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Was über Harry Pepl geschrieben und gesendet wurde: Kritiken, Porträts, Interviews und Nachrufe, mit Zusammenfassung und Quelle. Die Originale sind urheberrechtlich geschützt und liegen im Archiv; für Forschung und Presse stellen wir sie auf Anfrage bereit.
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28. Oktober 2025 · Nachruf
Salzburger Nachrichten (Seite 9, Kultur): „Er gab im Jazz die Richtung vor: Jack DeJohnette ist tot“
Florian Oberhummer
Nachruf auf Jack DeJohnette mit seinen Stationen bei Miles Davis, Keith Jarrett und dem Label ECM (renommiertes europäisches Jazzlabel). Für Österreich verweist Oberhummer auf die ECM-Aufnahmen mit Werner Pirchner und Harry Pepl und auf DeJohnettes Auftritte beim Jazzfestival Saalfelden seit 1980. Online erschien der Text am 27. Oktober 2025 auf sn.at.
In Österreich hinterlässt der Schlagzeuger nicht nur auf ECM-Alben an der Seite von Werner Pirchner und Harry Pepl Spuren
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27. Oktober 2025 · Nachruf
APA-Basisdienst (Austria Presse Agentur, APA0208): „US-Jazz-Legende Jack DeJohnette 83-jährig gestorben“
APA (rie/bik/luw)
Agenturmeldung zum Tod des US-Schlagzeugers Jack DeJohnette am Sonntag, 26. Oktober 2025, in Woodstock. Sie würdigt seine Arbeit mit Miles Davis, Keith Jarrett und Charles Lloyd und seine Auftritte in Österreich und hält, nach Auskunft von Daniel Pepl, fest, dass Harry Pepl als einziger österreichischer Musiker in den 1980er Jahren drei Alben mit DeJohnette aufnahm. Die Meldung lief auch auf kleinezeitung.at, noen.at, bvz.at, vienna.at, vol.at und msn.com.
Als einziger österreichischer Musiker hat der 2005 verstorbene Jazzgitarrist Harry Pepl in den 1980er Jahren drei Alben mit DeJohnette aufgenommen
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7. Dezember 2005 · Nachruf
Salzburger Nachrichten (Seite 14, Kultur): „Gestorben: Harry Pepl“ (Rubrik „Gestorben“)
Nachruf in der Rubrik „Gestorben“: Pepl habe längst als einer der eigenständigsten und kreativsten Gitarristen der europäischen Jazzszene gegolten. Genannt werden das Zwio mit Werner Pirchner, Projekte mit Benny Goodman, Jack DeJohnette, Dave Holland und Dave Liebman sowie das Real-time Composing in der Tradition der Zweiten Wiener Schule.
galt er längst als einer der eigenständigsten und kreativsten Gitarristen der europäischen Jazzszene
spielte originell und hinterfotzig mit Heimatklischees
Im „Zwio“ mit Komponist und Vibraphonist Werner Pirchner setzte er sich seit den 70er Jahren über musikalische Konventionen hinweg und spielte originell und hinterfotzig mit Heimatklischees.
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7. Dezember 2005 · Nachruf
Süddeutsche Zeitung (Seite 17, Feuilleton): „Verstummte Saiten“ (Zum Tod des Wiener Jazzgitarristen Harry Pepl)
Ralf Dombrowski
Nachruf aus München: Die Musikhochschule Graz holte Pepl 1977, im selben Jahr begann das Zwio mit Werner Pirchner über Österreich hinaus Aufsehen zu erregen; es folgten Jahre mit Jack DeJohnette, Dave Holland, Dino Saluzzi, Charlie Mariano und Lee Konitz. Dombrowski beschreibt einen Spielstil mit ausladenden Spannungsbögen, unerwarteten Harmoniefolgen und klaren, stellenweise metallischen Sounds.
Schüler wie Wolfgang Muthspiel zählen ihn bis heute zu den wichtigsten Impulsgebern der neueren europäischen Jazzgeschichte.
Im Dialog führten die beiden die kammerjazzige Kleinform zu einer bislang ungeahnten kommunikativen Intensität.
