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Harry Pepl * 1945  † 2005

Pressearchiv

Was über Harry Pepl geschrieben und gesendet wurde: Kritiken, Porträts, Interviews und Nachrufe, mit Zusammenfassung und Quelle. Die Originale sind urheberrechtlich geschützt und liegen im Archiv; für Forschung und Presse stellen wir sie auf Anfrage bereit.

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  1. 10. September 2018 · Porträt

    wienerzeitung.at: „Begnadeter Harry Pepl“

    Kurzporträt zum Geburtstag am 10. September: musikalische Prägung in der Familie (Oper, Count Basie, Schrammelmusik), erste Engagements mit Harald Neuwirth und dem Sextett von Erich Kleinschuster, die ORF Big Band, Bekanntheit durch das Pirchner-Pepl-JazzZwio, Auftritte mit Benny Goodman, Dave Holland, Wolfgang Puschnig und Dino Saluzzi und bei Festivals in Montreux, Berlin und Saalfelden. Als Schüler nennt der Text Wolfgang Muthspiel, Peter Havlicek und Guido Jeszenszky.

    einen begnadeten Gitarristen und eine Ausnahmeerscheinung

    Otto Kolleritsch

  2. 24. Juli 2002 · Porträt

    Falter (Seite 55, Kultur): „Leiwand oder ned leiwand“ (Doppelporträt Muthspiel & Muthspiel und Jazzzwio)

    Klaus Taschwer

    Doppelporträt vor der Premiere des Programms „Muthspiel & Muthspiel play Pepl/Pirchner“ beim Festival Glatt & Verkehrt. Wolfgang Muthspiel, der in Graz bei Pepl Gitarre studierte, erinnert sich an Stunden „wie ein erweitertes Konzert“ und an Pepls lakonisches Urteil „leiwand“ oder „net leiwand“; für Christian Muthspiel wirkte das Jazzzwio „wie eine Befreiung“.

    Pepl war einer der interessantesten Gitarristen im Jazz. Das sagen auch große Musiker wie Dave Liebman oder Jack DeJohnette.

    Der Gitarrist Wolfgang Muthspiel, einst Schüler Pepls in Graz

    Wolfgang Muthspiel

    Pepl und Pirchner vermittelten uns, dass man genau die Musik machen kann, die man machen will.

    Der Posaunist und Komponist Christian Muthspiel über das Jazzzwio als Vorbild seiner Generation

    Christian Muthspiel

    jetzt beim Wiederhören merkte ich wieder, wie großartig Pepl und Pirchner gespielt haben. Das war Improvisation im besten Sinn.

    Wolfgang Muthspiel

    Er hat mir was vorgespielt, ich musste mitspielen - und er kommentierte dann alle paar Takte, wie es läuft. In seinen Worten hieß das dann lakonisch entweder ‚leiwand‘ oder ‚net leiwand‘.

    Wolfgang Muthspiel

    Die Zeit, in der ich bei Pepl gelernt habe, war sehr prägend. Die Stunden bei ihm am Konservatorium waren wie ein erweitertes Konzert.

    Wolfgang Muthspiel