Literatur und Forschung
Arbeiten über Harry Pepl und seine Musik. Hinweise auf weitere Veröffentlichungen, Abschlussarbeiten und Sendungen nehmen wir gerne auf.
Art der Arbeit
Wissenschaftliche Aufsätze
- Michael Kahr (2018): Jazz in Graz von 1965 bis heute. Geschichte und Identität einer Jazz(haupt)stadt. Aufsatz, S. 435 bis 451, in: Historisches Jahrbuch der Stadt Graz, Band 48 (Graz 1918-1938), hg. von Friedrich Bouvier u. a., Graz: Leykam 2018, ISBN 978-3-7011-0412-3 (Zuordnung zu Band 48 ungeprüft); FWF-Projekt „Jazz & the City“ (2011 bis 2013), Graz. Online Volltext frei online (unipub, Universitätsbibliothek Graz); Exemplar im Archiv Ab 1983 wurde Pepls Lehrauftrag für Jazzgitarre an der Kunstuniversität Graz zur ordentlichen Professur gehoben (S. 440). Kahr zählt ihn zu den Musikern, die das Grazer Jazzleben über längere Zeit als Solisten und Leiter erfolgreicher Projekte geprägt haben (S. 447). Zitieren und exportieren
- Christa Bruckner-Haring (2017): The Development of the Austrian Jazz Scene and Its Identity 1960–1980. European Journal of Musicology 16/1 (2017), S. 136 bis 157, DOI 10.5450/ejm.2017.16.5784, Bern. Online online frei zugänglich Aufsatz aus dem Forschungsprojekt Rhythm Changes über Festivals, Spielstätten, Rundfunk und Ausbildung als Grundlagen einer eigenständigen österreichischen Jazzszene. Pepl war Gast in Walter Richard Langers ORF-Fernsehsendung (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk) „Bourbon Street“ (35 Folgen, 1975 bis 1979), wie Barney Kessel, Albert Mangelsdorff, Art Farmer und Werner Pirchner (S. 151). In der ORF Big Band, die Erich Kleinschuster 1971 gründete und zu der Art Farmer und Jimmy Woode gehörten, bildete er mit Fritz Pauer, Woode und Erich Bachträgl die Rhythmusgruppe (S. 153). Zitieren und exportieren
- Christa Bruckner-Haring (2014): Women in Contemporary Austrian Jazz. In: Alf Arvidsson (Hg.): Jazz, Gender, Authenticity, Stockholm: Svenskt visarkiv 2014 (Publikationer från jazzavdelningen 25), ISBN 978-91-979205-3-7, ab S. 127, hier S. 136, Stockholm. Bibliothek Beitrag über Frauen im österreichischen Jazz. Im Abschnitt über Jazzpreise nennt er den Harry-Pepl-Preis der Grazer Initiative gamsbART, der ab 2006 beim Festival Austrian Soundcheck vergeben wurde. Zitieren und exportieren
- Christa Bruckner-Haring (2013): Historical Overview of the Development of Jazz in Austria. Rhythm Changes, „Historical Overviews of five partner countries“ (Projektbericht), Kap. II, ab S. 29; zuerst deutsch: „Ein historischer Überblick der Jazzentwicklung in Österreich“, Jazzforschung / Jazz Research 44 (2012), S. 53 bis 74. Exemplar im Archiv Überblick über die österreichische Jazzgeschichte aus dem europäischen Forschungsprojekt Rhythm Changes. Pepl erscheint als Wiener Gitarrist mit international beachteten Aufnahmen, vor allem ab 1975 im Duo Jazzzwio mit Werner Pirchner, oft mit Adelhard Roidinger und Jack DeJohnette; Ende der 1970er Jahre spielte er in der ORF Big Band (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk) und im Vienna Art Orchestra, in den 1980er Jahren mit seiner Band Air Mail. In den 1990er Jahren konzentrierte er sich auf „instant“ oder „real-time composing“ (S. 37, nach Stachel 2005). Das Album „Schönberg Improvations“ nennt der Bericht „Schoenberg Improvisations“ und datiert es auf 1989, das Jahr der Aufnahme. Zitieren und exportieren
