Werner Pirchner setzte er sich seit den 70er Jahren über musikalische Konventionen hinweg und spielte originell und hinterfotzig mit Heimatklischees.

  62. 7. Dezember 2005 · Nachruf

    Tiroler Tageszeitung (Seite 16, Magazin): „Jazzgitarrist Harry Pepl ist tot“

    Kurzmeldung nach der APA: ein international bekannter Gitarrist, der mit Benny Goodman und Dave Holland musizierte und mit Werner Pirchner das Pirchner-Pepl-JazzZwio bildete.

  63. 7. Dezember 2005 · Nachruf

    Süddeutsche Zeitung (Seite 17, Feuilleton): „Verstummte Saiten“ (Zum Tod des Wiener Jazzgitarristen Harry Pepl)

    Ralf Dombrowski

    Nachruf aus München: Die Musikhochschule Graz holte Pepl 1977, im selben Jahr begann das Zwio mit Werner Pirchner über Österreich hinaus Aufsehen zu erregen; es folgten Jahre mit Jack DeJohnette, Dave Holland, Dino Saluzzi, Charlie Mariano und Lee Konitz.

    mehr Süddeutsche Zeitung (Seite 17, Feuilleton)

    Dombrowski beschreibt einen Spielstil mit ausladenden Spannungsbögen, unerwarteten Harmoniefolgen und klaren, stellenweise metallischen Sounds.

    Schüler wie Wolfgang Muthspiel zählen ihn bis heute zu den wichtigsten Impulsgebern der neueren europäischen Jazzgeschichte.

    Im Dialog führten die beiden die kammerjazzige Kleinform zu einer bislang ungeahnten kommunikativen Intensität.

    Er prägte einen Spielstil, der mit ausladenden Spannungsbogen, unerwarteten Harmoniefolgen und klaren, stellenweise metallischen Sounds melodisch und rhythmisch das Ausdrucksspektrum seines Instruments erweiterte.

  64. 7. Dezember 2005 · Nachruf

    JazzEcho (Universal Classics, Online): „Ade Harry Pepl!“

    Online-Nachruf vom Mittwoch, 7. Dezember 2005. Wichtigstes Projekt war ab 1977 das Duo mit Werner Pirchner, das ihm internationale Anerkennung und Einladungen in alle Welt brachte.

    mehr JazzEcho (Universal Classics, Online)

    Danach arbeitete Pepl laut Nachruf mit Dino Saluzzi, Jack DeJohnette und Dave Holland sowie mit dem Vienna Art Orchestra. Als ordentlicher Professor in Graz ab 1984 brachte er Schüler wie den Gitarristen Wolfgang Muthspiel auf den Weg. Am Ende steht ein Hinweis auf die CD „Light Blues“ von Air Mail (Emarcy, 2001).

    einer der prägenden Instrumentalisten der europäischen Jazzszene

  65. 7. Dezember 2005 · Nachruf

    Die Presse (Seite 34, Feuilleton): „Er musste spielen“ (Zum Tod des Wiener Jazzgitarristen Harry Pepl)

    Kürzel „sam“

    Nachruf mit dem Titelzitat „Man könnte Klavierspielen müssen“ aus dem Concerto-Interview.

    mehr Die Presse (Seite 34, Feuilleton)

    Er beschreibt das Real-Time-Composing, nennt Wes Montgomery und Jim Hall sowie Schönberg und Webern als Einflüsse und führt Erich Kleinschuster, die ORF Big Band (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk), JazzZwio, Jack DeJohnette, Art Farmer und Michel Portal als Weggefährten an.

    Im äußerlich so introvertiert wirkenden Virtuosen brodelte es, wenn er spielte.

    Er suchte leidenschaftlich: Wahrhaftigkeit, ein Utopia, in dem alle Gegensätze zusammenfallen.

  66. 6. Dezember 2005 · Nachruf

    Kleine Zeitung (Seite 57, Kultur): „Grenzgänger“ (Rubrik „Aktuell“)

    Kurzmeldung nach der APA, die Pepl als musikalischen Grenzgänger beschreibt, der mit dem Benny Goodman Quintett, Dave Holland und Dino Saluzzi arbeitete, im Pirchner-Pepl-JazzZwio auftrat und Methoden wie das Instant Composing entwickelte.

  67. 6. Dezember 2005 · Nachruf

    Kleine Zeitung (Seite 55, Kultur): „Auch die 2. Hälfte vom ‚Jazzzwio‘ ist nicht mehr“

    Michael Tschida

    Nachruf, der Pepl als einen „ganz Großen“ der Jazzwelt würdigt: von den ersten Sporen in der ORF Big Band über Auftritte mit Benny Goodman, Dino Saluzzi und Jack DeJohnette bis zum Jazzzwio mit Werner Pirchner, seinem „Bruder im Geiste“.

    mehr Kleine Zeitung (Seite 55, Kultur)

    Tschida beschreibt, wie Pepl mit dem Real-time Composing die Gitarrentechnik revolutionierte, und empfiehlt zum Nachhören „Pepl/Pirchner live in Montreux '81“.

