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Was über Harry Pepl geschrieben und gesendet wurde: Kritiken, Porträts, Interviews und Nachrufe, mit Zusammenfassung und Quelle. Die Originale sind urheberrechtlich geschützt und liegen im Archiv; für Forschung und Presse stellen wir sie auf Anfrage bereit.
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30. August 1989 · Pressetext
OTS (Originaltext-Service der APA), Aussendung des Landes Niederösterreich: „Niederösterreichische Jazzakademie von 2. - 9. September“
Aussendung zur ersten Niederösterreichischen Jazzakademie auf Schloss Zeillern bei Amstetten (2. bis 9. September 1989), gegründet von Gottfried Zawichowski und Albert Kreuzer als Fortbildung für Jazzmusiker, die keinen Zugang zu einem Jazzstudium haben.
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Im internationalen Referententeam unterrichtet Pepl Gitarre.
Gitarre: Harry Pepl, Hernstein
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16. März 1989 · Programmheft
Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, Programmheft Brahms-Saal (Zyklus „Freude an Musik“, 3. Konzert): Ensemble Wien, Donnerstag, 16. März 1989, 18.30 Uhr
Redaktion: Teresa Reichenberger
Programmheft des Konzerts, in dem das Ensemble Wien Pepls „Ballade for Mr.
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Dinozo“ für zwei Violinen, Viola und Kontrabass spielt. Die Notiz zu Pepl fasst Kritikerstimmen zusammen und nennt sein Jazztrio mit Herbert Joos und Jon Christensen sowie das Jazzzwio in Montreux. Pepl wird dort irrtümlich als Tiroler Gitarrist bezeichnet.
einer der innovativsten Gitarristen des gesamteuropäischen Raumes
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17. Jänner 1989 · Bericht
APA-Basisdienst (Austria Presse Agentur), Rubrik APA JAZZ NEWS: „Jazz im Radio“
Kürzel „hmf/fwi/ca“
Programmhinweis: Dem österreichischen Gitarristen Harry Pepl ist am Samstag, 21. Jänner 1989, ein Feature im Ö1-Jazzstudio (Kulturradio des ORF) gewidmet.
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Dem österreichischen Gitarristen Harry Pepl ist ein Feature im Ö1-Jazzstudio am 21. Jänner gewidmet.
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19. Dezember 1988 · Bericht
APA-Basisdienst (Austria Presse Agentur), Jahresrückblick „Pop, Rock, Jazz“: „Österreichs Jazz wurde international“
Kürzel „hmf/fwi/ca“
Jahresrückblick der Austria Presse Agentur: Der österreichische Jazz sei 1988 endgültig international geworden.
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An erster Stelle steht Pepls Preis der deutschen Schallplattenkritik für „Cracked Mirrors“, danach folgen Wolfgang Puschnigs „Pieces Of The Dream“, Karl „Bumi“ Fian und die Brüder Muthspiel.
Endgültig international geworden ist der österreichische Jazz. Gitarrist Harry Pepl erhielt für „Cracked Mirrors“, aufgenommen mit Herbert Joos und Jon Christensen, den Preis der Deutschen Schallplattenkritik.
Austria Presse Agentur
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17. Dezember 1988 · Kritik
Eßlinger Zeitung (Ausgabe Samstag/Sonntag): „Perkussives“ (Joos, Pepl und Oxley)
Christa Wörner
Kritik zum Jahresausklang der Reihe „Jazz in der Dieselstraße“ mit Herbert Joos, Harry Pepl und Tony Oxley: Eingängige Melodien und Volksliedhaftes umrahmen abstrakte Strukturen, gespielt mit und gegen die Elektronik.
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Pepl spielt über seine Gitarre auch Trompete und Klavier und bringt ein Schlagzeugsolo auf der Gitarre zustande; Joos erinnert an Chet Baker, Oxley prägt den europäischen Charakter der Musik.
Europäischer Jazz? Das Trio Herbert Joos, Harry Pepl und Tony Oxley lieferte dafür ein Beispiel.
So brachte es Pepl fertig ein fulminantes Schlagzeugsolo auf der Gitarre zu spielen.
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15. Dezember 1988 · Kritik
Stuttgarter Zeitung: „Jazz im Zauberspiegel“ (Dieselstraße: Joos-Pepl-Oxley)
lind
Konzertkritik zum Trio Herbert Joos, Harry Pepl und Tony Oxley im Esslinger Kultur- und Kommunikationszentrum Dieselstraße.
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Der Autor beginnt mit kritischen Fragen zu Lautstärke, Zuspielband und versteckten Themen und beschreibt dann ein Verwirrspiel aus Free Jazz und balladesker Romantik, in dem das Publikum Pepls Gitarrensynthesizer als Bereicherung annahm; er verweist auf die Platte „Cracked Mirrors“.
akzeptierte den Gitarren-Synthesizer von Harry Pepl als phantasievolle Klangbereicherung
in einem Stück wie „Schikaneders Delight“ war auch durchaus mozarteische Heiterkeit im Spiel.
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9. Dezember 1988 · Interview
Wochenpresse (Nr. 49): „Saitensprünge“
Wolfgang Kralicek
Zweiseitiges Porträt mit Interview rund um Pepls Österreich-Tournee im Dezember 1988. Es schildert die Entstehung von „Cracked Mirrors“ im Wachauer Studio und mit dem nachträglichen Schlagzeug in Oslo, die Montreux- und ECM-Zeit (ECM: renommiertes europäisches Jazzlabel) mit Pirchner und DeJohnette sowie Pepls Arbeit im Heimstudio in Hernstein. Genannt werden die Alben des Jahres 1988.
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Mir ist das Wurscht, daß das Jazz heißt.
Wienerisch „Wurscht“: egal. Im Interview zur Österreich-Tournee im Dezember 1988, über die Bezeichnung Jazz für seine Musik
Harry Pepl
Der österreichische Musiker Harry Pepl ist ein international gefragter Mann.
Die waren alle begeistert. Eine Sensation eigentlich.
Über den Auftritt des Jazzzwio beim Jazzfestival Montreux 1981, im Interview 1988
Harry Pepl
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4. Oktober 1988 · Bericht
APA-Basisdienst (Austria Presse Agentur), Rubrik APA JAZZ NEWS: „Große Konzertreihe mit Jazz und zeitgenössischer Musik in Graz“
Kürzel „hmf/fwi“
Vorschau auf das Herbstprogramm von gamsbART (Grazer Konzertveranstalter, Leitung Heimo Steps) im Katholischen Studentenhaus Münzgraben.
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Im Dezember-Programm steht ein „besonderer Abend“ mit Pepl, Herbert Joos und Jon Christensen, die für das von gamsbART angeregte „Cracked Mirrors“ den Preis der deutschen Schallplattenkritik erhielten (der Text nennt widersprüchlich den 16.11.). Außerdem wird Pepl als Gast auf Wolfgang Puschnigs Album „Pieces Of The Dream“ genannt.
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8. September 1988 · Porträt
Die Steirische: „Vitaler Klangmaler“ (Das Künstlerporträt: Harry Pepl)
Heimo Steps
Porträt auf Seite 12 vom Manager von gamsbART (Grazer Konzertveranstalter), geschrieben anlässlich des Preises der deutschen Schallplattenkritik (deutsche Auszeichnung für herausragende Tonträger, vergeben von einer Kritikerjury) für „Cracked Mirrors“.
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Es erzählt unter anderem von der Zeit mit DeJohnette in Paris, der Filmmusik mit Benny Goodman und geplanten Projekten in Graz.
Seine musikalischen Gemälde lassen sich gerne hören, zumal ihnen Sinnlichkeit und Wärme innewohnen.
He is one of my favourites
Mit dem Akkordeon aufgewachsen, verleugnet er unsere eigene musikalische Tradition nicht und läßt sie in seine Musik einfließen.
Die große stilistische Vielfältigkeit und sein unverkennbar eigenwilliges Spiel, von der perfekten Beherrschung des Instruments ganz zu schweigen, bringen die prominentesten Musikerkollegen ins Schwärmen.
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September 1988 · Programmheft
Jazz Festival Willisau, Programmheft 1988: „Jazz in Willisau: Coming Dates“
Das Programmheft des 14. Jazz Festival Willisau (Kanton Luzern, Schweiz) vom 1. bis 4. September 1988 kündigt auf S. 110 unter „Jazz in Willisau: Coming Dates“ für Samstag, 3. Dezember 1988, 20 Uhr, im Mohren ein Doppelkonzert von Airmail (Harry Pepl, Wolfgang Puschnig, Mike Richmond, Wolfgang Reisinger) und Depart (Harry Sokal, Heiri Känzig, Jojo Meyer) an. Laut Konzertverzeichnis, Plakat und Pressedokumentation des Willisau Jazz Archive spielte an diesem Abend das Ray Anderson Quartet; ob das Konzert von Air Mail abgesagt oder verlegt wurde, ist nicht bekannt.
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30. August 1988 · Bericht
APA-Basisdienst (Austria Presse Agentur), Rubrik APA JAZZ NEWS: „Schallplattenpreis für Harry Pepls ‚Cracked Mirrors‘“
Kürzel „hmf/fwi“
Meldung: Das ECM-Album „Cracked Mirrors“ mit Herbert Joos und Jon Christensen wurde in der Sparte Jazz der Vierteljahresliste mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.
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Als letzter österreichischer Jazzmusiker vor Pepl war Werner Pirchner für das Doppelalbum „EU“ so geehrt worden.
Großer Erfolg für den Gitarristen Harry Pepl, viel Beachtung für den österreichischen Jazz.
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27. August 1988 · Sonstiges · EN
Music Week (britische Musikfachzeitschrift): „New Albums“ (Neuerscheinungen vom 30. August bis 2. September 1988)
Die Neuerscheinungsliste der britischen Musikfachzeitschrift führt „Cracked Mirrors“ von Harry Pepl, Herbert Joos (gedruckt „Joss“) und Jon Christensen für die Woche ab Dienstag, 30. August 1988, als Jazz-Album bei ECM/New Note, LP ECM 1356, CD 833 472-2. Es ist ein Branchennachweis der britischen Ausgabe, keine Kritik.