- Young-Ho Eom, Dima L. Shepelyansky (2013): Highlighting Entanglement of Cultures via Ranking of Multilingual Wikipedia Articles. PLoS ONE 8 (2013), Nr. 10, e74554, Tabelle 5; DOI 10.1371/journal.pone.0074554. Online online frei zugänglich (Open Access) Netzwerkanalyse von neun Wikipedia-Sprachausgaben. In Tabelle 5 (lokale Persönlichkeiten nach CheiRank) steht Harry Pepl für die deutschsprachige Wikipedia auf Rang 1. CheiRank misst die ausgehenden Verweise eines Artikels, also die Vernetzung des Wikipedia-Artikels, nicht die Bedeutung der Person; als Kuriosum zitierbar, nicht als Rangliste. Zitieren und exportieren
- Irene Suchy (2010): Musik. Eine Kulturgeschichte der Möglichkeiten und Unmöglichkeiten. In: Kultur im Spiegel der Zeit. 1960–2010 Kulturpreise Niederösterreich, herausgegeben vom Amt der Niederösterreichischen Landesregierung, S. 111 bis 113, Preisträgerliste S. 122 bis 124, St. Pölten. Online online, Land Niederösterreich Essay der Musikwissenschafterin und Ö1-Redakteurin Irene Suchy in der Festschrift zu 50 Jahren Kulturpreise des Landes Niederösterreich. Als Beispiel für eine Jury, die auch „das Übersehene hervorheben“ darf, nennt sie den „großen Instrumentalisten und Komponisten Harry Pepl“ und erwähnt später „die Karriere Pepls mit der legendären ORF Big Band“. Die Preisträgerliste zeigt Pepl mit Foto beim Förderungspreis 1991, führt ihn beim Würdigungspreis 1998 und nennt das Duo mit Werner Pirchner und das Vienna Art Orchestra. Zitieren und exportieren
- Andreas Felber (2002): Inhalt schafft Form. Ein Versuch über Werner Pirchner (1940-2001). Österreichische Musikzeitschrift 57 (2002), Heft 7, S. 50 bis 52; DOI 10.7767/omz.2002.57.7.50 (Crossref führt den Beitrag unter dem Titel „Werner Pirchner, Projekt Krems“), Wien. Online kostenpflichtig (De Gruyter); Text frei auf wernerpirchner.com (https://wernerpirchner.com/texte/inhalt-schafft-form/) Ein eigener Absatz gilt der Duo-Achse mit Pepl: Aus dem Quartett Hip Jargon wurde 1975 das Jazz-Zwio, dokumentiert auf „Gegenwind“ (1979), „Live in Montreux“ (1981) und „Pirchner/Pepl/DeJohnette“ (1982), zeitweise auch in Austria 3 und im Vienna Art Orchestra. Felber datiert die Auflösung des Duos auf 1985. Zitieren und exportieren
Artikel und Aufsätze
- Thomas Hein (2009): Jazzzwio – ein markanter Name – bis heute. Concerto, 2/2009, S. 44. Bericht zur Veröffentlichung „Live in Concerts“ mit Aussagen von Daniel Pepl. Zitieren und exportieren
- Martin Schuster (1998): Man könnte Klavierspielen müssen (Interview mit Harry Pepl). Concerto, Nr. 2, April/Mai 1998, S. 44 f.. Interview im Zusammenhang mit der Solo-Piano-CD „Flow“; im Archiv unter dem Dateinamen „Concerto-Interview-1996“ geführt, die Datierung folgt Kohler (Fn. 314 und 363). Zitieren und exportieren
- Wolfgang Kralicek (1988): Saitensprünge. Wochenpresse, Nr. 49, 09.12.1988, S. 54 f., Wien. Porträt mit Interview rund um die Österreich-Tournee im Dezember 1988. Zitieren und exportieren
- (1983): Erster Blick über die Mauer (Interview mit Harry Pepl). Jazzlive, Nr. 1, Juli 1983, S. 7. Interview zur ECM-Platte (ECM: renommiertes europäisches Jazzlabel) mit Werner Pirchner und Jack DeJohnette; Autor in den vorliegenden Quellen nicht genannt, zitiert bei Kohler 2006, S. 82. Zitieren und exportieren
- (1983): Überblick zur Jazzgitarre (Serientitel offen), Gitarre + Laute, Jahrgang 5. Gitarre + Laute 5 (1983), S. 83; Köln: Gitarre + Laute Verlagsgesellschaft, Köln. Online Bibliothek; Ausschnittansicht bei Google Books Nummerierter Überblick zur Jazzgitarre; im Absatz 327/II werden bei den Fusion-Spielern die beiden Österreicher Harry Pepl und Karl Ratzer erwähnt. Heft, Autor und Titel offen. Zitieren und exportieren
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