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Harry Pepl * 1945  † 2005

Chronik

Leben und Werk Jahr für Jahr. Jeder Eintrag ist belegt; Ergänzungen und Korrekturen nehmen wir gerne entgegen.

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1980er Jahre

  1. 20. Jänner 1989

    Zehn Werke im ORF Studio Tirol

    Innsbruck

    Im ORF Studio Tirol (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk) werden zehn Werke Pepls uraufgeführt, die Titel sind nicht überliefert.

    Werke

  2. 16. März 1989

    „Ballade for Mr. Dinozo“ im Musikverein

    Wien

    Das Ensemble Wien spielt im Brahmssaal im Zyklus „Freude an Musik“ Pepls Streicherstück, das Dino Saluzzi gewidmet ist. Der Anstoß kam 1988 durch einen Anruf von Josef Pitzek; Heckel nennt abweichend das Ensemble Kontrapunkte.

    Werke

  3. 14. Dezember 1989

    Uraufführung „Grogos“ im Brahmssaal

    Wien

    Das Auftragswerk der Gesellschaft der Musikfreunde, eine Computerkomposition für Streichquartett-Medium, wird laut Programmheft vom Ensemble Wien uraufgeführt. Pepl hatte die Partitur im November persönlich übergeben; Heckel nennt für diesen Abend das Ensemble Kontrapunkte und „String I“. Die Uraufführungsliste der Neuen Zeitschrift für Musik nennt für den 14. Dezember 1989 ebenfalls das Ensemble Wien.

    Werke

1990er Jahre

  1. 27. Februar 1990

    Komponistenporträt im Wiener Musikverein

    Wien

    Das Ensemble Kontrapunkte unter Peter Keuschnig widmet Pepl am Dienstag, 27. Februar 1990, im Brahms-Saal des Wiener Musikvereins ein Komponistenporträt im Rahmen eines Außerordentlichen Gesellschaftskonzerts. Pepl spielt Gitarre und Guitar-to-MIDI-System, den Klavierklang liefert der Bösendorfer-Computerflügel 290 SE. Solist:innen sind Christine Whittlesey (Sopran), Josef Pitzek (Kontrabass) und Rainer Keuschnig (Klavier), Wolf Peschl moderiert. Auf dem Programm stehen 15 Stücke von Pepl: „Avo“, „Winds“, „The Last Bars of Mankind“, „Trio“, „String Nr. 1“, „Schikaneder Delight“, „Die letzte Bastion“, „Vibes Nr. 1“ und „Vibes Nr. 2“, nach der Pause „Einsicht ins mich“, „Brown Butterflies“, „Snow“, „Herbstzeitlose Arbeitslose“, „Grogos“ und „Tintenfischinki“. Laut Programmheft sind die meisten Werke „innerhalb der letzten Wochen entstanden“; „Schikaneder Delight“ stammt von 1988, „Grogos“ hatte das Ensemble Wien schon im Dezember 1989 uraufgeführt. Im Ensemble spielen laut Programmheft unter anderem Wolfgang Schulz (Flöte), Peter Schreiber (Oboe), Siegfried Schenner (Klarinette), Werner Krenn (Fagott), Erwin Sükar (Horn), Rainer Küblböck (Trompete), Georg Sumpik (Violine), Peter Pecha (Viola) und Leonhard Wallisch (Violoncello). Ein Kassettenmitschnitt aus dem Nachlass mit fünf Stücken, darunter „Trio“, beide Fassungen von „Tintenfisch Inki“ und „Zwei Klarinetten“, liegt im Tonarchiv für angemeldete Zugänge.

    Werke

  2. 19. März 1990

    „Pizzicat“ im Musikverein

    Wien

    Im zweiten Kontrapunkte-Konzert des Jahres im Brahmssaal erklingt am Montag, 19. März 1990, Pepls „Pizzicat“ zwischen Werken von Blacher, Berio und Frank Martin; es spielen das Ensemble Kontrapunkte unter Peter Keuschnig mit Christine Whittlesey (Sopran) und Josef Pitzek (Kontrabass).

    Werke

  3. 17. Februar 1991

    Sieben Werke im ORF Studio Tirol

    Innsbruck

    Im ORF Studio Tirol (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk) werden sieben Werke Pepls uraufgeführt, gespielt vom Pianisten Thomas Larcher.

    Werke

  4. 3. Dezember 1991

    Kronos Quartet im Grazer Orpheum

    Graz

    Das Kronos Quartet führt am Dienstag, 3. Dezember 1991, im Rahmen des Steirischen Herbstes „Moving Navel“, „String Quartet No. 8“ und „Obsession“ auf. Das Konzert vermittelte Heimo Steps von gamsbART (Grazer Konzertveranstalter); die Stücke wurden nach Pepls Aufnahmen notiert. Die frühere Website nennt für „Moving Navel“ das Jahr 1990.

