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Harry Pepl * 1945  † 2005

Pressestimmen zu Jack DeJohnette

Was über Harry Pepl und Jack DeJohnette geschrieben und gesendet wurde: Kritiken, Porträts, Interviews und Nachrufe, mit Zusammenfassung und Quelle.

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Reihenfolge: Neueste zuerst · Älteste zuerst

  1. 28. Oktober 2025 · Nachruf

    Salzburger Nachrichten (Seite 9, Kultur): „Er gab im Jazz die Richtung vor: Jack DeJohnette ist tot“

    Florian Oberhummer

    Nachruf auf Jack DeJohnette mit seinen Stationen bei Miles Davis, Keith Jarrett und dem Label ECM (renommiertes europäisches Jazzlabel).

    mehr Salzburger Nachrichten (Seite 9, Kultur)

    Für Österreich verweist Oberhummer auf die ECM-Aufnahmen mit Werner Pirchner und Harry Pepl und auf DeJohnettes Auftritte beim Jazzfestival Saalfelden seit 1980. Online erschien der Text am 27. Oktober 2025 auf sn.at.

    In Österreich hinterlässt der Schlagzeuger nicht nur auf ECM-Alben an der Seite von Werner Pirchner und Harry Pepl Spuren

  2. 27. Oktober 2025 · Nachruf

    APA-Basisdienst (Austria Presse Agentur, APA0208): „US-Jazz-Legende Jack DeJohnette 83-jährig gestorben“

    APA (rie/bik/luw)

    Agenturmeldung zum Tod des US-Schlagzeugers Jack DeJohnette am Sonntag, 26. Oktober 2025, in Woodstock.

    mehr APA-Basisdienst (Austria Presse Agentur, APA0208)

    Sie würdigt seine Arbeit mit Miles Davis, Keith Jarrett und Charles Lloyd und seine Auftritte in Österreich und hält, nach Auskunft von Daniel Pepl, fest, dass Harry Pepl als einziger österreichischer Musiker in den 1980er Jahren drei Alben mit DeJohnette aufnahm. Die Meldung lief auch auf kleinezeitung.at, noen.at, bvz.at, vienna.at, vol.at und msn.com.

    Als einziger österreichischer Musiker hat der 2005 verstorbene Jazzgitarrist Harry Pepl in den 1980er Jahren drei Alben mit DeJohnette aufgenommen

  3. 14. Jänner 2019 · Radio · FR

    France Musique (Radio France), „Les Grands entretiens“: „Michel Portal (1/5): Je me cachais la nuit pour écouter de la musique“

    Yvan Amar

    Erste Folge einer fünfteiligen Gesprächsreihe von Yvan Amar mit dem Klarinettisten und Saxophonisten Michel Portal (27 Minuten).

    mehr France Musique (Radio France), „Les Grands entretiens“

    Unter den gespielten Aufnahmen ist Jack DeJohnettes „Ahmad The Terrible“ mit Harry Pepl (Gitarre), Dave Liebman (Sopransaxophon) und Michel Portal (Tenorsaxophon) vom Album „Men’s Land“ (Label Bleu).

  4. 13. November 2012 · Kritik · EN

    ECM Reviews (Between Sound and Space: ECM Records and Beyond): „A second look: Pirchner/Pepl/DeJohnette (ECM 1237)“

    Tyran Grillo

    Neubewertung des ECM-Albums (ECM: renommiertes europäisches Jazzlabel) von 1983, knapp ein Jahr nach der eigenen kritischen Rezension vom 20. Dezember 2011. Nach Widerspruch von Lesern habe er das Album immer wieder gehört und ihm anfangs nicht die nötige Aufmerksamkeit geschenkt, schreibt Grillo. Jetzt hebt er die Tiefe von Pepls Talent, das Zusammenspiel von Pepl und Pirchner als Kern des Trios und Pepls Soli hervor und nennt die Platte „this curious little gem“; nur bei der Klangbearbeitung der Ovation-Gitarre bleibt er bei seiner ersten Meinung.

    mehr ECM Reviews (Between Sound and Space: ECM Records and Beyond)

    I simply did not give this date the attention it deserves.

    The depth of Pepl’s talent, now that I’m more familiar with it, is immediately evident in the spaciousness of his evocations.

