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Harry Pepl * 1945  † 2005

Chronik

Leben und Werk Jahr für Jahr. Jeder Eintrag ist belegt; Ergänzungen und Korrekturen nehmen wir gerne entgegen.

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1990er Jahre

  1. August 1994

    Zweite Hirnblutung

    Oberösterreich

    Im August 1994 erleidet Pepl eine zweite Hirnblutung. Ab 1994/95 zieht er sich daraufhin ganz vom Tourleben und aus der Öffentlichkeit zurück; nur noch wenige Auftritte folgen. Für ihn, der vom gemeinsamen Spiel im Augenblick lebte, ist das sehr schmerzlich und tragisch. Doch er macht das Beste daraus, zuerst am Klavier, dann mit der Lonely Single Swinger Band.

    Leben

  2. 1996

    Zurückgezogen von der Bühne

    Hernstein

    Nach den beiden Hirnblutungen von 1989 und 1994 hat sich Pepl vom Tourleben und aus der Öffentlichkeit zurückgezogen; die frühere Website nennt 1996. Eigene, geplante Konzerte gibt es nach 1994 nicht mehr; im Dezember 1997 spielt er bei den INNtöne noch einmal in wechselnden Besetzungen mit, vor allem am Klavier und am Schlagzeug. Er macht das Beste daraus: zuerst am Klavier, weil ihm die Gitarre zu analytisch geworden ist, dann im Heimstudio in Hernstein mit der Lonely Single Swinger Band, höchst produktiv bis 2005. Peter Paul Skrepek überliefert seinen Satz: „Jetzt, wo ich alles spielen kann, was ich will, darf ich nicht mehr.“

    Leben

  3. 1999 bis 2001

    Jurymitglied in der Musikförderung des Bundes

    Wien

    Ab Herbst 1999 sitzt Pepl in Jurys der Kunstsektion des Bundeskanzleramts, jeweils gemeinsam mit dem Komponisten Paul Hertel und dem Komponisten und Organisten Michael Radulescu: 1999 in der Jury für den Förderungspreis für Musik in der Sparte Orchesterwerke, 2000 in der Jury für die Staatsstipendien für Komponistinnen und Komponisten und in der zweiten Jahreshälfte 2001 in der Jury für die Kompositionsförderungen. So verzeichnen es die Kunstberichte, die jährlichen Berichte der Bundesregierung an den Nationalrat über die Kunstförderung des Bundes.

    Kunstberichte beim Parlament: 1999, S. 106; 2000, S. 100; 2001, S. 95

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