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Harry Pepl * 1945  † 2005

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Was über Harry Pepl geschrieben und gesendet wurde: Kritiken, Porträts, Interviews und Nachrufe, mit Zusammenfassung und Quelle. Die Originale sind urheberrechtlich geschützt und liegen im Archiv; für Forschung und Presse stellen wir sie auf Anfrage bereit.

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Reihenfolge: Neueste zuerst · Älteste zuerst

  1. 28. Oktober 2025 · Nachruf

    Salzburger Nachrichten (Seite 9, Kultur): „Er gab im Jazz die Richtung vor: Jack DeJohnette ist tot“

    Florian Oberhummer

    Nachruf auf Jack DeJohnette mit seinen Stationen bei Miles Davis, Keith Jarrett und dem Label ECM (renommiertes europäisches Jazzlabel).

    mehr Salzburger Nachrichten (Seite 9, Kultur)

    Für Österreich verweist Oberhummer auf die ECM-Aufnahmen mit Werner Pirchner und Harry Pepl und auf DeJohnettes Auftritte beim Jazzfestival Saalfelden seit 1980. Online erschien der Text am 27. Oktober 2025 auf sn.at.

    In Österreich hinterlässt der Schlagzeuger nicht nur auf ECM-Alben an der Seite von Werner Pirchner und Harry Pepl Spuren

  2. 27. Oktober 2025 · Nachruf

    APA-Basisdienst (Austria Presse Agentur, APA0208): „US-Jazz-Legende Jack DeJohnette 83-jährig gestorben“

    APA (rie/bik/luw)

    Agenturmeldung zum Tod des US-Schlagzeugers Jack DeJohnette am Sonntag, 26. Oktober 2025, in Woodstock.

    mehr APA-Basisdienst (Austria Presse Agentur, APA0208)

    Sie würdigt seine Arbeit mit Miles Davis, Keith Jarrett und Charles Lloyd und seine Auftritte in Österreich und hält, nach Auskunft von Daniel Pepl, fest, dass Harry Pepl als einziger österreichischer Musiker in den 1980er Jahren drei Alben mit DeJohnette aufnahm. Die Meldung lief auch auf kleinezeitung.at, noen.at, bvz.at, vienna.at, vol.at und msn.com.

    Als einziger österreichischer Musiker hat der 2005 verstorbene Jazzgitarrist Harry Pepl in den 1980er Jahren drei Alben mit DeJohnette aufgenommen

  3. 12. September 2017 · Nachruf

    Kurier: „Jazz-Gitarrist Andy Manndorff gestorben“ (Überblick)

    Kurzmeldung zum Tod des Gitarristen Andy Manndorff, der beim legendären Wiener Gitarristen Harry Pepl studiert hatte.

    mehr Kurier

    Die APA-Meldung vom 11.09.2017 mit Manndorffs Satz über Pepl als einzigen Lehrer steht im Archiv als Eintrag der Salzburger Nachrichten; sie erschien gleichlautend bei derstandard.at, kleinezeitung.at, vol.at, vienna.at und austria.com, Die Presse nannte ihn am 12.09.2017 einen Schüler Pepls.

    Manndorff hatte beim legendären Wiener Gitarristen Harry Pepl studiert

  4. 11. September 2017 · Nachruf

    Salzburger Nachrichten (Online, APA): „Wiener Jazzgitarrist Andy Manndorff 60-jährig gestorben“

    APA

    APA-Nachruf auf den Wiener Gitarristen und Komponisten Andy Manndorff (1957 bis 2017).

    mehr Salzburger Nachrichten (Online, APA)

    Er zitiert aus einem Interview mit dem mica (österreichisches Musikinformationszentrum), in dem Manndorff Harry Pepl als den einzigen Lehrer nennt, der ihm etwas beibringen konnte, und schildert seine Stationen in Amsterdam, New York und Wien.