  5. 20. Dezember 2011 · Kritik · EN

    ECM Reviews (Between Sound and Space: ECM Records and Beyond): „Pirchner/Pepl/DeJohnette: s/t (ECM 1237)“

    Tyran Grillo

    Gemischte Rezension des ECM-Albums (ECM: renommiertes europäisches Jazzlabel) von 1983, aufgenommen im Juni 1982 im Tonstudio Bauer in Ludwigsburg, mit Werner Pirchner, Harry Pepl und Jack DeJohnette.

    mehr ECM Reviews (Between Sound and Space: ECM Records and Beyond)

    Kritisiert werden der Chorus-Effekt der Ovation-Gitarre und die mangelnde Verständigung der drei Musiker; als Stärke gelten Pepls Soli und das Schlussstück „Better Times In Sight“. Die Seite zeigt als Datum der Aktualisierung den 10. Februar 2015. Knapp ein Jahr später, am 13. November 2012, revidierte Grillo sein Urteil in „A second look“.

    When soloing, however, it sounds fantastic

  6. 7. Dezember 2005 · Nachruf

    Salzburger Nachrichten (Seite 14, Kultur): „Gestorben: Harry Pepl“ (Rubrik „Gestorben“)

    Nachruf in der Rubrik „Gestorben“: Pepl habe längst als einer der eigenständigsten und kreativsten Gitarristen der europäischen Jazzszene gegolten.

    mehr Salzburger Nachrichten (Seite 14, Kultur)

    Genannt werden das Zwio mit Werner Pirchner, Projekte mit Benny Goodman, Jack DeJohnette, Dave Holland und Dave Liebman sowie das Real-time Composing in der Tradition der Zweiten Wiener Schule.

    galt er längst als einer der eigenständigsten und kreativsten Gitarristen der europäischen Jazzszene

    spielte originell und hinterfotzig mit Heimatklischees

    Im „Zwio“ mit Komponist und Vibraphonist Werner Pirchner setzte er sich seit den 70er Jahren über musikalische Konventionen hinweg und spielte originell und hinterfotzig mit Heimatklischees.

  7. 7. Dezember 2005 · Nachruf

    Süddeutsche Zeitung (Seite 17, Feuilleton): „Verstummte Saiten“ (Zum Tod des Wiener Jazzgitarristen Harry Pepl)

    Ralf Dombrowski

    Nachruf aus München: Die Musikhochschule Graz holte Pepl 1977, im selben Jahr begann das Zwio mit Werner Pirchner über Österreich hinaus Aufsehen zu erregen; es folgten Jahre mit Jack DeJohnette, Dave Holland, Dino Saluzzi, Charlie Mariano und Lee Konitz.

    mehr Süddeutsche Zeitung (Seite 17, Feuilleton)

    Dombrowski beschreibt einen Spielstil mit ausladenden Spannungsbögen, unerwarteten Harmoniefolgen und klaren, stellenweise metallischen Sounds.

    Schüler wie Wolfgang Muthspiel zählen ihn bis heute zu den wichtigsten Impulsgebern der neueren europäischen Jazzgeschichte.

    Im Dialog führten die beiden die kammerjazzige Kleinform zu einer bislang ungeahnten kommunikativen Intensität.

    Er prägte einen Spielstil, der mit ausladenden Spannungsbogen, unerwarteten Harmoniefolgen und klaren, stellenweise metallischen Sounds melodisch und rhythmisch das Ausdrucksspektrum seines Instruments erweiterte.

  8. 7. Dezember 2005 · Nachruf

    JazzEcho (Universal Classics, Online): „Ade Harry Pepl!“

    Online-Nachruf vom Mittwoch, 7. Dezember 2005. Wichtigstes Projekt war ab 1977 das Duo mit Werner Pirchner, das ihm internationale Anerkennung und Einladungen in alle Welt brachte.

    mehr JazzEcho (Universal Classics, Online)

    Danach arbeitete Pepl laut Nachruf mit Dino Saluzzi, Jack DeJohnette und Dave Holland sowie mit dem Vienna Art Orchestra. Als ordentlicher Professor in Graz ab 1984 brachte er Schüler wie den Gitarristen Wolfgang Muthspiel auf den Weg. Am Ende steht ein Hinweis auf die CD „Light Blues“ von Air Mail (Emarcy, 2001).

    einer der prägenden Instrumentalisten der europäischen Jazzszene

  9. 6. Dezember 2005 · Nachruf

    Kleine Zeitung (Seite 55, Kultur): „Auch die 2. Hälfte vom ‚Jazzzwio‘ ist nicht mehr“

    Michael Tschida

    Nachruf, der Pepl als einen „ganz Großen“ der Jazzwelt würdigt: von den ersten Sporen in der ORF Big Band über Auftritte mit Benny Goodman, Dino Saluzzi und Jack DeJohnette bis zum Jazzzwio mit Werner Pirchner, seinem „Bruder im Geiste“.

    mehr Kleine Zeitung (Seite 55, Kultur)

    Tschida beschreibt, wie Pepl mit dem Real-time Composing die Gitarrentechnik revolutionierte, und empfiehlt zum Nachhören „Pepl/Pirchner live in Montreux '81“.