    Die Jazzwelt verliert mit dem gebürtigen Wiener einen ganz Großen

    Wir waren beide gleich verrückt und probierten gern komische Sachen aus.

    Über das Jazzzwio, sein Duo mit dem Vibrafonisten Werner Pirchner, das für Witz und Humor auf der Bühne bekannt war

    Harry Pepl

    Ich bin oft sehr lustig und dann wieder sehr traurig. Das hört man wohl auch in meinem Spiel

    Selbstbeschreibung, zitiert im Nachruf der Kleinen Zeitung, Dezember 2005

    Harry Pepl

    Seriöser war das Komische im Jazz nie.

    Über den Humor des Jazzzwio von Pepl und Werner Pirchner

    einen ganz Großen, der als Teenager mit Tanzarrangements begann und in seiner Hochzeit die Gitarrentechnik mit „real time composing“ revolutionierte

  68. 6. Dezember 2005 · Nachruf

    Wiener Zeitung (Seite 14, Kultur): „Jazzgitarrist Harry Pepl tot“

    Kurznachruf nach der APA mit Geburtsdatum, Partnern wie dem Benny Goodman Quintet, Dave Holland, Dino Saluzzi und Michel Portal, dem Pirchner-Pepl-JazzZwio und der Lehrtätigkeit an der Musikhochschule Graz von 1977 bis 1995, zuletzt als ordentlicher Professor.

  69. 6. Dezember 2005 · Nachruf

    Neue Vorarlberger Tageszeitung (Seite 46, Kultur): „Jazzmusiker Pepl ist gestorben“

    Kurzmeldung nach der APA: Pepl sei ein weit über Österreich hinaus bekannter Gitarrist gewesen und habe mit dem Benny Goodman Quintet, Dave Holland, Dino Saluzzi und Michel Portal gearbeitet; als Sterbeort nennt sie Wien.

  70. 6. Dezember 2005 · Nachruf

    Kurier (Seite 31, Kultur): „Harry Pepl gestorben“ (Rubrik „Überblick“)

    Kurznachruf: Pepl habe sich nach dem Studium an der Musikhochschule Wien rasch in die erste Liga der europäischen Gitarristen gespielt.

    mehr Kurier (Seite 31, Kultur)

    Seine größte Zeit sieht der Kurier in den 1980er Jahren mit dem Pirchner-Pepl-JazzZwio, das wegen seines vollen Klangs den Ehrentitel „Jazz-Orchester mit zwei Mann“ trug.

    spielte sich rasch in die erste Liga der europäischen Gitarristen empor

  71. 6. Dezember 2005 · Nachruf

    OÖ Nachrichten (Seite 22, Kultur): „Jazzer Harry Pepl gestorben“ (Meldung unter „Harry bleibt vorne“)

    Kurznachruf, der Pepl zu den besten Gitarristen der Gegenwart zählt und an das Wort von Le Monde vom „Giganten der Improvisation“ erinnert.

    mehr OÖ Nachrichten (Seite 22, Kultur)

    Er hebt hervor, dass Pepl trotz seines internationalen Renommees regionalen oberösterreichischen Jazzfestivals wie Raab treu blieb; als Sterbeort nennt er irrtümlich ein Wiener Spital.

    Er zählte zu den besten Gitarristen der Gegenwart und wurde vielfach als „Gigant der Improvisation“ (u. a. in „Le Monde“) bezeichnet

    Trotz seines internationalen Renommees war er stets auch regionalen oö. Jazzfestivals (etwa Raab) in engagierter Verbundenheit treu geblieben.

  72. 6. Dezember 2005 · Radio

    Ö1 Morgenjournal, 7 Uhr (laut Programmaussendung OTS0063 des ORF): „Nachruf Harry Pepl“ (Beitrag im Ö1-Morgenjournal)

    Wolfgang Bilek

    Laut der Programmaussendung des ORF brachte das Ö1-Morgenjournal um 7 Uhr am Dienstag, 6. Dezember 2005, einen Nachruf auf Harry Pepl von Wolfgang Bilek. Der Wortlaut liegt nicht vor.

  73. 6. Dezember 2005 · Nachruf

    Der Standard (Seite 25, Kultur): „Harry Pepl 1945 - 2005“ (Komplexer Improvisator: Harry Pepl)

    Ljubiša Tošić

    Kurznachruf aus Wiener Neustadt, der Pepl als komplexen Improvisator würdigt, der im Privatstudio mit Klavier und Schlagzeug experimentierte.

    mehr Der Standard (Seite 25, Kultur)

    Er nennt Erich Kleinschuster, die ORF Big Band (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk), das Duo mit Werner Pirchner, Dave Liebman, Jack DeJohnette, Benny Goodman und die Real-time-Composing-Methode mit dem international renommierten Kronos Quartet.

    gehörte in seiner aktiven Phase zu den bedeutendsten Gitarristen weltweit

    international zwischen Berlin und Montreux mit einer subtilen und intensiven Form der Kammermusik Furore machte

    entwickelte er im Laufe der Jahre eine komplexe musikalische Stilistik, die mit hochexpressiver, sehr individueller polytonaler Melodik arbeitete und sich im Rahmen immer freier werdender Band-Konzepte entfaltete

    geprägt von dem alten Jazztraum, dem Moment eine musikalische Substanz abzuringen, die Bleibendes schafft und also in die Nähe von Komposition rückt.