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PEPL, Harry/Herbert JOSS/Jón CHRISTENSEN CRACKED MIRRORS ECM/New Note ECM 1356/8334722"CD"
Eintrag in der Liste „New Albums“ der britischen Musikfachzeitschrift Music Week für die Woche vom 30. August bis 2. September 1988: britische Ausgabe von „Cracked Mirrors“ bei ECM/New Note, LP ECM 1356, CD 833 472-2. „JOSS“ und „Jón“ wie gedruckt, gemeint sind Herbert Joos und Jon Christensen; eine Meldung, keine Kritik
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17. August 1988 · Kritik · FR
Le Monde: „Michel Portal: « Men's land »“
F. M. (wahrscheinlich Francis Marmande)
Plattenkritik in Le Monde, der Pariser Tageszeitung, zum Amiens-Mitschnitt „Men's Land“ von Michel Portal (Label Bleu).
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Die Kritik nennt die Besetzung „besonders ausgewählt“ und zählt Jack DeJohnette, Dave Liebman, Mino Cinelu, Harry Pepl und Jean-François Jenny-Clark auf. Gezeichnet ist sie mit einem Kürzel, sehr wahrscheinlich „F. M.“ für Francis Marmande, den Jazzkritiker der Zeitung.
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14. Juni 1988 · Bericht
APA-Basisdienst (Austria Presse Agentur), Rubrik APA JAZZ NEWS: „Erfolge für Harry Pepl“
Kürzel „A“
Meldung über das internationale Echo auf „Cracked Mirrors“ mit Herbert Joos und Jon Christensen und auf die LP „Volver“ mit Dino Saluzzi und Enrico Rava.
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Für das kommende Jahr werden Auftritte bei skandinavischen Festivals und Konzerte in Japan angekündigt. Pepl erzählt, er habe ohne konkrete Klangvorstellung zu spielen begonnen.
Sein neues mit Herbert Joos und Jon Christensen eingespieltes Album „Cracked Mirrors“ errang die Aufmerksamkeit der internationalen Kritik.
gleichsam aus dem Nichts entstanden
Harry Pepl
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Mai 1988 · Pressetext
ECM Records, München (Presseinformation): Harry Pepl / Herbert Joos / Jon Christensen: „Cracked Mirrors“
ECM Records
Zweiseitige Presseinformation des Labels zum Album (ECM 1356, CD 833 472-2, LP 833 472-1) mit Besetzung: Pepl an Gitarre, Roland-MIDI-Gitarrensystem und Klavier, Joos am Flügelhorn, Christensen am Schlagzeug.
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Der Text beschreibt das Album als Folge gebrochener Genres, von parodierter Pianistenseligkeit über verfremdete alpenländische Volksmusik bis zu Free Jazz im Geist Ornette Colemans, und hebt den sinnfälligen Einsatz der Elektronik hervor.
drei Musiker aufeinandertreffen, die auch in avancierten Spieltechniken mit viel Sinnlichkeit und Wärme zu improvisieren imstande sind.
Im Wind des Zeitgeistes steht dieses Album jedenfalls völlig quer.
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22. April 1988 · Kritik
Tageszeitung (Titel nicht erhalten): „Glanzvolle Dreieinigkeit“
Robert Urman
Kritik des Konzerts im Linzer Posthof: die neue Dreieinigkeit um Harry Pepl mit Herbert Joos und Jon Christensen.
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Urman beschreibt atemberaubende Saitenkunst, Vogelgezwitscher und synthetische Flötenklänge, liebevoll gefärbte Poesie bis zu einem Hauch von Gil Evans und eine elektronisch erzeugte Klangfülle orchestraler Dimension. Das Trio spielte am Erscheinungstag, einem Freitag, noch im Hotel Mader in Katsdorf.
Glanzstücke einer Jazzgegenwart, gewitzt gestaltet von einem Trio der Extraklasse
Die drei boten atemberaubende Saitenkunst, virtuos verwirklichte Visionen eigensinniger Elektronik-Mobilmachung
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April 1988 · Kritik
Tageszeitung (Titel nicht erhalten): „Versierte Gefährten“ (Musikantendreieck der Extraklasse im Posthof)
-a-
Konzertkritik zum Auftritt von Harry Pepl mit Jon Christensen und Herbert Joos im Linzer Posthof am 20. April 1988. Der Autor lobt Intensität, Sinnlichkeit und Schärfe der Kompositionen, die eindringlich gespielten Soli und die verblüffend eingesetzte Elektronik und kündigt die bevorstehende ECM-Platte (ECM: renommiertes europäisches Jazzlabel) des Trios an. Mit Foto von Nöbauer.
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Jazz-Österreichs Gitarrengröße von nicht nur in Europa den Ton mitangebenden Rang
Elektronik wird von Harry Pepl auf verblüffende Weise ins Spiel gebracht.
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8. März 1988 · Bericht
APA-Basisdienst (Austria Presse Agentur), Rubrik APA JAZZ NEWS: „Jazz aus Österreich“
Kürzel „hmf/fwi/ca“
Plattenrubrik zum österreichischen Jazz: Air Mail mit Wolfgang Puschnig, Harry Pepl, Wolfgang Reisinger und Mike Richmond, auch im Ausland erfolgreich, legt bei PolyGram „Light Blues“ vor.
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„Cracked Mirrors“ mit Herbert Joos und Jon Christensen entstand auf Initiative und mit Geld des Grazer Kulturvereins gamsbART und wurde von ECM (renommiertes europäisches Jazzlabel) übernommen.
„Cracked Mirrors“ heißt die Lp mit den drei ganz hervorragend disponierten Jazzern.
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10. Jänner 1988 · Porträt
Kleine Zeitung: „Feldzug mit der Gitarre“
Otmar Klammer
Porträt auf Seite 18 über den Grazer Gitarreprofessor, der nach der Zeitung von Le Monde ein „Gigant der Improvisation“ genannt wurde.
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Es zeichnet den Weg von den Austrian Aces über Kommerzbands, Fledermausbar und ORF Big Band (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk) bis zur Professur nach und nennt Aufnahmen mit DeJohnette, Holland, Saluzzi und Portal. Überliefert sind außerdem Äußerungen von Scofield und Abercrombie über Pepl.
Der Gitarreprofessor zu Graz gilt international als einer der besten seines Faches.
He's great, he's like a machine gun
Der US-Jazzgitarrist John Abercrombie (ECM) über Pepls rasantes Spiel, als Lob gemeint; überliefert in der Kleinen Zeitung 1988
John Abercrombie
Gigant der Improvisation
Le Monde
international begehrter Meister der Improvisation
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1988 · Kritik · EN
Fanfare (US-Magazin für Plattenkritik): Kritik zu „Volver“ (ECM 1343), Fanfare Band 12, Nr. 1
Edward Strickland
Der US-Kritiker Edward Strickland bespricht im Magazin Fanfare das ECM-Album „Volver“ von Enrico Rava und Dino Saluzzi.
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Ravas Beitrag zum Titelstück sei angemessen zurückhaltend, sein Dämpferspiel erinnere kurz an Miles Davis; Pepls Gitarre trage viel zur Stimmung bei, die Begleitung von Furio Di Castri (Bass) und Bruce Ditmas (Schlagzeug) sei zurückhaltend und vorbildlich. Er empfiehlt die Platte.
Harry Pepl’s guitar adds greatly to the moody mix
Der US-Kritiker Edward Strickland 1988 im Magazin Fanfare über das ECM-Album „Volver“ von Enrico Rava und Dino Saluzzi (aufgenommen im Oktober 1986), auf dem Pepl Gitarre spielt
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1988 · Sonstiges
Pressespiegel (Collage, Zusammenstellung nicht bezeichnet): „Cracked Mirrors“: Kritiken aus Deutschland, Österreich, Frankreich, Großbritannien und Japan
verschiedene (u. a. Ken Hyder, Christa Wörner, Robert Urman)
Collage aus Besprechungen zu „Cracked Mirrors“ um ein Konzertfoto von Harry Pepl: die Kritik „Ausdrucksstark“ mit dem Hinweis auf die Vierteljahresliste des Preises der Deutschen Schallplattenkritik, Konzertkritiken aus Esslingen und Linz, eine französische Rezension, eine englische von Ken Hyder („a marvellous feel of understatement“) und eine japanische CD-Besprechung. Aus dieser Sammlung stammt das oft zitierte Urteil über Pepl als einen der innovativsten Gitarristen Europas.
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Harry PEPLs selbstverständliches und attraktives Spiel auf seiner Midi-Guitar schafft stete „aha“-Momente und weist ihn als einen der innovativsten Gitarristen des gesamteuropäischen Raumes aus.
Als Meister der Sound-Malerei entpuppt sich der Jazz-Gitarrist Harry Pepl mit seinem neuen Album „Cracked Mirrors“
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1. November 1987 · Radio · FR
France Musique, „Jazz vivant“ (Sendung im INA-Katalog): „Festival Le Temps du Jazz : extraits du concert du multi-instrumentiste Michel Portal“
André Francis (Produktion und Präsentation)
Sendung von France Musique am Sonntag, 1. November 1987, um 13.07 Uhr in der Reihe „Jazz vivant“ (52 Minuten, landesweit): Ausschnitte aus dem Konzert des „Sextet Unit“ von Michel Portal am 30. Mai 1987 in der Maison de la Culture d'Amiens beim Festival „Le Temps du Jazz“, mit Dave Liebman, Jack DeJohnette, Mino Cinelu, Harry Pepl und Jean-François Jenny-Clark: „Ahmad the terrible“, eine Trio-Improvisation, „Changement“ und „Easy“. Notiz PHY11005821 im Katalog des INA (Institut national de l'audiovisuel); hören lässt sich die Sendung nur vor Ort in der INAthèque, eine Kopie gibt sie nicht ab.