    Ich war auch nie ein guter Schüler, der einzige Lehrer, der mir etwas beibringen konnte, war der Harry Pepl. Und der hat mir einen Spirit mitgegeben

    Andy Manndorff

  5. 2006 · Nachruf

    Jazzzeitung (Seite 6): „Ciao Habanero“ (Harry Pepl 1945 bis 2005)

    Rainer Rygalyk

    Persönlicher Nachruf des Jazzfotografen Rainer Rygalyk. Wolfgang Puschnig und Wolfgang Reisinger erinnern sich an die Jahre mit Air Mail; Rygalyk beschreibt Pepls letzten großen öffentlichen Auftritt 2004 beim Jazz Festival in Salzburg mit Playback zu acht Composings und Live-Musikern vor seinen Bildern.

    mehr Jazzzeitung (Seite 6)

    Er ist der europäische Jazzgitarrist schlechthin.

    Ich habe einfach seine musikalische Sprache gelernt.

    Wolfgang Puschnig

    Es war ein extremer Sog. Plötzlich mit jemanden zu spielen, der da oben, 2 Etagen über uns, steht und so souverän Gas gibt und alles mitreißt.

    Wolfgang Reisinger

    Er war für mich so ein Schubert Franzl Typ, unheimlich schöne Lieder aber auf höchster Qualitätsstufe und im nächsten Moment voll skurril und zerklüftet.

    Der Schlagzeuger Wolfgang Reisinger; „Schubert Franzl“ ist die liebevoll wienerische Form für Franz Schubert, den Wiener Liedkomponisten

    Wolfgang Reisinger

  6. 19. Dezember 2005 · Nachruf

    Musikergilde (Online): „Harry Pepl - ein Nachruf“

    Peter Paul Skrepek

    Ausführlicher Nachruf des Gitarristen Peter Paul Skrepek, der Pepl 1974 in der ORF Big Band (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk) kennenlernte.

    mehr Musikergilde (Online)

    Er schildert Ausbildung, ORF-Studiojob, Jazzzwio, Air Mail und die Zeit mit Benny Goodman, nennt Schüler wie Wolfgang Muthspiel und Peter Havlicek und gibt als Todestag Montag, 5. Dezember 2005, an. Der frühere Rektor der Kunstuniversität Graz, Otto Kolleritsch, wird zitiert, Leserbriefe ergänzen den Text.

    Jetzt, wo ich alles spielen kann, was ich will, darf ich nicht mehr.

    Harry Pepl

    Begnadeter Gitarrist und Ausnahmeerscheinung

    Otto Kolleritsch

    ein unverwechselbarer Musiker aus Wien mit Geltung in der ganzen Welt

  7. 12. Dezember 2005 · Nachruf

    NÖN Niederösterreichische Nachrichten (Seite 38, Triestingtal): „Tiefe Trauer um Harry“

    Nachruf der Lokalausgabe Triestingtal am Tag der Beisetzung: Pepl habe den österreichischen Jazz national und international geprägt wie kaum ein anderer und ein Jazzidiom geschaffen, das als europäisch zu bezeichnen sei.

    mehr NÖN Niederösterreichische Nachrichten (Seite 38, Triestingtal)

    Genannt werden Benny Goodman, Dave Holland, Dino Saluzzi, Dave Liebman und Mino Cinelu, das Instant und Real-time Composing sowie Aufbahrung, Seelenmesse und Begräbnis in Hernstein; das Alter gibt die Zeitung irrtümlich mit 61 Jahren an.

    Er prägte und beeinflusste wie kaum ein anderer den österreichischen Jazz national und auch international.

    Harry Pepl prägte ein Jazzidiom, das in seiner kompromißlosen Ausrichtung und Phrasierung in Wellen über einen festen Puls als europäisch zu bezeichnen ist.

    Wesentlich für das Gelingen der Synthese aus Zeitlichem und Überzeitlichem ist nur der erfüllte Augenblick!