  74. 5. Dezember 2005 · Nachruf

    APA-Basisdienst (APA0621, Kultur): „Österreichischer Jazzgitarrist Harry Pepl 60-jährig gestorben“ (Spielte mit vielen internationalen Größen)

    APA (Kürzel whl/cm)

    Agenturmeldung vom Todestag, Montag, 5. Dezember 2005, 17.31 Uhr, auf die sich viele Zeitungen am Folgetag stützten.

    mehr APA-Basisdienst (APA0621, Kultur)

    Sie nennt das Gitarrenstudium an der Musikhochschule Wien, die Lehrtätigkeit in Graz ab 1977 und die Professur 1984 bis 1995, das Pirchner-Pepl-JazzZwio, das Real-time Composing und Partner wie das Benny Goodman Quintet, Dave Holland, Dino Saluzzi und Michel Portal; Rektor Otto Kolleritsch würdigt Pepl als „Ausnahmeerscheinung“.

    Pepl galt als musikalischer Grenzgänger, dessen Musik durch Vitalität, Dichte und Emotionalität bestach.

    begnadeten Gitarristen

    Otto Kolleritsch

  75. 5. Dezember 2005 · Nachruf

    Der Standard (Online, APA-Meldung): „Jazzgitarrist Harry Pepl ist tot“

    APA

    APA-Meldung vom Todestag, am Nachmittag des 5. Dezember 2005 online gestellt: Pepl sei am Montag früh in Wiener Neustadt gestorben und 60 Jahre alt geworden.

    mehr Der Standard (Online, APA-Meldung)

    Der Text nennt ihn einen weit über Österreich hinaus bekannten Gitarristen, der unter anderem mit dem Benny Goodman Quintet, Dave Holland, Dino Saluzzi und Michel Portal gearbeitet habe. Es ist nicht der Druckartikel von Ljubiša Tošić vom 6. Dezember 2005.

    Er war ein weit über Österreich hinaus bekannter Gitarrist

  76. 5. Dezember 2005 · Nachruf

    ORF Wien (oesterreich.ORF.at): „Jazzgitarrist Harry Pepl gestorben“ (Stilprägend)

    Kurzer Nachruf vom Todestag: Pepl, einer der führenden Jazzgitarristen Europas, ist 60-jährig gestorben und wurde durch das Jazz-Zwio mit Werner Pirchner bekannt.

    mehr ORF Wien (oesterreich.ORF.at)

    Der Text nennt Benny Goodman, Dave Holland, Dino Saluzzi, Jon Christensen und Dave Liebman als Partner, die Auftragskompositionen für zahlreiche Ensembles und die Lehrtätigkeit in Graz mit Wolfgang Muthspiel unter den Schülern. Die neue musikzeitung übernahm die Meldung mit der Angabe „Quelle: orf.at“.

    Der Gitarrist Harry Pepl gehörte zu jenen Musikern, die den österreichischen Jazz national und international geprägt und beeinflußt haben.

  77. Dezember 2005 · Nachruf · EN

    Intervals, Newsletter von David Liebman (Website): „Passings: Harry Pepl“, Intervals Volume 14, Nr. 1

    Dave Liebman

    Nachruf des US-Saxophonisten Dave Liebman in der Rubrik „Passings“ seines Newsletters „Intervals“, den er auf seiner Website upbeat.com/lieb (später daveliebman.com) veröffentlichte, wenige Wochen nach Pepls Tod.

    mehr Intervals, Newsletter von David Liebman (Website)

    Liebman nennt Pepl einen „groundbreaking guitarist“, mit dem er mehrmals aufgenommen habe, und erinnert sich an die erste gemeinsame Aufnahme mit dem Schlagzeuger Wolfgang Reisinger: Pepl ließ von der Gitarre über den Computer einen Bösendorfer-Flügel spielen, dessen Tasten sich bewegten. Gemeint ist „Schönberg Improvations“ (aufgenommen im November 1989). Sein Fazit: „This was in the 80’s-far ahead!!“ Im selben Abschnitt würdigt er Shirley Horn, Steve Marcus und Richard Pryor. Die Seite ist nur noch im Internet Archive erhalten.

    a groundbreaking guitarist that I had the pleasure to have recorded with several times … He had a Busendorfer piano playing music programmed from his computer-the keys were moving, the sound was a piano but it had come from the guitar. This was in the 80’s-far ahead!!

