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Harry Pepl * 1945  † 2005

Pressearchiv

Was über Harry Pepl geschrieben und gesendet wurde: Kritiken, Porträts, Interviews und Nachrufe, mit Zusammenfassung und Quelle. Die Originale sind urheberrechtlich geschützt und liegen im Archiv; für Forschung und Presse stellen wir sie auf Anfrage bereit.

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Reihenfolge: Neueste zuerst · Älteste zuerst

  1. 9. November 2009 · Kritik

    NÖN Niederösterreichische Nachrichten (Seite 49, Kultur): „KRITIK ‚musik aktuell‘“

    Gottfried Sengstschmid

    Kritik eines Konzerts des Christian Muthspiel Trio im Stadtmuseum in der Reihe „musik aktuell“: Nach „Dancing Dowland“ erinnerte die einstündige Zugabe an das Jazzzwio, unter anderem mit Pepls „Da augschissene Wandersbuasch“ und Pirchners „Hosent'Raga“.

    eine alpine Ballade (Da augschissene Wandersbuasch) des Wieners Harry Pepl

  2. 4. August 2009 · Bericht

    Vorarlberger Nachrichten (Seite D4, Wohin): „Blue Brass“ (Tipp zu Paul Zauner in Bezau)

    Veranstaltungstipp zu Paul Zauners Blue Brass am Dorfplatz in Bezau; der Posaunist wird als einstiger Mitspieler von David Murray und Pepl vorgestellt.

    Mit seiner Posaune diente er Größen wie David Murray oder dem genialen Harry Pepl

  3. 20. März 2009 · Kritik

    Kronen Zeitung (Seite 36, Steiermark): „Den Namen umweht Magie: JazzZwio hieß ein Duo, das in den 80-ern ...“

    Kürzel „MG“

    Kurzkritik zu „Live in Concerts“ mit DVD: JazzZwio mit Pirchner und Pepl 1981 in Montreux, dazu ein Mitschnitt aus Innsbruck. Der Schlusssatz steht wortgleich als Seitenkopf auf der alten Website-Seite „Air, Love & Vitamins“.

    Wenn es Klassiker des österreichischen Jazz gibt, hier ist einer!

  4. 18. März 2009 · Kritik

    Falter (Seite w27, Lexikon: Neue Platten): „Neue Platten“ (JazzZwio: „Live in Concerts“)

    Kürzel „KN“

    Plattenkritik zu „Live in Concerts“: Die Mitschnitte aus den frühen 1980er Jahren zeigen die Energie der beiden, die sich als groovende Begleiter abwechseln, von fast freien Passagen bis zum melodiösen Romantizismus von „Air, Love & Vitamins“. Die DVD enthält das Montreux-Konzert, Ausschnitte eines Auftritts in der Szene Wien und Interviewausschnitte.

    Der Gitarrist Harry Pepl und der Vibrafonist Werner Pirchner waren mit ihrem JazzZwio international gefragte Protagonisten alpenländischen Grooves.

  5. 10. März 2009 · Kritik

    Die Presse (Seite 27, Feuilleton): „Tränen mit John Dowland“

    Kürzel „sam“ (Samir H. Köck)

    Kritik der Präsentation von „Dancing Dowland“ des Christian Muthspiel Trio im Porgy & Bess. Im zweiten Set spielte das Trio Pepl und Pirchner; Muthspiel erzählte, Pirchner habe ein noch namenloses Pepl-Stück live als „Da augschissene Wandersbuasch“ angekündigt, worauf Pepl ihm den Titel „Air, Love & Vitamins“ gab.

    eine Komposition, die heute als österreichischer Jazzklassiker gehandelt wird

    Samir H. Köck (Kürzel „sam“)

  6. 6. März 2009 · Kritik

    Der Standard (Print 06.03.2009, online 05.03.2009, Rubrik Musikrundschau): „Zwio und Trio“ (Neue Jazz-Alben von Werner Pirchner & Harry Pepl, Pablo Milanes & Chucho Valdes u. a.)

    Musikrundschau mit einer Kurzkritik zu „Jazzzwio: Live in Concerts“ (Universal): Pirchner und Pepl seien eine Erinnerung wert, das Duo aus Gitarre und Vibrafon habe exemplarische Beispiele hitziger Kammermusik geliefert. Die DVD wird als Muss bezeichnet. Das Datum 13.02.2009 ergibt sich aus der Artikelnummer.

    Harry Pepl, komplexer Gitarrist von wahrhaft internationalem Format

    Was da an gestalterischem Furor, an Intensität erreicht wurde, wirkt auch heute noch maßstabsetzend.

  7. 3. März 2009 · Bericht

    Kleine Zeitung (Seite 30, Ennstal): „Muthspiel-Trio und ein Heimatfilm“

    Vorbericht auf das Konzert des Christian Muthspiel Trio mit „The music of Pirchner & Pepl“ am Mittwoch, 4. März 2009, im Volkshaus Rottenmann (Verein Kulturviech), dazu Pirchners Film „Der Untergang des Alpenlandes“.

    Werner Pirchner und Harry Pepl bildeten das legendäre Duo „jazzzwio“ und drückten dem europäischen Jazz einen individuellen Stempel auf.