    Über Real-time Composing, zitiert im Nachruf der NÖN, der Wochenzeitung Niederösterreichs, Dezember 2005

    Harry Pepl

  8. 9. Dezember 2005 · Nachruf · EN

    organissimo (Jazzforum, Online): „Harry Pepl R.I.P.“

    mikeweil (Moderator)

    Beitrag zum Tod von Harry Pepl in einem englischsprachigen Jazzforum.

    mehr organissimo (Jazzforum, Online)

    Der Moderator nennt ihn einen der originellsten Jazzgitarristen Österreichs und erinnert an das Jazzzwio mit Werner Pirchner, das ECM-Album (ECM: renommiertes europäisches Jazzlabel) mit Jack DeJohnette und Air Mail mit Mike Richmond.

    one of Austria's most original jazz guitarists

  9. 8. Dezember 2005 · Nachruf

    NÖ Rundschau (Seite 32, Triestingtal): „Harry Pepl ist tot“ (Rubrik „Kurz notiert“)

    Lokale Meldung aus dem Triestingtal mit dem Termin der Beisetzung am Montag, 12. Dezember 2005, um 14.30 Uhr in Hernstein.

  10. 8. Dezember 2005 · Nachruf

    Die Furche (Seite 8, Wochensplitter): „Personalia“ (Harry Pepl)

    Kurzmeldung in der Rubrik „Personalia“ nach der APA: ein musikalischer Grenzgänger, dessen Musik durch Vitalität, Dichte und Emotionalität bestach, und Entwickler des Instant und Real-time Composing.

  11. 8. Dezember 2005 · Nachruf

    Jazz thing (News, Online): „Gestorben: Harry Pepl“

    Martin Laurentius und Axel Stinshoff (Zusammenstellung)

    Kurznachricht vom 8. Dezember 2005 mit dem Todestag 6. Dezember, der den übrigen Quellen widerspricht (5. Dezember).

    mehr Jazz thing (News, Online)

    Sie zitiert Joachim-Ernst Berendt über das Duo mit Pirchner, nennt Benny Goodman, Dave Holland, Dino Saluzzi und Dave Liebman und gibt die Professur mit 1984 bis 1995 an.

    Mit seinem metallisch-klaren Sound und seinen überraschenden Akkordverbindungen entwickelte sich Pepl zu einem der eigenständigsten Gitarristen Europas

  12. 8. Dezember 2005 · Nachruf

    Frankfurter Allgemeine Zeitung (Nr. 286, Seite 39, Feuilleton): „Schnelle Finger“ (Jazzgitarrist Harry Pepl gestorben)

    Kürzel „WWS.“

    Kurznachruf mit eigenen Daten: Das Geburtsjahr nennt er irrtümlich 1944, die Berufung ins Lehrkorps des Jazzinstituts Graz 1977 und die Professur 1984. Von 1977 bis 1984 bildete Pepl mit Werner Pirchner das Jazzzwio; genannt werden außerdem Benny Goodman, Dave Holland, Lee Konitz, Art Farmer, Dave Liebman und Jack DeJohnette.

    mehr Frankfurter Allgemeine Zeitung (Nr. 286, Seite 39, Feuilleton)

    mit seiner rhythmischen Prägnanz, seinen überraschenden Akkordverbindungen und metallisch-sitarartigem Klang einer der anregendsten Stilisten auf dem akustischen wie dem elektrischen Instrument

    In den siebziger Jahren gab es fast keinen schnelleren Jazzgitarristen in Europa als den Österreicher Harry Pepl.

  13. 7. Dezember 2005 · Nachruf

    Salzburger Nachrichten (Seite 14, Kultur): „Gestorben: Harry Pepl“ (Rubrik „Gestorben“)

    Nachruf in der Rubrik „Gestorben“: Pepl habe längst als einer der eigenständigsten und kreativsten Gitarristen der europäischen Jazzszene gegolten.

    mehr Salzburger Nachrichten (Seite 14, Kultur)

    Genannt werden das Zwio mit Werner Pirchner, Projekte mit Benny Goodman, Jack DeJohnette, Dave Holland und Dave Liebman sowie das Real-time Composing in der Tradition der Zweiten Wiener Schule.

    galt er längst als einer der eigenständigsten und kreativsten Gitarristen der europäischen Jazzszene

    Im „Zwio“ mit Komponist und Vibraphonist Werner Pirchner setzte er sich seit den 70er Jahren über musikalische Konventionen hinweg und spielte originell und hinterfotzig mit Heimatklischees.