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16. Juni 1987 · Bericht
APA-Basisdienst (Austria Presse Agentur), Rubrik APA JAZZ NEWS: „Erfolg für Harry Pepl in Frankreich“
Kürzel „hmf/fwi“
Kurzmeldung aus Paris: Pepl feierte bei mehreren Konzerten in Frankreich Erfolge, darunter Sessions mit Jack DeJohnette und Dave Liebman in Paris.
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Lob kam vom Gitarristen John Abercrombie; mehrere Plattenproduktionen seien in Vorbereitung, auch ein Album mit Herbert Joos.
Lob gab es auch von einem prominenten Kollegen, Gitarrist John Abercrombie.
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2. Juni 1987 · Bericht
APA-Basisdienst (Austria Presse Agentur), Rubrik APA JAZZ NEWS: „Programm für das ‚Jazzianer-Fort‘ in Wiesen fixiert“
Kürzel „hmf/fwi/wm“
Programmvorschau für das Festival im „Jazzianer-Fort“ im burgenländischen Wiesen (3. bis 5. Juli 1987).
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Am Sonntag, 5. Juli, steht Air Mail neben der Big Band von George Russell, dem Johnny Griffin Quartett und Duo Due auf dem Programm; die Agentur kündigt die Band mit „Österreichs erstem Gitarristen“ an.
AirMail mit Österreichs erstem Gitarristen Harry Pepl
APA JAZZ NEWS (Austria Presse Agentur)
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30. Mai 1987 · Radio · FR
Radio France, „Le temps du jazz“ (Mitschnitt im INA-Katalog): „Concert du Michel Portal Unit 87“
André Francis (Produktion)
Konzertmitschnitt von Radio France vom Samstag, 30. Mai 1987, beim Jazzfestival Amiens, dem Abend des Live-Albums „Men's Land“: Michel Portal, Dave Liebman (Sopransaxophon), Harry Pepl (Gitarre), Jean-François Jenny-Clark (Kontrabass), Jack DeJohnette (Schlagzeug) und Mino Cinelu (Perkussion), 1 Stunde 18 Minuten. Der Mitschnitt ist länger als das Album: Neben „Ahmad the terrible“, „Easy“ und „Pastor“ nennt die Notiz eine Trio-Improvisation, „Changement“ von Joachim Kühn, „Bandolina“, „Jack“ und ein Stück „Comète“ von Harry Pepl, nach Angabe Daniel Pepls „Halley's Comet Light Blue Blues“, das auf „Men's Land“ fehlt. Notiz PHY14005763 im Katalog des INA (Institut national de l'audiovisuel); hören lässt sich der Mitschnitt nur vor Ort in der INAthèque, eine Kopie gibt sie nicht ab.
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7. April 1987 · Bericht
APA-Basisdienst (Austria Presse Agentur), Rubrik APA JAZZ NEWS: „Jazz-Splitter“
Kürzel „hmf/fwi“
Kurzmeldung: Pepl war mit dem Trompeter und Flügelhornisten Herbert Joos im Studio (daraus wird „Cracked Mirrors“), im Mai folgen Sessions in Frankreich mit Jack DeJohnette, Michel Portal und Mino Cinelu, eine Trio-Platte mit DeJohnette und Dave Holland sei in Vorbereitung. Pepl wird als Gitarre-Professor an der Jazzabteilung der Grazer Musikhochschule (heute Kunstuniversität Graz) vorgestellt.
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Eine Trio-Platte mit Jack DeJohnette und Dave Holland ist in Vorbereitung.
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13. Jänner 1987 · Fernsehen · FR
FR3, „Le Temps du jazz“ (Sendung im INA-Katalog): „Loose tubes et air mail“
Jean de Nesle (Regie)
Fernsehsendung von FR3, dem damaligen französischen Regionalfernsehen, im Programm für Nord-Pas-de-Calais am Dienstag, 13. Januar 1987, in der Reihe „Le Temps du jazz“ (27 Minuten): Aufnahmen aus der Maison de la Culture d'Amiens mit der britischen Big Band Loose Tubes und mit Air Mail, die Pepls „The Eye of the Groundhog“ spielt. Den Aufnahmetag nennt die Notiz nicht; Air Mail spielte beim Jazzfestival Amiens im Mai 1986. Notiz RCC02013106 im Katalog des INA (Institut national de l'audiovisuel); zu sehen ist die Sendung nur vor Ort in der INAthèque, eine Kopie gibt sie nicht ab.
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3. November 1986 · Radio · FR
Radio France (Mitschnitt im INA-Katalog): „Festival de Jazz de Paris : Concert du Dino Saluzzi quintet“
André Francis (Produktion)
Konzertmitschnitt von Radio France vom Montag, 3. November 1986, beim Festival de Jazz de Paris: das Quintett von Dino Saluzzi (Bandoneon) und Enrico Rava (Trompete) mit Harry Pepl (Gitarre), Furio Di Castri (Kontrabass) und Bruce Ditmas (Schlagzeug), 1 Stunde 12 Minuten, wenige Wochen nach der Aufnahme von „Volver“. Gespielt wurden unter anderem „Volver“ von Carlos Gardel und Pepls „More Far Out Than East“ (fast 21 Minuten). Notiz PHY11006111 im Katalog des INA (Institut national de l'audiovisuel); hören lässt sich der Mitschnitt nur vor Ort in der INAthèque, eine Kopie gibt sie nicht ab.
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27. September 1986 · Sonstiges · EN
Bizim Caz, Datenbank des Jazz in der Türkei (online): „Dino Saluzzi ve Enrico Rava Beşlisi“, Şan Tiyatrosu, 2. Bilsak Caz Festivali
Datenbankeintrag zum Konzert des Quintetts von Dino Saluzzi und Enrico Rava am Samstag, 27. September 1986, um 23 Uhr im Şan Tiyatrosu in Istanbul beim 2. Internationalen Bilsak-Jazzfestival, mit Enrico Rava, Harry Pepl, Dino Saluzzi, Furio Di Castri und Bruce Ditmas.
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26. September 1986 · Sonstiges · EN
Bizim Caz, Datenbank des Jazz in der Türkei (online): „Air Mail“, Şan Tiyatrosu, 2. Bilsak Caz Festivali
Datenbankeintrag zum Konzert von Air Mail am Freitag, 26. September 1986, um 22 Uhr im Şan Tiyatrosu in Istanbul beim 2. Internationalen Bilsak-Jazzfestival, mit Wolfgang Puschnig, Harry Pepl, Mike Richmond und Wolfgang Reisinger; Veranstalter BİLSAK.
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Juli 1986 · Kritik · FR
Jazz Hot, Nr. 432: „Amiens : le temps du jazz“
Franck Bergerot
Festivalbericht von Franck Bergerot in der Juli/August-Ausgabe von Jazz Hot, der 1935 gegründeten französischen Jazzzeitschrift, über das Jazzfestival „Le temps du jazz“ in Amiens (Frankreich) vom 13. bis 24. Mai 1986, bei dem das Festival auch sein Plattenlabel Label Bleu startete. Unter dem Stichwort „Coup de chaleur“ (Hitzschlag) beschreibt er das Konzert von Air Mail: befeuert von Wolfgang Puschnig, angetrieben von Mike Richmond und Wolfgang Reisinger, aufgemischt von einem ganz und gar unerwarteten Harry Pepl. Für Bergerot klang es, als wolle Pepl dem zehn Jahre zuvor verstorbenen Gitarristen Joseph Dejean huldigen; in seinem Spiel fand er den Faden einer Geschichte der Gitarre wieder, den er verloren glaubte. Die Musik sei frei, frisch, unbekümmert und voller Energie, lange habe er sich nicht so gut unterhalten. Einen Konzerttag nennt der Bericht nicht. 35 Jahre später würdigte Bergerot Pepl in Jazz Magazine erneut, als „regretté guitariste de jazz autrichien“.
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Air Mail, dynamité par Wolfgang Puschnig, propulsé par la rythmique Mike Richmond / Wolfgang Reisinger et chahuté par un Harry Pepl tout à fait inattendu.
Franck Bergerot in Jazz Hot über das Konzert von Air Mail beim Jazzfestival „Le temps du jazz“ in Amiens, Mai 1986, unter dem Stichwort „Coup de chaleur“ (Hitzschlag). Auf Deutsch: „Air Mail, befeuert von Wolfgang Puschnig, angetrieben von der Rhythmusgruppe Mike Richmond / Wolfgang Reisinger und aufgemischt von einem ganz und gar unerwarteten Harry Pepl.“
J'ai retrouvé là le fil d'une histoire de la guitare que je craignais avoir définitivement perdu.
Franck Bergerot über Pepls Gitarrenspiel beim Konzert von Air Mail in Amiens, Mai 1986; unmittelbar davor schreibt er, hätte Pepl dem zehn Jahre zuvor verstorbenen Gitarristen Joseph Dejean huldigen wollen, er hätte es nicht anders angestellt. Auf Deutsch: „Ich habe dort den Faden einer Geschichte der Gitarre wiedergefunden, den ich endgültig verloren glaubte.“
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Juli 1986 · Kritik · FR
Jazz Hot, Nr. 432: „Du jazz sous les pommiers“
Alain Guerrini
Festivalbericht von Alain Guerrini in der Juli/August-Ausgabe von Jazz Hot, der 1935 gegründeten französischen Jazzzeitschrift, über die 5. Ausgabe von Jazz sous les pommiers in Coutances (Normandie, Frankreich) vom 3. bis 10. Mai 1986. Am Schlussabend entdeckte Guerrini im Theater Air Mail mit Wolfgang Puschnig, Harry Pepl, Mike Richmond und Wolfgang Reisinger als „un groupe prodigieux“, eine fabelhafte Gruppe: Von der Berliner Ballade bis zum harten Rock lasse ihre Musik fast ein Jahrhundert Musikgeschichte wieder aufleben. Als bezeichnendstes Stück nennt er „Halley Comet“, wohl Pepls „The Halley's Comet Light Blue Blues“. Den Abend beschloss die Eddy Louiss Big Band. Jazz Hot nennt Puschnig als Leiter; Air Mail hatte laut Daniel Pepl keinen Leiter, die Angabe ist ein Irrtum des Berichts. Als Beginn nennt Guerrini 22 Uhr, das Festivalarchiv 21 Uhr.