Er prägte einen Spielstil, der mit ausladenden Spannungsbogen, unerwarteten Harmoniefolgen und klaren, stellenweise metallischen Sounds melodisch und rhythmisch das Ausdrucksspektrum seines Instruments erweiterte.
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7. Dezember 2005 · Nachruf
JazzEcho (Universal Classics, Online): „Ade Harry Pepl!“
Online-Nachruf vom Mittwoch, 7. Dezember 2005. Wichtigstes Projekt war ab 1977 das Duo mit Werner Pirchner, das ihm internationale Anerkennung und Einladungen in alle Welt brachte. Danach arbeitete Pepl laut Nachruf mit Dino Saluzzi, Jack DeJohnette und Dave Holland sowie mit dem Vienna Art Orchestra. Als ordentlicher Professor in Graz ab 1984 brachte er Schüler wie den Gitarristen Wolfgang Muthspiel auf den Weg. Am Ende steht ein Hinweis auf die CD „Light Blues“ von Air Mail (Emarcy, 2001).
einer der prägenden Instrumentalisten der europäischen Jazzszene
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6. Dezember 2005 · Nachruf
Kleine Zeitung (Seite 55, Kultur): „Auch die 2. Hälfte vom ‚Jazzzwio‘ ist nicht mehr“
Michael Tschida
Nachruf, der Pepl als einen „ganz Großen“ der Jazzwelt würdigt: von den ersten Sporen in der ORF Big Band über Auftritte mit Benny Goodman, Dino Saluzzi und Jack DeJohnette bis zum Jazzzwio mit Werner Pirchner, seinem „Bruder im Geiste“. Tschida beschreibt, wie Pepl mit dem Real-time Composing die Gitarrentechnik revolutionierte, und empfiehlt zum Nachhören „Pepl/Pirchner live in Montreux '81“.
Die Jazzwelt verliert mit dem gebürtigen Wiener einen ganz Großen
Wir waren beide gleich verrückt und probierten gern komische Sachen aus.
Über das Jazzzwio, sein Duo mit dem Vibrafonisten Werner Pirchner, das für Witz und Humor auf der Bühne bekannt war
Harry Pepl
Ich bin oft sehr lustig und dann wieder sehr traurig. Das hört man wohl auch in meinem Spiel
Selbstbeschreibung, zitiert im Nachruf der Kleinen Zeitung, Dezember 2005
Harry Pepl
Seriöser war das Komische im Jazz nie.
Über den Humor des Jazzzwio von Pepl und Werner Pirchner
einen ganz Großen, der als Teenager mit Tanzarrangements begann und in seiner Hochzeit die Gitarrentechnik mit „real time composing“ revolutionierte
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6. Dezember 2005 · Nachruf
Kurier (Seite 31, Kultur): „Harry Pepl gestorben“ (Rubrik „Überblick“)
Kurznachruf: Pepl habe sich nach dem Studium an der Musikhochschule Wien rasch in die erste Liga der europäischen Gitarristen gespielt. Seine größte Zeit sieht der Kurier in den 1980er Jahren mit dem Pirchner-Pepl-JazzZwio, das wegen seines vollen Klangs den Ehrentitel „Jazz-Orchester mit zwei Mann“ trug.
spielte sich rasch in die erste Liga der europäischen Gitarristen empor
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6. Dezember 2005 · Nachruf
OÖ Nachrichten (Seite 22, Kultur): „Jazzer Harry Pepl gestorben“ (Meldung unter „Harry bleibt vorne“)
Kurznachruf, der Pepl zu den besten Gitarristen der Gegenwart zählt und an das Wort von Le Monde vom „Giganten der Improvisation“ erinnert. Er hebt hervor, dass Pepl trotz seines internationalen Renommees regionalen oberösterreichischen Jazzfestivals wie Raab treu blieb; als Sterbeort nennt er irrtümlich ein Wiener Spital.
Er zählte zu den besten Gitarristen der Gegenwart und wurde vielfach als „Gigant der Improvisation“ (u. a. in „Le Monde“) bezeichnet
Trotz seines internationalen Renommees war er stets auch regionalen oö. Jazzfestivals (etwa Raab) in engagierter Verbundenheit treu geblieben.