    Die Jazzwelt verliert mit dem gebürtigen Wiener einen ganz Großen

    Wir waren beide gleich verrückt und probierten gern komische Sachen aus.

    Über das Jazzzwio, sein Duo mit dem Vibrafonisten Werner Pirchner, das für Witz und Humor auf der Bühne bekannt war

    Harry Pepl

    Ich bin oft sehr lustig und dann wieder sehr traurig. Das hört man wohl auch in meinem Spiel

    Selbstbeschreibung, zitiert im Nachruf der Kleinen Zeitung, Dezember 2005

    Harry Pepl

    Seriöser war das Komische im Jazz nie.

    Über den Humor des Jazzzwio von Pepl und Werner Pirchner

    einen ganz Großen, der als Teenager mit Tanzarrangements begann und in seiner Hochzeit die Gitarrentechnik mit „real time composing“ revolutionierte

  10. 6. Dezember 2005 · Nachruf

    Kurier (Seite 31, Kultur): „Harry Pepl gestorben“ (Rubrik „Überblick“)

    Kurznachruf: Pepl habe sich nach dem Studium an der Musikhochschule Wien rasch in die erste Liga der europäischen Gitarristen gespielt.

    mehr Kurier (Seite 31, Kultur)

    Seine größte Zeit sieht der Kurier in den 1980er Jahren mit dem Pirchner-Pepl-JazzZwio, das wegen seines vollen Klangs den Ehrentitel „Jazz-Orchester mit zwei Mann“ trug.

    spielte sich rasch in die erste Liga der europäischen Gitarristen empor

  11. 6. Dezember 2005 · Nachruf

    OÖ Nachrichten (Seite 22, Kultur): „Jazzer Harry Pepl gestorben“ (Meldung unter „Harry bleibt vorne“)

    Kurznachruf, der Pepl zu den besten Gitarristen der Gegenwart zählt und an das Wort von Le Monde vom „Giganten der Improvisation“ erinnert.

    mehr OÖ Nachrichten (Seite 22, Kultur)

    Er hebt hervor, dass Pepl trotz seines internationalen Renommees regionalen oberösterreichischen Jazzfestivals wie Raab treu blieb; als Sterbeort nennt er irrtümlich ein Wiener Spital.

    Er zählte zu den besten Gitarristen der Gegenwart und wurde vielfach als „Gigant der Improvisation“ (u. a. in „Le Monde“) bezeichnet

    Trotz seines internationalen Renommees war er stets auch regionalen oö. Jazzfestivals (etwa Raab) in engagierter Verbundenheit treu geblieben.

  12. 24. Juli 2002 · Porträt

    Falter (Seite 55, Kultur): „Leiwand oder ned leiwand“ (Doppelporträt Muthspiel & Muthspiel und Jazzzwio)

    Klaus Taschwer

    Doppelporträt vor der Premiere des Programms „Muthspiel & Muthspiel play Pepl/Pirchner“ beim Festival Glatt & Verkehrt.

    mehr Falter (Seite 55, Kultur)

    Wolfgang Muthspiel, der in Graz bei Pepl Gitarre studierte, erinnert sich an Stunden „wie ein erweitertes Konzert“ und an Pepls lakonisches Urteil „leiwand“ oder „net leiwand“; für Christian Muthspiel wirkte das Jazzzwio „wie eine Befreiung“.

    Pepl war einer der interessantesten Gitarristen im Jazz. Das sagen auch große Musiker wie Dave Liebman oder Jack DeJohnette.

    Der Gitarrist Wolfgang Muthspiel, einst Schüler Pepls in Graz

    Wolfgang Muthspiel

    Die Stunden bei ihm am Konservatorium waren wie ein erweitertes Konzert.

    Wolfgang Muthspiel

    Pepl und Pirchner vermittelten uns, dass man genau die Musik machen kann, die man machen will.