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J'y ai découvert un groupe prodigieux : Air Mail
Alain Guerrini in Jazz Hot über den Schlussabend des Festivals Jazz sous les pommiers in Coutances, Samstag, 10. Mai 1986, das erste Konzert von Air Mail in Frankreich. Auf Deutsch: „Dort habe ich eine fabelhafte Gruppe entdeckt: Air Mail.“
« Halley Comet » est le thème le plus significatif de ce quartet cosmique.
Alain Guerrini über das Konzert von Air Mail in Coutances, Mai 1986; „Halley Comet“ ist wohl Pepls „The Halley's Comet Light Blue Blues“, später das Titelstück des Air-Mail-Albums „Light Blues“ (1988). Auf Deutsch: „‚Halley Comet‘ ist das bezeichnendste Stück dieses kosmischen Quartetts.“
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20. Juni 1986 · Bericht
Gemeindeblatt für den Bezirk Landeck, Nr. 25: „Jazz-Formation »Air Mail« gastiert in Landeck“
Vorschau im Gemeindeblatt für den Bezirk Landeck (Tirol, Österreich), einem Lokalblatt, das an alle Haushalte ging, auf das Konzert von Air Mail am Donnerstag, 19. Juni 1986, um 20.30 Uhr im Hotel Sonne in Landeck, das letzte vor der Sommerpause.
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Der Steckbrief der Band nennt als Gründungsjahr 1984, das internationale Debüt beim New Jazz Festival Moers und bei Festivals in Köln und Warschau, die LP „Prayer for Peace“ (1985) und die Tournee im Mai und Juni 1986 durch die Schweiz, Deutschland, Frankreich und Österreich mit den Festivals in Coutances, Amiens, Maur bei Zürich und Neuwied sowie Einladungen nach Istanbul, Ankara und Basel. Dazu kommen vier Pressestimmen auf Englisch, Polnisch, Französisch und Deutsch, ohne Angabe der Medien, und ein Gruppenfoto von Rainer Rygalyk.
»Air Mail«, eines der besten zeitgenössischen Quartette der europäischen Jazzszene gastiert.
Vielbeachtetes internationales Debut am »New Jazz Festival Moers« und an den Festivals Köln und Warschau.
Air Mail was the most enjoya[ble] discovery of the festival
Englischsprachige Pressestimme zu einem Festivalauftritt von Air Mail, Medium und Jahr nicht genannt; das Gemeindeblatt für den Bezirk Landeck druckte sie 1986 vor dem Konzert im Hotel Sonne. Die Ergänzung in eckigen Klammern betrifft den abgeschnittenen Rand des Drucks. Auf Deutsch: „Air Mail war die erfreulichste Entdeckung des Festivals.“
idealny kwartet jazzowy..j[e]dem tchem podajema przykła[d] kwartetu John Coltrane z lat 6[0]tych.
Polnische Pressestimme, Medium und Jahr nicht genannt. Wortlaut wie 1986 im Gemeindeblatt für den Bezirk Landeck gedruckt, mit Abschreibfehlern, Ergänzungen am Rand in eckigen Klammern. Auf Deutsch etwa: „ein ideales Jazzquartett … in einem Atemzug nennen wir als Beispiel das Quartett von John Coltrane aus den 60er Jahren“
Air Mail s'impose comme l'u[n] des quartets les plus excitants de scène européene.
Französischsprachige Pressestimme, Medium und Jahr nicht genannt; Wortlaut wie 1986 im Gemeindeblatt für den Bezirk Landeck gedruckt („européene“), Ergänzung am Rand in eckigen Klammern. Auf Deutsch: „Air Mail setzt sich als eines der aufregendsten Quartette der europäischen Szene durch.“
Eine Musik, die einem Zug d[er] Zeit gerecht wird, künstlerische G[e]meinsamkeit, an deren Ganzheit j[e]der seinen eigenständigen wie une[r]sätzlichen Anteil hat.
Deutschsprachige Pressestimme zu Air Mail, Medium und Jahr nicht genannt; Wortlaut wie 1986 im Gemeindeblatt für den Bezirk Landeck gedruckt („unersätzlichen“, gemeint unersetzlichen), Ergänzungen am abgeschnittenen Rand in eckigen Klammern
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15. Mai 1986 · Radio · FR
Radio France, „Concert de jazz“ (Mitschnitt im INA-Katalog): „Concert de jazz : [émission du 00/00/00]“
André Francis (Produktion)
Sammelsendung von Radio France (öffentlich-rechtlicher Hörfunk Frankreichs) mit drei Konzertmitschnitten, die das INA (Institut national de l'audiovisuel), das Archiv des französischen Rundfunks und Fernsehens, auf Donnerstag, 15. Mai 1986, datiert, zusammen 3 Stunden 39 Minuten. Den Anfang macht das Trio des Posaunisten Ray Anderson mit Mark Helias (Kontrabass) und Gerry Hemingway (Schlagzeug), laut Notiz „enregistré le 15 mai 1986 à Paris“, also am 15. Mai 1986 in Paris aufgenommen. Es folgen Air Mail mit Wolfgang Puschnig (Flöte, Altsaxophon, Oboe), Harry Pepl (Gitarre), Mike Richmond (Kontrabass) und Wolfgang Reisinger (Schlagzeug), 1 Stunde 22 Minuten, und zum Schluss das Orchestre National de Jazz, das nationale Jazzorchester Frankreichs, unter François Jeanneau. Den Ort Paris nennt die Sammelnotiz nur beim Trio von Ray Anderson; die Titelliste von Air Mail steht in der eigenen Notiz zu diesem Teil (PHY14005647). Die Chronik nennt für das Konzert von Air Mail im Pariser Club New Morning Mittwoch, den 14. Mai; ob der Mitschnitt von diesem Abend stammt, ist offen. Notiz PHY11006057_00 im Katalog des INA; hören lässt sich die Sendung nur vor Ort in der INAthèque, eine Kopie gibt sie nicht ab.
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15. Mai 1986 · Radio · FR
Radio France, „Concert de jazz“ (Mitschnitt im INA-Katalog): „Concert de Air Mail“
André Francis (Produktion)
Konzertmitschnitt von Radio France vom Donnerstag, 15. Mai 1986: Air Mail mit Wolfgang Puschnig (Flöte, Altsaxophon, Oboe), Harry Pepl (Gitarre), Mike Richmond (Kontrabass) und Wolfgang Reisinger (Schlagzeug), 1 Stunde 22 Minuten.
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Die Titelliste nennt von Pepl „Mulwolf“ (nach Angabe Daniel Pepls „Das Auge des Maulwurfs“), „Light blue blues“ (Halley's Comet Light Blue Blues), „The man in the old sea“ und „Bike breaker“ (Radlbremser), dazu „Nudnicks“ und „A prayer for peace“. Die Sammelnotiz desselben Tages (PHY11006057_00) stellt Air Mail neben das Trio von Ray Anderson, „enregistré le 15 mai 1986 à Paris“, und das Orchestre National de Jazz unter François Jeanneau. Die Chronik nennt für das Konzert im Pariser Club New Morning Mittwoch, den 14. Mai; ob es derselbe Abend ist, ist offen. Notiz PHY14005647 im Katalog des INA (Institut national de l'audiovisuel); hören lässt sich der Mitschnitt nur vor Ort in der INAthèque, eine Kopie gibt sie nicht ab.
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10. Mai 1986 · Programmheft · FR
Jazz sous les pommiers, Festivalarchiv (online): „Air Mail“ (Programm der 5. Ausgabe, Samstag, 10. Mai, 21 Uhr, Théâtre)
Eintrag im Online-Archiv von Jazz sous les pommiers, dem Jazzfestival in Coutances (Normandie, Frankreich), zur 5. Ausgabe vom 3. bis 10. Mai 1986: Air Mail mit Wolfgang Puschnig (Saxophon), Harry Pepl (Gitarre), Mike Richmond (Kontrabass) und Wolfgang Reisinger (Schlagzeug) spielt am Schlussabend, Samstag, 10. Mai, um 21 Uhr im Theater, am selben Abend wie die Eddy Louiss Big Band und Blue Lips. Der Programmtext stellt die Band als „zwei Wiener“ aus dem Vienna Art Orchestra, einen renommierten Bassisten aus den USA und Pepl als „neuen Star“ der gitarrenbegeisterten Jazzfans vor und kündigt das erste Konzert von Air Mail in Frankreich an.
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Tel est Air Mail qui se posera à Coutances pour son premier concert en France.
Programmtext des Festivals Jazz sous les pommiers zum Konzert von Air Mail am 10. Mai 1986; „se poser“ heißt landen, passend zum Bandnamen Air Mail (Luftpost). Auf Deutsch: „So ist Air Mail, die in Coutances zu ihrem ersten Konzert in Frankreich landet.“
la nouvelle star des “jazzeux branchés-guitare”
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15. April 1986 · Sonstiges · FR
Tempo (Paris), Nr. 3: „En concert: tous les programmes jusqu’à fin juin“
Ausgabe 3 des kostenlosen Pariser Konzertblatts „Tempo“ (Konzerte und Schallplatten) mit den Programmen bis Ende Juni 1986. Unter dem Jazzclub New Morning ist für den 14. Mai 1986 das „Harry Pepl quartet“ angekündigt, mit Wolfgang Puschnig (Sopransaxophon), Mike Richmond (Bass) und Wolfgang Reisinger (Schlagzeug), also in der Besetzung von Air Mail. Digitalisiert von den „Archives du punk en France“ der Universität Tours, S. 7.
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Le 14 : Harry Pepl quartet : Wolfgang Puschnig, sax soprano ; Mike Richmond, basse ; Wolfgang Reisinger, drums.