    Der US-Saxophonist Dave Liebman im Dezember 2005, wenige Wochen nach Pepls Tod, auf seiner Website im Nachruf seines Newsletters „Intervals“. Er erinnert sich an die Aufnahme von „Schönberg Improvations“ 1989 mit Wolfgang Reisinger: Pepl spielte mit der MIDI-Gitarre über den Computer einen Bösendorfer-Flügel, dessen Tasten sich von selbst bewegten („Busendorfer“ schreibt Liebman)

  78. Dezember 2005 · Nachruf

    Kulturinformationszentrum des Deutschen Kulturrates / neue musikzeitung (nmz-red/leipzig, Quelle: orf.at): „Jazz-Gitarrist Harry Pepl gestorben“

    nmz-red/leipzig

    Kurzmeldung nach einer ORF-Quelle (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk) mit den Lebensdaten und der Lehrtätigkeit an der Kunstuniversität Graz (ab 1977 Lehrbeauftragter, von 1984 bis 1995 ordentlicher Professor).

    mehr Kulturinformationszentrum des Deutschen Kulturrates / neue musikzeitung (nmz-red/leipzig, Quelle: orf.at)

    Der frühere Rektor der Kunstuniversität Graz, Otto Kolleritsch, würdigt Pepl als begnadeten Gitarristen und Ausnahmeerscheinung. Genannt werden Benny Goodman, Dave Holland, Dino Saluzzi, Jon Christensen, Werner Pirchner und Dave Liebman.

    Der Gitarrist Harry Pepl gehörte zu jenen Musikern, die den österreichischen Jazz national und international geprägt und beeinflußt haben.

    neue musikzeitung, nach ORF

    Einer der führenden Jazz-Gitarristen Europas

    neue musikzeitung, nach ORF

  79. 6. November 2004 · Kritik

    APA-Basisdienst (APA0059, Kultur): „‚Es fehlen die Visionäre‘: Dennoch hohes Niveau im heimischen Jazz“ (Salzburger Jazzherbst 2004)

    Christoph Lindenbauer

    Bilanz der österreichischen Konzerte beim neunten Salzburger Jazzherbst. Als eines von zwei wirklich riskanten Projekten nennt die APA die „Habanero“-Slideshow, bei der junge Bläser zu Pepls Klängen und Rainer Rygalyks Bildern improvisierten.

    mehr APA-Basisdienst (APA0059, Kultur)

    Fotograf Rainer Rygalyk und der ehemalige Weltklasse-Gitarrist Harry Pepl luden junge Bläser zum Improvisieren über gesampelte Sounds und Bilder.

  80. 17. September 2004 · Sonstiges

    IG Jazz Wien, Blue-Tomato-Archiv: „Rainer Rygalyk / Harry Pepl: Habanero-Slide-Show“

    Veranstaltungsankündigung für Freitag, 17. September 2004 im Wiener Blue Tomato: Präsentation von Fotos des Jazzfotografen Rainer Rygalyk aus der Serie „Jazzarts“ mit einer Videoprojektion, die Pepl mit Originalkompositionen akustisch ergänzt hat.

    mehr IG Jazz Wien, Blue-Tomato-Archiv

    Zu den Bildern und Pepls CD improvisieren Clemens Salesny und Wolfgang Schiftner.

    einer der kreativsten Jazzmusiker Österreichs

  81. 31. August 2004 · Kritik

    Der Standard (Seite 24, Kultur): „Sicherheitsdenken und ‚positive Signale‘“ (Ausklang des Jazzfestivals Saalfelden 2004)

    Andreas Felber

    Bericht vom Jazzfestival Saalfelden 2004. Wolfgang Muthspiel reflektierte in einem seiner seltenen Solokonzerte am Sonntag, 29. August 2004, unter anderem die Spielweise seines Lehrers Pepl.

    mehr Der Standard (Seite 24, Kultur)

    die zerklüftete Rhapsodik eines Harry Pepl

  82. 28. Juli 2004 · Lexikon

    Österreichisches Musiklexikon online: Pepl, Harry

    Peter Stachel

    Lexikonartikel zu Leben und Werk: Jazzmusiker, Komponist und Musikpädagoge, Gitarre am Konservatorium und an der Musikhochschule Wien, Jazz autodidaktisch.

    mehr Österreichisches Musiklexikon online

    Er behandelt die Zusammenarbeit mit dem Vienna Art Orchestra und der ORF Big Band (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk), das Jazzzwio mit Werner Pirchner, die Lehre in Graz und das Prinzip des Real-time und Instant Composing. Als Auszeichnungen nennt er Nominierungen für den Preis der deutschen Schallplattenkritik 1983 (deutsche Auszeichnung für herausragende Tonträger, vergeben von einer Kritikerjury) und 1988 sowie niederösterreichische Landespreise.