    Der Posaunist und Komponist Christian Muthspiel über das Jazzzwio als Vorbild seiner Generation

    Christian Muthspiel

    jetzt beim Wiederhören merkte ich wieder, wie großartig Pepl und Pirchner gespielt haben. Das war Improvisation im besten Sinn.

    Wolfgang Muthspiel

    Er hat mir was vorgespielt, ich musste mitspielen - und er kommentierte dann alle paar Takte, wie es läuft. In seinen Worten hieß das dann lakonisch entweder ‚leiwand‘ oder ‚net leiwand‘.

    Wolfgang Muthspiel

    Die Zeit, in der ich bei Pepl gelernt habe, war sehr prägend. Die Stunden bei ihm am Konservatorium waren wie ein erweitertes Konzert.

    Wolfgang Muthspiel

  13. 15. August 2001 · Bericht

    Falter (Seite 49, Kultur): „Leben nach dem Tod“ (Werner Pirchner, 1940 bis 2001)

    Nachruf auf Werner Pirchner. Er würdigt das Jazzzwio mit Pepl als weit über Österreich hinaus erfolgreiches Duo mit Auftritten bei den Festivals in Berlin und Montreux, Duo-Platten, einer Aufnahme mit Jack DeJohnette und dem Quartett Austria Drei mit Adelhard Roidinger.

    mehr Falter (Seite 49, Kultur)

    Vor allem aber bildete er mit dem Gitarristen Harry Pepl das weit über die Landesgrenzen erfolgreiche „Jazz-Zwio“.

  14. 10. Februar 1998 · Interview

    Wiener Zeitung (Seite 4, Rubrik „Jazzignal“): „Echtzeitkompositionen“

    Christian Rösner

    Porträt mit Gespräch zum Klavieralbum „Flow“ (PAO Records). Nach seiner zweiten Hirnblutung (im Artikel „Gehirnblutung“) und einer Pause hat Pepl das Klavier zu seinem Instrument gemacht und sein Real-Time-Composing weiterentwickelt.

    mehr Wiener Zeitung (Seite 4, Rubrik „Jazzignal“)

    Er erzählt, er habe sich für die Aufnahme in einen Wiener Konzertsaal gesetzt (der Text nennt den Bösendorfersaal), einen Ton gespielt und sich von der Akustik leiten lassen, und erinnert an ein unvorbereitetes Festivalkonzert mit Jack DeJohnette.

    Den Gitarristen und Komponisten Harry Pepl kann man wohl als eigenständigste und dabei auch als kompromißloseste Jazzstimme Österreichs bezeichnen.

    Mir war wichtig, Musik zu spielen, die wirklich von innen herauskommt und die im Moment passiert

    1998 über das Real-time Composing am Klavier

    Harry Pepl

    ich habe einen Ton gespielt, dann den zweiten, und spätestens beim Dritten hat Jack genau gewußt, wo ich bin, und wir waren zusammen.

    Über ein Festivalkonzert mit Jack DeJohnette ohne gemeinsame Vorbereitung, im Gespräch 1998

    Harry Pepl

    Pepls fließende Echtzeitkompositionen auf „Flow“ sind jedenfalls voller Energie und Ehrlichkeit; im Ausdruck verständlich und vielsagend.

    Musik ist mein Leben, und ich kann nicht nicht spielen

    1998 im Gespräch mit der Wiener Zeitung über die Zeit nach seiner zweiten Hirnblutung 1994: Ans Gitarrespielen war zunächst nicht zu denken, also wandte er sich dem Klavier zu, daraus entstand das Album „Flow“; das doppelte „nicht“ ist gewollt

    Harry Pepl

  15. 24. Dezember 1996 · Bericht

    Wiener Zeitung (Seite 4, Rubrik „Jazzignal“): „Swinging Christmas!“

    Christian Rösner

    Weihnachtliche Umfrage unter österreichischen Jazzmusikern nach ihrer Musik zum Heiligen Abend, unter anderen Peter Legat, Andy Manndorff, Harry Sokal, Art Farmer und Christian Muthspiel.

    mehr Wiener Zeitung (Seite 4, Rubrik „Jazzignal“)

    Der „Supergitarrero“ Pepl antwortet spontan mit „Stille Nacht“ und nennt daneben Sting, Jack DeJohnette, Weather Report und Klassik.

    Was ich zu Weihnachten höre? Na, Stille Nacht!

