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Harry Pepl * 1945  † 2005
Schwarzweißporträt: Harry Pepl sitzt mit einer Jazzgitarre im Arm und blickt in die Kamera; an der Wand das Plakat eines Konzerts mit Mike Richmond und Wolfgang Reisinger in Linz („Montag, 14. Mai“), rechts ein Effektgerät.
Harry Pepl mit Archtop-GitarreFoto: musikalischer Nachlass, Privatbesitz

Formation · 1983 bis 1993

Air Mail

Harry Pepls österreichisch-amerikanische Band

Nach dem Jazzzwio war Air Mail die Band, die Harry Pepl am stärksten prägte: mit Wolfgang Puschnig an Altsaxofon und Flöten, dem amerikanischen Bassisten Mike Richmond und Wolfgang Reisinger am Schlagzeug. Der Durchbruch kam 1984 beim Jazzfestival Moers (renommiertes Festival für Jazz und improvisierte Musik in Nordrhein-Westfalen), es folgten die Alben „Prayer For Peace“ (1985) und „Light Blues“ (1988), auf dem Pepl seine MIDI-Gitarre einsetzt.

Harry Pepl Gitarre und MIDI-Gitarre, Komponist

Tonträger Fragen und Antworten

Auf einen Blick

Besetzung
Harry Pepl (Gitarre, MIDI-Gitarre), Wolfgang Puschnig (Altsaxofon, Flöte, Bansuri), Mike Richmond (Bass), Wolfgang Reisinger (Schlagzeug)
Außerdem
Robert Riegler (Bass, 1988), Karl „Bumi“ Fian (Trompete, Moers 1984), Jean-Paul Celea (Bass, 1993)
Aktiv
Herbst 1983 bis 1993
Durchbruch
Festival Moers, Pfingstmontag, 11. Juni 1984
Tonträger
Prayer For Peace (Moers Music, 1985), Light Blues (Amadeo, 1988; Universal, 2001)
Schreibweisen
Air Mail (Cover, Wolfgang Puschnig), Airmail (Literatur)

Wie die Band entstand

Pepl, Puschnig und Reisinger kannten sich aus dem Vienna Art Orchestra; Pepl sagte, die Band sei eigentlich durch das Art Orchestra entstanden. Die Initiative ging von Reisinger aus, erste Proben gab es mit dem Bassisten Jean-Paul Celea. Im Herbst 1983 stand die Besetzung mit Mike Richmond, den Reisinger über Harry Sokal kennengelernt hatte. Weil der Bassist eingeflogen wurde, hieß die Band Air Mail.1

Moers und Prayer For Peace

Den Durchbruch brachte am Pfingstmontag, 11. Juni 1984, das Festival Moers, mit dem Trompeter Karl „Bumi“ Fian als fünftem Mann. Vom 2. bis 4. Februar 1985 nahm die Band im Tonstudio Bauer „Prayer For Peace“ auf, Produzent war Burkhard Hennen, das Album erschien bei Moers Music. Je zwei Stücke stammen von Puschnig und Richmond, je eines von Reisinger und von Pepl: „Radlbremser“, ein rasendes Sechzehntel-Thema, das er schon beim String Summit spielen wollte und für das es erst mit Air Mail die nötige Power gab.2

Üben wie eine Popband

Air Mail übte nach Pepls Worten „ziemlich verrückt“: Die Themen spielten Pepl und Puschnig unisono, sie wurden vorgespielt statt notiert.3 Puschnig sagte später, er habe von Pepl die Phrasierung über den Taktstrich gelernt.4

Light Blues und die MIDI-Gitarre

„Light Blues“ entstand live am 8. und 9. Juli 1987 im Schlachthof Wels, zwei Titel im März 1988 im ORF-Studio Graz (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk) bei „Jazz und Stories“ mit Peter Turrini, dort mit Robert Riegler am Bass. Das Album erschien 1988 bei Amadeo (ehemaliges Wiener Label für Jazz und Klassik) und 2001 neu bei Universal in der Reihe Austrian Jazzart. Pepl spielt hier das Roland-MIDI-Gitarrensystem mit Flöten-, Klavier- und Percussion-Klängen, nach „Cracked Mirrors“ seine zweite Aufnahme damit.5 Das Titelstück heißt „The Halley's Comet, Light Blue Blues“; „125/250“ ist eine Fassung von Pepls „Ballentine for Valentine“.6 Als Universal das Album 2001 in der Reihe Austrian Jazzart wieder herausbrachte, schrieb Otmar Klammer in der Kleinen Zeitung vom „legendären ‚Light Blues‘ von Harry Pepls ‚Airmail‘“ und urteilte: „Wunderbar.“7