  83. 18. Mai 2004 · Kritik

    Salzburger Nachrichten (Seite 12, Kultur): „JAZZ“ (Wolfgang Muthspiel: „Air, Love & Vitamins“)

    Kurzbesprechung von Wolfgang Muthspiels Trioalbum „Air, Love & Vitamins“ (Quinton Records) mit Marc Johnson und Brian Blade, dessen Titel von Pepls Komposition stammt, mit Konzertterminen in Salzburg, Freistadt und Wien.

    mehr Salzburger Nachrichten (Seite 12, Kultur)

    Der Titel entstammt einer Komposition des Jazzgitarren-Altmeisters Harry Pepl

  84. 17. Dezember 2003 · Kritik

    Kurier (Seite 30, Kultur): „Exzellente Musiker und exzellente Musik“ (Österreichische Jazz-Produktionen 2003)

    Werner Rosenberger

    Rückblick auf die österreichischen Jazz-Tonträger des Jahres mit Geschenktipps. Aus der Reihe „Austrian Jazzart“ hebt Rosenberger den Konzertmitschnitt „Live at Miles Smiles“ von Pepl, Pirchner und Georg Polansky hervor.

    mehr Kurier (Seite 30, Kultur)

    Sehr lebendig auch ein fast schon historischer Mitschnitt „Live at Miles Smiles“

  85. 22. November 2003 · Kritik

    Kronen Zeitung (Seite 30): „Nostalgische Bruderschaft“ (Muthspiel und Muthspiel im Grazer M59)

    Kürzel „ME“

    Kritik des Abends von Christian und Wolfgang Muthspiel im Grazer Jazzclub M59 in der Münzgrabenstraße 59 mit Kompositionen Pirchners, dem Film „Der Untergang des Alpenlandes“ und dem Programm „Early Music“.

    mehr Kronen Zeitung (Seite 30)

    Am selben Ort hatten die Brüder als junge Zuhörer das Jazzzwio erlebt.

    Vor 25 Jahren saßen die Muthspielbrüder selbst im Publikumsraum in der Münzgrabenstraße 59 und staunten über Werner Pirchner und Harry Pepl.

  86. 22. November 2003 · Bericht

    Tiroler Tageszeitung (Seite 61): „Jazz gegen Oberflächlichkeit“

    Vorbericht auf das Konzert von Muthspiel & Muthspiel am Samstag, 22. November 2003, im Treibhaus Innsbruck.

    mehr Tiroler Tageszeitung (Seite 61)

    Christian Muthspiel erzählt, wie ihm das Jazzzwio jenseits des akademischen Standardrepertoires die künstlerische Freiheit zeigte; Wolfgang Muthspiel nennt die Konzerte des Duos die Initialzündung für seine eigene Laufbahn.

    Wenn die beiden gespielt haben war das ein Ereignis. Die immense rhythmische Kraft war unglaublich

    Wolfgang Muthspiel

    Durch das Jazz-Zwio erfuhr ich, dass man in dieser Musik tatsächlich genau das machen konnte, was man selbst wollte

    Christian Muthspiel

  87. 19. November 2003 · Bericht

    Der Standard (Seite 12, Szenario): „Die Muthspiels - auf den Spuren eines Zwios“

    Kürzel „tos“

    Vorbericht auf das Wiener Konzert von Muthspiel & Muthspiel im Porgy & Bess im 20. Jahr ihres Duos, mit Pirchners Film „Der Untergang des Alpenlandes“.

    mehr Der Standard (Seite 12, Szenario)

    Der Text würdigt das Jazzzwio als unwiderstehliche Verbindung von Subtilität und Intensität auf kammermusikalischer Grundlage.

    Pepls Gitarre, deren Noten sanft tönen, aber auch von nervenzerfetzender Wucht sein konnten, ist bis heute nicht nur hierzulande unerreicht.

    Ljubiša Tošić

    Pepl & Pirchner, das war einst eine jener unwiderstehlichen Jazzkombinationen, die musikalische Subtilität und Intensität auf kammermusikalischer Grundlage zu vereinen verstand.

    Ljubiša Tošić

  88. 24. Jänner 2003 · Kritik

    Neue Vorarlberger Tageszeitung (Seite 41, Kultur): „Diffizile Jazz-Spielereien“

    Martin Juen

    Kritik des Konzerts des Wolfgang Muthspiel Trio mit Marc Johnson und Brian Blade am Mittwoch, 22. Jänner 2003, im Spielboden Dornbirn zur Eröffnung der Reihe „Jazz&“. Neben Thelonious Monk und Vince Mendoza würdigte Muthspiel im Programm seinen Lehrer Pepl.

    mehr Neue Vorarlberger Tageszeitung (Seite 41, Kultur)

    Muthspiels prägendster Lehrer Harry Pepl

  89. 1. Dezember 2002 · Bericht

    Kleine Zeitung (Seite 66, Kultur): „Reflexionen“

    Otmar Klammer

    Vorbericht auf das Konzert von Muthspiel & Muthspiel am Sonntag, 1. Dezember 2002, in der Musikschule Deutschlandsberg.

    mehr Kleine Zeitung (Seite 66, Kultur)

    Klammer erinnert daran, dass Pirchner einst den Namen des Grazer Veranstalters gamsbART erfand, und nennt das Jazzzwio einen Mythos und den persönlichen Aufbruch der Brüder.

    das sagenumwobene „Jazz-Zwio“, das der Vibraphonist Pirchner Mitte der Siebziger zusammen mit dem famosen Gitarristen Harry Pepl zum Mythos machte