    Seine spontane Antwort auf eine Weihnachtsumfrage der Wiener Zeitung unter Jazzmusikern, 1996; daneben nannte er Sting, Jack DeJohnette, Weather Report und Klassik

    Harry Pepl

  16. 26. Juli 1994 · Bericht

    Kronen Zeitung (Seite 18): „Musikalischer Grenzgänger lehrt an ‚NÖ Jazzakademie‘“

    Kürzel „D. S.“

    Vorbericht zur sechsten NÖ Jazzakademie auf Schloss Zeillern (31. Juli bis 6. August 1994), einem Weiterbildungsseminar für angehende Berufsmusiker.

    mehr Kronen Zeitung (Seite 18)

    Als prominentester Referent wird Pepl vorgestellt, der mit seinem Quartett am Sonntag, 31. Juli, um 21 Uhr das Eröffnungskonzert spielt.

    Gitarrist und Komponist Harry Pepl gilt als musikalischer Grenzgänger und spielte schon mit Jazzgrößen wie Benny Goodman, Dave Holland, Dave Liebman oder Jack de Johnette.

    Der Musiker der Spitzenklasse wird mit seinem Quartett auch das Eröffnungskonzert am 31. Juli ab 21 Uhr spielen.

  17. 8. Juni 1994 · Sonstiges · SK

    Hudobný život (slowakische Musikzeitschrift): Nr. 11: „Infojazz č. 2/94“, Abschnitt „Súťaže, dielne a festivaly v zahraničí“ (Wettbewerbe, Workshops und Festivals im Ausland)

    Yvetta Lábska (Slowakische Jazzgesellschaft)

    Die Jazzseite der Slowakischen Jazzgesellschaft meldet das Jazzfestival in Raab, Oberösterreich, vom 20. bis 23. Mai 1994 (Pfingsten) mit den Brecker Brothers, dem Quintett von Archie Shepp und Arthur Blythe, Jack DeJohnette, dem Ray Anderson Quartet, dem Dave Holland Quartet, David Murray, Randy Weston und anderen, darunter Harry Pepl im Duo mit Jack DeJohnette.

    mehr Hudobný život (slowakische Musikzeitschrift)

    Jazz Festival Raab, 20.-23. 5. 1994 (Pfingsten). Na festivale v Rakúsku vystúpili […] Harry Pepl v duu s Jack de Johnette

    Kurzmeldung der Slowakischen Jazzgesellschaft auf der Jazzseite der slowakischen Musikzeitschrift „Hudobný život“ vom Juni 1994 über das Jazzfestival in Raab, Oberösterreich (heute INNtöne), zu Pfingsten 1994; „Jack de Johnette“ wie gedruckt. Auf Deutsch: „Jazz Festival Raab, 20. bis 23. Mai 1994 (Pfingsten). Beim Festival in Österreich traten auf […] Harry Pepl im Duo mit Jack DeJohnette“

  18. 26. Mai 1994 · Kritik

    Salzburger Nachrichten (Seite 8): „Neue Symptome einer Krankheit“ (Das Jazzfestival in Raab ist als „Innviertler Jazzfestival“ wiederauferstanden)

    Wolfgang Lamprecht

    Bilanz des ersten Innviertler Jazzfestivals, das Paul Zauner nach dem Ende des Vereins Kunst und Kultur Raab mit einem eigenen Verein fortführte.

    mehr Salzburger Nachrichten (Seite 8)

    Lamprecht hebt Jack DeJohnette hervor, der sich vor allem als Pianist zeigte und am Schlagzeug ein intimes Duo mit Pepl spielte.

    als kongenialer Improvisator am Schlagzeug im spannend intimen Zwiegespräch mit dem Saitenelektroniker und kreativen Klangfärber Harry Pepl

  19. 24. Mai 1994 · Kritik

    Der Standard (Seite 10): „Zwischen Räucherstäbchen-Blues und festlicher Marching-Band-Tarnung“

    Ljubiša Tošić

    Festivalkritik aus Raab mit Dr. John, Ray Anderson und der Dirty Dozen Brass Band. Abseits des Nostalgischen hebt Tošić die Live-Session von Jack DeJohnette (Schlagzeug und Klavier) und Harry Pepl hervor.

    mehr Der Standard (Seite 10)

    Da gaben etwa Schlagzeuger/Pianist Jack deJohnette und Gitarrist Harry Pepl eine Live-Session.