Konzerte bis 1993

Belegt sind unter anderem das Konzert im Wiener Jazzclub Jazzspelunke am 30. März 1985 und ein ORF-Mitschnitt am 24. Mai 1986 in St. Gerold. Im Mai und Juni 1986 tourte die Band durch die Schweiz, Deutschland, Frankreich und Österreich; das Gemeindeblatt für den Bezirk Landeck, ein Tiroler Lokalblatt, nennt dazu die Festivals in Coutances, Amiens, Maur bei Zürich und Neuwied. Am Samstag, 10. Mai, spielte sie beim Festival Jazz sous les pommiers in Coutances (Normandie, Frankreich), laut Programmtext ihr erstes Konzert in Frankreich, am Mittwoch, 14. Mai, im Pariser Jazzclub New Morning, dort als „Harry Pepl quartet“ angekündigt, und am Donnerstag, 19. Juni, im Hotel Sonne in Landeck (Tirol); aus Amiens ist ein Mitschnitt erhalten. Im Katalog des INA, des Archivs des französischen Rundfunks und Fernsehens, liegen ein Konzertmitschnitt von Radio France vom Donnerstag, 15. Mai 1986, in Paris und eine Fernsehsendung von FR3 vom Januar 1987 mit Air Mail in Amiens, dort mit Pepls „The Eye of the Groundhog“.8 Das Landecker Blatt kündigte Air Mail als „eines der besten zeitgenössischen Quartette der europäischen Jazzszene“ an.9 Jazz Hot, die 1935 gegründete französische Jazzzeitschrift, besprach im Sommer 1986 gleich zwei Konzerte der Tournee: In Coutances entdeckte Alain Guerrini „un groupe prodigieux“, eine fabelhafte Gruppe, in Amiens hörte Franck Bergerot „un Harry Pepl tout à fait inattendu“, einen ganz und gar unerwarteten Harry Pepl, und fand in dessen Spiel den Faden einer Geschichte der Gitarre wieder.10 Im September 1986 spielte Air Mail in der Türkei: am Freitag, 26. September, um 22 Uhr beim 2. Internationalen Bilsak-Jazzfestival im Şan Tiyatrosu in Istanbul, einen Abend vor dem Quintett von Enrico Rava und Dino Saluzzi, in dem Pepl ebenfalls spielte.11 Ihre Hauptzeit hatte die Band in den 1980er Jahren; das letzte Konzert spielte sie 1993 beim Jazzfestival in Raab, das Paul Zauner veranstaltete, mit Jean-Paul Celea am Bass.12 2006 spielten Puschnig und Reisinger bei der Jazzwerkstatt Wien gemeinsam mit Clemens Salesny und Kollegen ein Set mit Pepls Musik.13

Bei Kerzenlicht im Titanic

Wie tief Pepl trotz seines modernen, hochvirtuosen Spiels in der Tradition der Jazzgitarre verwurzelt war, zeigt eine Erinnerung des Wiener Jazz- und Bluesgitarristen Thomas Palme. In den 1980er oder frühen 1990er Jahren spielte Air Mail mit Puschnig, Richmond und Reisinger im Titanic, einem damals angesagten Club in der Theobaldgasse in Wien, Österreich. Mitten im Set fiel der Strom aus, nur noch die Kerzen auf den Tischen gaben Licht. Während man hektisch den Fehler suchte, begann Pepl ganz allein ein Stück von Wes Montgomery zu spielen, leise und akustisch, „astrein im Style von Wes“, und im Lokal wurde es rasch still und andächtig. Für Palme ist dieser Abend „bis heute eine ganz lebendige Erinnerung an einen der größten Jazz Gitarristen Österreichs“.14