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10. März 1986 · Radio · FR
Radio France, „Concert de jazz“ (Mitschnitt im INA-Katalog): „Concert du Michel Portal Unit“
André Francis (Produktion)
Konzertmitschnitt von Radio France vom Montag, 10. März 1986, drei Tage nach dem Festival Banlieues Bleues; den Ort nennt die Notiz nicht.
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Es spielt die Michel Portal Unit mit Michel Portal (Sopran- und Tenorsaxophon, Bassklarinette), Harry Pepl (Gitarre), Jean-François Jenny-Clark (Kontrabass), Mino Cinelu (Perkussion, Synthesizer), Jack DeJohnette (Schlagzeug) und Jean Schwartz (Perkussion), 1 Stunde 48 Minuten. Die Titelliste nennt „Radl Bremser pastor“ und „Desauge + maulwurfs no forte“, nach Angabe Daniel Pepls je zwei Stücke, direkt hintereinander oder ineinander übergehend gespielt: Pepls „Radlbremser“ mit Portals „Pastor“ und Pepls „Das Auge des Maulwurfs“ mit Portals „No Forte“, dazu „Halley's comet right blue blues“. Notiz PHY14005622 im Katalog des INA (Institut national de l'audiovisuel); hören lässt sich der Mitschnitt nur vor Ort in der INAthèque, eine Kopie gibt sie nicht ab.
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7. März 1986 · Sonstiges · FR
Banlieues Bleues, Festivalarchiv (online): Konzert des 3. Festivals: Portal, DeJohnette, Cinelu, Jenny-Clark, Pepl
Eintrag im Online-Archiv von Banlieues Bleues, dem Jazzfestival im Département Seine-Saint-Denis bei Paris (Frankreich), zum Konzert vom Freitag, 7. März 1986, in der Salle des fêtes von Montreuil: Michel Portal (Rohrblattinstrumente), Jack DeJohnette (Schlagzeug), Mino Cinelu (Percussion), Jean-François Jenny-Clark (Kontrabass) und Harry Pepl (Gitarre). Das Archiv bestätigt, dass Cinelu auch im Konzert spielte, nicht nur bei den Proben. In den Jahren 1984 bis 1990 ist es der einzige Abend mit Pepl im Archiv des Festivals.
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25. Februar 1986 · Bericht
APA-Basisdienst (Austria Presse Agentur), Rubrik APA JAZZ NEWS: „Harry Pepls Sessions in Frankreich“
Kürzel „hmf/fwi“
Kurzmeldung der Austria Presse Agentur über österreichische Jazzmusiker im Ausland: Pepl werde Anfang März 1986 Sets in Paris und Grenoble spielen, außerdem seien Plattenaufnahmen mit Michel Portal und Jack DeJohnette geplant.
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Außerdem sind Plattenaufnahmen mit Michel Portal und Jack DeJohnette geplant.
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24. Oktober 1985 · Sonstiges
steirischer herbst, Festivalarchiv (online): „Jazzzwio Werner Pirchner / Harry Pepl & Gast“, Open Spoons Konzert
Eintrag im Archiv des steirischen herbstes zum Gastspiel des Jazzzwio mit Gast am Donnerstag, 24. Oktober 1985, im Katholischen Studentenhaus Münzgraben in Graz, Reihe „Open Spoons“. Genannt werden nur Werner Pirchner und Harry Pepl, der Gast bleibt ungenannt.
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23. Oktober 1985 · Sonstiges
steirischer herbst, Festivalarchiv (online): „Martin Wiederhofer Trio / Jazzzwio Pirchner Pepl“, Mürztaler Werkstatt Jazz
Eintrag im Archiv des steirischen herbstes zum Doppelkonzert am Mittwoch, 23. Oktober 1985, im Gasthof Prettenthaler in Kindberg (Steiermark), Reihe „Mürztaler Werkstatt“: Martin Wiederhofer Trio und Jazzzwio.
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Genannt werden Harry Pepl, Werner Pirchner, Robert Riegler, Walter Schmocker, Heimo Wiederhofer und Martin Wiederhofer, ohne Zuordnung zu den beiden Gruppen.
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17. Oktober 1985 · Sonstiges
steirischer herbst, Festivalarchiv (online): „Daniel Humair, Harry Pepl, Jean-François Jenny-Clark: Konzert“
Eintrag im Archiv des steirischen herbstes zu Konzert und Ausstellung am Donnerstag, 17. Oktober 1985, im Katholischen Studentenhaus Münzgraben in Graz: Trio Daniel Humair, Harry Pepl, Jean-François Jenny-Clark und die Ausstellung „Daniel Humair: Malerei und Grafik“.
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8. Juli 1985 · Radio · FR
France Musique, „Jazz vivant“ (Sendung im INA-Katalog): „Extraits de concerts de Michel Portal“
André Francis (Produktion und Präsentation)
Sendung von France Musique, dem Musiksender von Radio France, am Montag, 8. Juli 1985, um 20.05 Uhr in der Reihe „Jazz vivant“ (26 Minuten), Michel Portal gewidmet.
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Der erste Teil bringt „Mazurka“ und „Angola“ aus dem Konzert von Michel Portal Plus mit Harry Pepl beim Jazzfestival in Angoulême am 10. Juni 1984, der zweite ein Konzert Portals im Théâtre Musical de Paris (Châtelet) vom 30. Oktober 1984 ohne Pepl. Notiz PHY11002999 im Katalog des INA (Institut national de l'audiovisuel); hören lässt sich die Sendung nur vor Ort in der INAthèque, eine Kopie gibt sie nicht ab.
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18. Mai 1985 · Kritik · EN
The New York Times (Section 1, S. 10): „MUSIC: AUSTRIAN AVANT-GARDE“
John Rockwell
Kritik zum Eröffnungsabend des Festivals „Beyond the Sound of Music: New Austria/New York“ im Ohio Theater in SoHo, bei dem das Jazzzwio mit Harry Pepl und Werner Pirchner zusammen mit dem Schlagzeuger Don Moye auftrat.
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Rockwell hörte das erste, 40 Minuten lange Set und fand die Musik angenehm, aber nicht bedeutend genug für die Eröffnung einer Festivalreihe; der Abend begann etwa eine Stunde verspätet. Der Mittwoch der Festivalwoche war der 15. Mai 1985.
relaxed and cool, in the ECM Records manner
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Mai 1985 · Programmheft · EN
Austrian Information (Austrian Press and Information Service, New York): Programm „Beyond the Sound of Music. New Austria / New York“ mit Fotos, Volume 38, Nr. 4, S. 5 bis 6
Bildseite und Tagesprogramm des Festivals in New York. Am Mittwoch, 15. Mai 1985, um 19.30 Uhr im Ohio Theater (66 Wooster Street, SoHo) zeigt Hartmut Skerbisch seine Installation „Container“, Werner Pirchner, Harry Pepl und Don Moye als Gast spielen Jazz, Otto M. Zykan führt „Samples“ auf. Weiter: Lesungen österreichischer Autor:innen am 13. und 14. Mai im Deutschen Haus, 13 österreichische Architekt:innen im Austrian Institute (bis 31. Mai), sechs Fotograf:innen in der Arbitrage Gallery (bis 8. Juni), die Lesung mit John Irving und Walter Abish (16. Mai), Dieter Kaufmann und Gunda König vom K und K Experimentalstudio (17. Mai), Ernst Schmidt jr. mit „Wien-Film 1896-1976“, Blizz Frizz mit Rhys Chatham, Armin Medosch mit dem Ballett „The Warrior“ (18. Mai), österreichische Kurzfilme im Millennium und Heinz Cibulka mit „Metabolism/Rot.Weiss.Rot“ (19. Mai), dazu „Grid“-Aktionen von Othmar Krenn. Die Fotoseite zeigt Pepl mit der Gitarre, Pirchner am Vibraphon und Moye im Bühnenkostüm; Pirchners Name ist im Programm als „Pircher“ verdruckt.
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Werner Pircher, Harry Pepl, and F. Don Moye as guest play jazz
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Mai 1985 · Sonstiges · EN
The New Yorker: „Goings On About Town“: Ohio Theatre, Werner Pirchner and Harry Pepl’s „Zwio“
Der Veranstaltungskalender des New Yorker kündigt im Ohio Theatre (66 Wooster Street, SoHo) die Programme österreichischer Künstler an, präsentiert von The Kitchen und dem Austrian Institute: zuerst „Werner Pirchner and Harry Pepl’s ‚Zwio‘ (jazz)“ am Mittwoch, 15. Mai, um 20.30 Uhr, danach Lesungen mit John Irving und Walter Abish, Performances, einen Film von Ernst Schmidt jr. und Blizz Frizz mit Rhys Chatham.
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Mai 1985 · Bericht · EN
Austrian Information (Austrian Press and Information Service, New York): „Beyond the Sound of Music. New Austria / New York, May 15th – May 19th 1985“, Volume 38, Nr. 4, S. 3 bis 4
Peter Vujica
Leitartikel zum Festival „Beyond the Sound of Music. New Austria / New York“ (15. bis 19. Mai 1985), das der steirische herbst (Festival für zeitgenössische Kunst in Graz) mit dem Austrian Institute und dem New Yorker Kunstort The Kitchen zum 40. Jahrestag der wiedererlangten Unabhängigkeit Österreichs ausrichtete. Intendant Peter Vujica (übersetzt von Donald Friedman) beschreibt den steirischen herbst als Festival des Widerstands gegen Routine und Repression und zählt die New Yorker Künstler:innen auf, die in Graz gastiert hatten, von Laurie Anderson, Philip Glass und Steve Reich über Robert Wilson und Trisha Brown bis Nam June Paik, Carla Bley und dem Art Ensemble of Chicago; New York sei nun der lange fällige Gegenbesuch. Das Eröffnungskonzert am 15. Mai im Ohio Theater bestreiten Harry Pepl und Werner Pirchner mit Don Moye. Es folgen Lesungen mit H. C. Artmann, Wolfgang Bauer, Ingeborg Day, Alfred Kolleritsch und Jürg Laederach, präsentiert von John Irving und Walter Abish, Rhys Chatham mit der Grazer Gruppe Blizz Frizz, das K und K Experimentalstudio mit Liedern nach Gedichten von Selma Meerbaum sowie Ausstellungen zu Fotografie und Architektur und Filme. Auf dem Titel des Hefts das Plakat „Auf, zum steirischen herbst!“ von 1972.