    ergaben sich doch Intensitäts-Szenen, auf die man keinesfalls verzichten wollte

  20. 24. Mai 1994 · Kritik

    Kronen Zeitung (Seite 17): Kurzkritik vom Innviertler Jazzfestival in Raab

    Kürzel „CT“ (vermutlich Chris Thommark)

    Bericht vom dritten Tag (Sonntag, 22. Mai 1994) des Innviertler Jazzfestivals in der Rothuberhalle in Raab: Jack DeJohnette steigt spontan bei Idris Muhammads Afro Beat ein und spielt später im Duo mit Pepl, der am Gitarrensynthesizer mit DeJohnette an Klavier und Schlagzeug Dialoge führt.

    mehr Kronen Zeitung (Seite 17)

    Zwischen Piano und Schlagzeug wechselnd, führte er mit Harry Pepl am Gitarrensynthesizer Dialoge.

    Das waren Klangmeditationen zwischen ausufernd und konzentriert, in lyrischer Einsamkeit und orchestraler Klangfülle.

    Kürzel CT (vermutlich Chris Thommark)

  21. 17. August 1988 · Kritik · FR

    Le Monde: „Michel Portal: « Men's land »“

    F. M. (wahrscheinlich Francis Marmande)

    Plattenkritik in Le Monde, der Pariser Tageszeitung, zum Amiens-Mitschnitt „Men's Land“ von Michel Portal (Label Bleu).

    mehr Le Monde

    Die Kritik nennt die Besetzung „besonders ausgewählt“ und zählt Jack DeJohnette, Dave Liebman, Mino Cinelu, Harry Pepl und Jean-François Jenny-Clark auf. Gezeichnet ist sie mit einem Kürzel, sehr wahrscheinlich „F. M.“ für Francis Marmande, den Jazzkritiker der Zeitung.

  22. 16. Juni 1987 · Bericht

    APA-Basisdienst (Austria Presse Agentur), Rubrik APA JAZZ NEWS: „Erfolg für Harry Pepl in Frankreich“

    Kürzel „hmf/fwi“

    Kurzmeldung aus Paris: Pepl feierte bei mehreren Konzerten in Frankreich Erfolge, darunter Sessions mit Jack DeJohnette und Dave Liebman in Paris.

    mehr APA-Basisdienst (Austria Presse Agentur), Rubrik APA JAZZ NEWS

    Lob kam vom Gitarristen John Abercrombie; mehrere Plattenproduktionen seien in Vorbereitung, auch ein Album mit Herbert Joos.

    Lob gab es auch von einem prominenten Kollegen, Gitarrist John Abercrombie.

  23. 30. Mai 1987 · Radio · FR

    Radio France, „Le temps du jazz“ (Mitschnitt im INA-Katalog): „Concert du Michel Portal Unit 87“

    André Francis (Produktion)

    Konzertmitschnitt von Radio France vom Samstag, 30. Mai 1987, beim Jazzfestival Amiens, dem Abend des Live-Albums „Men's Land“: Michel Portal, Dave Liebman (Sopransaxophon), Harry Pepl (Gitarre), Jean-François Jenny-Clark (Kontrabass), Jack DeJohnette (Schlagzeug) und Mino Cinelu (Perkussion), 1 Stunde 18 Minuten. Der Mitschnitt ist länger als das Album: Neben „Ahmad the terrible“, „Easy“ und „Pastor“ nennt die Notiz eine Trio-Improvisation, „Changement“ von Joachim Kühn, „Bandolina“, „Jack“ und ein Stück „Comète“ von Harry Pepl, nach Angabe Daniel Pepls „Halley's Comet Light Blue Blues“, das auf „Men's Land“ fehlt. Notiz PHY14005763 im Katalog des INA (Institut national de l'audiovisuel); hören lässt sich der Mitschnitt nur vor Ort in der INAthèque, eine Kopie gibt sie nicht ab.

  24. 7. April 1987 · Bericht

    APA-Basisdienst (Austria Presse Agentur), Rubrik APA JAZZ NEWS: „Jazz-Splitter“

    Kürzel „hmf/fwi“

    Kurzmeldung: Pepl war mit dem Trompeter und Flügelhornisten Herbert Joos im Studio (daraus wird „Cracked Mirrors“), im Mai folgen Sessions in Frankreich mit Jack DeJohnette, Michel Portal und Mino Cinelu, eine Trio-Platte mit DeJohnette und Dave Holland sei in Vorbereitung. Pepl wird als Gitarre-Professor an der Jazzabteilung der Grazer Musikhochschule (heute Kunstuniversität Graz) vorgestellt.

    mehr APA-Basisdienst (Austria Presse Agentur), Rubrik APA JAZZ NEWS

    Eine Trio-Platte mit Jack DeJohnette und Dave Holland ist in Vorbereitung.