Eine total heiße Band

Wolfgang Reisinger erinnerte sich 2010: „Ich habe immer wieder das Glück gehabt, mit großartigen Musikern zusammen zu treffen, von denen man wirklich viel lernen konnte und der erste in dieser Hinsicht war auf jeden Fall Harry Pepl. Der war ein wirkliches Genie und ein großartiger Gitarrist, mit einer Energie und Ernsthaftigkeit, die einem vor Augen geführt hat, wo es hin gehen kann. Die Formation mit ihm war sehr erfolgreich und wir haben auf so ziemlich allen großen Festivals gespielt.“ Und weiter: „Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie wir einmal von der Bühne runter gegangen sind, John Scofield rauf und im Vorbeigehen hat er zu Harry gemeint, ‚I’ll kill you!’. Das sind so kleine Erlebnisse, die man nicht vergisst. Das war wirklich eine total heiße Band damals.“ Von einem Live-Auftritt besaß Reisinger noch Bänder, die er für „fast noch besser“ als die beiden Studioalben hielt.15

Anmerkungen und Quellen (15)
  1. Kohler 2006, S. 47 (Interview 4-53), S. 90 bis 91. ↩
  2. Kohler 2006, S. 90 bis 93; moers festival, Archiv 1980 bis 1989 (online). ↩
  3. Kohler 2006, S. 95 (Interview 2-40). ↩
  4. Heckel 2024, S. 219. ↩
  5. Kohler 2006, S. 94 bis 96. ↩
  6. Kohler 2006, S. 96 bis 97; Heckel 2024, S. 96 bis 97. ↩
  7. Otmar Klammer, „Auferstehung“, Jazz-News, Kleine Zeitung, 27.10.2001. ↩
  8. INA (Institut national de l'audiovisuel), Katalog TV-Radio, Notizen PHY14005647, PHY11006057_00 und RCC02013106 (Suche „harry pepl“), abgerufen 19.10.2026. ↩
  9. Archiv Jazz sous les pommiers, Édition 1986 und Künstlereintrag „Air Mail“ (abgerufen 19.10.2026); Tempo (Paris), Nr. 3, 15.04.1986, S. 7; Auskunft Daniel Pepl, 19.10.2026; Gemeindeblatt für den Bezirk Landeck, Nr. 25, 20.06.1986, S. 5; Mitschnitt vom Jazzfestival Amiens 1986 (Familienarchiv, YouTube-Kanal Fullmax Recordings). ↩
  10. Jazz Hot, Nr. 432, Juli/August 1986, S. 15 (Alain Guerrini, „Du jazz sous les pommiers“) und S. 16 (Franck Bergerot, „Amiens : le temps du jazz“). ↩
  11. Bizim Caz (Datenbank des Jazz in der Türkei), Konzerte vom 26. und 27.09.1986 im Şan Tiyatrosu, Istanbul, und Plakat des 2. Bilsak Caz Festivali (abgerufen 19.10.2026). ↩
  12. Kohler 2006, S. 91, 98 bis 99. ↩
  13. Heckel 2024, S. 156. ↩
  14. Thomas Palme, Facebook-Post zu Harry Pepls 81. Geburtstag, 10.09.2026 (Foto im Original-Post: Andreas Mayer); Wortlaut im Pressearchiv. ↩
  15. mica – music austria, „Porträt: Wolfgang Reisinger“, 06.05.2010 (online). ↩

Stimmen

Es ist eigentlich durch das Art Orchestra entstanden, dass wir immer mehr zusammengespielt haben.

Über die Entstehung des Quartetts Air Mail aus dem Vienna Art Orchestra, der Wiener Jazz-Bigband um Mathias Rüegg

Harry Pepl Über Air Mail; Gespräch mit Nikolaus Kohler (Interview 4-53), zitiert in Kohler 2006, S. 47

Zu den Bands, wo das mit dem Üben so stark war wie mit dem Werner, zählt auf jeden Fall auch Airmail. Da haben wir wirklich ziemlich verrückt geübt.