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The opening event on May 15th at the Ohio Theater will be shared by the Jazz Musicians, Harry Pepl and Werner Pirchner
Artists from Styria and all over Austria meet with their friends in New York.
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April 1985 · Sonstiges · EN
DownBeat (US-Jazzzeitschrift, gegründet 1934): „European ECM“: Werner Pirchner, Harry Pepl, Jack DeJohnette (ganzseitige Vorstellung, Heft April 1985, Vol. 52, Nr. 4)
DownBeat, die führende US-Jazzzeitschrift (gegründet 1934 in Chicago), stellte das ECM-Album von Werner Pirchner, Harry Pepl und Jack DeJohnette (ECM 1237) in der April-Ausgabe 1985 auf S. 11 ganzseitig vor, mit Abbildung des Covers: „Austrians Pirchner and Pepl join with drummer Jack DeJohnette to create a highly original and accessible trio sound.“ Hervorgehoben werden die elektronischen Effekte von Pepls Ovation-Gitarre im Zusammenklang mit Pirchners Vibraphon und Marimba. Präsentiert wurde das Album in der Reihe „European ECM“ des New Yorker Importvertriebs PolyGram Special Imports, gemeinsam mit vier weiteren Alben des renommierten europäischen Jazzlabels ECM. Das Heft lag laut Impressum ab Freitag, 15. März 1985, im Handel.
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Austrians Pirchner and Pepl join with drummer Jack DeJohnette to create a highly original and accessible trio sound.
Aus der ganzseitigen Vorstellung des ECM-Albums in DownBeat, April 1985, in der Reihe „European ECM“ des US-Vertriebs PolyGram Special Imports
PolyGram Special Imports, European ECM
The electronic effects of Pepl’s ovation guitar blend with Pirchner’s tenor vibes and marimba to form a rich overlay
Aus der ganzseitigen Vorstellung des ECM-Albums in DownBeat, April 1985, in der Reihe „European ECM“ des US-Vertriebs PolyGram Special Imports
PolyGram Special Imports, European ECM
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20. März 1985 · Bericht · FR
Le Monde: „Au Théâtre de la Ville, Michel Portal double jeu“
Vorschau in Le Monde, der Pariser Tageszeitung, auf zwei Jazzabende von Michel Portal im Théâtre de la Ville (Paris, Frankreich) am Freitag, 22., und Samstag, 23. März 1985, „deux concerts de jazz“ mit Harry Pepl, Jean-François Jenny-Clark, Mino Cinelu und Daniel Humair.
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16. März 1985 · Kritik · EN
Billboard (US-Musikfachzeitschrift mit den Branchen-Charts, gegründet 1894): Album Reviews, Jazz-Fusion: „Werner Pirchner / Harry Pepl / Jack DeJohnette“ (Recommended)
In der Ausgabe vom Samstag, 16. März 1985 (Vol. 97, Nr. 11), bespricht Billboard, die 1894 gegründete US-Musikfachzeitschrift mit den maßgeblichen Charts der Branche, auf S. 66 in den Album Reviews unter Jazz-Fusion das ECM-Album (ECM 1237, über PolyGram Special Imports) und stuft es als „Recommended“ ein; so bezeichnet Billboard Neuerscheinungen, denen die Redaktion einen Platz in den Charts ihres Formats zutraut, und Alben von besonderer Qualität. Die nicht namentlich gezeichnete Kurzkritik nennt Pirchner einen Stilisten an den Schlägeln, Pepl einen Akustikgitarristen und DeJohnette einen Meister des Timings und beschreibt eine zarte, stimmungsreiche Kammerjazz-Aufnahme, die an die stärksten frühen Produktionen von Manfred Eicher, dem Gründer und Produzenten von ECM, in diesem Feld erinnere. Zur selben Zeit stellte DownBeat das Album im Heft April 1985 ganzseitig vor; dazu gibt es einen eigenen Eintrag im Pressearchiv.
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a delicate chamber jazz set rich in moods; recalls producer Eicher’s strongest early forays into this stream
Nicht gezeichnete Kurzkritik in den Album Reviews unter Jazz-Fusion, eingestuft als „Recommended“, zum ECM-Album von Werner Pirchner, Harry Pepl und Jack DeJohnette; Manfred Eicher ist Gründer und Produzent von ECM
1983 date teaming mallet stylist Pirchner, acoustic guitarist Pepl and timemaster DeJohnette
Nicht gezeichnete Kurzkritik in den Album Reviews unter Jazz-Fusion, eingestuft als „Recommended“, zum ECM-Album von Werner Pirchner, Harry Pepl und Jack DeJohnette
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9. März 1985 · Bericht · EN
Cash Box (US-Musikfachzeitschrift mit eigenen Charts): Jazz: „On Jazz“, Abschnitt „Label Hopping“ (Vol. 48, Nr. 39)
Lee Jeske
In seiner Jazzkolumne meldet Lee Jeske unter „Label Hopping“ die ECM-Neuerscheinungen, die PolyGram Special Imports in die USA bringt, darunter „Werner Pirchner/Harry Pepl/Jack De Johnette“, die US-Ausgabe des Albums ECM 1237. Es ist eine Meldung, keine Besprechung; eine Woche später empfahl Billboard das Album in seinen Album Reviews.
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And the Special Imports side of PolyGram gives us, on ECM, […] and “Werner Pirchner/Harry Pepl/Jack De Johnette.”
Lee Jeske in seiner Jazzkolumne in Cash Box über die ECM-Neuerscheinungen, die PolyGram Special Imports in die USA brachte, darunter das Trio-Album mit Werner Pirchner und Jack DeJohnette (ECM 1237); eine Meldung, keine Kritik
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1985 · Porträt
Sterz, Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kulturpolitik (Graz), Nr. 32: „Der Riese aus dem Fuchsloch. Eine Anbiederung an Werner Pirchner, hingehudelt“
Heimo Steps
Porträt Werner Pirchners von Heimo Steps, dem Gründer von gamsbART (Grazer Konzertveranstalter), in der Grazer Zeitschrift „Sterz“.
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Steps nennt Harry Pepl das „musikalische Alter Ego“ Pirchners, zitiert Le Monde („ein Gigant der Improvisation“), rühmt die Montreux-Platte des Jazzzwio und „Air, Love & Vitamins“ und erzählt, dass Steve Swallow im Sommer 1984 mit Pirchner und Pepl durch Europa tourte. Er erinnert sich an eine Nacht nach einem Konzert im Grazer Jazzclub M 59 um 1977, in der er mit den beiden im leeren Saal bis zum Morgengrauen philosophierte. Online auf der Website der Edition Werner Pirchner.
Harry Pepl: Der Riese aus dem niederösterreichischen Hernstein, »ein Gigant der Improvisation« (Le Monde), das musikalische Alter Ego W.P.`s.
Das Pirchner-Pepl-JazzZwio hat längst einen Fixplatz im apokryphen Pantheon der Musik.
»Live in Montreux«, ein Hammer für Herz und Hirn, wenn du Herz und Hirn Amboß sein läßt.
Heimo Steps 1985 in der Grazer Literaturzeitschrift Sterz über das Jazzzwio-Album „Live in Montreux“; Wortspiel mit Hammer und Amboss
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27. Oktober 1984 · Radio · FR
Radio France, „Concert de jazz“ (Mitschnitt im INA-Katalog): „Concert de jazz : [émission du 00/00/00]“
André Francis (Produktion)
Sammelsendung von Radio France (öffentlich-rechtlicher Hörfunk Frankreichs) vom Festival de Jazz de Paris am Samstag, 27. Oktober 1984, mit drei Konzertmitschnitten, zusammen 3 Stunden 9 Minuten.
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Den Anfang macht die Compagnie Lubat um Bernard Lubat (Klavier, Perkussion, Schlagzeug, Synthesizer), 55 Minuten. Es folgen Tenor Madness mit Daniel Humair (Schlagzeug), Jean-François Jenny-Clark (Kontrabass), Harry Pepl (Gitarre), Joachim Kühn (Klavier, Keyboard) und den Tenorsaxophonisten François Jeanneau, Harry Sokal und Larry Schneider, 1 Stunde 20 Minuten, und zum Schluss das Quartett des Tenorsaxophonisten Jean-Louis Chautemps mit Robert Persi (Keyboard), Rémy Dall'Anese (E-Bass) und André Ceccarelli (Schlagzeug), 55 Minuten. Pepl spielt nur im Teil Tenor Madness; dessen Titelliste steht in der eigenen Notiz zu diesem Teil (PHY13030614). Notiz PHY13030595_00 im Katalog des INA (Institut national de l'audiovisuel), des Archivs des französischen Rundfunks und Fernsehens; hören lässt sich die Sendung nur vor Ort in der INAthèque, eine Kopie gibt sie nicht ab.
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27. Oktober 1984 · Radio · FR
Radio France, „Concert de jazz“ (Mitschnitt im INA-Katalog): „Festival de Jazz de Paris : Concert du Tenor Madness“
André Francis (Produktion)
Konzertmitschnitt von Radio France vom Samstag, 27. Oktober 1984, beim Festival de Jazz de Paris: Tenor Madness mit Daniel Humair (Schlagzeug), Jean-François Jenny-Clark (Kontrabass), Harry Pepl (Gitarre), Joachim Kühn (Klavier, Keyboard) und den Tenorsaxophonisten François Jeanneau, Harry Sokal und Larry Schneider, 1 Stunde 20 Minuten, mit Stücken von Humair, Kühn, Jeanneau und Sokal. Die Sammelnotiz desselben Abends (PHY13030595_00) enthält dazu die Compagnie Lubat und das Quartett von Jean-Louis Chautemps. Notiz PHY13030614 im Katalog des INA (Institut national de l'audiovisuel); hören lässt sich der Mitschnitt nur vor Ort in der INAthèque, eine Kopie gibt sie nicht ab.