  25. 10. März 1986 · Radio · FR

    Radio France, „Concert de jazz“ (Mitschnitt im INA-Katalog): „Concert du Michel Portal Unit“

    André Francis (Produktion)

    Konzertmitschnitt von Radio France vom Montag, 10. März 1986, drei Tage nach dem Festival Banlieues Bleues; den Ort nennt die Notiz nicht.

    mehr Radio France, „Concert de jazz“ (Mitschnitt im INA-Katalog)

    Es spielt die Michel Portal Unit mit Michel Portal (Sopran- und Tenorsaxophon, Bassklarinette), Harry Pepl (Gitarre), Jean-François Jenny-Clark (Kontrabass), Mino Cinelu (Perkussion, Synthesizer), Jack DeJohnette (Schlagzeug) und Jean Schwartz (Perkussion), 1 Stunde 48 Minuten. Die Titelliste nennt „Radl Bremser pastor“ und „Desauge + maulwurfs no forte“, nach Angabe Daniel Pepls je zwei Stücke, direkt hintereinander oder ineinander übergehend gespielt: Pepls „Radlbremser“ mit Portals „Pastor“ und Pepls „Das Auge des Maulwurfs“ mit Portals „No Forte“, dazu „Halley's comet right blue blues“. Notiz PHY14005622 im Katalog des INA (Institut national de l'audiovisuel); hören lässt sich der Mitschnitt nur vor Ort in der INAthèque, eine Kopie gibt sie nicht ab.

  26. 7. März 1986 · Sonstiges · FR

    Banlieues Bleues, Festivalarchiv (online): Konzert des 3. Festivals: Portal, DeJohnette, Cinelu, Jenny-Clark, Pepl

    Eintrag im Online-Archiv von Banlieues Bleues, dem Jazzfestival im Département Seine-Saint-Denis bei Paris (Frankreich), zum Konzert vom Freitag, 7. März 1986, in der Salle des fêtes von Montreuil: Michel Portal (Rohrblattinstrumente), Jack DeJohnette (Schlagzeug), Mino Cinelu (Percussion), Jean-François Jenny-Clark (Kontrabass) und Harry Pepl (Gitarre). Das Archiv bestätigt, dass Cinelu auch im Konzert spielte, nicht nur bei den Proben. In den Jahren 1984 bis 1990 ist es der einzige Abend mit Pepl im Archiv des Festivals.

  27. 25. Februar 1986 · Bericht

    APA-Basisdienst (Austria Presse Agentur), Rubrik APA JAZZ NEWS: „Harry Pepls Sessions in Frankreich“

    Kürzel „hmf/fwi“

    Kurzmeldung der Austria Presse Agentur über österreichische Jazzmusiker im Ausland: Pepl werde Anfang März 1986 Sets in Paris und Grenoble spielen, außerdem seien Plattenaufnahmen mit Michel Portal und Jack DeJohnette geplant.

    mehr APA-Basisdienst (Austria Presse Agentur), Rubrik APA JAZZ NEWS

    Außerdem sind Plattenaufnahmen mit Michel Portal und Jack DeJohnette geplant.

  28. April 1985 · Sonstiges · EN

    DownBeat (US-Jazzzeitschrift, gegründet 1934): „European ECM“: Werner Pirchner, Harry Pepl, Jack DeJohnette (ganzseitige Vorstellung, Heft April 1985, Vol. 52, Nr. 4)

    DownBeat, die führende US-Jazzzeitschrift (gegründet 1934 in Chicago), stellte das ECM-Album von Werner Pirchner, Harry Pepl und Jack DeJohnette (ECM 1237) in der April-Ausgabe 1985 auf S. 11 ganzseitig vor, mit Abbildung des Covers: „Austrians Pirchner and Pepl join with drummer Jack DeJohnette to create a highly original and accessible trio sound.“ Hervorgehoben werden die elektronischen Effekte von Pepls Ovation-Gitarre im Zusammenklang mit Pirchners Vibraphon und Marimba. Präsentiert wurde das Album in der Reihe „European ECM“ des New Yorker Importvertriebs PolyGram Special Imports, gemeinsam mit vier weiteren Alben des renommierten europäischen Jazzlabels ECM. Das Heft lag laut Impressum ab Freitag, 15. März 1985, im Handel.

    mehr DownBeat (US-Jazzzeitschrift, gegründet 1934)

    Austrians Pirchner and Pepl join with drummer Jack DeJohnette to create a highly original and accessible trio sound.