Über das Quartett Air Mail mit dem Saxofonisten Wolfgang Puschnig in den 1980er Jahren; „der Werner“ ist Werner Pirchner, sein Partner im Jazzzwio

Harry Pepl Über Air Mail; Gespräch mit Nikolaus Kohler (Interview 2-40), zitiert in Kohler 2006, S. 95

Ich habe einfach seine musikalische Sprache gelernt.

Wolfgang Puschnig Zitiert im Nachruf „Ciao Habanero“ von Rainer Rygalyk, Jazzzeitung, Seite 6, 2006

bis heute eine ganz lebendige Erinnerung an einen der größten Jazz Gitarristen Österreichs

Thomas Palme Facebook-Post zu Harry Pepls 81. Geburtstag, 10.09.2026

J'ai retrouvé là le fil d'une histoire de la guitare que je craignais avoir définitivement perdu.

Franck Bergerot über Pepls Gitarrenspiel beim Konzert von Air Mail in Amiens, Mai 1986; unmittelbar davor schreibt er, hätte Pepl dem zehn Jahre zuvor verstorbenen Gitarristen Joseph Dejean huldigen wollen, er hätte es nicht anders angestellt. Auf Deutsch: „Ich habe dort den Faden einer Geschichte der Gitarre wiedergefunden, den ich endgültig verloren glaubte.“

Jazz Hot, Nr. 432, Juli 1986, S. 16

Tonträger

Hören und sehen

Airmail: Die alte Mär und das Mann (Jazzspelunke Wien, 30.03.1985) (Live at Jazzspelunke Wien, 1985)

1985 · Fullmax Recordings, 1985

„Die alte Mär und das Mann“ (Harry Pepl), 11:01 Minuten, Mitschnitt von Airmail in der Jazzspelunke Wien am 30. März 1985: Harry Pepl (Gitarre), Wolfgang Puschnig (Altsaxofon, Flöte), Mike Richmond (Bass), Wolfgang Reisinger (Schlagzeug). Fullmax Recordings, 2020 (ISRC ATPK12000131). Nach Auskunft von Daniel Pepl zeigt er das schlafwandlerische Zusammenspiel der Band, vorbereitet 2020 für die Ö1-Sendung.

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Airmail: 125-250 (Light Blues (Austrian Jazzart 1), 2001)

2001 · Universal / EmArcy, 2001

„125-250“, Titel 7 des Albums „Light Blues“ von Airmail (EmArcy, Universal Music Austria, Reihe Austrian Jazzart Nr. 1, 2001, Neuauflage der Amadeo-Ausgabe von 1988). Das ganze Album stellte Daniel Pepl 2020 für die Ö1-Sendung zum 75. Geburtstag bereit.

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Airmail: Air, Love And Vitamins (Light Blues (Austrian Jazzart 1), 2001)

2001 · Universal / EmArcy, 2001

„Air, Love And Vitamins“, Titel 8 des Albums „Light Blues“ von Airmail (EmArcy, Universal Music Austria, Reihe Austrian Jazzart Nr. 1, 2001, Neuauflage der Amadeo-Ausgabe von 1988). Das ganze Album stellte Daniel Pepl 2020 für die Ö1-Sendung zum 75. Geburtstag bereit.

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Airmail: Camomile Tea (Light Blues (Austrian Jazzart 1), 2001)

2001 · Universal / EmArcy, 2001

„Camomile Tea“, Titel 5 des Albums „Light Blues“ von Airmail (EmArcy, Universal Music Austria, Reihe Austrian Jazzart Nr. 1, 2001, Neuauflage der Amadeo-Ausgabe von 1988). Das ganze Album stellte Daniel Pepl 2020 für die Ö1-Sendung zum 75. Geburtstag bereit.

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Airmail: Eponimonus (Where Are You) (Light Blues (Austrian Jazzart 1), 2001)

2001 · Universal / EmArcy, 2001

„Eponimonus (Where Are You)“, Titel 6 des Albums „Light Blues“ von Airmail (EmArcy, Universal Music Austria, Reihe Austrian Jazzart Nr. 1, 2001, Neuauflage der Amadeo-Ausgabe von 1988), Komposition von Mike Richmond. Das ganze Album stellte Daniel Pepl 2020 für die Ö1-Sendung zum 75. Geburtstag bereit.