  90. 28. November 2002 · Kritik

    Salzburger Nachrichten (Seite 14, Kultur): „Heimweh, Jodler und Zwiefache“

    Kürzel „PAC“

    Kurzkritik der Jazzzwio-Hommage von Wolfgang und Christian Muthspiel am Dienstag, 26. November 2002, im Halleiner Ziegelstadel. Sie geht vom Jazzzwio-Stück „Homesick“ aus, dessen Heimweh offenlässt, ob es der Ferne oder der Heimat selbst gilt.

    mehr Salzburger Nachrichten (Seite 14, Kultur)

    machte das Duo auch die zeitlosen ästhetischen Qualitäten einer Musik hörbar, die nichts an Aktualität eingebüßt hat

  91. 26. August 2002 · Kritik

    Salzburger Nachrichten (Seite 10, Kultur): „Grooven nach Mitternacht“ (Jazzfestival Saalfelden 2002)

    Clemens Panagl

    Bericht vom 24. Internationalen Jazzfestival Saalfelden. Christian und Wolfgang Muthspiel erwiesen Pepl und Pirchner am Samstag, 24. August 2002, ihre Reverenz und zeigten den nach wie vor aktuellen Gehalt des Pirchner-Pepl-Œuvres.

    mehr Salzburger Nachrichten (Seite 10, Kultur)

    Lawinen aus Klang kennzeichnen auch das Spiel des österreichischen Gitarristen Harry Pepl.

  92. 27. Juli 2002 · Bericht

    Der Standard (Seite 30, Szenario): „Urwüchsiges Material“ (Werner-Pirchner-Schwerpunkt beim Festival „Glatt & Verkehrt“)

    Andreas Felber

    Vorbericht auf den Pirchner-Abend am Sonntag, 28. Juli 2002, in der Minoritenkirche Krems-Stein.

    mehr Der Standard (Seite 30, Szenario)

    Felber erinnert an die Triumphe des Jazzzwio auf Europas Festivalbühnen; Christian Muthspiel erklärt, warum sich das Brüderduo eng an die Originale der drei Jazzzwio-Platten hält.

    im Jazz-Zwio mit Gitarrist Harry Pepl Triumphe auf Europas Festivalbühnen feierte

    Eben weil die Energie des Zwios von den eigentlichen Stücken und Kompositionen nicht zu trennen ist

    Christian Muthspiel

  93. 24. Juli 2002 · Bericht

    Kurier (Seite 26, Kultur): „Im Gedenken an einen Grenzgenialen“ (Werner Pirchners Nachlass bei „Glatt & Verkehrt“)

    Kürzel „Ros“

    Vorbericht auf die Pirchner-Konzerte beim Festival Glatt & Verkehrt in Krems ab 28. Juli 2002. Pepl, Pirchners Partner an der Gitarre in den 1970er und 1980er Jahren, beschreibt ihn als einen, der gern Ungewöhnliches ausprobierte.

    mehr Kurier (Seite 26, Kultur)

    ein bisschen verrückt und hat gern komische Sachen ausprobiert

    Über Werner Pirchner, seinen Partner im Jazzzwio, 2002

    Harry Pepl

  94. 24. Juli 2002 · Porträt

    Falter (Seite 55, Kultur): „Leiwand oder ned leiwand“ (Doppelporträt Muthspiel & Muthspiel und Jazzzwio)

    Klaus Taschwer

    Doppelporträt vor der Premiere des Programms „Muthspiel & Muthspiel play Pepl/Pirchner“ beim Festival Glatt & Verkehrt.

    mehr Falter (Seite 55, Kultur)

    Wolfgang Muthspiel, der in Graz bei Pepl Gitarre studierte, erinnert sich an Stunden „wie ein erweitertes Konzert“ und an Pepls lakonisches Urteil „leiwand“ oder „net leiwand“; für Christian Muthspiel wirkte das Jazzzwio „wie eine Befreiung“.

    Pepl war einer der interessantesten Gitarristen im Jazz. Das sagen auch große Musiker wie Dave Liebman oder Jack DeJohnette.

    Der Gitarrist Wolfgang Muthspiel, einst Schüler Pepls in Graz

    Wolfgang Muthspiel

    Pepl und Pirchner vermittelten uns, dass man genau die Musik machen kann, die man machen will.

    Der Posaunist und Komponist Christian Muthspiel über das Jazzzwio als Vorbild seiner Generation

    Christian Muthspiel

    jetzt beim Wiederhören merkte ich wieder, wie großartig Pepl und Pirchner gespielt haben. Das war Improvisation im besten Sinn.

    Wolfgang Muthspiel

    Er hat mir was vorgespielt, ich musste mitspielen - und er kommentierte dann alle paar Takte, wie es läuft. In seinen Worten hieß das dann lakonisch entweder ‚leiwand‘ oder ‚net leiwand‘.

    Wolfgang Muthspiel

    Die Zeit, in der ich bei Pepl gelernt habe, war sehr prägend. Die Stunden bei ihm am Konservatorium waren wie ein erweitertes Konzert.