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  5. 11. März 1992

    Uraufführung „Anspannen, Überspannen, Abspannen“

    Graz

    STUDIO PERCUSSION graz führt im Orpheum Graz das Auftragswerk für fünf Schlagzeuger mit Zuspielband auf, neben Werken von Armin Pokorn und Wolfgang Muthspiel. Die CD erscheint 1995.

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  6. 6. Mai 1993

    Uraufführung „Über Kurz oder Lang“ durch das Artis-Quartett

    Wien

    Das Streichquartett in drei Sätzen entsteht im Februar 1993 und wird am Donnerstag, 6. Mai 1993, im Brahmssaal des Musikvereins uraufgeführt. Der ORF (österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk) schneidet das Konzert mit; eine leise Stelle wird von einem Gewitter begleitet.

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  7. 1996

    Kompositionsförderung des Bundes

    Wien

    Der Bund fördert Pepl als Komponisten mit einer Kompositionsförderung von 60.000 Schilling (umgerechnet rund 4.360 Euro). Der Kunstbericht 1996, der jährliche Bericht der Bundesregierung an den Nationalrat über die Kunstförderung des Bundes, führt sie unter den Einzelförderungen der Abteilung Musik und darstellende Kunst.

    Kunstbericht 1996 beim Parlament, S. 140

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  8. 19. Oktober 1996

    Uraufführung „Exzentrik Egometrik“ in Deutschlandsberg

    Deutschlandsberg

    Beim 13. Jugendmusikfest Deutschlandsberg im Rahmen des steirischen herbstes (Festival für zeitgenössische Kunst in der Steiermark) wird am Samstag, 19. Oktober 1996, im Laßnitzhaus Pepls „Exzentrik Egometrik“ uraufgeführt, gespielt vom Altenberg Trio Wien, das von 1994 bis 2004 mit Claus-Christian Schuster (Klavier), Amiram Ganz (Violine) und Martin Hornstein (Violoncello) spielte; Wiederholung am Sonntag, 20. Oktober. Im zweiten Teil des Abends zeigt das Österreichische Ballett Theater Ernst Widmers „Die letzte Blume“. Das Archiv des steirischen herbstes führt den Abend als „ballett theater“ mit dem Altenberg Trio und der Choreografie von Christian Martinu, nennt als Komponisten aber nur Ernst Widmer und Mauricio Kagel.

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  9. Mai 1998

    „Anspannen, Überspannen, Abspannen“ im Grazer Stefaniensaal

    Graz

    Beim Jazz-Abonnementkonzert der Grazer Musikhochschule (heute Kunstuniversität Graz) im Stefaniensaal spielt STUDIO PERCUSSION graz unter Günter Meinhart Anfang Mai 1998 Pepls „Anspannen, Überspannen, Abspannen“ und Minoru Mikis „Marimba Spiritual“; danach leitet Graham Collier die Big Band der Hochschule.

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2000er Jahre

  1. 1. April 2000

    Uraufführung „Zeitraffer“

    Klosterneuburg

    Im Konzert „Einkreisung“ am Samstag, 1. April 2000, 19:30 Uhr, im Schömer-Haus in Klosterneuburg (Musikreihe der Sammlung Essl, Intendanz Karlheinz Essl) spielt STUDIO PERCUSSION graz unter Günter Meinhart die Uraufführung von „Zeitraffer“ für Schlagzeugensemble und Zuspielband, zwischen Iannis Xenakis' „Perséphassa“ und Adriana Hölszkys „Jagt die Wölfe zurück“. Die sechs Schlagzeuger stehen in einer Ellipse um das Publikum. Laut Heckel war der Komponist nicht anwesend. In seinem Programmtext schreibt Pepl: „Ich bin Kind unsrer Zeit: Zeitraffer ist auch meine Devise. Real-time composing (meine Arbeitsmethode): Totale Improvisation im Sog der Geschwindigkeit des Augenblicks.“

    Programm bei der Sammlung Essl

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2020er Jahre

  1. 27. April 2025

    „Air, Love & Vitamins“ als Glockenspiel in St. Pölten

    St. Pölten

    Im Frühjahr 2025 spielt das Glockenspiel am Rathausturm von St. Pölten, der Landeshauptstadt Niederösterreichs, „Air, Love & Vitamins“, nach Angabe Daniel Pepls bis Ende Juni täglich ab 17.30 Uhr. Daniel Pepl hält es am Sonntag, 27. April 2025, in einem Video fest.

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