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23. September 1984 · Sonstiges
steirischer herbst, Festivalarchiv (online): „Michel Portal Unit featuring Harry Pepl“
Eintrag im Archiv des steirischen herbstes zum Gastspiel am Sonntag, 23. September 1984, im ehemaligen Schlachthof in Graz, Reihe „Falso Loco“, mit Daniel Humair, Jean-François Jenny-Clark, Joachim Kühn, George Lewis, Harry Pepl und Michel Portal.
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11. Juni 1984 · Sonstiges
moers festival, Festivalarchiv (online): Archiv 1980 bis 1989: 11. Juni 1984, Eissporthalle
Das Online-Archiv des moers festival (internationales Festival für Jazz und improvisierte Musik in Moers, Nordrhein-Westfalen, Deutschland) führt für das Festival von Freitag, 8., bis Pfingstmontag, 11. Juni 1984, am letzten Tag in der Eissporthalle „Airmail (AUT)“ mit Wolfgang Puschnig, Karl „Bumi“ Fian, Mike Richmond und Wolfgang Reisinger, am selben Abend wie Pension Winnetou, Yoshiaki Fujikawa & Eastasia Orchestra und das 29th Street Saxophone Quartet. Pepl steht nicht in dieser Besetzungszeile; nach Nikolaus Kohler spielte er mit.
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10. Juni 1984 · Radio · FR
Radio France, „Concert de jazz“ (Mitschnitt im INA-Katalog): „Concert du Michel Portal Plus“
André Francis (Produktion)
Konzertmitschnitt von Radio France vom Sonntag, 10. Juni 1984, laut einer Sendung von France Musique aus dem folgenden Jahr beim Jazzfestival in Angoulême (Frankreich): Michel Portal Plus mit Michel Portal (Alt- und Tenorsaxophon, Klarinette), Harry Sokal (Tenorsaxophon), Joachim Kühn (Klavier, Keyboard), Harry Pepl (Gitarre), Claude Barthélemy (E-Bass), Jean-Paul Celea und Jean-François Jenny-Clark (Kontrabass), Daniel Humair (Schlagzeug) und Mino Cinelu (Perkussion), 1 Stunde 24 Minuten. Im Programm steht neben Stücken von Portal, Kühn und Sokal ein Titel „Pepl's theme“ von Harry Pepl. Notiz PHY14005306 im Katalog des INA (Institut national de l'audiovisuel); hören lässt sich der Mitschnitt nur vor Ort in der INAthèque, eine Kopie gibt sie nicht ab.
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17. Jänner 1984 · Kritik · FR
Le Monde: „Berio, Aperghis et Portal: les anges et les démons“
Konzertbericht in Le Monde über ein Programm mit Werken von Luciano Berio und Georges Aperghis und einem Auftritt von Michel Portal. Pepl spielte in diesen Jahren in Portals Gruppe.
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1984 · Porträt
Jazzlive (österreichisches Jazzmagazin): „Harry Pepl (Gitarre)“, Porträt mit Titelbild
Mehrseitiges Porträt mit Titelbild („Portrait: Harry Pepl“). Pepl sei im Jahr davor zum drittbesten österreichischen Jazzmusiker des Jahres gewählt worden, mit derselben Platzierung unter den Gitarristen hinter Pat Metheny und James Blood Ulmer.
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Genannt werden ein Konzert mit Werner Pirchner, der Family of Percussion und Steve Swallow in Hamburg, ein Seminar von Peter Giger in Wengen mit Ronald Shannon Jackson und ein Auftritt in Moers mit Wolfgang Puschnig, Wolfgang Reisinger und Mike Richmond. Die genannten Auftritte, Moers im Juni 1984 und der Jazzworkshop des NDR (Norddeutscher Rundfunk, öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt für Norddeutschland) in Hamburg, datieren das Heft auf 1984; Nikolaus Kohler zitiert die Zusammenarbeit mit der Family of Percussion aus Jazzlive Nr. 14, September 1984. Es ist eines von zwei Jazzlive-Titelbildern mit Pepl; das zweite zeigt ihn mit Air Mail (Nr. 20, April 1985).
Zweifelsohne muß Harry Pepl heute zu den führenden Jazzgitarristen Europas gezählt werden.
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30. Mai 1983 · Radio · FR
Radio France, „Concert de jazz“ (Mitschnitt im INA-Katalog): „Jazz au Théâtre de l'Atelier : Concert du Daniel HUMAIR and Friends“
André Francis (Produktion)
Das INA (Institut national de l'audiovisuel), das Archiv des französischen Rundfunks und Fernsehens, verzeichnet einen Konzertmitschnitt von Radio France vom Montag, 30. Mai 1983, aus der Reihe „Jazz au Théâtre de l'Atelier“ im Pariser Théâtre de l'Atelier: „Daniel Humair and Friends“ mit Daniel Humair (Schlagzeug), Eric Le Lann (Trompete), Harry Sokal (Altsaxophon), Joachim Kühn (Klavier), Werner Pirchner (Vibraphon), Harry Pepl (Gitarre), Mike Richmond und Dave Holland (Kontrabass), 2 Stunden 38 Minuten. Auf dem Programm stehen Stücke von Kühn, Pirchner, Sokal, Holland, Sonny Rollins und Enrico Pieranunzi und Pepls „Good-bye, Baby Post“ (in der Notiz „Goodbye Baby FOST“). Die Notiz vertauscht offenbar die Instrumente und nennt Pepl mit Vibraphon und Perkussion, Pirchner mit Gitarre. Notiz PHY14005123; hören lässt sich der Mitschnitt nur vor Ort in der INAthèque, eine Kopie gibt sie nicht ab.
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18. Februar 1983 · Kritik · SL
Glasbena mladina (slowenische Musikzeitschrift): Nr. 5: „Plodna jazzovska jesen ’82 v Zagrebu“ (Fruchtbarer Jazzherbst ’82 in Zagreb)
Miro Križič
Rückblick auf den Zagreber Jazzherbst 1982 mit der vierten Internationalen Jazzmesse vom 11. bis 15. Oktober (unter anderen Martial Solal, Stan Tracey, Hans Koller, Joachim Kühn) und weiteren Konzerten.
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Im selben Monat gastierte im Musiksalon des Studentenzentrums das Duo Jazzzwio (gedruckt „Jazzwio“) mit Werner Pirchner (Tenorvibraphon, Marimba) und Harry Pepl (Gitarre). Križič lobt die Verbindung von Pirchners präpariertem Vibraphon und der modernen Gitarre, die einen Reichtum an musikalischen Ideen, Rhythmen und glänzenden Improvisationen geschaffen habe.
Kombinacija prepariranega vibrafona, iz katerega je Pirchner izvabljal neverjetne zvoke, polne vibrirajoče senzibilnosti, in sodobne kitare, je ustvarila bogastvo glasbenih zamisli, ritmov in sijajnih improvizacij.
Miro Križič in der slowenischen Musikzeitschrift „Glasbena mladina“ über das Jazzzwio im Studentenzentrum Zagreb, Oktober 1982. Auf Deutsch: „Die Verbindung des präparierten Vibraphons, dem Pirchner unglaubliche Klänge voll vibrierender Sensibilität entlockte, mit der modernen Gitarre schuf einen Reichtum an musikalischen Ideen, Rhythmen und glänzenden Improvisationen.“
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30. Oktober 1982 · Sonstiges
steirischer herbst, Festivalarchiv (online): „Weltmusikfest der IGNM“, Abend „Jazz Club / Jazz Band Ball“
Eintrag im Archiv des steirischen herbstes zum Weltmusikfest der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik (IGNM) 1982 in Graz: Am Samstag, 30. Oktober 1982, um 22 Uhr spielt im Saal Steiermark des Congress die Steirische Herbst Band ’82 unter Erich Kleinschuster, mit Harry Pepl unter 30 genannten Musikern, im selben Block wie das Vienna Art Orchestra unter Mathias Rüegg; weitere Termine der Band bis Donnerstag, 4. November 1982, in der Ausstellungshalle des Congress.
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26. Oktober 1982 · Sonstiges · SL
Delo (slowenische Tageszeitung, Ljubljana): Nr. 250: Mitteilung des ŠKUC in der Rubrik „Obvestila“
Mitteilung des ŠKUC, des Studentischen Kulturzentrums in Ljubljana (Stari trg 21), in der Rubrik „Obvestila“ (Mitteilungen): In Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Kulturinstitut in Zagreb lädt es für Mittwoch, 27. Oktober 1982, 19 Uhr, zum Konzert des Jazzduos von Pirchner und Pepl, „Jazz Zwio“ (so gedruckt), mit Harry Pepl an der elektrischen und akustischen Gitarre und Werner Pirchner (gedruckt „Perchner“) an Tenorvibraphon und Marimba. Am Konzerttag erschien dieselbe Mitteilung noch einmal (Nr. 251, S. 11).
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koncert jazz dua PIRCHNER – PEPL – JAZZ ZWIO (zasedba: Harry Pepl – električna in akustična kitara, Werner Perchner – tenor vibrafon in marimba)
Mitteilung des Studentischen Kulturzentrums ŠKUC in der slowenischen Tageszeitung „Delo“ vom Dienstag, 26. Oktober 1982, zum Konzert des Jazzzwio am Abend darauf in Ljubljana; „Perchner“ ist ein Satzfehler für Pirchner. Auf Deutsch: „Konzert des Jazzduos Pirchner, Pepl, Jazz Zwio (Besetzung: Harry Pepl, elektrische und akustische Gitarre, Werner Perchner, Tenorvibraphon und Marimba)“
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1. Oktober 1982 · Programmheft
Ars Electronica 1982, Programmbuch: „Jazz und Elektronik“ mit dem Ars-Electronica-Workshop-Ensemble
Programm des Konzerts am Freitag, 1. Oktober 1982, 20 Uhr, im Großen Saal des Brucknerhauses Linz: das Workshop-Ensemble mit François Jeanneau, Wolfgang Dauner, Jasper van't Hof, Harry Pepl, Adelhard Roidinger und Daniel Humair in der Gesamtkonzeption von Robert Urmann, dazu das Quartett von Alphonse Mouzon. Der Workshop am Nachmittag war öffentlich. Das Foto von Pepl im Programm stammt von Rainer Rygalyk.