    Wolfgang Muthspiel

  95. 2002 · Bericht

    Concerto (Musikmagazin), Ausgabe 5/2002, Seite 40: „24. Internationales Jazzfest Saalfelden“

    Andreas Felber

    Festivalbericht von Andreas Felber (Fotos: Herbert Höpfl) über das 24. Jazzfestival Saalfelden (Salzburg, Österreich) im August 2002. Felber hebt die Hommage der Brüder Christian und Wolfgang Muthspiel an das 1985 aufgelöste Jazzzwio von Werner Pirchner und Harry Pepl hervor: Nahe an den Originalen deuteten sie Stücke der drei Vibraphon-Gitarre-Alben in ruhige Stimmungsbilder um, auch den „Raga in M“. Für Felber ein Beleg, dass diese Musik auch in Europa eigene Traditionen entwickelt.

    mehr Concerto (Musikmagazin), Ausgabe 5/2002, Seite 40

    Sie boten eine eindrucksvolle Hommage an das 1985 aufgelöste „Jazzzwio“ Werner Pirchner/Harry Pepl: die Brüder Christian und Wolfgang Muthspiel.

  96. 2002 · Bericht

    treibhaus Innsbruck (Programmtext): „DuoDue: Muthspiel & Muthspiel spielen die Musik von Pirchner & Pepl“

    Andreas Felber

    Programmtext von Andreas Felber für das Konzert der Brüder Wolfgang und Christian Muthspiel mit ihrem Programm „Muthspiel & Muthspiel play Pepl-Pirchner“ im treibhaus Innsbruck (Kulturzentrum in Innsbruck, Tirol, Österreich).

    mehr treibhaus Innsbruck (Programmtext)

    Wolfgang Muthspiel erinnert sich an ein Konzert von Pirchner und Pepl 1982 in Graz als Initialerlebnis; bis 1986 war Pepl sein Lehrer an der Kunstuniversität Graz. Christian Muthspiel erzählt, was ihm das Jazzzwio gezeigt hat. Werner Pirchner gratulierte den Brüdern per Postkarte zu ihrer ersten Duo-Platte „Schneetanz“, ohne sie persönlich zu kennen.

    Wenn Pirchner/Pepl gespielt haben, war das ein Ereignis. Ich habe persönlich noch sehr gut Pepls lawinenartige Improvisationen in Erinnerung, wo es immer irgendwie ’gefährlich’, heiß wurde. Seine immense rhythmische Kraft war unglaublich.

    Während des Studiums wurden Standards und das akademische Jazz-Repertoire hoch gehalten. Durch das ’Jazz-Zwio’ erfuhr ich, dass man in dieser Musik tatsächlich genau das machen konnte, was man selbst wollte.

  97. 28. Dezember 2001 · Bericht

    Wiener Zeitung (Seite 11, Kultur): „Christian Rösner - ein Superuser zwischen den Zeilen“

    Porträt des Musikjournalisten Christian Rösner. Er erzählt, dass er nach der Matura in Graz Jazzgitarre studieren wollte, weil Pepl damals in aller Munde war, und dass er ab 1996 mit Georg Friesenbichler Aufnahmen von Pepl sampelte und mit Grooves unterlegte.

    mehr Wiener Zeitung (Seite 11, Kultur)

    Harry Pepl war zu jener Zeit in aller Munde.

    Christian Rösner

  98. 27. Oktober 2001 · Bericht

    Kleine Zeitung (Kultur, Jazz-News): „Auferstehung“

    Otmar Klammer

    Glosse zum Start der Reihe „The Austrian Jazzart“ bei Universal, die vergriffene oder nie veröffentlichte Aufnahmen des österreichischen Jazz wieder zugänglich macht. Im ersten Paket ist die Air-Mail-Platte „Light Blues“.

    mehr Kleine Zeitung (Kultur, Jazz-News)

    das legendäre „Light Blues“ von Harry Pepls „Airmail“. Wunderbar.

  99. 15. August 2001 · Bericht

    Falter (Seite 49, Kultur): „Leben nach dem Tod“ (Werner Pirchner, 1940 bis 2001)

    Nachruf auf Werner Pirchner. Er würdigt das Jazzzwio mit Pepl als weit über Österreich hinaus erfolgreiches Duo mit Auftritten bei den Festivals in Berlin und Montreux, Duo-Platten, einer Aufnahme mit Jack DeJohnette und dem Quartett Austria Drei mit Adelhard Roidinger.

    mehr Falter (Seite 49, Kultur)

    Vor allem aber bildete er mit dem Gitarristen Harry Pepl das weit über die Landesgrenzen erfolgreiche „Jazz-Zwio“.