    Aus der ganzseitigen Vorstellung des ECM-Albums in DownBeat, April 1985, in der Reihe „European ECM“ des US-Vertriebs PolyGram Special Imports

    PolyGram Special Imports, European ECM

    The electronic effects of Pepl’s ovation guitar blend with Pirchner’s tenor vibes and marimba to form a rich overlay

    Aus der ganzseitigen Vorstellung des ECM-Albums in DownBeat, April 1985, in der Reihe „European ECM“ des US-Vertriebs PolyGram Special Imports

    PolyGram Special Imports, European ECM

  29. 16. März 1985 · Kritik · EN

    Billboard (US-Musikfachzeitschrift mit den Branchen-Charts, gegründet 1894): Album Reviews, Jazz-Fusion: „Werner Pirchner / Harry Pepl / Jack DeJohnette“ (Recommended)

    In der Ausgabe vom Samstag, 16. März 1985 (Vol. 97, Nr. 11), bespricht Billboard, die 1894 gegründete US-Musikfachzeitschrift mit den maßgeblichen Charts der Branche, auf S. 66 in den Album Reviews unter Jazz-Fusion das ECM-Album (ECM 1237, über PolyGram Special Imports) und stuft es als „Recommended“ ein; so bezeichnet Billboard Neuerscheinungen, denen die Redaktion einen Platz in den Charts ihres Formats zutraut, und Alben von besonderer Qualität. Die nicht namentlich gezeichnete Kurzkritik nennt Pirchner einen Stilisten an den Schlägeln, Pepl einen Akustikgitarristen und DeJohnette einen Meister des Timings und beschreibt eine zarte, stimmungsreiche Kammerjazz-Aufnahme, die an die stärksten frühen Produktionen von Manfred Eicher, dem Gründer und Produzenten von ECM, in diesem Feld erinnere. Zur selben Zeit stellte DownBeat das Album im Heft April 1985 ganzseitig vor; dazu gibt es einen eigenen Eintrag im Pressearchiv.

    mehr Billboard (US-Musikfachzeitschrift mit den Branchen-Charts, gegründet 1894)

    a delicate chamber jazz set rich in moods; recalls producer Eicher’s strongest early forays into this stream

    Nicht gezeichnete Kurzkritik in den Album Reviews unter Jazz-Fusion, eingestuft als „Recommended“, zum ECM-Album von Werner Pirchner, Harry Pepl und Jack DeJohnette; Manfred Eicher ist Gründer und Produzent von ECM

    1983 date teaming mallet stylist Pirchner, acoustic guitarist Pepl and timemaster DeJohnette

    Nicht gezeichnete Kurzkritik in den Album Reviews unter Jazz-Fusion, eingestuft als „Recommended“, zum ECM-Album von Werner Pirchner, Harry Pepl und Jack DeJohnette

  30. 9. März 1985 · Bericht · EN

    Cash Box (US-Musikfachzeitschrift mit eigenen Charts): Jazz: „On Jazz“, Abschnitt „Label Hopping“ (Vol. 48, Nr. 39)

    Lee Jeske

    In seiner Jazzkolumne meldet Lee Jeske unter „Label Hopping“ die ECM-Neuerscheinungen, die PolyGram Special Imports in die USA bringt, darunter „Werner Pirchner/Harry Pepl/Jack De Johnette“, die US-Ausgabe des Albums ECM 1237. Es ist eine Meldung, keine Besprechung; eine Woche später empfahl Billboard das Album in seinen Album Reviews.

    mehr Cash Box (US-Musikfachzeitschrift mit eigenen Charts)

    And the Special Imports side of PolyGram gives us, on ECM, […] and “Werner Pirchner/Harry Pepl/Jack De Johnette.”

    Lee Jeske in seiner Jazzkolumne in Cash Box über die ECM-Neuerscheinungen, die PolyGram Special Imports in die USA brachte, darunter das Trio-Album mit Werner Pirchner und Jack DeJohnette (ECM 1237); eine Meldung, keine Kritik