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anerkannt als einer der führenden Jazzgitarristen Europas
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20. Mai 1982 · Bericht
Steirerkrone (Neue Kronen Zeitung, Ausgabe Steiermark): „Star mit Witz: Larry Coryell“
Ronnie Herbolzheimer
Bericht über das Konzert des amerikanischen Gitarristen Larry Coryell mit dem polnischen Geiger Michal Urbaniak im Grazer Münzl.
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Am Nachmittag davor besuchte Coryell die Kunstuniversität Graz, zeigte den Studierenden neue Tricks und spielte eine Jam-Session mit Harry Pepl, von dem er laut Bericht sehr beeindruckt war.
eine Jam-Session mit Harry Pepl zu spielen, von dem er sehr beeindruckt war.
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6. November 1981 · Sonstiges
Rockpalast-Archiv (privates Fanarchiv, online): „PIRCHNER-PEPL JAZZZWIO - Metropol Berlin 06.11.1981“
Das Rockpalast-Archiv, ein privat betriebenes Fanarchiv zur Musiksendung Rockpalast des WDR-Fernsehens (keine Seite des WDR), führt das Jazzzwio von Werner Pirchner (Vibraphon, Marimba) und Harry Pepl (Gitarre) beim Jazz Fest Berlin im Metropol am Freitag, 6. November 1981, mit der Titelliste von acht Stücken und ihren Spieldauern, zusammen rund 85 Minuten: „Berlin '81 Die Erste“, „Gegenwind“, „Homesick“, „Der Tag An Dem Wir Erfuhren, Dass Paul Desmond Gestorben War“, „Drein Sein Beieinader Bleiben“, „Germ In A“, „Raga Nr. 3“ und „White Smoke“. In der Produktionsliste des Archivs steht der Abend zwischen weiteren Rockpalast-Aufzeichnungen im Metropol vom 3. bis 8. November 1981, darunter U2, John Scofield und James Blood Ulmer. Ob die Aufnahme gesendet wurde und erhalten ist, nennt die Seite nicht.
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17. Oktober 1981 · Sonstiges
Donaueschinger Musiktage, Festivalarchiv (online): „SWF-Jazz-Session“ (Donaueschinger Musiktage 1981)
Das Archiv der Donaueschinger Musiktage beim SWR, eines der ältesten Festivals für Neue Musik (seit 1921), verzeichnet für Samstag, 17. Oktober 1981, 20.30 Uhr, in der Donauhalle (Saal B) die SWF-Jazz-Session mit „Jonny tritt ab, keine Jazz-Oper für Stimmen und Instrumente in zwei Teilen“ von Mathias Rüegg, der auch dirigierte. Es spielten das Vienna Art Orchestra und die Stadtkapelle Radolfzell mit den Sängerinnen Karin Krog, Lauren Newton und Maggie Nicols, dem Saxophonisten John Surman und Harry Pepl (Gitarre); die Produktion hatte Joachim-Ernst Berendt, Jazzredakteur des Südwestfunks (SWF). Für Pepl verzeichnet das Archiv nur diesen Abend.
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Oktober 1981 · Sonstiges
Sounds (Musikzeitschrift, Hamburg): „Jazz Fest 81 Berlin“ (Anzeige der Berliner Festspiele, Heft 10/1981, S. 64)
In Heft 10 (Oktober 1981) von Sounds, der Hamburger Musikzeitschrift (1966 bis 1983, anfangs mit Schwerpunkt Free Jazz), kündigen die Berliner Festspiele auf S. 64 in einer Anzeige das Jazz Fest Berlin vom 5. bis 8. November 1981 an.
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Für das Metropol nennen sie am Freitag, 6. November, um 23 Uhr „Pirchner-Pepl Jazzzwio/ Defunkt“; an den anderen Abenden spielen dort Volker Kriegel, das John Scofield Trio, Michael Gregory Jackson und James „Blood“ Ulmer. Es ist eine Ankündigung, kein Konzertbericht.
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27. Juni 1981 · Bericht · EN
Billboard (US-Musikfachzeitschrift mit den Branchen-Charts, gegründet 1894): International: „15th Montreux Begins July 3“ (Vol. 93, Nr. 25)
Kurzmeldung in der Rubrik „International“ zum 15. Montreux International Jazz Festival (Schweiz) vom 3. bis 19. Juli 1981 mit dem Programm aller Abende.
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Für den Gitarrentag am Sonntag, 12. Juli, nennt Billboard Harry Pepl neben James „Blood“ Ulmer, Philippe Cauvin, Raphael Fays, Kilimandjaro, Biréli Lagrène, Lee Ritenour, Larry Coryell und Harri Stojka. Pepl spielte an diesem Abend mit Werner Pirchner als Jazzzwio; die Meldung nennt nur ihn.
(12) James “Blood” Ulmer, Philippe Cauvin, Raphael Fays, Kilimandjaro, Bireli, Lagrene, Harry Pepl, Lee Ritenour, Larry Coryell, Harri Stojka
Programm des 15. Montreux International Jazz Festival (Schweiz) in Billboard; „(12)“ steht für Sonntag, 12. Juli 1981, den Gitarrentag des Festivals. Pepl spielte dort mit Werner Pirchner als Jazzzwio; Billboard nennt nur ihn. Schreibweise wie gedruckt
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15. November 1980 · Sonstiges
Brief aus Bangkok: „Benny Goodman war nach dem 2. Konzert voll des Lobes“: Brief an Harry Pepl nach den Berliner Goodman-Konzerten
Kurt A. Müller
Maschinengeschriebener Brief aus Bangkok an Harry Pepl in Hernstein, eine Woche nach den Konzerten mit Benny Goodman in der Berliner Philharmonie (7. und 8. November 1980).
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Absender ist laut Familienarchiv Goodmans Manager Kurt A. Müller, der in Bangkok lebende Schweizer Goodman-Freund, der die Konzerte mitorganisierte, die Musiker aus Europa auswählte und die Aufnahmen machte. Er berichtet, Goodman sei nach dem zweiten Konzert voll des Lobes gewesen; bei Pepls Solo zu Beginn des zweiten Konzerts sei Goodman so in Schwung gekommen wie seit Jahren nicht mehr, und das ganze Quintett habe gejammt wie in Goodmans frühen Jahren. Bedauert habe Goodman nur, dass Pepl keine akustische Gitarre spielte. Wortlaut (Anschrift ausgelassen, Schreibweise des Originals): „Herrn Harry Pepl, [Anschrift], 2560 Hernstein, Nieder-Oesterreich. 15. November 1980. Lieber Herr Pepl, Nun sind meine Frau und ich wieder gut in Bangkok eingetroffen und denken noch oft und gerne an die swingenden Tage in Berlin zurueck. Benny Goodman war nach dem 2. Konzert voll des Lobes ueber Sie und Ihre Kollegen. Ich selbst war auch froh, dass alles so gut geklappt hat, denn wer mit Benny Goodman spielt, muss gut sein, ansonsten die Sache ungemuetlich sein kann, da Benny eben ein absoluter Perfektionist ist und viel Perfektion auch von seinen Musikern verlangt. Als Sie mit Ihrem Solo, anfangs des 2. Konzertes loslegten kam Benny so richtig in Schwung, wie ich ihn seit vielen Jahren nicht mehr erlebte, Charly, Peter und Don Haas swingten mit und das ganze Quintet ‚jamte‘ wie dies nur in den fruehen Jahren von Benny Goodman der Fall war. Dies hat er mir auch anschliessend bestaetigt und war in bester Laune. Das Einzige, was er bedauerte war, dass Sie keine natuerliche Gitarre hatten, denn das haette ihm noch besser gefallen, sagte er, doch es war ja auch so gut. Also nochmals vielen Dank fuer ihr gutes Mitwirken, es war wirklich ein Genuss fuer uns alle und das Publikum tobte, wie Sie auf den Bandaufnahmen nochmals feststellen koennen. Die Fotos sind beim Kopieren und ich werde sie ihnen in wenigen Tagen senden. Ich wuerde mich freuen bald von Ihnen etwas zu hoeren, vielleicht schicken Sie mir mal ein Band auf dem Sie swingende Musik machen, ich wuerde dieses dann Benny kopieren, wenn Sie das erlauben. Herzliche Gruesse, auch seitens meiner Frau und alles Gute. Ihr [Unterschrift]“
Benny Goodman war nach dem 2. Konzert voll des Lobes über Sie und Ihre Kollegen.
Als Sie mit Ihrem Solo, anfangs des 2. Konzertes loslegten, kam Benny so richtig in Schwung, wie ich ihn seit vielen Jahren nicht mehr erlebte
Brief von Kurt A. Müller, dem Manager von Benny Goodman, dem „King of Swing“, nach dem zweiten Konzert in der Berliner Philharmonie im November 1980
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30. April 1980 · Bericht
Burgenländische Freiheit (gedruckte Seite 52, ANNO-Seite 44): „Jazz aktuell“ bei Jeunesses Musicales
Kurzbericht über das Konzert „Jazz aktuell“ der Musikalischen Jugend am 21. April 1980 im Festsaal der Pädagogischen Akademie Eisenstadt.
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Zum Quintett „5 Neighbours“ um den Pianisten Dieter Glawischnig kamen als Solisten Werner Pirchner am Vibraphon und Harry Pepl an der Gitarre.
Vibraphon und Harry Pepl an der Gitarre führten überzeugend vor