  14. 7. Dezember 2005 · Nachruf

    Tiroler Tageszeitung (Seite 16, Magazin): „Jazzgitarrist Harry Pepl ist tot“

    Kurzmeldung nach der APA: ein international bekannter Gitarrist, der mit Benny Goodman und Dave Holland musizierte und mit Werner Pirchner das Pirchner-Pepl-JazzZwio bildete.

  15. 7. Dezember 2005 · Nachruf

    Süddeutsche Zeitung (Seite 17, Feuilleton): „Verstummte Saiten“ (Zum Tod des Wiener Jazzgitarristen Harry Pepl)

    Ralf Dombrowski

    Nachruf aus München: Die Musikhochschule Graz holte Pepl 1977, im selben Jahr begann das Zwio mit Werner Pirchner über Österreich hinaus Aufsehen zu erregen; es folgten Jahre mit Jack DeJohnette, Dave Holland, Dino Saluzzi, Charlie Mariano und Lee Konitz.

    mehr Süddeutsche Zeitung (Seite 17, Feuilleton)

    Dombrowski beschreibt einen Spielstil mit ausladenden Spannungsbögen, unerwarteten Harmoniefolgen und klaren, stellenweise metallischen Sounds.

    Schüler wie Wolfgang Muthspiel zählen ihn bis heute zu den wichtigsten Impulsgebern der neueren europäischen Jazzgeschichte.

    Im Dialog führten die beiden die kammerjazzige Kleinform zu einer bislang ungeahnten kommunikativen Intensität.

    Er prägte einen Spielstil, der mit ausladenden Spannungsbogen, unerwarteten Harmoniefolgen und klaren, stellenweise metallischen Sounds melodisch und rhythmisch das Ausdrucksspektrum seines Instruments erweiterte.

  16. 7. Dezember 2005 · Nachruf

    JazzEcho (Universal Classics, Online): „Ade Harry Pepl!“

    Online-Nachruf vom Mittwoch, 7. Dezember 2005. Wichtigstes Projekt war ab 1977 das Duo mit Werner Pirchner, das ihm internationale Anerkennung und Einladungen in alle Welt brachte.

    mehr JazzEcho (Universal Classics, Online)

    Danach arbeitete Pepl laut Nachruf mit Dino Saluzzi, Jack DeJohnette und Dave Holland sowie mit dem Vienna Art Orchestra. Als ordentlicher Professor in Graz ab 1984 brachte er Schüler wie den Gitarristen Wolfgang Muthspiel auf den Weg. Am Ende steht ein Hinweis auf die CD „Light Blues“ von Air Mail (Emarcy, 2001).

    einer der prägenden Instrumentalisten der europäischen Jazzszene

  17. 7. Dezember 2005 · Nachruf

    Die Presse (Seite 34, Feuilleton): „Er musste spielen“ (Zum Tod des Wiener Jazzgitarristen Harry Pepl)

    Kürzel „sam“

    Nachruf mit dem Titelzitat „Man könnte Klavierspielen müssen“ aus dem Concerto-Interview.

    mehr Die Presse (Seite 34, Feuilleton)

    Er beschreibt das Real-Time-Composing, nennt Wes Montgomery und Jim Hall sowie Schönberg und Webern als Einflüsse und führt Erich Kleinschuster, die ORF Big Band (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk), JazzZwio, Jack DeJohnette, Art Farmer und Michel Portal als Weggefährten an.

    Im äußerlich so introvertiert wirkenden Virtuosen brodelte es, wenn er spielte.

    Er suchte leidenschaftlich: Wahrhaftigkeit, ein Utopia, in dem alle Gegensätze zusammenfallen.