  8. 2. März 2009 · Interview

    Die Presse (Seite 28, Feuilleton): „Applaus kann auch gefährlich sein“ (Interview mit Wolfgang Muthspiel)

    Samir H. Köck

    Interview mit Wolfgang Muthspiel zur Vorstellung seines Gitarrentrios MGT im Wiener Konzerthaus. Über seinen Lehrer Pepl sagt er, dessen Musik habe innere Lawinen zum Ausdruck gebracht und in jeder Phrase etwas Riskantes gehabt.

    Pepl hat als Musiker innere Lawinen zum Ausdruck gebracht.

    Wolfgang Muthspiel

  9. 24. Februar 2009 · Kritik

    KULTUR, Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft (Dornbirn): „JazzZwio: Live in Concerts“ (CD-Tipp)

    Peter Füssl

    CD-Tipp von Peter Füssl in der Vorarlberger Kulturzeitschrift KULTUR zur CD/DVD „Live in Concerts“ (Universal, 2009). Füssl erinnert an das legendäre JazzZwio von Pepl und Werner Pirchner zwischen 1977 und 1985 und beschreibt den Inhalt: 43 Minuten vom 15. Montreux Jazz Festival (Schweiz) 1981 sowie Ausschnitte aus Konzerten in der Szene Wien (1983) und im Konservatoriumssaal Innsbruck, Österreich (1984), mit Stücken wie „The Day We Know Paul Desmond is Gone“, „Against The Wind“, „Hosent’Raga“ und „Air Love And Vitamins“. Er nennt die beiden „zwei absolute Individualisten“, deren Zusammenspiel weit mehr ergebe als die Summe der Teile, hält fest, dass bisher vor allem die Brüder Muthspiel die Erinnerung an sie wachgehalten haben, und wünscht dem Jazzzwio mehr Bekanntheit, vor allem in der jüngeren Musikergeneration.

    Sternstunden genial schräger Musik und knorrigen Humors

    der Spielwitz der beiden Charakterköpfe wienerischer und tirolerischer Ausprägung wirkt auch mehr als 25 Jahre nach Entstehen der Aufnahmen noch taufrisch

    Zur CD/DVD „Live in Concerts“ (2009) mit Konzerten des Jazzzwio von 1981 bis 1984; Pepl war Wiener, Werner Pirchner Tiroler, und beide brachten ihren eigenen, regional gefärbten Humor in die Musik

  10. 20. Februar 2009 · Kritik

    Die Presse (Online): „Wolfgang Schalk: Wanted“

    Samir H. Köck

    Kurzkritik des Albums „Wanted“ des steirischen Gitarristen Wolfgang Schalk, aufgenommen in Los Angeles. Hervorgehoben wird das Stück „And Harry Said Goodbye“, das Schalk Harry Pepl gewidmet hat.

    Besonders schön geriet ‚And Harry Said Goodbye‘, das dem unvergessenen Kollegen Harry Pepl zugeeignet ist.

  11. 13. Februar 2009 · Kritik

    Die Presse (Online): „Jazzzwio, Live In Concerts“ (Zwio Infernal)

    Samir H. Köck

    Kurzkritik zur Wiederveröffentlichung des Montreux-Konzerts von 1981 (EmArcy/Universal). Der Text würdigt das Duo aus Gitarre und Vibrafon als ungewöhnliche Kammermusik der 1980er Jahre, deren Klangkaskaden Zeitgenossen im Gedächtnis geblieben seien.

    Der famose Gitarrist Harry Pepl und sein kongenialer Partner

  12. 6. Februar 2009 · Interview

    Kronen Zeitung (Seite 31, Steiermark): „Ich glaube an innovative Kräfte“ (gamsbART-Manager Gerhard Kosel im Steirerkrone-Interview)

    Interview mit Gerhard Kosel über Grazer Jazzveranstalter und gamsbART (Grazer Konzertveranstalter), das 1984 von Heimo Steps gegründet wurde. Kosel sagt, Pepl werde in seiner langjährigen Wahlheimat zu wenig gewürdigt, und beschreibt den Harry-Pepl-Preis als Mittel, die Erinnerung wachzuhalten.

    Unser Anliegen mit dem Harry-Pepl-Preis ist es, diese Flamme am Lodern zu halten, bis sich auch die Musikwissenschaft in Graz des Themas annimmt.

    Gerhard Kosel

  13. Februar 2009 · Porträt

    Concerto (2/2009, Seite 44): „Jazzzwio – ein markanter Name – bis heute“ (CD/DVD-Tipp „Live in Concerts“)

    Thomas Hein

    Bericht über die Wiederveröffentlichung der Montreux-Aufnahme samt Video, deren Vorbereitung zwischen Sommer 2007 und Herbst 2008 lief. Daniel Pepl beschreibt das Heimstudio im Keller in Hernstein, die Rettung der Bänder und den Plan, das Gesamtwerk seines Vaters zugänglich zu machen.

    Während ich versuche, innerhalb eines Rahmens, eines Stils, innovativ zu sein, versuchte Harry immer die gesetzten Grenzen zu überschreiten und dann weiter zu gehen.

    Daniel Pepl

  14. 18. Jänner 2009 · Kritik

    Kurier (Seite 38, Ressort Kultur): „JAZZZWIO: Harry Pepl & Werner Pirchner (Universal)“

    Werner Rosenberger (Kürzel „ros“)

    Kurzbesprechung der Wiederveröffentlichung „Live in Concerts“ mit Ton- und Videoaufzeichnungen von Montreux 1981 und Innsbruck 1984.

    Zwei originelle heimische Musiker, die beide viel zu früh gehen mussten und unvergessen sind