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Airmail: Fleacircus (Light Blues (Austrian Jazzart 1), 2001)

2001 · Universal / EmArcy, 2001

„Fleacircus“, Titel 4 des Albums „Light Blues“ von Airmail (EmArcy, Universal Music Austria, Reihe Austrian Jazzart Nr. 1, 2001, Neuauflage der Amadeo-Ausgabe von 1988). Das ganze Album stellte Daniel Pepl 2020 für die Ö1-Sendung zum 75. Geburtstag bereit.

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Airmail: Oxford Circle (Light Blues (Austrian Jazzart 1), 2001)

2001 · Universal / EmArcy, 2001

„Oxford Circle“, Titel 3 des Albums „Light Blues“ von Airmail (EmArcy, Universal Music Austria, Reihe Austrian Jazzart Nr. 1, 2001, Neuauflage der Amadeo-Ausgabe von 1988), Komposition von Mike Richmond. Das ganze Album stellte Daniel Pepl 2020 für die Ö1-Sendung zum 75. Geburtstag bereit.

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Airmail: Radlbremser (Light Blues (Austrian Jazzart 1), 2001)

2001 · Universal / EmArcy, 2001

„Radlbremser“, Titel 9 des Albums „Light Blues“ von Airmail (EmArcy, Universal Music Austria, Reihe Austrian Jazzart Nr. 1, 2001, Neuauflage der Amadeo-Ausgabe von 1988). Das ganze Album stellte Daniel Pepl 2020 für die Ö1-Sendung zum 75. Geburtstag bereit.

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Airmail: Shifting People (Light Blues (Austrian Jazzart 1), 2001)

2001 · Universal / EmArcy, 2001

„Shifting People“, Titel 2 des Albums „Light Blues“ von Airmail (EmArcy, Universal Music Austria, Reihe Austrian Jazzart Nr. 1, 2001, Neuauflage der Amadeo-Ausgabe von 1988). Das ganze Album stellte Daniel Pepl 2020 für die Ö1-Sendung zum 75. Geburtstag bereit.

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Airmail: The Halley’s Comet Light Blue Blues (Light Blues (Austrian Jazzart 1), 2001)

2001 · Universal / EmArcy, 2001

„The Halley’s Comet Light Blue Blues“, Titel 1 des Albums „Light Blues“ von Airmail (EmArcy, Universal Music Austria, Reihe Austrian Jazzart Nr. 1, 2001, Neuauflage der Amadeo-Ausgabe von 1988). Das ganze Album stellte Daniel Pepl 2020 für die Ö1-Sendung zum 75. Geburtstag bereit.

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Auswahl von Harry Pepl auf Spotify, nicht nur aus diesem Projekt.

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AirMail - Live At Amiens Jazz Festival 1986

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YouTube: Fullmax Recordings, 26. Mai 2015

Fragen und Antworten

Wer spielte bei Air Mail?

Harry Pepl (Gitarre, MIDI-Gitarre), Wolfgang Puschnig (Altsaxofon, Flöte), Mike Richmond (Bass) und Wolfgang Reisinger (Schlagzeug); später spielte Robert Riegler Bass, 1993 Jean-Paul Celea.

Woher kommt der Name Air Mail?

Vom amerikanischen Bassisten Mike Richmond, der für die Konzerte eingeflogen wurde, so überliefert es Nikolaus Kohler.

Welche Alben hat Air Mail veröffentlicht?

„Prayer For Peace“ (Moers Music, 1985) und „Light Blues“ (Amadeo, ehemaliges Wiener Label für Jazz und Klassik, 1988), das 2001 bei Universal neu erschien.

Wie lange gab es die Band?

Von Herbst 1983 bis zum letzten Konzert 1993 beim Jazzfestival in Raab.

Schreibt man Air Mail oder Airmail?

Offiziell „Air Mail“: So steht es auf den Covern von „Prayer For Peace“ und „Light Blues“, und so schreibt es Wolfgang Puschnig. In der Literatur (Kohler, Heckel, mica, österreichisches Musikinformationszentrum) steht meist „Airmail“. Gemeint ist dieselbe Band.

In der Chronik

In der Presse

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