  18. 6. Dezember 2005 · Nachruf

    Kleine Zeitung (Seite 57, Kultur): „Grenzgänger“ (Rubrik „Aktuell“)

    Kurzmeldung nach der APA, die Pepl als musikalischen Grenzgänger beschreibt, der mit dem Benny Goodman Quintett, Dave Holland und Dino Saluzzi arbeitete, im Pirchner-Pepl-JazzZwio auftrat und Methoden wie das Instant Composing entwickelte.

  19. 6. Dezember 2005 · Nachruf

    Kleine Zeitung (Seite 55, Kultur): „Auch die 2. Hälfte vom ‚Jazzzwio‘ ist nicht mehr“

    Michael Tschida

    Nachruf, der Pepl als einen „ganz Großen“ der Jazzwelt würdigt: von den ersten Sporen in der ORF Big Band über Auftritte mit Benny Goodman, Dino Saluzzi und Jack DeJohnette bis zum Jazzzwio mit Werner Pirchner, seinem „Bruder im Geiste“.

    mehr Kleine Zeitung (Seite 55, Kultur)

    Tschida beschreibt, wie Pepl mit dem Real-time Composing die Gitarrentechnik revolutionierte, und empfiehlt zum Nachhören „Pepl/Pirchner live in Montreux '81“.

    Die Jazzwelt verliert mit dem gebürtigen Wiener einen ganz Großen

    Wir waren beide gleich verrückt und probierten gern komische Sachen aus.

    Über das Jazzzwio, sein Duo mit dem Vibrafonisten Werner Pirchner, das für Witz und Humor auf der Bühne bekannt war

    Harry Pepl

    Ich bin oft sehr lustig und dann wieder sehr traurig. Das hört man wohl auch in meinem Spiel

    Selbstbeschreibung, zitiert im Nachruf der Kleinen Zeitung, Dezember 2005

    Harry Pepl

    Seriöser war das Komische im Jazz nie.

    Über den Humor des Jazzzwio von Pepl und Werner Pirchner

    einen ganz Großen, der als Teenager mit Tanzarrangements begann und in seiner Hochzeit die Gitarrentechnik mit „real time composing“ revolutionierte

  20. 6. Dezember 2005 · Nachruf

    Wiener Zeitung (Seite 14, Kultur): „Jazzgitarrist Harry Pepl tot“

    Kurznachruf nach der APA mit Geburtsdatum, Partnern wie dem Benny Goodman Quintet, Dave Holland, Dino Saluzzi und Michel Portal, dem Pirchner-Pepl-JazzZwio und der Lehrtätigkeit an der Musikhochschule Graz von 1977 bis 1995, zuletzt als ordentlicher Professor.

  21. 6. Dezember 2005 · Nachruf

    Neue Vorarlberger Tageszeitung (Seite 46, Kultur): „Jazzmusiker Pepl ist gestorben“

    Kurzmeldung nach der APA: Pepl sei ein weit über Österreich hinaus bekannter Gitarrist gewesen und habe mit dem Benny Goodman Quintet, Dave Holland, Dino Saluzzi und Michel Portal gearbeitet; als Sterbeort nennt sie Wien.

  22. 6. Dezember 2005 · Nachruf

    Kurier (Seite 31, Kultur): „Harry Pepl gestorben“ (Rubrik „Überblick“)

    Kurznachruf: Pepl habe sich nach dem Studium an der Musikhochschule Wien rasch in die erste Liga der europäischen Gitarristen gespielt.

    mehr Kurier (Seite 31, Kultur)

    Seine größte Zeit sieht der Kurier in den 1980er Jahren mit dem Pirchner-Pepl-JazzZwio, das wegen seines vollen Klangs den Ehrentitel „Jazz-Orchester mit zwei Mann“ trug.

    spielte sich rasch in die erste Liga der europäischen Gitarristen empor

  23. 6. Dezember 2005 · Nachruf

    OÖ Nachrichten (Seite 22, Kultur): „Jazzer Harry Pepl gestorben“ (Meldung unter „Harry bleibt vorne“)

    Kurznachruf, der Pepl zu den besten Gitarristen der Gegenwart zählt und an das Wort von Le Monde vom „Giganten der Improvisation“ erinnert.

    mehr OÖ Nachrichten (Seite 22, Kultur)

    Er hebt hervor, dass Pepl trotz seines internationalen Renommees regionalen oberösterreichischen Jazzfestivals wie Raab treu blieb; als Sterbeort nennt er irrtümlich ein Wiener Spital.