  100. 11. August 2001 · Bericht

    Kurier (Seite 29, Kultur): „Alpen-Zappa, Jazzstar und großer Komponist“ (Nachruf auf Werner Pirchner)

    Gunther Baumann

    Nachruf auf Werner Pirchner, der nach seinem Film „Der Untergang des Alpenlandes“ die Kamera zur Seite legte, zum Vibraphon griff und mit Pepl das Duo gründete, das als „Jazzorchester mit zwei Mann“ bekannt wurde.

    mehr Kurier (Seite 29, Kultur)

    Mit Harry Pepl, Gitarre, gründete er das legendäre „Jazzorchester mit zwei Mann“

  101. 2001 · Kritik

    Concerto (Musikmagazin), Ausgabe 5/2001, Seite 54: „Fünf Variationen österreichischer Jazzkunst“ (Austrian Jazzart)

    Jörg Weitlaner

    Sammelbesprechung der ersten fünf CDs der Reihe Austrian Jazzart von Universal Music (Wiederveröffentlichungen österreichischer Jazzalben).

    mehr Concerto (Musikmagazin), Ausgabe 5/2001, Seite 54

    An erster Stelle steht „Light Blues“ von Air Mail, die zweite und letzte Platte des Quartetts mit Wolfgang Puschnig, Wolfgang Reisinger und Mike Richmond. Pepl beschreibt das „telepathische Verständnis“ der Band; die Besprechung zitiert aus den Liner Notes (laut Discogs von Andreas Felber) sein von „rauhen, zerklüfteten Tonkaskaden geprägtes Spiel“ und hebt die damals junge MIDI-Technik hervor. Bei Wolfgang Puschnigs „Pieces Of The Dream“ (Nr. 5) wird Pepl unter den Duopartnern genannt.

    rauhen, zerklüfteten Tonkaskaden geprägtes Spiel

    Andreas Felber

    Das Zusammenspiel der gesamten Band, in der wir ein telepathisches Verständnis entwickelt hatten, war für mich das Besondere an Airmail.

    Rückblick 2001 auf sein Quartett Air Mail

    Harry Pepl

  102. 26. November 2000 · Kritik

    Neue Zeit (Seite 38, Kultur): „Die Moderne in der Perkussion“

    Andreas Fellinger

    Kritik eines Abends der „Autumn Concerts“ von Berndt Luef im Grazer Forum Stadtpark: STUDIO PERCUSSION graz spielte, eben zurück von einem Schlagzeugfestival in Seoul, Werke von Adriana Hölszky und Iannis Xenakis und Pepls „Zeitraffer“ mit Tonbandzuspielungen.

    mehr Neue Zeit (Seite 38, Kultur)

    Der ORF schnitt das Konzert für die Sendung „Zeit-Ton“ mit.

    einen fulminanten, atmosphärisch dichten, wild groovenden „Zeitraffer“ von Harry Pepl

  103. 5. April 2000 · Kritik

    NÖN Niederösterreichische Nachrichten (Seite 18, Kultur): „Im Zentrum der Einkreisung“ (Uraufführung von Harry Pepls grandiosem „Zeitraffer“ im Schömer-Haus)

    Ewald Baringer

    Kritik der Uraufführung von „Zeitraffer“ für Schlagzeug-Ensemble und Zuspielband am Samstag, 1. April 2000, im Schömer-Haus in Klosterneuburg (Konzertreihe der Sammlung Essl).

    mehr NÖN Niederösterreichische Nachrichten (Seite 18, Kultur)

    Die sechs Musiker von STUDIO PERCUSSION graz spielten auf den Rundgalerien rund um das Publikum; Baringer hört einen zutiefst empfindenden, sehr heutigen Musiker und wünscht sich das Stück auf CD.

    Ein fürwahr grandioser Streich des legendären Gitarristen und Komponisten.

    Ein Spiel mit Wellen und Gezeiten, im Sog der Geschwindigkeit des Augenblicks

    Über sein Werk „Zeitraffer“, 2000

    Harry Pepl

    Da war kein blutleerer Tonsetzer am Werk, sondern ein zutiefst empfindender, sehr heutiger Musiker, dem Emotion und kreative Intelligenz gleichermaßen zur Verfügung stehen.

  104. 1. April 2000 · Programmheft

    Sammlung Essl, Programm Schömer-Haus: Studio Percussion graz: Xenakis, Pepl, Hölszky

    Programm des Konzerts von Studio Percussion graz unter Günter Meinhart im Schömer-Haus der Sammlung Essl in Klosterneuburg am 1. April 2000, mit Werken von Iannis Xenakis und Adriana Hölszky und der Uraufführung von Pepls „Zeitraffer“.

    mehr Sammlung Essl, Programm Schömer-Haus

    Dazu ein Werktext von Pepl und eine Kurzbiografie mit der Lehre in Graz, der Internationalen Jazzakademie St. Pölten und der NÖ Jazzakademie Zeillern. Die Biografie nennt außerdem Seminare an der Musikhochschule Hamburg, den Förderungspreis (1991) und den Würdigungspreis (1998) des Landes Niederösterreich, die Vierteljahresliste der deutschen Schallplattenkritik für die ECM-Alben von 1983 und 1988, Preise der französischen Schallplattenkritik für „Turbulence“ und „Men’s Land“ mit Michel Portal sowie Festivals in Leverkusen, Ancona und Le Mans und die Royal Festival Hall in London.

    „Le Monde“ bezeichnete Pepl als Giganten der Improvisation.

    Kunst hat die Aufgabe, Tendenzen der Zeit nicht bloß zu verneinen, sondern auch zu verschärfen.

    Aus seinem Werktext zu „Zeitraffer“ für das Programm „Einkreisung“ in der Sammlung Essl, Klosterneuburg, 2000

    Harry Pepl