    Er zählte zu den besten Gitarristen der Gegenwart und wurde vielfach als „Gigant der Improvisation“ (u. a. in „Le Monde“) bezeichnet

    Trotz seines internationalen Renommees war er stets auch regionalen oö. Jazzfestivals (etwa Raab) in engagierter Verbundenheit treu geblieben.

  24. 6. Dezember 2005 · Nachruf

    Der Standard (Seite 25, Kultur): „Harry Pepl 1945 - 2005“ (Komplexer Improvisator: Harry Pepl)

    Ljubiša Tošić

    Kurznachruf aus Wiener Neustadt, der Pepl als komplexen Improvisator würdigt, der im Privatstudio mit Klavier und Schlagzeug experimentierte.

    mehr Der Standard (Seite 25, Kultur)

    Er nennt Erich Kleinschuster, die ORF Big Band (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk), das Duo mit Werner Pirchner, Dave Liebman, Jack DeJohnette, Benny Goodman und die Real-time-Composing-Methode mit dem international renommierten Kronos Quartet.

    gehörte in seiner aktiven Phase zu den bedeutendsten Gitarristen weltweit

    international zwischen Berlin und Montreux mit einer subtilen und intensiven Form der Kammermusik Furore machte

    entwickelte er im Laufe der Jahre eine komplexe musikalische Stilistik, die mit hochexpressiver, sehr individueller polytonaler Melodik arbeitete und sich im Rahmen immer freier werdender Band-Konzepte entfaltete

    geprägt von dem alten Jazztraum, dem Moment eine musikalische Substanz abzuringen, die Bleibendes schafft und also in die Nähe von Komposition rückt.

  25. 5. Dezember 2005 · Nachruf

    APA-Basisdienst (APA0621, Kultur): „Österreichischer Jazzgitarrist Harry Pepl 60-jährig gestorben“ (Spielte mit vielen internationalen Größen)

    APA (Kürzel whl/cm)

    Agenturmeldung vom Todestag, Montag, 5. Dezember 2005, 17.31 Uhr, auf die sich viele Zeitungen am Folgetag stützten.

    mehr APA-Basisdienst (APA0621, Kultur)

    Sie nennt das Gitarrenstudium an der Musikhochschule Wien, die Lehrtätigkeit in Graz ab 1977 und die Professur 1984 bis 1995, das Pirchner-Pepl-JazzZwio, das Real-time Composing und Partner wie das Benny Goodman Quintet, Dave Holland, Dino Saluzzi und Michel Portal; Rektor Otto Kolleritsch würdigt Pepl als „Ausnahmeerscheinung“.

    Pepl galt als musikalischer Grenzgänger, dessen Musik durch Vitalität, Dichte und Emotionalität bestach.

    begnadeten Gitarristen

    Otto Kolleritsch

  26. 5. Dezember 2005 · Nachruf

    Der Standard (Online, APA-Meldung): „Jazzgitarrist Harry Pepl ist tot“

    APA

    APA-Meldung vom Todestag, am Nachmittag des 5. Dezember 2005 online gestellt: Pepl sei am Montag früh in Wiener Neustadt gestorben und 60 Jahre alt geworden.

    mehr Der Standard (Online, APA-Meldung)

    Der Text nennt ihn einen weit über Österreich hinaus bekannten Gitarristen, der unter anderem mit dem Benny Goodman Quintet, Dave Holland, Dino Saluzzi und Michel Portal gearbeitet habe. Es ist nicht der Druckartikel von Ljubiša Tošić vom 6. Dezember 2005.

    Er war ein weit über Österreich hinaus bekannter Gitarrist

  27. 5. Dezember 2005 · Nachruf

    ORF Wien (oesterreich.ORF.at): „Jazzgitarrist Harry Pepl gestorben“ (Stilprägend)

    Kurzer Nachruf vom Todestag: Pepl, einer der führenden Jazzgitarristen Europas, ist 60-jährig gestorben und wurde durch das Jazz-Zwio mit Werner Pirchner bekannt.

    mehr ORF Wien (oesterreich.ORF.at)

    Der Text nennt Benny Goodman, Dave Holland, Dino Saluzzi, Jon Christensen und Dave Liebman als Partner, die Auftragskompositionen für zahlreiche Ensembles und die Lehrtätigkeit in Graz mit Wolfgang Muthspiel unter den Schülern. Die neue musikzeitung übernahm die Meldung mit der Angabe „Quelle: orf.at“.

    Der Gitarrist Harry Pepl gehörte zu jenen Musikern, die den österreichischen Jazz national und international geprägt und beeinflußt haben.

  28. Dezember 2005 · Nachruf · EN

    Intervals, Newsletter von David Liebman (Website): „Passings: Harry Pepl“, Intervals Volume 14, Nr. 1

    Dave Liebman

    Nachruf des US-Saxophonisten Dave Liebman in der Rubrik „Passings“ seines Newsletters „Intervals“, den er auf seiner Website upbeat.com/lieb (später daveliebman.com) veröffentlichte, wenige Wochen nach Pepls Tod.

    mehr Intervals, Newsletter von David Liebman (Website)

    Liebman nennt Pepl einen „groundbreaking guitarist“, mit dem er mehrmals aufgenommen habe, und erinnert sich an die erste gemeinsame Aufnahme mit dem Schlagzeuger Wolfgang Reisinger: Pepl ließ von der Gitarre über den Computer einen Bösendorfer-Flügel spielen, dessen Tasten sich bewegten. Gemeint ist „Schönberg Improvations“ (aufgenommen im November 1989). Sein Fazit: „This was in the 80’s-far ahead!!“ Im selben Abschnitt würdigt er Shirley Horn, Steve Marcus und Richard Pryor. Die Seite ist nur noch im Internet Archive erhalten.

    a groundbreaking guitarist that I had the pleasure to have recorded with several times … He had a Busendorfer piano playing music programmed from his computer-the keys were moving, the sound was a piano but it had come from the guitar. This was in the 80’s-far ahead!!

    Der US-Saxophonist Dave Liebman im Dezember 2005, wenige Wochen nach Pepls Tod, auf seiner Website im Nachruf seines Newsletters „Intervals“. Er erinnert sich an die Aufnahme von „Schönberg Improvations“ 1989 mit Wolfgang Reisinger: Pepl spielte mit der MIDI-Gitarre über den Computer einen Bösendorfer-Flügel, dessen Tasten sich von selbst bewegten („Busendorfer“ schreibt Liebman)

  29. Dezember 2005 · Nachruf

    Kulturinformationszentrum des Deutschen Kulturrates / neue musikzeitung (nmz-red/leipzig, Quelle: orf.at): „Jazz-Gitarrist Harry Pepl gestorben“

    nmz-red/leipzig

    Kurzmeldung nach einer ORF-Quelle (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk) mit den Lebensdaten und der Lehrtätigkeit an der Kunstuniversität Graz (ab 1977 Lehrbeauftragter, von 1984 bis 1995 ordentlicher Professor).

    mehr Kulturinformationszentrum des Deutschen Kulturrates / neue musikzeitung (nmz-red/leipzig, Quelle: orf.at)

    Der frühere Rektor der Kunstuniversität Graz, Otto Kolleritsch, würdigt Pepl als begnadeten Gitarristen und Ausnahmeerscheinung. Genannt werden Benny Goodman, Dave Holland, Dino Saluzzi, Jon Christensen, Werner Pirchner und Dave Liebman.

    Der Gitarrist Harry Pepl gehörte zu jenen Musikern, die den österreichischen Jazz national und international geprägt und beeinflußt haben.

    neue musikzeitung, nach ORF

    Einer der führenden Jazz-Gitarristen Europas

    neue musikzeitung, nach ORF